181/10: ToDo-Liste: Die Hochzeit meiner eDrums ist längst vorbei, jedoch muss ich nun neu überlegen!

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ToDo: Simmons-Pads und Soundmodule raussuchen und anschließen und ins aDrums-Spiel sinnvoll integrieren, dabei nicht übertreiben

Ich habe in den Achtzigern eine Zeit lang ausgiebig eDrums gespielt. Simmons-Schlagflächen (diese sechseckigen) und auch Steuerteile, die Sounds ausgeben. Z.B. das Roland R8, als 19 Zoll-Modul. Und ein „DDR 30“. Alles Altware. Inzwischen spiele ich aus Überzeugung nur aDrums

Während ich unsere aktuellen Jamsessions abhöre, die als Grundlage für neue Stücke dienen möchten, passiert ein Gimmick, wenn ich das über das iPhone mit Kopfhörern unterwegs mache: Während ich ein App laufen lasse, das CamAhoy heißt und vor bundesweit in Betrieb befindlichen, bekannten Radarkameras an der Straße warnt, höre ich die letzten Sessions ab.

aDrum oder eDrum? Rang tang tang...

Dass das App CamAhoy noch läuft, verkündet es im Hintergrund immer mit einem eingebauten elektrisch animierten Glucksen. Während ich die Sessionstücke über den integrierten iPod abhöre, gluckst also mal unpassend, mal zufällig passend so ein Glucksen ins Stück, sozusagen „random“. Dass das Glucksen nicht wenige Male hervorragend und zufälligerweise zum Sessionstück passt, bringt mich auf die Idee, den alten Elektrokram aus den Achtzigern nochmal rauszuholen. Ich werde mir ein, zwei Pads ans Schlagzeug stellen und das Soundmodul anschließen. Vielleicht reicht schon eins und ich kann bei Bedarf in mein Schlagzeugspiel elektronisch klingende Sounds integrieren, z.B. als alternativer Snaresound. So hat es Prince schon früher gemacht und in den Achtzigern übrigens jeder. Heute dürfte es auch stilistisch nicht verboten sein. Es ist einfach eine weitere Alternative, die man natürlich nicht übertreiben darf.

Kein Scheiß, Mann! Das Simmonsmuseum lebt!

Kein Scheiß, Mann! Das Simmonsmuseum lebt!

Das Ganze kann ich am besten erledigen, wenn ich mich mit unserem Gitarristen treffe, um eine Gesangsinstallation vorzubereiten, die zwischen uns besprochen ist: Der Schlagzeuger (ich) möchte mit seinem Headset bei Bedarf „mitgrunzen“ und „wenn’s dem Gesamtergebnis dient“. Und alle weiteren Mitmusiker sollen sich mental darauf einstellen, an den passenden Stellen „uuuhhhssss“ und „ahhhhhhsssss“ einzustreuen. Sie werden es nicht tun müssen. Aber sie können es dann! Und was wäre daran schlecht, bei Bedarf U zu sagen?

Wer U sagt, muss auch A singen! (alte Musikerweisheit)


Johnny Rabb zeigt verschiedene eDrum-Kitkonstellationen (styles) auf dem TD 20KX Kit (via Youtube)