Janis Joplin - Porsche Cabriolet

429/15: Positionen: Wir schöpfen aus der Vergangenheit, um die Gegenwart zu bewältigen

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Sgt.Peppers_Original

Janis Joplin - Porsche Cabriolet

Janis Joplin – Porsche Cabriolet

Von wegen Hippie: Janis Joplin fuhr standesgemäß Porsche, der allerdings geringfügig (siehe oben) umlackiert war. David Richards, ein Freund und Roadie der Band, bemalte das Auto und nannte das Gesamtkunstwerk „Die Geschichte des Universums“. Im Dezember 2015 meldete die Weltpresse, der legendäre Porsche sei für 1,6 Mio. Dollar versteigert worden. Ein Auto, das post mortem zu einem Weltkulturobjekt wurde.

Es heißt, George Harrison habe eines Tages in der St. Francisco Bay herumgesessen mit ein paar Freaks. Was genau dort geraucht wurde, ist nicht überliefert.

Dort in der Bay saßen sie herum und es war die Zeit der äußerst langen Bandnamen. An die Red Hot Chili Peppers war längst noch nicht zu denken. Eine Band bspw. hieß Big Brother & The Holding Company. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen wissen wir, dass in dieser Band Southern Comfort als Permanentgetränk eine wichtige Rolle spielte.

In diesem Zeitgeist, der ganz der damals einsetzenden Moderne entsprach, begründeten die Beatles 1967 ein Paralleluniversum voller halluzinatorischer Hybris und nannten die Band Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band, der sie ein ganzes Konzeptalbum im großen, englischen Zirkusstil widmeten.

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Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

428/15: Video: Jost Nickel auf drumeo.com – „Grooving with Creativity“

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Jost Nickel – Grooving With Creativity (FULL DRUM LESSON)

Video Index:
00:13 – „This Old World’s Too Funky 4 Me“ by The Bad Berry Finnerty Collective
05:38 – Introduction
10:33 – Grooving With Creativity
43:40 – Drum Solo
51:17 – Q & A
59:33 – „Toses“ by Nils Gessinger

Jost Plays:
Sonor Drums: http://www.sonor.com/
Meinl Cymbals: http://www.meinlcymbals.com/
Aquarian Drumheads: http://www.aquariandrumheads.com/
Vic Firth Drumsticks: http://www.vicfirth.com/

Follow Jost:
Website: http://www.jostnickel.com/
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YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCL19…

427/15: Video: Markus „Marcito“ Ostfeld Trio – Whenever #LiedDesTages

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Markus „Marcito“ Ostfeld Trio – Whenever

Veröffentlicht am 15.12.2015
Website: www.markusostfeld.com
Drums – Markus „Marcito“ Ostfeld
Bass – Andreas Daniel Rodeck
Piano – Matthias Dymke

Warum hier veröffentlicht?

Ganz einfach: Bravourös gespielt. Daumen hoch. Danke, Markus „Marcito“ Ostfeld und Kollegen.

Weiter so.

426/15: Video: Billy Cobham im Interview mit speedgig.com: Ach, wie schön ist Panama!

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Cover "Spectrum" Billy Cobham


Bill Cobham / George Duke Band – Red Baron July 6, 1976 Montreux, Switzerland

Billy Cobham – Drums
George Duke – Keyboards, Vocals
John Scofield – Guitar
Alphonso Johnson – Bass, Chapman Stick, Vocals

Die Jazzfusiongeschichte umzuschreiben, nein besser erstmals in Erwähnung zu bringen, dauerte gar nicht lange: „Das Album wurde in den drei Tagen vom 14. bis 16. Mai 1973 in den Electric Lady Studios in New York City eingespielt und später in den Trident Studios in London neu gemischt.“ (aus Wikidedia)

Billy Cobham – Schlagzeug
Tommy Bolin (†) – E-Gitarre
Jan Hammer – Keyboards
Leland Sklar – E-Bass
Joe Farrell (†) – Saxophon
Jimmy Owens – Flügelhorn
John Tropea – Gitarre
Ron Carter – Kontrabass
Ray Barretto (†) – Congas
Besetzungsliste zu „Spectrum“ (Billy Cobham, 1973)

Schon vorher war er bekannt. Mehr als weltbekannt wurde Billy Cobham 1973 mit einer einzigen Platte, die heute als Meilenstein der Fusionmusik angesehen wird.

