534/18: Video: Gerwin verhaut Eisen und legt sich ganz rein zu Weihnachten, in Zimbeln der Fa. #Meinl und Hartholz a la #Tama

Videotipp

Gerwins Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Mini Hats 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 12“ Classics Custom Trash Stack 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 20“ Byzance Big Apple Dark Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash Gerwin is also using a Meinl Percussion 10“ drummer timbale. “Trap“ composed by Gerwin Eisenhauer. – schreibt Meinl Cymbals

Natürlich sind jene auf schmalem Grat unterwegs, auf einer Art Kulturgrenze stehend, die Blogs schreiben. Zum Beispiel über das Thema Drums spielen: „Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen. (schrub einmal Alexander Block, Süddeutsche Zeitung)

Wir lesen mit hoch gestimmtem Interesse-Fell, was alles Werbung ist und vor allem, wie man Werbung zutreffend kennzeichnet? Da plustert sich der Truthahn auf, for me this is the blue truth. Ja, es ist dieses „eine Hand wäscht die andere“, wenn Meinl Cymbals Videos entwirft und abdrehen lässt.  Wie man Becken abdreht: Ich kenne ein paar von den Pappenheimern, die derartiges durchdrehen. Vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss sagt der Schlagzeuger, auf welche Becken er schlug, besser gehauen: Er heißt Gerwin Eisenhauer und ist einer der filigransten Riddim-Facharbeiter unter den Werktätigen des Schlagvolks. Sein Spiel ist allererste Schlagsahne. Ich bin ein Influenza, also erkältet, weswegen ich Rechtsprechung zufolge nicht bezahlte Werbung zu verlinken hätte. Ich werde hinweisen, dass es u.a. Gerwin Eisenhauer ist, der im Januar in Regensburg drummatische verlängerte Wochenenden ausgestaltet.

Mit allem, was Rang und Rahmen hat. Ich verkauf Euch nichts: Bahnkarten und Teilnahmslose müsst Ihr Euch schon selbst besorgen. Ich werde auch da sein. Wir sehen uns.

Weiterführend

* Das Regensburger Drumweekend 2019
* Website von Gerwin Geff Eisenhauer
* Tante Wikipedia über Geff Eisenhauer

533/18: Gigs, Preview: Donnerstag, den 20.12.18 gibt es ein Konzert von Franz de Bÿl + Vinÿl in Berlin-Charlottenburg! Kommet doch all?

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (p, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Weiterführende Berichterstattung ist verlinkt.

Weiterführend

* Sie ist die Mutter der Meldungsporzellankiste: Die Website blackbirds.tv berichtet

532/18: Video: Beyond Turbines – „State of the Heart“

Videotipp


State Of The Heart-Beyond Turbines

Steve Hunt keys
Bjössi Klütsch guitar
Virgil Donati drums
Roberto Badoglio bass
Komposition: Roberto Badoglio
Videoschnitt: Pablo De Biasi

Holy Shit, das ist aber auch ein Programm.

Roberto Badoglio und Bjössi Klütsch wohnen in Berlin. Über die Musiker dieses Videos kannst Du hier das Suchfenster betätigen oder bei der großen Schwesterin dieser Website blackbirds.tv.

Steve Hunt ist in Amerika, so wie der australische Weltklasseschlagzeuger Virgil Donati.

Das gemeinsame Projekt ist Beyond Turbines. Der Song ist State of the Art und heißt State of the Heart.

Das Video wurde gerade erst veröffentlicht: Viel Spaß.

531/18: Video: Wolfgang Haffner „The Space In Between“

Videotipp

The cymbal setup Wolfgang is using in this video includes: 14“ Pure Alloy Hihat 12“ Byzance Splash w/ Ching Ring 20“ Pure Alloy Crash 22“ Pure Alloy Ride 20“ Byzance Extra Dry Thin Crash 22“ Byzance Jazz China Ride Taken from Wolfgang Haffner’s 2009 release “Round Silence“ (ACT Music) Filmed at the Meinl Factory Gutenstetten, Germany on September 10th 2017.

