523/18: Video: Mario Würzebesser (dr) M.R.V. – Das Lied des Tages: Die musikalische Rentenversicherung!

Videotipp

Mario Würzebesser MRV from Oliver Pollak on Vimeo.

Mario Würzebesser (dr)
Richard Müller (b)
Valentin Stahl (p)
Film: Oliver Polak, danke! (via Vimeo)
04.04.13 im Waldo, Berlin

Gern Gewürzgurke gegessen. Günstiges Gesöff getrunken. Soweit zu Heinz Erhardts „G“. Ist berühmt.

Ansonsten: Wohnzimmerjazz von guter Intensität, nicht abgestanden, abgeschmackt, sondern gelungen gepretertiert. Arggg….ich musste den G-Punkt finden.

Ich kann zwar nicht gut schreiben. Aber die spielen.

Kompliment, Freunde. Richard und ich haben auch schon mal miteinander gespielt. Nicht gegeneinander. Hoffe ich jedenfalls.

Gameraden? Gern. 🙂

Das Lied des Tages auf xdrum.eu: Jazz ist auch gut für den Weltfrieden.

505/18: Video: Anika Nilles + Jost Nickel im drumtalk – und das Stück „Toses“ mit einem Drumsolo von Jost Nickel

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Anika Nilles & Jost Nickel – drumtalk [episode 34]

Thanks to Oliver Laux for filming and Tim Zahn for the live mix: During Musikmesse 2017 I met two excellent German groove drummers at the Marriott in Frankfurt: Jan Delay drummer Jost Nickel and solo artist Anika Nilles spent some time with me and we had an awesome doubletalk on the art of merging feeling, soul, simplicity and groove into the universally understandable language of drumming. Success, mistakes, teaching, the rights and wrongs were important topics as well as the ides that expressing oneself, making oneself understood as well as understanding others is something that has to be nurtured as much as the rudimental exercises. – YouTubeUser drumtalk

To Be in the Zone.

Wie kommt man dahin? – Jost Nickel streift dann auch sehr, sehr lustig die Frage, wie ein Drumsolo aufgebaut sein sollte, seiner Meinung nach. Es darf sich dabei für ihn nicht um „random notes“ handeln, es muss schon irgendeine Art von Dramatik oder Wohlüberlegung dabei sein. Na gut.  Nobody’s perfect, erklärt uns Anika und erzählt von ihren fails vor Drummern, die sich nun freuen, dass Du failst, weil Du bist der Plusquamperfekt des Drummatischen. Jost Nickel denkt das dann weiter. “There are no wrong notes in jazz: only notes in the wrong places.” „If You hit A wrong note, it’s the next note that you play that determines if it’s good or bad. (Beides Zitate von Miles Davis, die möglicherweise hilfreich sind,)

Wie bleibt man als Schlagzeuger in seiner Wohlfühlzone?

Sehr schönes Video, wie ich finde. Kompliment auch an die Macher dieses Videos, nicht nur an die beiden Drummer Anika Nilles und Jost Nickel.

Weiterführend

504/18: Audiodrops: I Need Your Love So Bad – performed by #Vinÿl am 9.02.18 in Berlin

Our Soul Sacrifice To Modern Music: I Need Your Love So Bad! A Tribute To A Revolution. #Vinÿl #Berlin

Lineup
Franz de Bÿl (voc., g.)
Ittai Rosenbaum (kb/p)
Mike Watts (b)
Tommy T. Tulip (dr)
Recorded live on 9th of February, 2018

 

Und weil wir alle nicht so gut englisch sprechen, noch folgendes: Man kann zu ihr sagen: „I need Your Love so bad!“ und drückt damit sinngemäß aus, es wäre ganz schrecklich ohne ihre Liebe auszukommen. Diese sei gewissermaßen unabdingbar und daher sofort zu gewähren. Leute, holt die Liebe raus. – Genau so gut kann man aber in bestem Pidgeon-English sagen: „Ey, I need Your Love. – Luftpause. – Dicht gefolgt von: „So Bett!“ und dann gewissermaßen possessiv-obsessiv-demonstrativ mit dem Zeigefinger auf die zufällig da stehende Schlafstätte zeigen. In eigener Sache wird daher das Stück I Need Your Love So Bad gegeben, ein Blues. Auf deutschenglisch gemischt versuchen wir es erst gar nicht.

