491/17: Video: Von Tscho Ko La Da, dem Abklatschen von schwarzen Punkten – Das Konzept „The DrumCode“ von Andi Bühler, Berlin

Pauker wendet Notenblatt (gif)

Während Du verrückt stöhnst, frißt er Dir den Kühlschrank leer.
Und Du schielst schon.
(Nina Hagen, 1978, Nina Hagen Band, Song „Superboy“)

So wie sich Nina Hagen über den Superboy beklagt, muss er am Ende gar ein Drummer gewesen sein? Überliefert ist das nicht. Aber so scheint es. Am Ende einer Woche war für letzten Samstag ein Drum-Workshop unter der Anleitung von Andi Bühler meinerseits gebucht.

Der im Grundsatz als bspw. fünf- bis siebenköpfige Workshop fand unter leicht veränderten Rahmenbedingungen statt. Eine Gruppe von fünf süddeutschen Drummern hatte kurzfristig abgesagt, weil einer von fünfen sich die Schulter ausgerenkt hat. Sehr ärgerlich. Bzw. ganz wunderbar. So fand der Kurs mit Zeitverkürzung und Begrenzung auf einen Seminartag, anstatt zweien statt und die Schülerzahl betrug exakt „one two“. Also zwei. Ein intimes Wetterleuchten und eine intensive Schulungsatmo. Es ist auch schön, dass man den Bajuwaren in diesem Punkt eine Weichei-Mentalität nachsagen darf: Ich darf das.

Weiterlesen

480/17: Knowledge.Basics: Von Muskel-Mark, dem Häkchen und Übung

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

 

Übung krümmt den Meister, setzt ein Häkchen in Euer Übeheft.

Muskel-Mark ist der Batman im übenden Musiker. Das könnte genre- und geräteübergreifend geschehen, vermute ich.

Regelmäßig ist es so: Man übt etwas ein mit viel Anstrengung.

Dann vergisst man es und die näheren Umstände wieder.

Später kommt man darauf zurück.

Und dann spielt man es einfach so und es ist plötzlich gut.

Alles Streben in der Musik ist Anstrengung, Verspanntheit. Darum übt man.

Um die Bewegungsabläufe ins „Muskelmark“ reinzuschreiben, also eine Motorik zu erarbeiten, die von selbst trägt und ohne jede Anstrengung.

Weiterführend

Fliegender Teppich (gif)

454/16: Positionen: Wie man sich bettet, so fliegt man! – Der Schlagzeuger im technologischen Wandel seiner Anforderungen!

Fliegender Teppich (gif)

Es ist nämlich gar nicht mal so leicht, Schlagzeuger zu werden.

Dabei bildet der Drummer das grundsolide Fundament der Band. Rutschen ist nicht angesagt.

Aus den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts erinnern wir Räuberpistolen wie: „Ringo hatte immer eine Kordel mit Paketschnur dabei in den Tanzsälen der englischen Republik.“ Ja, wozu das denn? Es heißt, die Fußböden seien häufig aus betanzbarem Holzparkett. Und da rutscht die Bassdrum wie Sau. Die Lösung: Mit der Schnüre unten am Drumhocker (Throne) festgezuppelt, Schlie, schlaf, Schleifenbär. Dann nach vorn durchs Gewinde der Bassdrum und zack, hält die Charade.

Zur Truppenparade. Allerdings: Spätestens seit so genannte fliegende Teppiche im Umlauf sind, ist die Sache doch schwieriger.

Weiterlesen

Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

406/15: Drum studies: Quintulös – inspired by the one & only Anika Nilles – und was Rosanna dazu sagt!

Tommy.Tulip_DSC09818_Drum.Studies

Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

Um es mit Wolfgang Petry, bunte Fädchen-Träger, Wolleheld, zu sagen: „Hölle Hölle Hölle“ – Quintolen, das ist Wahnsinn.

Anika Nilles mag Quintolen und ich mag Anika. Unter anderem spielte sie ein paar Quintölchen und es ward um mich geschehen. Inzwischen hatte ich das Vergnügen, einer Onlinelesson mit ihr beizuwohnen, das falsche Wort für das Ansehen einer drummatischen Onlinelesson von Bedeutung. Anika hat mich drummatisch eingefangen, seit kurzem übe ich diese Harvesterhuder Hammerrhythmen, in denen es ohne Quintole nicht geht. Hinzu kommt: Es gibt für Quintolengrooves kaum vernünftige Musik zum üben. Liebe Musiker, zeigt Solidarität weltweit: Schafft dafür doch mal PlayAlongs, die sich professionell anhören und her damit. Der Dank der Drummergemeinde wäre Euch gewiss. Schickt mir Audiodateien davon zu oder kontaktet mich über Facebook. Ihr erkennt mich am farblich nicht gestreiften Gesicht…. – ein dreifach „T“ (Tusch“, ein Triplet T).

Was nun die obige Abbildung angeht, so ist folgende Grundüberlegung neu gewachsen, während des Unterrichts. Aus dem Übungsfluss des Quintolischen erwuchs etwas Diabolisches: Die Idee, dass man den weltberühmten Rosanna-Groove auf Quintolen umbaut. Und dass das wie Hölle groovt, gib mir fünf. Das zu spielen macht jedenfalls drummatisch Spaß und wenn ich Zeit habe, werde ich mal ein Video davon zur Verfügung stellen. Heute nicht. By the way: Danke, Anika, für grundsätzliche Ideen zum Quintolischen.

349/14: Video: „Brushes Impro“ – Jazzbrushes – a short video (Brush studies)

Tommy.Tulip_DSC09818_Drum.Studies


349/14: Xdrum.eu: „Brushes Impro“ – Jazzbrushes – a short video (Brush studies)

Was in dem Video zu sehen ist: 20 Minuten Improvisation mit Jazzbesen zu zweit. Im Video sieht man nur einen der zwei Protagonisten.

Von Zeit zu Zeit überkommt mich die Besen-Euphorie. Ich werde wohl nie ein hervorragender Besenspieler werden, dazu übe ich zu wenig. Aber wenn es mich packt, bin ich Feuer & Flamme. Das hat auch mit den Musikern zu tun, mit denen ich es gerade treibe.

Weiterlesen

334/14: Drum studies: ‚Africa‘ von Toto

Ich habe mich kürzlich mit ‚I will survive‘ von Tante Gloria (Gaynor), dem vielleicht berühmtesten Discotitel der Seventies befasst. Wenn’s der zweitwichtigste war, iss Wurscht.

Jedenfalls kam ich bei Gelegenheit von ‚Disco‘ (4 On The Floor) schnell auf eine kleine Veränderung und die Sache entwickelte sich in Richtung ‚Africa‘. Da dieser Song nun wiederum zu den wichtigsten in meinem Leben gehört, befasste ich mich als Spätpubertierender damit. Hat Spaß gemacht.

329/14: Drum studies: 5/4-tel und 7/4tel aus „Even In The Odds“ by Ralph Humphrey

Tommy.Tulip_DSC09818_Drum.Studies

Aus "Even In the Odds" - Ralph Humphrey (5/4-tel)

Aus „Even In the Odds“ – Ralph Humphrey (5/4-tel)

Drum studies: 5/4-tel und 7/tel

Aus dem Unterricht: 4 X 5/4-tel, danach 4 X 7/4-tel, hinten rangehängt. Der 7/4-tel ist noch nicht ordentlich abgelegt. Das wird noch, später.