Wolfgang Haffner mag ich, weil er so herrlich unaufgeregt ist, wirklich super klingt und immer band- und songdienlich agiert. Ganz große Tiefe und echter Teamplayer, der sich nie in den Vordergrund spielt.

Danke, Wolfgang, für dieses wunderbare Stückchen Musik in der Meinl-Factory Gutenstetten.

Weiterführend

 

530/18: Video: Der Trommeltanz von George Kranz

Videotipp

 


GEORGE KRANZ – Din Daa Daa / Trommeltanz (Original Videoclip 1983)

„Einer der Gründe, warum ich Trommler bin: Ich musste nie so einen Tanz mitmachen,“ meint Werner Groisz. „Ab sofort ein Fixpunkt in unseren Gigs: Der Trommler-Tanz.“ meint dazu Markus Wutte. – Hier haben wir ihn: Den klassischen Anknüpfungspunkt: Da war doch was? Der Trommel-Tanz? Richtig. Geschichte in Augenblicken!

Als ich früher nach dem Video suchte, gab es das noch nicht. Das hat zwei mögliche Gründe,:

Das Video war noch nicht im Internet.
Ich hab zu früh nachgeschaut, aber ich hatte eben auch schon Internet.

Heute musste ich es wiederfinden, und da ist es nun.

Ich widme es Werner Groisz und Markus Wutte, die die Verdienste von Freddie & The Dreamers um das bandtechnische Ballett nicht erkennen können, obwohl das wirklich ganz großes Kino war, 1963. Was ich meine, ist sicherheitshalber nur verlinkt. Es würde die Qualität dieser Website zu sehr toppen, als dass wir derartiges hier ohne Vorwarnung direkt einbinden. Es wird uns also schwerfallen, ohne Freddie & The Dreamers auszukommen, hier, aber wir würden es gern versuchen.

Weiterführend

529/18: Video: Ich hab den Blues, nicht nur wenn ich traurig bin.

Videotipp

AT100 Andy Timmons Signature Guitar – Martin Miller – Guitar & Vocals Andy Timmons – Guitar Felix Lehrmann – Drums Benni Jud – Bass & Vocals Marius Leicht – Keyboards & Vocals André Gorjatschow – Director & Camera Torsten Solberg – Audio Engineer Manuel Renner, David Schneider, Martina Blazeska, Daniel Espitia – Cameras Ulrich Wichmann – Camera Assistant Audio Mix & Video Edit – Martin Miller Special thanks to Klotz cables for providing the entire session session with cables and Universal Audio for providing Andy the UA Ox! I do not own the rights to this composition. Label: Virgin Songwriters: Gary Moore

Ist der Blues groß, freut sich der Mensch, der ihn hört. Das Stück ist im 6/8-tel groß geboren. Die Melodieführung ist zu naheliegend. Über das Stück gab es einen Rechtsstreit mit einem deutschen Gitarristen und Musiker, der das Urheberrecht an der Gitarrenmelodie beanspruchte. Schließlich einigte man sich außergerichtlich. In der Küche auf dem Hotze liegt das Audiokabel vom Klotze. 🙂

Jetzt kommen hier ein paar Berliner Hörgeräteakustiker (anderes Wort für Musiker) mit dem Stück von hinten durch die kalte Küche des Weltklangstudios und so klingt es auch. Und dass es gleich mal klar ist: Martin Miller ist nicht Marcus, der Bassist. Sondern Klampfguerillero!

Gut, man kann das Stück mal machen, um zu zeigen, wer den Größten hat. Das Geile ist ja ohnehin, dass the Man behind the drums das gar nicht nötig hat. Also trommelt er das Ding bescheiden, hintergründig und medienkompetent durch, dass es einem schwindlig wird. Und der Gitarrero kann sich einen runterholen.

Bitte verzeiht die Wortwahl: Ich finds wirklich saugut. Ganz große heilige Scheiße! Und da brauchen wir Worte, die einen berühren und anpacken.

Halt die Schnauze, ich hörs mir gleich nochmal an. Oder kannste das auch nicht? Du Tourette!

Alter, Porno.

