337/14: Video: Johanna von Koczian irrte, „das bisschen Haushalt“ mache sich sozusagen von allein, das Gegenteil ist richtig.

1797520_10201721969515641_2102918262_n

Das bisschen Haushalt ist mitnichten von allein gemacht. Mehr Anerkennung, soziale Akzeptanz und mehr Verständnis für Hausfrauen und Hausmänner fordere ich deshalb. Wie man sieht, ist das nicht mit links zu bewerkstelligen. Sondern erstens mit links, zweitens aber mit rechts. Im gezeigten Arbeitsbeispiel werden sechs benötigt, um dem Haushalt sinnstiftend beizuspringen. Dann allerdings, so die Vermutung, kann man etwas auf die Füße stellen, das vorzeigbar ist.

Wie der Film beweist.

336/14: Video: Die „Rhythm Section“ ist keine Sekte der Diversifikation, das gemeinsame Ziel muss stimmen!

Trailer of our Workshop for BP and Drummers. Full Book, App and live workshop soon available! Info@
http://hsktrio.com/ or http://www.danielhopf.com/
WS-Topics:
– Groove Construction
– Communication/ Cueing
– Shiftings (Verschieber)
– Metric Modulation
– InBetween Grooves
– Pimp the Section

Die beeindruckende Schlagzeugarbeit von Fabian Koke habe ich schon vorgestellt. Ebenso die Bearbeitung von ernstzunehmender, mannigfaltiger Musik durch das Trio „HSK“ (Hopf, Sand, Koke) aus Osnabrooklyn.

Jetzt haben sich Daniel Hopf (b) und Fabian Koke (dr) zu Wort gemeldet, ein „Interactive Groove Concept“ (IGC) angekündigt und damit einen zielorientierten Workshop für Bassisten und Schlagzeuger als Zusammenarbeitshilfe gemeint. Sagt der Bassist: „Hey, Schlagzeuger, spiel mal dynamischer.“ Sagt der Drummer: „Dynamischer? Ick kann nicht lauter.“ So ähnlich stellen sich die 5.000 Mitglieder der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook die Zusammenarbeit der „Rüsemm Seckzion“ (weich gesprochen) vor.

Weiterlesen

335/14: Video: Das „Roberto Badoglio Trio“ und das Stück „Serendipity“

Meinl Cymbal 'Drumbal'

Meinl Cymbal ‚Drumbal‘


Roberto Badoglio Trio „Serendipity“

Featuring Marko Djordjevic on drums, Bjössi Klütsch on guitar and Roberto Badoglio on bass.Recorded in Berlin at Tricone Studio, june 2012.

Über Marko Djordjevic, der als Serbe in New York lebt und dort u.a. als Schlagzeuglehrer arbeitet, was er zweifelsohne beherrscht, habe ich hier auf dieser Website schon ausführlich kund getan. Bei Bedarf hier nochmal ins Suchfeld springen. Vernachlässigt hatte ich auf den ersten Blick den italienischen Bassisten Roberto Badoglio und den deutsch-isländischen Gitarristen Bjossi Klütsch. Die beiden in Berlin lebenden Künstler treffen sich öfter mit dem New Yorker Ausnahmeschlagzeuger Marko Djordjevic und machen Musik zusammen. Allerdings ist das auch nur eine Seite ihrer musikalischen Medaillensammlungen. Alle machen mehrere Projekte.

Das hier gezeigte Stück empfindet der Berichterstatter als realistischen Beweis für die Richtigkeit der Theorie, dass Schlagzeuger auch leise spielen können. Zumindest Marko kann das, auf eine äußerst filigrane, leicht webende Art und Weise, immer das im Vordergrund stehende Musikstück vernetzend zu einem Klangteppich mit percussiver Befeuerung. Sehr schön.

Seht bei Interesse auch auf der Website http://www.blackbirds.tv nochmal nach. Auch dort befindet sich Material unter Beteiligung dieser interessanten, vielschichtigen Musiker.

334/14: Drum studies: ‚Africa‘ von Toto

Ich habe mich kürzlich mit ‚I will survive‘ von Tante Gloria (Gaynor), dem vielleicht berühmtesten Discotitel der Seventies befasst. Wenn’s der zweitwichtigste war, iss Wurscht.

Jedenfalls kam ich bei Gelegenheit von ‚Disco‘ (4 On The Floor) schnell auf eine kleine Veränderung und die Sache entwickelte sich in Richtung ‚Africa‘. Da dieser Song nun wiederum zu den wichtigsten in meinem Leben gehört, befasste ich mich als Spätpubertierender damit. Hat Spaß gemacht.