146/10: Proberaum: Die Sessions vom 02.06. waren keine Proben und umgekehrt – Funksession (Audio)

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Es spricht tatsächlich einiges dafür, dass man dem konzentrierten Arbeiten in einem Proberaum irgendetwas Ätherisches nachfolgen lässt, was dem reinen Zeitvertreib Vergnügen dient. Ein solches kann bspw. sein, dass nach getaner Arbeit – dem Üben an der strengen Form – etwas Unverbindliches nachfolgt. Etwas, was sich entwickeln kann und was möglicherweise ganz woanders endet, als man selbst für möglich gehalten hätte. Abgebildet sind hier rund 32 Minuten Mitschnitt einer am 02.06.10 abgehaltenen Session der Musiker.

 

ST-009 Abschluss-Sessions 02.06.10 (via divshare)

Das Stück verläuft ziemlich chaotisch, aber vielleicht hat gerade das seinen besonderen Reiz.

Außerdem befindet sich eine Vielzahl von Zitaten drin. Einige Fetzen von allem möglichen streuen sich ein. Die hier aufzuzählen ist müßig.

Einfach mal rein hören.

Ich halte fest:

  • Es befreit einen aus festen Formen.
  • Aufbrüche zu neuen Ufern, Einfällen und auch Rückkehr zu Sachen, die man persönlich gut findet. Oder die andere in der Band gut finden.
  • Inspirationsquelle für vieles.
  • Feinheiten raus hören und sich fragen, was hättest du da besser machen können?

Ich möchte das freie Zusammenspiel aller vorhandenen Kräfte als Quelle schöpferischer Ideen nicht missen. Mir missfallen diese ganzen angestrengten Programmmusiker, die den Proberaum so weit „durchtunen“, dass kaum noch oder gar kein Platz dafür bleibt. Ich brauch eine Ecke Freiraum wie diesen.

Ein Gedanke zu „146/10: Proberaum: Die Sessions vom 02.06. waren keine Proben und umgekehrt – Funksession (Audio)

  1. Pingback: http://blackbirds.tv – Berlin fletscht seine Szene » 190/10: TwitterTweet Wochenreport 2010-06-06