Die Platte „Spectrum“ hat die Wahrnehmung der Welt maßgeblich verändert. Es ist keine Übertreibung, Billy Cobham, den Wahlschweizer, der beabsichtigt, zurück in die Staaten zu ziehen, als „living legend“ zu bezeichnen.

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425/15: Video: Steve Gadd Band at the Leverkusener Jazztage (2015) – VÖ: 01.12.15

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Steve Gadd Band – Leverkusener Jazztage 2015

Steve Gadd – drums
feat.
Walt Fowler – trumpet, flugelhorn
Larry Goldings – keyboards, Hammond B3
Michael Landau – guitars
Jimmy Johnson – bass

Track Listing:
1. The Wind Up
2. The Long Way Home
3. Green Foam
4. Desu
5. Way Back Home
6. Duke’s Anthem
7. Africa
8. Oh, Yeah?
9. Blues For…

424/15: Notation: Mein erster Notensatz mit MuseScore

Musescore_Erster.Notensatz

Es ist zwecklos, den tieferen Sinn einer Notation von spielerischen Vorhaben zu leugnen. Dennoch bin ich, wie ich mich gern selbst bezeichne, bekennender Notensatz-Legastheniker. Auf der Suche nach geeigneter Software habe ich viele Gedanken verschwendet.  Eine ganz gute Lösung scheint mir musescore zu sein.

Um ehrlich zu sein, ist nach all den Jahren dies nun das erste Mal, dass ich eine relativ einfache Übung softwaretechnisch als Notensatz notiere. Und es gefällt mir.

Nicht auszuschließen, ich werde künftig öfter damit arbeiten.

Warum auch nicht?

423/15: Video: Florian Alexandru-Zorn erklärt auf drumeo.com ein paar Dinge zum Jazzbrushes-Spiel

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Florian Alexandru-Zorn – Brushes In Modern Drumming (FULL DRUM LESSON)

Veröffentlicht am 02.12.2015
LESSON INDEX:
00:13 – “Skyfall Remix” by Florian Alexandru-Zorn
03:32 – Introduction
07:37 – Brushes In Modern Drumming
44:28 – “Sum 2? by Florian Alexandru-Zorn
50:56 – Q & A
1:03:57 – “Hard Rise” by Florian Alexandru-Zorn

Considered to be the leading educator on brush playing, Florian Alexandru-Zorn took a trip to Drumeo to teach us all about this under-utilized art. Needless to say, he provided us with a ton of valuable takeaways and a lot of material to practice! In this lesson, Florian will be outlining fundamental brush techniques to help you develop a firm foundation, and in the end apply them to modern genres of music. Videotext von drumeo.com

Florian Alexandru-Zorn habe ich mal als „The German Brush Pope“ bezeichnet. Dieser Begriff hat sich inzwischen weltweit gut etabliert. Zu recht. Schließlich brauchen Menschen in Zeiten von Informationsüberflüssen Denkraster, Kategorien oder Eselsbrücken, um sich überhaupt noch merken zu können, mit wem sie es in einer Person zu tun haben. Es ist auch ein gedankliches Augenzwinkern darin. Klar?

Am Jazzbesenspiel scheiden sich bekanntlich in Drummerkreisen die Geister, teils in drummatischer Art und Weise. Dabei ist das Quatsch. Genau wie es geradezu dumm erscheinen kann, bestimmte Spieltechniken bewusst auszublenden, um sie gezielt zu ignorieren, wissen wir seit langem, dass im absolutistischen Crossover von Stilen, Spieltechniken von zuvor fest eingebürgerten Standardregeln das selig machende Moment liegen kann. Einfacher ausgedrückt: Gar nichts, was man dir als feste Regel vorgibt, musst du später genau einhalten. In der zweiten Erkenntnisstufe musst du das Erlernte wieder vergessen und den eigenen Geist einsetzen.