Die Band heißt Vinÿl. Das aufzuführende Programm ist A Tribute To A Revolution und das sagt es auch schon. Große, größere und kleinere Fetzen Musik der Weltmusikgeschichte, die von sich reden machten und nun Erinnerungen an große Zeiten darstellen. Wenn Ihr mal nichts vor habt und zufällig in Berlin seid, bitte kommt vorbei, wenn die Band spielt. Es gilt die bekannte Devise: „Liedl lohnt sich“. Sie bringt Devisen.

Weiterführend

  • Man kann den Autor dieser Website auch bildnerisch gekünstelt abonnieren, auf instagram, und seins heißt Tulipstagram..

470/17: Foto des Tages: Das Drummer.gif des Tages #gifporn

Drums in Bed (gif)

Das Sammeln von Gif-Dateien ist zu einer Art Kulthandlung des digitalen Messis geworden. 1000de sammeln sich auf Festplatten an, die Kollektoren sammeln, die sie im Bedarfsfall einsetzen können. Z.B. als Postings auf Facebook.

Was will man von Schlagzeugern schon erwarten?

Wohlfeile, gut durchdachte Texte? Die wollen doch nur spielen.

Deswegen heute nur kurz ein Drummer.gif des Tages.

Muss ja Spaß machen.

452/16: Positionen: Die freie westliche Welt und die Führungsmacht #USA

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Menschen, die von Freiheit träumen, sollten’s Feiern nicht versäumen. (Marius Müller-Westernhagen)

Schwieriges Thema.

Die westliche Welt trägt zunehmend tiefen Groll im Herzen. Die Freiheit wird weggeräumt. Für ein großes Ganzes. Dabei haben die USA ihre Vormachtstellung in Sachen persönliche Freiheit längst abgegeben. Hatten die Vereinigten Staaten von Amerika in Wirklichkeit nie eine solche Führungsrolle? Vielleicht doch nicht. In größeren Zusammenhängen gedacht.

Als erstes sind viele Europäer ausgewandert, dorthin. Waren Vogelfreie. Und benahmen sich auch so. Die Indianer wurden platt gemacht und wo es nicht gleich geklappt hat, besoffen, mit Feuerwasser gefügig. Später in Reservate gesteckt, eingesperrt, und man nannte es Minderheitenrechte, im fest vorgefertigten Distrikt zu leben.

Der Rest ist Geschichte.

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414/15: HIStory: Die Charlestonmaschine, Olympic-Drums und die Dampfhosenpresse

Krebs mit Snare (gif)

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Dass ich eines Tages Schlagzeug zu spielen gedächte, entwickelte sich meiner Erinnerung nach in den Siebzigern per Zufall. Ein kleiner zwergwüchsiger Italiener namens Silvio A. aus meiner Schule, dessen Vater Jazzschlagzeuger in einer kleinen Big Band war, spielte dabei eine Rolle. Silvio bekam schon früh Unterricht vom Vater und rudimentierte auf Drums, dass es einem bereits schwindlig wurde. Ich selbst war von Charlies Wohlwollen abhängig und ihm süchtig verfallen. Charlie war Schlagzeuger der Berliner Band GOYA, spielte ein „red sparkle“ Sonor-Schlagzeug mit zwei Bassdrums. Es war schätzungsweise 1976/1977, die Zeit der großen Schlagzeuge. Charlie hatte eine große PA (power amplifier, Verstärkeranlage) im Raum, schwarz, fett, massiv. Er selbst übte die ganz vertrackten Sachen: Thick As A Brick (Jethro Tull), Genesis, was man als Chippie (Kofferwort aus Charlie und Hippie) eben so spielt. Kein Takt wie der andere.

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368/14: Musikerwitze: Die Nähe von Bassist + Schlagzeuger und kleinere Wort-Ungereimtheiten, die den Sinn verändern!

