239/12: In eigener Sache: Kommentare zu geben, erschwert #Admin.Nachrichten

Tommy Tulip, master of desaster

Das ist interessant, bedauerlich zugleich.

Jede Nacht, wenn der Hahn noch schläft und es dunkel ist, rotten sich die Spam-Kommentatoren zusammen und die Blogs der Welt erhalten Kommentareinträge. Es geht um Viagra, Penisverlängerung und Haarverlängerungen, oder um nichts. Die Kommentarfunktion, dem Leser die Möglichkeit zu bieten, sich wegen eines Artikels zu Wort zu melden, wird ausgenutzt.

Ohnehin bin ich selbst ja nicht sehr meinungsstark, also in dem Ansinnen zu schreiben aufgelegt, dem Leser meine Meinung und Sicht der Dinge aufzuoktroyieren und für die fortentwickelte Version des Weltgewissens zu kämpfen. Ich schrieb stets inspiriert und engagiert, aber nicht um für Zustimmung zu kämpfen. Demzufolge sind bei guten, mich selbst überraschenden Leserzahlen die Kommentare eher „dünn“. Die haben wir jetzt auch noch technisch erschwert: Wer welche abgibt, muss sich zuvor registrieren und außerdem Emailadresse und Namen hinterlassen. Wer nicht, wird sowieso nicht beachtet. So ist nun mal das Leben. Die Zahl der Spam-Kommentare geht damit übrigens gegen Null. Allen anderen Menschen der Welt zuliebe. Hossa.

(EP)