551/19: Video: ich weiß, was ich 2014 getan habe. Es war der Versuch, Musik zu machen. – Hot Factor: Attend: This is damn hot! Isn’t it? 200 Px

 

Chili (200 Px) - Attend: This is damn hot! Isn't it?

Chili (200 Px) – Attend: This is damn hot! Isn’t it?


Video 1vom 12.09.14 Jazz

Well, this was a very nice weekend in Berlin, and we were in Moa-Beat in a nice southamerican restaurant and we ate Boa-Meat. ??? Rama lama dama ding dong ??? (not 2 take it too serious, Folks)

Im Grunde genommen haben wir jetzt viele Möglichkeiten und daher hie und da eine Art Information overload. bzw. overflow. Nachdem ich manchmal auf digitale Fehlstellen im Internet stoße, die ich versuche, wieder aufzufüllen, weiß ich inzwischen: Jegliches hat seine Zeit. Steine sammeln, Steine zerstreuen. Gerade zerstreue ich wieder welche, aber sie sind bereits fünf Jahre alt, wird mir gerade klar. Daran merke ich vor allem: Ich bin besser geworden. Oder bildet man sich das ein? Nein: Man bildet sich fort.

Ein paar alte Videoaufnahmen aus unserem damaligen Proberaum in Moa-Beat aus 2014 sind jetzt nicht aufgetaucht. Veganer sollen den Bezirk Boa-Meat nennen und insgeheim den Würgegriff der Fleischindustrie herbeisehnen. Sehnen: schon wieder geht es um Fleischteile. Iss ja eklig.

Als klopften Oddmeter-Bolle und Bernd Bassismo, der italienische Feinripp-Bassist ab, wo die Grenzen von Gondwana liegen. Auf Brechen und Biegen.

Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Aus Afrika) #Zitate

Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Aus Afrika) #Zitate


Video 2 vom 12.09.14 Watermelon Man

Von Toto ist das Beste aller Musikstücke, die diesen Namen tragen: „Africa“ – und wisset, Gläubiger und Schuldner des modernen Drumma: „Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ (Aus Afrika) – Wir haben keine Eile, uns schlagerzeugerisch zu entwickeln. Wir sind Schlagerzeuger erster Käjüte, Kojoten: Weltklasse werden wir nicht mehr, Weltkasse daher keine Option, es gibt keinen Einnahme-Ausfall. Keinen Erfolgsdruck und folglich keinen Ausnahme-Durchfall. Die Würze des Menschen ist unantastbar: Wir entwickeln unser Können einzig und allein gespiced aus Lebenserfahrung und mit der von uns benötigten Zeit der Welt. Was zählt jetzt? Dass Ihr mich nicht hetzt! Punkt. – Das ist die Kunde von den in die Jahre gehenden Ländern. Bzw. die in die Länder gehenden Jahre. Ach, iss ja wurscht. Nötigenfalls kann man Gras wegrauchen. Das sag ich nicht als V.i.S.d.P., sondern für einen guten Freund. Er will Ungenannt bleiben. Und sich in die Gesetze verbeißen.

Im Stück 2 Watermelon Man adaptieren wir Musik in der generischen Dunkelkammer. Die drei von der Funkstelle jazzen sich eins, langsam gemächlich geht es los unter zwei riesigen, schwarzen Nasenlöchern rechts und links oben im Gemäuer. Davor steht wippend Seargent David an der Gitarrenknarre und lädt noch schiefen Playton nach. Bald ist kein Halten mehr und alle wippen im Kanon der Kantonisten am Kontrabass. Saßen auf der Coachlehne und verzählten sich. Was?


Video 3 vom 12.09.14 – Jazzidioten

Das dritte und letzte Video jenes denkwürdigen Abends in Berlin-Moa-Beat hatte ich Jazzidioten genannt und so klingt es auch. Zugleich saß mir der Begriff arg im Genick, denn ich scherzte zum Spaße, der künftige Bandname wäre auch Verheißung, ein sich versprechen, und die Leute am Eintritt würden bald brechen. Herzlich willkommen auf der Atonale. Jazz oder nie. We were all wounded at Wounded Knie. You and me.

Doch lassen wir das. Zur Gründung der Jazzidioten ist es aus Gründen dann nicht gekommen. Aber Spaß haben diese Sessions doch gemacht.

Also nicht den Lesern.

Ich widme diesen Artikel dem Nationalheld von Jamaica Bob Robert „Nesta“ Marley, der einmal sagte, er fahre die deutsche Automarke BMW nur deswegen, weil die Initialen seiner Band „Bob Marley & The Wailers“ sind. Die Wailers haben uns schließlich dargetan, wie man „phatte Grooves“ erzeugt mit „one drop“. Rastaman vibration, positive, yeah…

Gutes Gerede.  Gewürzgurke gegessen. Gutes Gesöff gesoffen. Ruhe in Frieden, Bob. We love You. Peace.

Weiterführend

* Tracy: Entschuldigt diesen ganzen Quatsch und seht Euch das hier an