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Sleppender Slagzeuger mit Sprachfehler!

aus „Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook

Political correctness: In einer Witze-Community ist es unerwünscht, unter einen Witz zu kommentieren: „Und, wo issen da der Witz?“ #Regeln

Wir kennen das: Ein nicht oder ein falsch gesetztes Satzzeichen! Der Sinn ist dahin. „Wir essen Opa“, bzw. „Wir essen, Opa!“ Auch in der Buchstabensuppe: Fehlt ein Buchstabe, ist ein Mangel offensichtlich. Ist ein Buchstabe falsch oder vertauscht, ist das Wort schnell uriniert. Dies setzen wir als Allgemeinbildung voraus. Und jetzt kommt ein Schlagzeuger mit Sprachfehler zur Funkprobe zum Vorspiel. Vorspiel ist mit am Wichtigsten. Ihr kennt das.

Entwickelt wurde die obige Version in der Spezialistengruppe: Musikerwitze, der weltweit größten Fancommunity für Flachwitze über Musiker und alles, was dran hängt. Wenn du ein facebook-Konto hast, ist das Beitrittsgebiet schnell erschossen. Paff. Einfach auf das obige Bild klicken. Eins noch: Niveau ist dort unterschiedlich und von der Verfassung der Gruppenmitglieder abhängig. Inzwischen hat die Marketingabteilung eine Streichcreme geschaffen, mit der man sich ganzkörperseits eincremen kann, mit eingebauter Niveauregulierung…

256/13: Shophopping: Bei JustDrums in der Beckenabteilung #Kulturbrauerei

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Bei JustDrums in der Beckenabteilung

Ein irgendwie paraphernalisches Klangerlebnis. Ich werde im nächsten Leben ein Beckenluder. Ungeschminkt, mit Beckenpuder.

Wie ich einen Artikel zuvor schrieb, hegte ich Wünsche, die einen Besuch dort erforderlich machten. Ich erinnerte in diesem Augenblick, wie viel Spaß Bum Bum Boris, kein berühmter Drummer, in einer Londoner Besenkammer gehabt hatte. Nun: Jazzbesen hatte ich gerade nicht bei der Hand. Umso mehr erfreute ich mich in der Beckenkammer von JustMusic. Ich habe wirklich lange nicht mehr so viel gehämmert.

253/13: Foto: Just pimped my bassdrum skin

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Willst du das bassdrum-Fell bezahlbar beschriften und unverwechselbar werden lassen, brauchst du drei Umsetzungsschritte in Berlin, z.B. Am Bahnhof Westend, Charlottenburg:

1. Eine gute, signifikante Idee, Geschmack, Stilsicherheit und eine Furcht vor deiner eigenen Neigung, zu übertreiben.
2. Eine Umrechnungstabelle von Zoll in cm und das Vermögen, dich sprachlich zutreffend auszudrücken.
3. Eine wunderbare, aufregende, tolle Grafikerin mit Corel draw oder ähnlichen Softwarekrams, einen Folienplotter und einen ganzen Arschvoll Folien in allen relevanten Farben.

Ich sag euch eins: Für mich ist Kriztina Szebeni von der Firma Reif Werbe- und Folientechnik so eine. Warum, das werdet ihr schon merken.

Einfach anrufen: Website oder 030 30839530 – jipp jipp, pimp your style…

(EP)

252/13: Foto: Gutes Timing: Frühjahrsputz

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Gutes Timing: Frühjahrsputz

Gutes Timing: Frühjahrsputz

Für viele sind sie etwas ganz besonderes. Die 2002er-Serie von PAISTE, Becken aus den achtziger Jahren. Manche nennen sie „Vintage“. Deswegen müssen sie gelegentlich geputzt werden. Einmal im Jahr schadet nicht.

Gleichwohl könnte man sie auch verkaufen und sich davon mal was anderes kaufen. Wer Interesse hat, kann sich melden. Auf dem Foto zwei 18′-Crash Becken. Eins Crash, eins Heavy Crash. Macht Krach. Viele Drummer schwören drauf.

