204/11: Videos: Florian Alexandru-Zorn, Jazzbesen, der Papst und „Habbemus brushem“ #Vati kann

Videotipp

Das ist ganz einfach: Wer keinen Stil hat, der arbeitet dran. Wer keinen Stiel hat, der schnitzt sich einen! #Kleine Drummerkunde

Florian Alexandru-Zorn aus der Pfalz arbeitet schon jahrelang an seinem Stil als Besen-Schlagzeuger. To Play The Brushes, also „Brusher“ (sprich: Brascher) zu sein, hat es „in sich“. Während mehr als die geschätzte Hälfte der Drums spielenden Menschheit mit Holz herumpräkelt und auf die Felle eindrischt, in der Annahme, als Doom Metal-Spieler könne man sich „sichere Meriten“ verdienen, ist sein Pläsier das leichte, angedeutete und filigrane, einen Stil zu spielen, der vom „kleineren Unterschied“ zwischen laut und leise lebt, anstatt vom gegensätzlichen Llllaaauuuut!! (gebrüllt) und lllleeeiiisssee (nicht einmal geflüstert).


 


how to develop your own voice with brushes – by Florian Alexandru-Zorn (via youtube)

Lineare Grooves zeigt uns Florian Alexandru-Zorn im ersten Teil seines bislang zweiteiligen Videos „How To Develop your own voice…“ Einige, echt coole Ideen. Operation: Wischen, Wischen, Wischen, ganz in der Tradition von Otto Waalkes, der uns auch in „Otto´s eleven“ die Ursprünge im Skat erklärt: Mischen, Mischen, Mischen.

Im zweiten Teil des Videos setzt er den „spielbaren Stuff“ fort und zeigt weitere Anwendungsmöglichkeiten. Er wendet sich den „Soundmöglichkeiten“ zu.

Alles in allem lehrreicher Stoff, aus dem manch Traum geboren werden kann.


how to develop your own voice with brushes (part II) – by Florian Alexandru-Zorn (via youtube)

Und weil das alles so schön ist und wir nun bald einen neuen Papst haben, rufen wir erst einmal: Habbemus brushem! („Wir haben einen Besen“) Sodann frohlocken wir über die Weisheit des Heiligen Vaters, der das Besenspiel-Verbot (eine „fatwa aufs Spesenbiel“) in der populären Musik des 21. Jahrhunderts aufhob, die Idee war ihm auf einer Fahrt durch Rom mit dem Papamobil gekommen, als er einen Straßenfeger, eine freestyle-Musikband, sah, in deren Mitte der Schlagzeuger die Jazz brushes wischte: „Die Band hat die Straße leergefegt, sie spielten den Groove und schwupps war die Straße leer.“ Tja, ohne Besen wäre das nie passiert„.

 

Habbemus brushem!

Habbemus brushem!

Aus dem 1.347.sten vatikanischen Konzil drangen bereits unbeabsichtigt erste geheime Details bezügl. der Kür des 17. Papstes an die Öffentlichkeit. Papst Benedikt, so heißt es, habe für seinen Nachfolger schon jetzt zu Lebzeiten darauf gedrängt, dieser müsse „mindestens mit dem Herzen“ vom afrikanischen Kontent (verzeihung: Kontinent) herkommen.

Nachdem für diese Aufgabe Thomas Lang nicht zur Verfügung stand, aus guten Gründen, wie wir finden, da dieser bereits bei den Auditions für die Nachfolge von Mike Portnoy bei Dream Theater scheiterte, gilt als heimlicher Favourit jetzt Florian Alexandru-Zorn. Alten Pink-Floyd-Fans blieb in Erinnerung: „Wisch you were here!“ Alexandru-Zorn hatte sich mit einem Jazzbesensolo beim Papst in kürzester Zeit so beliebt gemacht, dass alle päpstlichen Neuwahlkriterien (siehe oben) als erfüllt gelten. Schon früher hatte das „einzige relevante“ (!) Drummer-Onlinemagazin, die Website xdrum.eu, vermeldet: ein künftiger Besenpapst sei geboren!

Das päpstliche Vorspiel wurde von einem Video-Paparazzo verfilmt. Kirchenkreise planen nun, das ins Grabtuch eingebrannte Gesicht von Jesus von Nazareth gegen das von Alexandru-Zorn auszutauschen. Doch damit ist nicht zu rechnen: „Erst muss er mal Papst werden“, so Benedikt, der 16.te, zu diesem seiner Meinung nach „etwa voreiligen Vorhaben“. Dessen ungeachtet zeigen wir das göttliche Vorspiel, übermittelt direkt aus dem Vatikan.

Vorbei die Zeiten Dschingis Khan´s. Gegroovt wird jetzt im Vatikan. Alles das der Vati kann, zieht Mutti immer mächtig an. Stets bläst der Papst in´s selbe Horn: ich wünsch´mir Alexandru-Zorn. #Nachfolgerdiskussion 


Florian Alexandru Zorn Framedrumclip – by Florian Alexandru-Zorn (via youtube)