388/15: Positionen: Was der Welt noch fehlt, ist ein Weltschlagzeugertag #WST

WST,-Weltschlagzeugertag

Der Globus Erde als Kickdrum, poff: Weltschlagzeugertag, die Etablierung eines festen Tages, um das Schlagzeug zu zelebrieren, bzw. das Schlagzeugspiel, ist als Grundgedanke eröffnet. Wer mag, kann das obige Bild (den Banner) einfach kopieren und im Netz teilen. Mal sehen, ob dieser Tag in die Geschichte eingeht? Und in wessen…?

Leider geil: Wenn es einen Weltfrauentag gibt, muss es auch einen Weltschlagzeugertag geben. Hiervon unabhängig hat sich eine Schlagzeugschule in Krefeld ausgedacht, hierauf künftig nicht mehr verzichten zu wollen.

Eins steht fest: Selbstredend ist der Gedanke richtig. Die Tat ist vollbracht, es gibt jetzt eine nationale Sammlungsbewegung, um diesen Tag in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum zu etablieren. Hinzu kommt der Speckgürtel, also der Rest der Welt, für den der rhythmische Pflock ins Herz der Weltmusik ebenfalls zeitgleich eingeschlagen wird. Das Herz muss bluten…

Weblotse

387/15: Video: „The Four Of Us“ feat. A Variation of „Stolperfalle“ #Session.TV

Kopfhörerempfehlung

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387/15: Video: „The Four Of Us“ feat. A Variation of „Stolperfalle“ #Session.TV

Back to black: Ist schwarz eine Farbe? Wenn doch alle Welt darüber herumstreitet, welche Farbe ein fotografisch gezeigtes Kleid hat. Ist schwarz dann doch eine Farbe? Angesichts einer solch überwältigenden Irrelevanz? Wir denken an Amy Winehouse. Schwarz, eine Einstellung? Jedenfalls, vielleicht lässt sich soviel festhalten: Mit neonfarbenen Ecken & Kanten (Tontrennung) lässt sich selbst im Dunkeln erahnen, was da stattfindet. #Jazz

Manche denken vielleicht, es handele sich um eine späte, etwas jazzigere Version des früheren Blackbirds-Konzepts des Berichterstatters. Mitnichten, Ihr Fichten! Das wäre zu viel des Guten. Es sind Lichtfilter, Videoeffekte. Die Wahrheit: So sah es gar nicht aus. Es geht nicht um Selbstdarstellung: Sondern darum, Musik zu machen. In diesem Fall wenig vorherige Verabredungen, alles fließt, spontan aus dem Augenblick herausgeküsst. Und es ist interessant für einen selbst, diese „Sessions“ nochmal Revue passieren zu lassen. Dafür drückt man „record“ und später „play“.

Das ist „die Freiheit, die ich meine“. Etwas auszuprobieren, sich nicht zu scheren, ob es ganz genau auf Punkt landet. Auf fester Songstruktur. Das Gegenteil ist „Songruptur“. Den Abbruch wagen, ihn riskieren, sehen, was passiert, wer was kaschiert. Und, ob überhaupt alle das kapieren? In diesem Sinne ist es auszuprobieren. Musik muss funktionieren, eine der teils überraschendsten Ergebnisse von gemeinsamer Bandarbeit, und es sei schlicht, weil die Sängerin heut fehlt. Überhaupt, das ist es ja: Dass sie einem überhaupt fehlt…

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