528/18: HIStory: Volker Kriegel & Mild Maniac Orchestra (1976) – Bahia Next Year – „Hallo Volker!“, rufts aus dem Hessischen Rundfunk

Videotipp

Rolf Liebermann Studio – NDR Hamburg 1976 Wolfgang Schlüter (vib) Volker Kriegel (g) Curt Cress (dr) Hans Peter Ströer (b) Nippy Noya (perc) Alan Skidmore (sax) Rainer Brüninghaus (piano) – Gisela, Gewürzgurke gegessen, günstiges Gesöff (Heinz Erhardt): Zum 15. Todes- und 75. Geburtstag erinnert die hr-Bigband an den genialischen Gitarristen, der als Musiker eine ganz eigene Handschrift entwickelte, so wie ihm das bekanntlich auch als Autor und Zeichner gelang. Der Veranstaltungslink ist unten.

Nun ist dank des zuvor hier erschienenen Artikels das Schlagzeug sauber durchgestimmt.

Also anders als es 1976 der Fall war. Scherz. Und Curt Cress benutzte auch nie Jazz Brushes, Besen. Wer räumte schon und fegte auf, seinerzeit, anno zwirn in den Karpaten des Musikalischen? Volker Kriegel, der große deutsche Jazzgitarrist. Er starb viel zu früh.

Er war einer, dem die Leute zuhörten. Das war eine Ausnahme. Wer hörte schon Jazz?

Legenden der Leidenschaft.

Und ein beinahe liebevolles Gedenken an den Großmeister der Jazzgitarre. Nachdem er seit den 1990er Jahren wiederholt an Krebs erkrankt war (u. a. Kehlkopfkrebs) starb Volker Kriegel am 14. Juni 2003 während eines Urlaubsaufenthalts im spanischen San Sebastián an einem Herzinfarkt. Er war noch im Vorjahr mit dem UJRE auf Tournee gegangen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden.

Weiterführend
* Veranstaltungslink Hessischer Rundfunk Bigband
* Wikipedia über Volker Kriegel
* Wikipedia über Nippy Noya
* Wikipedia über Curt Cress

Halleluja. Preiset gute Musik und lasst Klingel und Zimbeln erschallen!

(Für Anja)

527/18: Drumstalk: What about the 2days 2018 of JustMusic? – Was war denn da los, 2 Tage lang bei JustMusic? #JustDrums

#Drumstalk

#Drumstalk

Ich fasse zusammen: Eine ganz feine Idee, Just Music: Das darf mal wieder und das hat mir gefallen. Ich wünsch mir das öfter.

Ich weiß nicht genau, ob man mit Recht sagen kann, JustMusic hatte bislang zu wenig derartiges veranstaltet. Jedenfalls gibt nach hiesiger Auffassung der Erfolg den Berlinern recht, denn die Two Days 2018 von JustMusic waren recht gut Besuch. Da ging was. Ich selbst war mit Trommel-, nicht mit Tunnelblick unterwegs und parkte ein Motorrad schwarz im Innenhof hintern Haus, pardon, es muss natürlich heißen, ich parkierte ein schwarzes Motorrad legal im Hof. Den Schlüssel ließ ich zu Testzwecken 2,5 Stunden stecken, bevor ich merkte, man könne ja hier in dieser Gegend das Motorrad gegen Diebstahl doch schützen. Aber es stand noch da und der Schlüssel steckte. Diebstahl ist kein Harteisen, sondern eine weiche Legierung, die nicht zum Tragen kommt, allein aus statischen Gründen.

Ganz anders ist es mit dem Aufzugsschachtgerüst. Es muss an diesem 03.11. viel leisten. Denn es ist viel Besuch da. Ganz oben gibt es die Sky Lounge und Kaffee, mit Milch und bei Bedarf Zucker. Eins drunter, im vierten ist JustDrums. Hier gibt am heutigen Samstag Rossi Rossberg ein zweiteilig kurzweiliges Seminar über Trommelstimmkunde, am Beispiel der Bassdrum (Teil 1) und einer ziemlich heruntergekommenen Snaredrum. Die Bassdrums von Drum Workshop und Gretsch (Catalina Set) haben am Ende auf alle Felle Wumms. Die heruntergekommene Snare brachte ein Besucher unverabredeterweise mit und fragte, ob es wohl sinnvoll sei, in ein solch heruntergekommenes Gerät noch Geld zu investieren?