Dann bist du vollkommen frei und vergisst das Reglement wieder, um zu neuen Ufern in der Musik aufzubrechen. In diesem Sinne musst du (nicht kannst) alle relevanten Techniken erlernen, die das Schlagzeugspiel inhaltlich helfen umzusetzen. In diesem Sinne gehören Jazzbrushes unabänderlich zur Klaviatur der verschiedenen Waffen des modernen Drummers. Nicht umsonst heißt so ähnlich auch eine weltweit sehr geachtete DVD eine Schweizer New Yorkers namens Jojo Mayer.

Doch das ist eine andere Geschichte.

422/15: Positionen: Vom Eier schütteln, schäkern und von Trockenübungen für Percussionisten

Jose.Cortijo_Onlinelesson IMG_4483_Pro.Percussion

Onlineakademien brauchen Feedback. Gemeint ist nicht die Übersteuerung der Übestünde mit einem vorherrschenden Miiiihhiiieeeeeeppppp, sondern das Echo der Drumschüler: Ob es was genützt hat, das? Hier ist ein Versuch.

Gut ist eine Sache an sich immer dann, wenn sie Zugang zu den eigenen Synapsen findet. Im besten Falle Kopfkino.

Nun kann ich sagen, dass ich ursprünglich skeptisch an die Sache herangegangen bin. In der Dozentenliste von Onlinelessons.tv, dem einzigen vernünftigen Onlineunterricht Deutschlands (Achtung: Übertreibung!) hat neuerdings Prof. José J. Cortijo Platz genommen. Besser gesagt steht er da, vor den Kameraperspektiven, und wir erinnern uns das Stück „José, der Straßenmusikant“ von Lena Valaitis. Während er so rüttelt und schüttelt, erstmals am 30.11.15 abends bei Onlinelessons.tv, wird deutlich, er kann es nicht gewesen sein: „Da kommt José, der Straßenmusikant, ole ole, der Straßenmusikant. Von nah und fern kommt alles angerannt, ole ole, der Straßenmusikant. Hoch in den Pyrenäen, oh ho ho ho, hat man ihn schon gesehen, …“ undsofort. Es ist nicht das große Ding, das er zelebriert. Florian Alexandru-Zorn nennt ihn den „Guru der small percussion“.

Von mir aus. Ich habe die wichtigsten Erkenntnisse oben auf einem schwarzen Banner zusammengefasst. Auf die Frage eines Onlineschülers, ob es für das Shaken auch Trockenübungen gibt, die José J. Cortijo empfehlen könne, sagt der sinngemäß: „Nein, und das sähe ja auch seltsam aus, du läufst die Straße lang und shakerst trocken.“ Na ja, das ein Brüller. Die Handbewegung dazu zu beschreiben, ziemt sich für diese Website nicht.

Mein Skeptizismus wich im Verlaufe der zwei jeweils halbstündigen Lessons und das ist vielleicht auch das Wesentliche: Man bekommt guten neuen Input und denkt mal nach über die Baustellen seines Lebens als Drummer. Zu denen gehört zweifelsohne der große Reisshaker von LP-Percussion, der ungenutzt auf meinem Berliner Schlagzeug im Proberaum herumliegt, weil ich mir schon seit langem vorgenommen habe, das Becken und die Hihat mal zutreffend durch einen Reisshaker zu ersetzen, nach dem Helge Schneiderschen Motto: Es gibt Reis, Baby.

Weiter üben…

Für die todo-Liste, darüber nachzudenken:
Wenn das Thema Percussion im Drumsunterricht von Bedeutung sein wird, empfiehlt sich die Rekrutierung von Stephan Emig, einem absolut tollen Schlagzeuger und Percussionisten, dessen Wirken als Percussionist (bspw. für Stefanie Heinzmann) gefällt. Stephans Dozentenqualitäten stehen außer Frage.