282/13: Foto: Daily Exercises (mit Claus Hessler, Dom Famularo)

Hab´s gerade sehr am Wickel, dieses Buch: „Open Handed Playing“ von Claus Hessler und Dom Famularo. Und was da so zu spielen angeboten wird, z.B. „linear drumming“. Ganz einfach one after another und wenig nur gleichzeitig. Alle vier Gliedmaßen (!!) hübsch nacheinander aufs Fell aufsetzen. Und fertig.

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281/13: Video: Der „Paradiddle Latin“ im Unterricht

R L R R - L R R L - R L

R L R R – L R R L – R L

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Paradiddle-Latin, rehearsals (via Youtube) 

Wieder ein Video aus dem Unterricht. Die Lehrerin heißt Sabine und unterrichtet in Berlins Norden, im Wedding.

Der „Paraddidle Latin“ ist eine Sau. Aber eine, die groovt. Mag ich sehr. Das Konzept der RL-Verteilung (rechts/links) ist einzuüben. Im Weg steht einem hauptsächlich die zweite Bassdrumnote. Sie ist „off the line“, genau zwischen zwei Händen. Das präzise zu spielen, ist erst mal wie „mit Brett vorm Kopf“. Wenn du es erst einmal geschnackelt hast, wird es zu etwas logischem.

Zurück zur Sau: Die Sau macht Spaß.  Wirklich.

280/13: Video: Howard Carpendale, Lord Knud, Rik de Lisle, Nero Brandenburg, Die Zwei und David Lettermans Duftspuren

Videotipp

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David Letterman: „Are Those Your Drums?“ (via Youtube)

Deine Spuren im Sand, die ich gestern noch fand, hat der Wind mitgenommen, was gehört nun noch mir? Dule lule lulei, dule lule lulei…“ (Howard Carpendale, verwehter Schlagerstar, anno dunnemals, mit einer gesangstechnischen „Duftmarke“)

Ist das so? Das ist so.

Die bekanntesten Protagonisten der Gegenwart haben irgendeine Marotte. Man nennt das im Mediensprech „eine Duftspur“ hinterlassen. Das Berliner Radio-Original Nero Brandenburg beispielsweise beendigt seine wichtigen Video-Podcasts stets mit der Empfehlung „Und roocht nicht in´t Bette.“ Warum auch? Die Zigarette danach?

Oder Lord Knud, Schlager der Woche–RIAS Radioveteran, er sagte immer „Okey dokey“. Rik de Lisle meldete sich stets als „der alte Army“ (so klang es jedenfalls, gemeint war „Ami“, nicht „Amy“). So wie Schweinchen-Dick Syncronisator Rainer Brandt den Antipoden Tony Curtis und Roger Moore das neu geschaffene Wort „Tschüssikowski“ anhexte. Es ging in die Filmgeschichte ein. – Wigald Boning und Olli Dittrich schufen das geflügelte Wort: „Bleiben Sie dran, ich pfeif auf Sie!“ (Zwei Stühle, eine Meinung)

David Lettermans geflügelte Frage am Ende einer musikalischen Darbietung hingegen lautet: „Beautiful drums. Are those your drums?“ Irgendein Irrer hat das mal zusammengeschnipselt und hier ist das Ergebnis, über das nun die Schlagzeugwelt ausgiebig lachen darf.

279/13: Video: Zu Zeiten, als Keith Moon schlagzeugte, war alles ein großer Witz

Videotipp

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Keith Moon (Quelle: rocktimes.de)

Keith Moon (Quelle: rocktimes.de)

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Keith Moon (via Youtube)

Excerpt from BBC’s I’m in a Rock ’n‘ Roll Band!. Part 3, About Drummers.

Keith Moon war der Drummer von „The Who“.

In diesem kurzen Ausschnitt einer BBC-Sendung sagen einige der Großen, was sie über ihn denken. Und ja, Keith Moon hatte ein Abo auf „gute Unterhaltung“. Apropos Haltung.

Drummer sein als eine Art Haltung.

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278/13: Positionen: Was ich alles kann!

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Unglaublich, ich sage, ich will üben gehen. Sie sagt: Das kannst du doch schon.

Ich denke gar nicht lange nach, es liegt sofort direkt vor mir auf der Hand und war es Platon, mit dem ich dachte? Ich erwiderte schnell:

Sehr lieb von dir. Danke dafür. Die ganze Wahrheit ist: Ich bin nur ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn. Unglaublich, was ich alles nicht kann. Es ist mehr, als ich kann. Ich weiß es.

Benedetto hat mitgewürgt an was ich erwidere. Der Sechszehntel. Aus Rom.

Und ich steh unter Strom. Elektrisiert, Drehstrom. Ich kann am Schlagzeug gar nichts. Das allerdings am besten. Das hat Rüdiger mal über sich gesagt. Als wir noch Freunde waren. Er ist nicht mehr mein Freund. Aber ich übe immer noch sehr gern, tja, was bleibt.

(Aus dem Proberaum, per iPhone, das musste ich sofort wegblöken, pardon -bloggen.)

277/13: Video: Mikrofontest „Rode iXY“ Mikrofon, Selbst-Elchtest, die Funktion „mute“ beim Timing

Videotipp

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Mikrofontest Rode iXY

Mit Schirm, Scham & Patrone: Was gibt man von sich preis? Alles oder nichts? Alles nichts, oder? Eine Reflektion zum Drummen auf ganz niedrigem Niveau. Und ein neuer gemashuppter Musikerwitz: „Schlagzeuger! Spiel mal mehr Timing!“ „Mehr Timing? Ich kann nicht schneller!“

Ich weiß nicht genau, wie es Euch geht? Und natürlich geht es jedem von euch anders, wenn ihr diesen Satz eingangs lest. Was denn sonst? Eine Sache hat mich noch beschäftigt und ich glaube, sie war witzig gemeint. Ich habe so ein Rode iXY Mikrofon zum Antesten gebracht. Das Ding steckt man aufs iPhone oder das iPad und schon klingt es, im Zusammenspiel mit einer mitgelieferten App auf dem Telefon, viel besser. Gutes Ding, das.