Ich fasse mich kurz: Das gelang durchaus.

Überhaupt kann man das Credo des stimmgewaltigen Herrn Roßberg so zusammenfassen:

Jede Trommel hat eine Art Komfortzone. Die muss man nur finden.

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526/18: Veranstaltung: Am 03.11.18 ist Rossi Rossberg in Berlin bei #JustMusic bzw. #JustDrums in der Oranienstr. in Kreuzberg

(aufs Bild klicken)

Welcher ist eigentlich Euer Lieblingsfisch? Und wenn ja, warum? How much is the #tunefish #TTT #Pictuality (aufs Bild klicken)

Es ist wahr, dass man für die besten aller Veranstaltungen im Grunde genommen Werbung nicht braucht. Das gilt jetzt auch für diese Veranstaltung hier. Wer mich morgen persönlich treffen will, kann mich ansprechen (am besten über Facebook). Ich werde auch da sein.

Jetzt findet da am Moritzplatz eine ganze Veranstaltungsreihe statt. Eins davon ist ein Drumtuning-Seminar von 12 bis 17 Uhr mit Schwerpunkten auf Drumtuning und Snaredrumtuning, zweigeteilt. Dass die Veranstaltung auf großes Interesse stößt, war zu erwarten. Es ist eine Art Meat & Great (großes Fleisch, große Drummer, darunter auch Dicke 🙂 treffen sich zum Schlagabtausch). Auf alle Felle.

Mein Lieblingsfisch ist schon ganz lange der Tunefish. Ich hab ihn hier oben zur Würdigung nochmal nachrichtlich abgebildet. Musste ihn erst zusammensetzen aus Rudiments. Also den rudimenten Bestandteilen, die als Ganzes diesen häufig verstimmten Fisch ergeben, weil er sauer ist, wenn er links liegen gelassen wird und Schlagzeuger sich auf ihre faule Haut legen, anstatt gebührend die Felle zu stimmen. Auf alle Felle, Stephanie.

Macht aber gar nichts. Morgen wissen wir mehr. Wir werden Rossi Rossberg Löcher in den Bauch fragen. Autsch. Wer das liest und losfahren will: Es ist vermutlich inzwischen zwecklos. Der Veranstalter JustMusic meldet mir heute auf Nachfrage: Die Veranstaltung ist ausverkauft. Justmusic? Weitermachen….

Weiterführende Links

525/18: Video: – Charlie Watts spielt Jazz – If It Ain`t Got That Swing.

Videotipp


Charlie Watts „If It Ain’t Got That Swing“

Er macht kein großes Aufheben um seine Person und sieht sich häufig nur als einen Teil eines Ganzen.

Charlie Watts bleibt leise. Und berichtet davon, wie quälerisch es erst einmal ist, leise zu sein.

Als junger Drummer. Jetzt, etwas gereift, fällt ihm das schon viel leichter.

Gute Drums, von Gretsch, werden ihm dabei helfen.

Weiterführend

* Keiner stoppt den Beat so schön wie er: Ist Charlie Watts denn zu alt?

524/18: Lied des Tages: Jesus kennt mich, und er weiß, ich bin auf dem richtigen Weg. Alles wird wieder gut. Auch mit der Musik.

Jesus - he knows me...and he knows I'm right! #Genesis

Jesus – he knows me…and he knows I’m right! #Genesis


Jesus He Knows Me

Jesus He Knows Me · Benny Greb Grebfruit 2 Released on: 07.17 – Author: Antony Banks Author: Phil Collins Author: Michael Rutherford Composer: Antony Banks Composer: Phil Collins Composer: Michael Rutherford Music Publisher: IMAGEM MUSIC GMBH / MICHAEL RUTHERFORD PUBLISHING LTD / PHILIP COLLINS LTD

Wir sind in einem Land wie diesem im Amtsbezirk der Kirchen amerikanischer Prägung. Irgendwo im Staate South Missouri sind die Quäker am Quaken. So fängt der Song Jesus he knows me von Genesis an, wenn sich ein komplett Verrückter wie der Schlagzeuger Benny Greb dies musikalische Welterbe nimmt, um es zu verarbeiten zu etwas ganz Eigenem. Ich bekenne mich schuldig, vom Glauben abgefallen zu sein, als ich diese Version das erste Mal gehört habe. Aber Jesus weiß, wie ich es meine.

