383/15: Video: „Nature Boy“ (Nat King Cole) #Jazzprobe

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13.02.15: Floatin` Jazz „Nature Boy“ (Nat King Cole)

There was a boy
A very strange enchanted boy
They say he wandered very far
Very far, over land and sea
a little shy and sad of eye
But very wise was he
And then one day, a magic day
He passed my way, and while we spoke
Of many things, fools and kings
This he said to me
The greatest thing you’ll ever learn
Is just to love and be loved in return

Es ist nicht das große American Songbook, das die Band durchging, um zu überlegen, welche Stücke man spielen könne. – Es war das Gesangsbuch der Sängerin. Mal ausprobieren, was da so drin ist. Dieses Video ist also ein „first take“, der erste Versuch, das Ding zu spielen. Schönes Stück. Kannte es bislang nicht.

Kommt auf die Liste.

382/14: Positionen: Soll man Selfies von sich machen oder es bleiben lassen? – Innerer Frieden, Purple Rain und Kommentarpupsen

Videotipp

Videotipp

Du machst von den Möglichkeiten Gebrauch und stellst ein Video aus einer Unterrichtsstunde ins Netz. Die Öffentlichkeit sieht sich das an und kommentiert munter drauf los. Wozu sind diese Kommentare etwas nütze? Eine Auseinandersetzung damit.

Ich habe (wieder einmal) den Fehler begangen, ein Video von mir anzufertigen mit den neuesten technischen Mitteln. Ich benütze manchmal gern die App „Socialcam“. Es ging um die „Garota de Ipanema“, ein Stück bedeutsame Weltgeschichte der internationalen Fahrstuhlmusik. Solch Musik wird gern in Aufzügen seicht geplätschert, während first (Miederwaren) und second (Damenunterwäsche, Bekleidung) floor im Kaufhaus des großartigen Westens angesteuert werden. Es gibt heutzutage zu wenige Conferenciers in den Aufzügen der Kaufhäuser. Dafür gibt es Fahrstuhlmusik. Kürzer: Stuhlmusik.

Das Girl aus Ipanema ist ein Bossa Nova und ein Ohrwurm. Wer das Lied mal gehört hat, vergisst es mit Sicherheit nicht mehr. Die Karotte von Ipanema muss man auch üben, um den Bossa Nova hin zu bekommen. Im Grunde dasselbe Schicksal, wie jedes andere, dämliche Stück der Weltmusikgeschichte. Seit gestern weiß ich auch, dass ein weiteres Stück sich verballhornen lässt: „Sittin On The Cock Of The Gay“ sagen die schwyzerischen Jazzstudenten in Bern, wenn sie nebenbei noch Tanzmucke machen gegen harte Währung. Über weitere Stücke wie dieses will ich gar nicht nachdenken.

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