375/14: Video: Stefan Korth, Anbetung in Verehrung, seine Fa. Adoro Drums und „S. Walking On The Water“

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Was die Instrumente selber angeht, so war ich sehr überrascht, dass unser Konzept von den leisen Drums so gut ankam. Ich war mir bewusst, dass die meisten Drummer eine infernal laute Trommel als etwas Gutes empfinden, wir aber bauen Instrumente, so wie man es vor 60 Jahren getan hat, nur eben mit heutigen technischen Möglichkeiten. Das brachte uns einen guten Ruf vor allem bei den Sammlern alter Schlagzeuge, Jazz- und Session Drummern. (Stefan Korth, im Gespräch mit Dave Kobrehel, jazzdrummerworld.com)

Stefan Korth hat seine eigene Drumsfirma „Adoro“ genannt, das bedeutet so viel wie „Ich bete an!“. Das ist zuallererst gesagt, eine ganz gute, zielführende Idee. Eine Art Beggars Opera.

Im Video, das die Fa. gut vorstellt, beginnt der Ursprung allen Übels in der Idee der vor kurzem zugezogenen netten Nachbarn, dem Sohn auf dessen Wunsch ein Schlagzeug zu kaufen. „Glück gehabt“, sinniert der Moderator im Videobeitrag, „wenn die Nachbarn ihrem Sohn ein Schlagzeug der Marke „Adoro“ verpassen. Denn diese Schlagzeuge sind leiser. Und klingen trotzdem.

Stefan Korth trommelt selbst seit seinem zwölften Lebensjahr. Oft als Schlagzeuger bei Gottesdiensten und hier wird’s klassisch: „Ich bin immer zu laut gewesen.“ Irgendwann hat er angefangen, das Problem mit dem Selbstbau von leiseren Schlagzeugern zu beackern, dies unbeackerte Feld im Übrigen. Unbeackert durch die Anderen.

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