Das darf doch nicht wahr sein. Der Song ist Bestandteil des 2017 erschienenen Tonträgers Grebfruit2. In Erinnerung ist das witzige und gekonnte Video der Band Genesis mit einem kongenialen Phil Collins, dessen dreiste Anspielungen auf die Bigotterie der Kirchen wahre Höhepunkte der Situationskomik darstellen. Ganz ohne solche schrägen Bilder, die einem allerdings wieder hochkommen, kommt der in Hamburg wohnende und auf der Welt spielende Schlagzeuger Benny Greb, der die Komposition hernimmt und gleich im Dutzend Instrumente substituiert.

Apropos:
If she doesn’t come back
I’ll be your substitute
Whenever you want me
Don’t you know I’ll be your substitute
Whenever you need me

Sag Jesus, mein Herz lässt ihn grüßen.

Weiterführend

523/18: Video: Mario Würzebesser (dr) M.R.V. – Das Lied des Tages: Die musikalische Rentenversicherung!

Videotipp

Mario Würzebesser MRV from Oliver Pollak on Vimeo.

Mario Würzebesser (dr)
Richard Müller (b)
Valentin Stahl (p)
Film: Oliver Polak, danke! (via Vimeo)
04.04.13 im Waldo, Berlin

Gern Gewürzgurke gegessen. Günstiges Gesöff getrunken. Soweit zu Heinz Erhardts „G“. Ist berühmt.

Ansonsten: Wohnzimmerjazz von guter Intensität, nicht abgestanden, abgeschmackt, sondern gelungen gepretertiert. Arggg….ich musste den G-Punkt finden.

Ich kann zwar nicht gut schreiben. Aber die spielen.

Kompliment, Freunde. Richard und ich haben auch schon mal miteinander gespielt. Nicht gegeneinander. Hoffe ich jedenfalls.

Gameraden? Gern. 🙂

Das Lied des Tages auf xdrum.eu: Jazz ist auch gut für den Weltfrieden.

522/18: Positionen: Es ist nicht alles Holz, was glänzt. Bei Schagerl Drums kommt Messing ins Spiel.

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop


Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET — MASTER

Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET – MASTER
Web: www.schagerl-drums.com
Video: Christoph Aigelsreiter

Man macht sich den Desktop hübsch, dass man ihn ansehen mag.  Sehr gern.

Ein regelrechter Eyecatcher ist dieses Schlagzeug einer österreichischen Firma namens Schagerl.

Ich ahne und vermute: Da liegt was in der Luft. Das ist so was von heiß. Hach.

Weiterführend

521/18: Positionen: Da haben doch welche einen an der Sendung – Wer bitte ist denn nicht gegen Faschismus? Batterista Batterista! Antifascista!

 

Da haben doch welche einen an der Sendung: #Batterista Batterista Antifascista #TTT #Pictuality #drumsmakewumms #drummeragainstfacism #antifacista

Das beschäftigt heute halb Deutschland. Und die andere Hälfte wird von mir angeführt. Drummer aller Landesteile! Vereinigt Euch! – Na ja – mit wem denn?

Doch davon ab: Die zunehmende PC deutschlandweit ist wirklich zum Kotzen. Wir – die Schlagzeuger Deutschlands – sollten uns nicht zu schade sein und lautstark demonstrieren: Ein jeder gute Deutsche ist gegen den Faschismus.

Nur diese Durchgeknallten, diese wertkonservativen Blödmänner….doch das ist eine andere Geschichte. Wir werden diese Website hier nicht besudeln.

