131/2010: Rehearsals: Uffm Kieker jelandet – Andy von Rupert’s Kitchen Orchestra

Natürlich lediglich nur zu Schulungszwecken für die Berliner Drumgemeinde erfolgt die Einstellung eines dafür gemachten Videos. Herausgeber ist die Funkfraktion der Berliner Band Rupert’s Kitchen Orchestra. Drummer Andi übt „den Funk“ zu spielen. Allerdings ist anzumerken, dass er das eigentlich schon gut kann, oder?

Hervorzuheben in dem 3.16 Minuten langen Videomitschnitt:

  • Eine sagen wir gut geölte Hihat, die artig durchläuft. Noch besser wäre, sie würde bei den Fills mit durchlaufen. Denn das gehört sich auch und stärkt die Grundline des gegebenen Grooves.
  • Ein recht gut gelungenes Spiel mit Ghostnotes auf der Snare, die grooveverstärkend wirken.
  • In die Soundebene, den Klang des Schlagzeugs, muss Mühe investiert worden sein, auch wenn’s der unkundige Schlagzeugvideoschüler auf den ersten Horch & Guck nicht gleich schnallt. Der Sound und die Stimmung des Schlagzeugs präsentieren sich gut passend zum Funk. Es funkt.

Danke, Andi, für diesen gelungenen, kurzen Beitrag zur Verbesserung des Allgemeinwissens über die Frage, wie man eigentlich Schlagzeug spielt, beispielsweise zu solcher Musik. Hat uns sehr erfreut im Herzen.

Nicht bestätigt werden konnte hingegen die Mär von der „Zufälligkeit eines Prinzips namens Hölle“. Es sind lediglich nur die Synonyme, die Verwendung finden: Denn dass Rupert’s Kitchen Orchestra etwas mit Dream Theater zu tun hätte, muss zurückgewiesen werden. Lediglich nur die Tatsache, dass beide in Küchen der Welt herumköcheln, verschafft denn auch Drummer AAXplosion auf Youtube die knappestmögliche Distanz zum Video von Rupert’s Rehearsal in Berlin-Kellerland. Rupert hat ein Kitchen-Orchester, das hat nichts mit Kittchen zu tun und ist auch nicht kitschig, sondern mit Küche. Unweigerlich assoziiert man „Soul Kitchen“, schon wieder ein kultureller Breitbandirrtum.

Wenn Dream Theater Stücke intoniert, bleibt’s für viele andere Drummer der Welt ein Traumtheater, und manche solcher Stücke können schon mal „Hell’s Kitchen“ heißen und so rum wird ein Paar aus zwei Schuhen unterschiedlicher Zuckercouleur draus. Zwecks multikulturell korrektem Nachweis ist auch das am Ende hier verlinkt. Dies jedoch nachweislich nicht, um schon deswegen die Berliner Musikszene zu „linken“. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Falladi und Fallada. Im Funk gilt die Devise

Da groove is in da house, Man!


Rehearsal with Rupert´s Kitchen Orchestra – via Youtube