493/17: Video: Virgil Donati + Thomas Lang in Australien + Asien #Tourblog

Videotipp


Thomas Lang and Virgil Donati THE DW TV SHOW TOUR Video Blog FULL MOVIE

Veröffentlicht am 27.08.2017
A look behind the scenes of the international drum-duet tour with Virgil Donati and Thomas Lang, organized by Drum Workshop drums.
Lots of drumming, rehearsal footage, performances, and plenty of fun and awesome drum entertainment with two of the most respected drummers on the planet.

Thomas Lang + Virgil Donati auf Promotions in Down under.

Im Grund genommen haben sich da zwei Drummer offenbar vorgenommen, jetzt mal über nichts anderes als Drumming zu reden. Ein wunderbar ausführlicher Streifen über das Leben on the road, als Schlagzeugbotschafter all round the world.

Für Virgil Donati geht es auch irgendwie Richtung zuhause. Der Australier lebt in Amerika.

Ansonsten nonstop nonsens.

Viel Spaß.

492/17: Interview: Über das Albtraumtheater, bei Dream Theater auszusteigen

Banner "Rotten interviews of Tommy Tulip"


That Drummer Guy Interviews Mike Portnoy

This is my interview with legendary Mike Portnoy. This was taken place over the phone on Monday November 21, 2016. In this interview we talk everything you need to know about about Mike Portnoy in 2016 including the brand new Neal More Band double album, The Similitude Of A Dream which is out NOW through Radiant Records. We also talk Mike Portnoy’s Shattered Fortress, playing with Twisted Sister, Max Portnoy and Next To None, BREAKING NEWS THAT PREMIERS IN THIS INTERVIEW, the best of 2016 and so much more! Website: thatdrummerguy.com – Facebook: facebook.com/that1drummerguy – Twitter: @thatdrummerguy1 – Instagram.com/that1drummerguy -Youtube: youtube.com/user/shatteredmetal1

Der Drummer Mike Portnoy und die Gründe, warum er Dream Theater verließ. Portnoy spricht die Karrieren von Led Zeppelin und den Beatles an. Led Zeppelin löste sich auf, weil es im Grunde keine adäquate Möglichkeit gab, den 1980 gestorbenen, kongenialen Drummer John Henry Bonham zu ersetzen. Die Beatles drifteten auseinander in mehreren Phasen, die teils bereits Jahre vorher ihren Anfang nahmen: Ringo Starr war zeitweilig ausgestiegen, George Harrison äußerte erste Absonderungsbestrebungen, John Lennon mäanderte in die japanische Performancekunst seiner schreienden Ehefrau und Paul McCartney besiegelte schließlich das Ende der Beatles im April 1970. Alle vier Beatles folgten anschliessend ihrem Herzen.

Ein ausführliches Interview, in dem wir u.a. erfahren, dass es einem Musiker gut ansteht, von sicheren, eingefahrenen Bahnen abzulassen, nach links oder rechts abzubiegen und „der Stimme Deines Herzens“ zu folgen. So bricht sich Vergangenheit durch Erkenntnis und schließlich Veränderung Bahn. Bahncard Cosmopolitan.

Ich kann das aus eigener Erfahrung mehrfach bestätigen. In jedem solchen Bruch steckt häufig tatsächlich eine unglaubliche Chance, über sich selbst hinaus zu wachsen, bzw. nächste Erkenntnistreppen zu erklimmen. Ja, es ist der Stairway to Heaven, das macht Angst, aber auch Mut: Endlich vorstoßen zum Zentrum der Veränderung. So nennt ja Moses Pelham seine Kreativitätszentrale. Und Recht hat er. Moses Pelham ist nicht mal Schlagzeuger.

Listen. Bzw. hört ruhig mal rein.

Weiterführend

491/17: Video: Von Tscho Ko La Da, dem Abklatschen von schwarzen Punkten – Das Konzept „The DrumCode“ von Andi Bühler, Berlin

Pauker wendet Notenblatt (gif)

Während Du verrückt stöhnst, frißt er Dir den Kühlschrank leer.
Und Du schielst schon.
(Nina Hagen, 1978, Nina Hagen Band, Song „Superboy“)

So wie sich Nina Hagen über den Superboy beklagt, muss er am Ende gar ein Drummer gewesen sein? Überliefert ist das nicht. Aber so scheint es. Am Ende einer Woche war für letzten Samstag ein Drum-Workshop unter der Anleitung von Andi Bühler meinerseits gebucht.

Der im Grundsatz als bspw. fünf- bis siebenköpfige Workshop fand unter leicht veränderten Rahmenbedingungen statt. Eine Gruppe von fünf süddeutschen Drummern hatte kurzfristig abgesagt, weil einer von fünfen sich die Schulter ausgerenkt hat. Sehr ärgerlich. Bzw. ganz wunderbar. So fand der Kurs mit Zeitverkürzung und Begrenzung auf einen Seminartag, anstatt zweien statt und die Schülerzahl betrug exakt „one two“. Also zwei. Ein intimes Wetterleuchten und eine intensive Schulungsatmo. Es ist auch schön, dass man den Bajuwaren in diesem Punkt eine Weichei-Mentalität nachsagen darf: Ich darf das.

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