218/11: Audioschnitzel: HowTo Develop A Handflächengroove, Wolfram Winkel und „five over three“, dreimal „Wow“ #Proberaum

(mit Kopfhörer-Empfehlung)


HowTo „18.10.11 – Handflächensolo-Studien“

Letzte Woche saß ich in Uffing am Staffelsee, Bayern auf einer Berganhöhe. Hinten kreisten ein paar Vögel, die mich nicht interessierten. Ich hatte vor dem Pferdestall des Anwesens ein bisschen Zeit, packte mein iPhone und mein Übungspad sowie Sticks aus. Ich stellte mir einen 3:2 („three over two“)-Groove ein und ließ den Kuckuck klopfen, linke Hand drei, rechte Hand zwo – und umgekehrt. Irgendwann wurde ich sicherer: ich erweiterte mein Spiel auf Brotbüchsen, Flaschen, Gläser und ein ziemlich abgefahrener Groove knallte, klöngte und zischte über die Wiesen und Auen. Zu verdanken habe ich dies Erlebnis Wolfgang Winkel. Er hat ein cooles Tool entwickelt, wow, wow, wow!

Ich bin mein eigenes Studienobjekt. Das ist Teil Zwo von zwo Teilen, die ich gestern übungshalber im Proberaum aufgenommen habe, gegen Ende meiner Probestunden. Ich legte die Sticks beiseite und watschte meine Trommeln mit den Händen ab. Teil Eins von Zwo beschäftigte mich mit dem Herrn Schlagzeuglehrer Wolfram Winkel. Darüber berichte ich heute aus Zeitgründen nicht.

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214/11: Gigs, Review: Am 22.09.11 spielten „3 Drummer auf freiem Fuss“, Playmobeat das Quasimodo in Grund & Boden!

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01 – Playmobeat @Quasimodo – 22.09.11 (via Youtube)

An dieser Stelle entsteht vielleicht einmal eine bedeutsame Konzertkritik. Vorab gibt es hier schon mal dieses Video.

Ausdrücklich auch mit besten Grüßen an die Protagonisten, die am 22.09. im Quasimodo ihr Bestes gaben! Und jetzt keine Zeit mehr für viel Schriftliches: ich muss üben! Damit ich eines Tages auch so gut…..

 

(EP)

213/11: Interview: Karl Johannes Schindler im extrem diskreten Dialog mit Torsten Zwingenberger, Drums 5.0-Erfinder

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Karl-Johannes Schindler ist als Interviewführer gefürchtet und seine Fragen sind genau, auf den Punkt und lassen kaum Möglichkeiten für unpräzise Beantwortungsversuche. Insofern ist der Mann mit den Initialen „KJS“ als Interviewer für Schlagzeuger sozusagen „wie von Gott dafür auserwählt“. Schlagzeuger müssen, um gut zu sein, Timing, Präzision und eine Art „Let it bleed“ an den Tag legen, damit sie nicht im Ozean der übrigen Ahnungslosen untergehen.

Nur die Besten spielen auf Festen. Betriebsfeiern, Zelebralhallen, göttlichen Tempeln drücken sie auf, was sie besitzen: was von ihren rhythmischen Stempeln. So wie Torsten Zwingenberger, sein Style ist „unique“, wiedererkennbar und was ganz besonderes.

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193/11: Video: Florian Alexandru-Zorn spielt „brushes“ und das kann er!

Videotipp

Intellektuelle müssen umdenken: Das Akronym „F.A.Z“. heißt nicht länger nur Frankfurter Allgemeine Zeitung. Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass ein Drummer namens Florian Alexandru-Zorn dasselbe Kürzel benützt: mit gutem Erfolg!

Sagte ich das schon? Eher nein! Erstens hat Florian Alexandru-Zorn ein Buch geschrieben, dass sich ausschl. mit Besenspiel beschäftigt. Und damit ist es übrigens ein seltenes Machwerk, und ich kann bezeugen, mit Liebe zum Detail und äußerst kenntnisreich. Zweitens ist Herr Zorn auch Drummer und das erstens.

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