 

520/18: Audio: Vom Mastern auf Plattformen im Internetz

Ja gut, das ist jetzt so ein Wald- und Wiesen-Mastern von Disastern.

Eine ganz gewöhnliche Blues-Aufnahme „I need Your love so bad“ mit allem drum und dran. Das Ganze hochgeladen auf eine Plattform namens landr.com. die sich anbietet, Audiomaterial zu mastern. Das was Du hier hören kannst, sind 192 kbit Auflösung, also bei weitem das Schlechteste, was man sich bieten lassen kann. In der Bezahlversion gibt es bis zu WAV-Dateien und vermutlich hören sich Songs auf dieser Plattform auch nur dann gut an, wenn sie nicht im Proberaum wie in einer Art Kläranlage aufgenommen wurden.

Genaueres weiß ich noch nicht.

Aber einen Versuch war es wert. Fest steht: Es klingt doch schon ganz erheblich besser, als die etwas muffligere Vorlage.

Nächstes Mal gibt man sich Mühe und zahlt dann auch dafür, damit es sich wirklich amtlich anhört.

Danke fürs Mithören.

519/18: Audio-Paparazzi: Das Stück „Black Orpheus“ hat mit The Boss Hoss so viel zu tun, wie blühende Tulpen mit skurrilen Jazzvögeln. So ist es.

Manhã de Carnaval (deutsch: „Karnevalsmorgen“) ist ein von Luiz Bonfá und Antônio Maria komponierter Bossa Nova, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Jazz-Standard entwickelt hat. Das Lied wurde 1959 als eines der Musikstücke für den brasilianischen Film Orfeu Negro komponiert und gesungen und gesummt von Agostinho dos Santos (dargestellt von Breno Mello als Orfeu) und Elizeth Cardoso. In der Folgezeit, als auch zahlreiche andere Bossa-Nova-Stücke von Jazzmusikern aufgegriffen wurden, wurde er von mehreren vorwiegend brasilianischen Künstlern neu aufgenommen und fand Eingang in die internationale Jazz-Szene. Der Song ist heute besser bekannt unter dem Titel Orfeo Negro oder englisch Black Orpheus. Verbreitet ist auch der Titel A Day in the Life of a Fool, unter dem Manhã de Carnaval von Carl Sigman mit neu verfasstem Text veröffentlicht wurde. Die Schlagersängerin Alexandra sang eine deutsche Version von Ernst Bader mit dem Titel „Das Glück kam zu mir wie ein Traum“. Georgette Dee hat diese Version wiederum als Chanson etabliert.

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich eigene Aufnahmen. Auch auf diesem Song spiele ich das Schlagzeug.  Immer veröffentliche ich Aufnahmen zeitversetzt und so viel später, als man gemeinhin annehmen kann, die Trends hätten sich inzwischen geändert. Ich bin weder ein irischer noch eine Trendsetter: Auf gar keinen Fall will ich mit altem Geschirr noch berühmt werden, möglicherweise sogar versehentlich.

Ich bin hier nicht zum Tratsch, sondern aus erlebnismusikalischen Gründen und so verschweige ich die Mitmusiker und nenne es das Grab des unbekannten Bossa Novisten. Ich zeige heute mit Verspätung das Stück Black Orpheus, zu dem oben das Wichtige gesagt ist.

So. Nun ist es raus. Das wurde aber auch Zeit.

518/18: Concert Review: Nils Landgren & Friends im Lokschuppen Pasewalk am 02.08.18 – What`s The Colour Of Magic? Landgrens bestes Stück.

Was gibt es dazu zu sagen? Nils Landgren, vielen von Funk Unit besser bekannt als vom Rest, europaweit und Freunde. Am Klavier Sebastian Studnitzky, am Doublebass Lisa Wulff, am Schlagzeug Wolfgang Haffner – dazu der Conferencier alter Schule: Nils Landgren, the man with the red horn (Posaune), Sänger zugleich. Er hat bei Abbas „Voulez vous“ mitgeblasen und gesungen, auf anderen Platten, hat selbst welche rausgebracht und ist hier nun im Kreis illustrer Freunde. Einzig Lisa Wulff kannte ich vorher nicht, aber ich recherchierte im Voraus dann doch noch. Und ganz wunderbar: Die Frau macht ordentlichen Zupfdruck. Pardon Eindruck.