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276/13: Prognosen: Wie aus „R L R R L R L L“ durch Nachdenken langsam „L R L L L L L L“ wurde

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Eine Art Plädoyer, das der Schlagzeuger vielleicht auch als „Playdoyer“ zu interpretieren in der Läge wäre. Würde er es nur wollen.

Die Frage, ob du als Drummer rechts oder links führend spielst, ist eine zunächst selbstverständliche. Dies lebt in dir von selbst wie eine „default“-Einstellung.

Irgendwann fängt dich diese Frage an zu ärgern, dann zu beschäftigen. Und schließlich spielt sie eine zentrale Rolle, nach vielen, vielen Jahren. Wenn du dann, so wie ich, anfängst, gegen alle deine guten Gewohnheiten (als Rechtshänder) anzuüben, tun sich plötzlich vollkommen neue Welten in spielerischer Hinsicht auf.

Du bist dann lange noch nicht gut auf diese „widernatürliche“ Art und Weise zu spielen.

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275/13: Foto: „Brushetta“ für Drummer, mit Schreibfehler ;-)

Bruschetta für Drummer "mit Schreibfehler" :-)

Bruschetta für Drummer „mit Schreibfehler“ 🙂

Die schwierige Welt der Rechtschreibung. Warum aus „Isadora“ (Mädchenname) als Verniedlichung auch „Isetta“ wird, was man kommod mit einem älteren Auto verwechseln kann und wie sich die italienische Küche „antipasti“ (englisch: „behind the beat“, fortgeschritten „behind the beast“ (Sängerin)) auf den Schlagzeuger im allgemeinen auswürgt. Eine Kurzzusammenfassung komplexen Fachwissens aus überzeugenden, korrekten Nachrichtenquellen. #Brushetta

Was weltweit nur wenige wissen, wurde hier unter der Kategorie „Knowlegdge“, genauer „Knowledge.Advanced“ abgelegt. „Bruschetta“ ist falsch geschrieben, wenn ein Drummerkontext vorliegt. (Nur) In diesem Fall schreibt der Rechtschreibkundige es nämlich „Brushetta“. Warum, ist verlinkt. Halleluja.

Weblotse

274/13: Video: Es gibt frische Schlagzeugzeilen von #PlayMoBeat (Juni)

Videotipp

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Playmobeat Drum Trio – Three Elements (Schlagzeilen 2013 – June)

Hier gibt es jetzt orangefarbene Sanyassins zu bestaunen. Hübsch in reichlich grüner Umgebung, umsonst und draußen. Und dann ein paar „men in black“, die man erst als Mitglieder der Augsburger Puppenkiste auffassen möchte, um dann abzuwarten, ob sie sich sogar wegbeamen könnten? Diese spannende Frage bleibt aber unaufgelöst, so unaufgelöst, wie der nie erschienene Bericht von der schmerzlichen Gruppenauflösung der Band „The Beatles“. War es in einem Säurebad gewesen?

Fest steht nur eins: Während die Beatles nie wieder genossen (also Genesung erfuhren), sind Playmobeat derzeit im Zenit ihres Werkschaffens. Prima. Weiter so. Niemand hat was gegen die Männer-Selbsterfahrungsbewegung: So lange sie rhythmüsch erfolgt.

273/13: Video: Was aus dem Song „I wisch“ von Stevie Wonder wurde und warum „brushetta“ sehr beliebt ist

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Brushetta

Als Stevie Wonder den Welthit „I wisch“ für mich schrieb, konnte er ja nicht wissen, wohin das mal führen würde…

Gerne fühle ich auch als „Smooth Operator“. Eben nicht so dolle ruff jehauen, sondern zärtlich weggewischt. Ich gestehe allerdings, das nicht ernsthaft genug zu üben. Ich müsste, ich könnte, ich wollte (eigentlich) viel mehr mit Besen…

Doch ruffhauen ist auch schön. Besenspiel ist so komplex wie die Italiener. Die mögen „Brushetta“ gern, aus Tomaten und mit viel Oregano. Allerdings schreiben sie es auch falsch. Höchste Zeit, die Richtigschreibung anzumahnen. Ich mach Brushetta gern mit viel Gefühl. To Play Brushes, das Besenspiel, wer´s kann, hat Stil.

Oder habt Ihr jetzt eine ernsthafte Erklärung meinerseits erwartet?

Weblotse

 

272/13: Foto: Aus dem Unterricht „1 ta ta 2 ta ta“ (Triolen), „Am ster dam Am ster dam“, 1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

Schlagzeuger sprechen Gaga, um sich Sachen beizubringen. Ein keineswegs repräsentativer Kurzüberblick über die wichtigsten Zählzeitenlicks….

Wie erklärt man eine Triole? Mit „Humms Ta Ta“ – oder: „Fleisch tar tar Fleisch tar tar“ oder „Vege tar Vege tar“ (politisch korrekter), aber nicht „Ve ge ta riar…“ – zwei Noten zu viel. Bei Schlagzeuger auch verbreitet: „Am ster dam Am ster dam“. Nicht bei Kiffern, übrigens, sondern bei Leuten, die Swing üben möchten.

Leute, bleibt korrekt. Und jetzt von vorn: „1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e2“  – grausam. Oder?