472/17: Video: Das Trio Elf auf der Jazzahead 2017 – Drum’n’Bass’n’Piano #Tipp

Videotipp


jazzahead! 2017 – Trio Elf

Veröffentlicht am 29.04.2017: Gerwin Eisenhauer (dr) – Sven Faller (b) – Walter Lang (piano): „Inspiriert von den jüngsten Entwicklungen in der elektronischen Musikästhetik hat Trio Elf ein neues Konzept des Piano-Trios entwickelt, das man als „Drum’n’Bass’n’Piano“ bezeichnen könnte.“ (Selbstbild, erklärt hier)

Gerwin Eisenhauer ist eine Art Naturgewalt an den gekonnt differenziert gespielten Drums. Längst hat sich die Zahl „11“ besonders im Netz eine besondere Bedeutung erkämpft. Wer ein, zwei Ausrufezeichen setzt, um auf etwas aufmerksam zu machen und ein einself dahinter setzt, sagt nun ganz deutlich, dass was er sagt, besondere Wichtigkeit besitzt.

Bei Eisenhauer sind es irgendwie vor allem auch die Pausen, die einem reingehen. Und die umgekehrt bespielte Snare, die um 180° gewendet vor ihm liegt, damit er auf dem Teppich Schabernack treiben kann. Der dann groovt. Wie Sau. Der Gerwin, das Groovemonsta.

Spielfreude, Viel- und Feinschichtigkeit, rubbel di rubba zong, zisch.

Gott sei Dank, das Klavier war doch noch einsatzbereit, sonst hätte es wohl die ernstest anzunehmende drums & bass-Session der Jazzahead gegeben.

Schade eigentlich: hat nicht sollen sein. So they´d faced the final curtain: Mr. Ironbeater on drums.

Danke, Gerwin. Feinstes Gezimmer. So geht contemporary zeitgemäß Jazz. Jetzt.