Mit Wolfgang Haffner an den Drums, über den Worte zu verlieren obsolet ist und mit Sebastian Studnitzky (Piano) wechselte ich bei Gelegenheit der Halbzeitpause zum Erfrischen und zum aufs Klo gehen ein paar bedeutungsschwangere Worte. Beiden dankte ich einmal persönlich für ihre Musik und die Tatsache, dass es sie so gibt, wie ich sie seit langem kenne und beobachte. Auch mit einer etwa 20-jährigen Schnarre von der Festivalorganisation wechselte ich manche Worte lieber nicht: „Warum fotografieren Sie denn hier?“ Ich: „Für mich.“ Gleich schnarrte sie los: „Das ist verboten.“ „Fick Dich.“ (Das habe ich nicht gesagt, selbstverständlich.) Hömma, Mädel, was weißt denn Du, was ich voll die Ahnung haben tu von bester Musik und schreib ich Chroniken von Narnia oder so ähnlisch, Du dummes Huhn? – All dies nicht gesagt. Punkt.

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517/18: Picpower: Von der Macht schöner Bilder

Love The Drum You're With - Banner

Love The Drum You’re With – Banner (Klick)

Das eine ist ganz schön gelungen, mit dem Einsatz von Filtern, die man für Smartphones käuflich erwerben kann. Ein Herzchen ist angedeutet und es drückt das aus, was wir fühlen: Love, Love, Love. Zum eigenen Instrument. Normal ist das nicht. Oder? Egal: Der Scheitel ist drapiert auf der Höhenachse des Guten, am großen Turkish-Cymbal, etwas mittig gedacht. Die beiden nach oben zeigenden Pobacken des Herzchens, hier scheiteln sie sich.

Und drunter steht „Love the drum your with“ – das ist geklaut, ursprünglich heißt es Love The One You’re with. Aber ist gut geklaut, oder?

Naja, und auch das quadrophonische Pixelhäufchen eins drunter ist geklaut. Ich habe es jetzt als Blaupause vorliegen und kann beliebig viele gute oder blöde Musikerwitze aneinanderreihern. Viel Spaß. Kevin?

516/18: Erinnerungen: Jon Hiseman

Drummer 05 (gif) #Animal


United Jazz & Rock Ensemble – Ausgeschlafen (live 1987)

UNITED JAZZ + ROCK ENSEMBLE
Theaterhaus, Stuttgart (Germany) February 28, 1987

Ack van Rooyen (trumpet)
Ian Carr (trumpet)
Johannes Faber (trumpet, flugelhorn)
Albert Mangelsdorff (trombone)
Charlie Mariano (alto sax)
Barbara Thompson (tenor sax, flute)
Wolfgang Dauner (piano, electric piano)
Volker Kriegel (guitar)
Eberhard Weber (bass)
Jon Hiseman (drums)

In memory of
Ian Carr, Volker Kriegel, Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano

Es gab diese durchgeknallten CDs bei 2001, dem Versand mit Sitz in Frankfurt/Main, aber mit so Heftchen. Ich erinnere das noch genau. Ihr auch? Ins Auge stach, nein, ins Ohr dominierte der Drummer: Jon Hiseman. Ein Ausnahmedrummer, flüssig, ätherisch, ganz großes Kino.

Philip John „Jon“ Hiseman (* 21. Juni 1944 in Blackheath, London) ein britischer Rock- und Jazz-Schlagzeuger. Er gilt als eine „Galionsfigur der britischen Szene“. Legendär sind seine bis zu 15 Minuten andauernden Schlagzeugsoli mit einem Doublebassdrumset.

Er selbst sagte über sich: „„Es ist meine persönliche Spielweise, dass ich Jazz- und Rock-Rhythmen miteinander verbinde. Ich spiele nie auf dem Beat, sondern es ist immer eine fließende, schwebende Bewegung in meinen Trommeln.“ – Das ist eine Art Mantra, ein Gebetsbuch, ein unerfülltes.

Jon Hisemann liegt, während wir diese Zeilen verfassen, im Koma und es ist prognostiziert, dass er die nächsten Wochen nicht überleben wird. Ein Gehirntumor bahnt sich seinen Weg. Rücksichtlos. Was bleibt?

Die Spezialistengruppe Musikerwitze auf facebook hat seiner gedacht. Erinnerungen an einen der größten Drummer aller Zeiten. Jon, we love You, peace & respect, Mist, Jon, das Trauern macht einen irgendwie auch ein bisschen ohnmächtig.

Wenn doch die Welt…..

 

515/18: Video: Michael van Merwyk – Breaking The Law #Tageslied #LieddesTages

Drummer 06 (gif) #Sticks


Michael van Merwyk – Breaking The Law (Judas Priest-Cover)

Vom Album „Songster“. Live aus der Wolkenschiebar, Bielefeld.
Ein Songster ist sowas wie ein Vorgänger des Bluesman, mit einem wichtigen Unterschied: Er spielt nicht nur den Blues, sondern alles, was er will – und genau das tut Michael van Merwyk auf seinem neuen Album „Songster“. 15 Songs hat sich der Gitarrist und Sänger vorgenommen, für den Genregrenzen keine Rolle spielen. David Bowie, Judas Priest, Depeche Mode, traditionelle Folk-Songs aus vergangenen Jahrhunderten. Er reduziert die ausproduzierten Originale auf knorrige Akustikversionen: kein Ton zu viel oder zu wenig in den sparsamen Arrangements. Dr. John oder Johnny Cash singen Songs von Iron Maiden und The Clash, mit John Lee Hooker oder Blind Willie Johnson an der Gitarre: So könnte das klingen – ein bisschen schräg, aber mit Spaß.

Live aufgenommen im Bielefelder Watt Matters Studio: keine Kopfhörer, keine Tricks. Das wirkt und sorgt für ein Gefühl von Nähe. Bei geschlossenen Augen glaubt man, zwischen den Musikern zu sitzen. Mit dunkler Stimme holt Michael van Merwyk alles aus den Songs heraus: „Breaking The Law“ singt er um Oktaven tiefer als Rob Halford von Judas Priest – aber mindestens genauso ausdrucksstark. „Songster“ beginnt, wir hören Steve Bakers sehnsüchtige Harp, die Dobro kommt dazu, und wir sind mittendrin in Bowies „Heroes“ – eine unfassbar gefühlvolle Version des Meisterwerks. „Should I Stay or Should I Go“ kommt lockerer als bei The Clash, hat aber denselben Drive dank minimalistischer Begleitung von Drummer Micha Maas und Klaas Wendling am Kontrabass. Auch solo produziert Michael van Merwyk volle Energie: Hier spielt ein erfahrener Live-Performer, der weiß, wie man die Leute allein von den Stühlen holt.

Live 2018
25.05. Mettmann, tba
26.05. Ahrensburg, Musiknacht
26.05. Bremerhaven, SeeStadtFest
30.05. Bielefeld, Abendmarkt
06.06. Osnabrück, Büdchen am Westerberg
08.06. Bielefeld, Extra Blues Bar – CD-Release-Konzert
15.06. Rügen, Blue Wave Camp
30.06. Magedeburg, Jazzfestival
06.07. Valle Maggia (CH), Magic Blues
19.07. Hamm, Sommerspass Open Air
20.07. Gütersloh, Blue Fox
26.07. Hemer, Soundgarten
Label: http://www.timezone-records.com
(Vorstehender Text: Timezone Records, von mir gekürzt)

Jetzt geht sowas viral. Mit Pfiff interpretiert, eigen, und doch erwartungsgemäß.

Wohnzimmeratmo, ist das Rheda Wiedenbrück? Nein, Bielefeld. Das ist so ähnlich, für überhebliche Berliner. Ich sag Euch was: In Bielefeld steppt der Blues- und Countrybär. Es macht schon Spaß, einen Judas Priest auf diese Weise kongenial gecovert zu sehen und zu hören.

Viel Spaß.