525/18: Video: – Charlie Watts spielt Jazz – If It Ain`t Got That Swing.

Videotipp


Charlie Watts „If It Ain’t Got That Swing“

Er macht kein großes Aufheben um seine Person und sieht sich häufig nur als einen Teil eines Ganzen.

Charlie Watts bleibt leise. Und berichtet davon, wie quälerisch es erst einmal ist, leise zu sein.

Als junger Drummer. Jetzt, etwas gereift, fällt ihm das schon viel leichter.

Gute Drums, von Gretsch, werden ihm dabei helfen.

Weiterführend

* Keiner stoppt den Beat so schön wie er: Ist Charlie Watts denn zu alt?

524/18: Lied des Tages: Jesus kennt mich, und er weiß, ich bin auf dem richtigen Weg. Alles wird wieder gut. Auch mit der Musik.

Jesus - he knows me...and he knows I'm right! #Genesis

Jesus – he knows me…and he knows I’m right! #Genesis


Jesus He Knows Me

Jesus He Knows Me · Benny Greb Grebfruit 2 Released on: 07.17 – Author: Antony Banks Author: Phil Collins Author: Michael Rutherford Composer: Antony Banks Composer: Phil Collins Composer: Michael Rutherford Music Publisher: IMAGEM MUSIC GMBH / MICHAEL RUTHERFORD PUBLISHING LTD / PHILIP COLLINS LTD

Wir sind in einem Land wie diesem im Amtsbezirk der Kirchen amerikanischer Prägung. Irgendwo im Staate South Missouri sind die Quäker am Quaken. So fängt der Song Jesus he knows me von Genesis an, wenn sich ein komplett Verrückter wie der Schlagzeuger Benny Greb dies musikalische Welterbe nimmt, um es zu verarbeiten zu etwas ganz Eigenem. Ich bekenne mich schuldig, vom Glauben abgefallen zu sein, als ich diese Version das erste Mal gehört habe. Aber Jesus weiß, wie ich es meine.

Das darf doch nicht wahr sein. Der Song ist Bestandteil des 2017 erschienenen Tonträgers Grebfruit2. In Erinnerung ist das witzige und gekonnte Video der Band Genesis mit einem kongenialen Phil Collins, dessen dreiste Anspielungen auf die Bigotterie der Kirchen wahre Höhepunkte der Situationskomik darstellen. Ganz ohne solche schrägen Bilder, die einem allerdings wieder hochkommen, kommt der in Hamburg wohnende und auf der Welt spielende Schlagzeuger Benny Greb, der die Komposition hernimmt und gleich im Dutzend Instrumente substituiert.

Apropos:
If she doesn’t come back
I’ll be your substitute
Whenever you want me
Don’t you know I’ll be your substitute
Whenever you need me

Sag Jesus, mein Herz lässt ihn grüßen.

Weiterführend

523/18: Video: Mario Würzebesser (dr) M.R.V. – Das Lied des Tages: Die musikalische Rentenversicherung!

Videotipp

Mario Würzebesser MRV from Oliver Pollak on Vimeo.

Mario Würzebesser (dr)
Richard Müller (b)
Valentin Stahl (p)
Film: Oliver Polak, danke! (via Vimeo)
04.04.13 im Waldo, Berlin

Gern Gewürzgurke gegessen. Günstiges Gesöff getrunken. Soweit zu Heinz Erhardts „G“. Ist berühmt.

Ansonsten: Wohnzimmerjazz von guter Intensität, nicht abgestanden, abgeschmackt, sondern gelungen gepretertiert. Arggg….ich musste den G-Punkt finden.

Ich kann zwar nicht gut schreiben. Aber die spielen.

Kompliment, Freunde. Richard und ich haben auch schon mal miteinander gespielt. Nicht gegeneinander. Hoffe ich jedenfalls.

Gameraden? Gern. 🙂

Das Lied des Tages auf xdrum.eu: Jazz ist auch gut für den Weltfrieden.

522/18: Positionen: Es ist nicht alles Holz, was glänzt. Bei Schagerl Drums kommt Messing ins Spiel.

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop


Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET — MASTER

Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET – MASTER
Web: www.schagerl-drums.com
Video: Christoph Aigelsreiter

Man macht sich den Desktop hübsch, dass man ihn ansehen mag.  Sehr gern.

Ein regelrechter Eyecatcher ist dieses Schlagzeug einer österreichischen Firma namens Schagerl.

Ich ahne und vermute: Da liegt was in der Luft. Das ist so was von heiß. Hach.

Weiterführend

521/18: Positionen: Da haben doch welche einen an der Sendung – Wer bitte ist denn nicht gegen Faschismus? Batterista Batterista! Antifascista!

 

Da haben doch welche einen an der Sendung: #Batterista Batterista Antifascista #TTT #Pictuality #drumsmakewumms #drummeragainstfacism #antifacista

Das beschäftigt heute halb Deutschland. Und die andere Hälfte wird von mir angeführt. Drummer aller Landesteile! Vereinigt Euch! – Na ja – mit wem denn?

Doch davon ab: Die zunehmende PC deutschlandweit ist wirklich zum Kotzen. Wir – die Schlagzeuger Deutschlands – sollten uns nicht zu schade sein und lautstark demonstrieren: Ein jeder gute Deutsche ist gegen den Faschismus.

Nur diese Durchgeknallten, diese wertkonservativen Blödmänner….doch das ist eine andere Geschichte. Wir werden diese Website hier nicht besudeln.

 

520/18: Audio: Vom Mastern auf Plattformen im Internetz

Ja gut, das ist jetzt so ein Wald- und Wiesen-Mastern von Disastern.

Eine ganz gewöhnliche Blues-Aufnahme „I need Your love so bad“ mit allem drum und dran. Das Ganze hochgeladen auf eine Plattform namens landr.com. die sich anbietet, Audiomaterial zu mastern. Das was Du hier hören kannst, sind 192 kbit Auflösung, also bei weitem das Schlechteste, was man sich bieten lassen kann. In der Bezahlversion gibt es bis zu WAV-Dateien und vermutlich hören sich Songs auf dieser Plattform auch nur dann gut an, wenn sie nicht im Proberaum wie in einer Art Kläranlage aufgenommen wurden.

Genaueres weiß ich noch nicht.

Aber einen Versuch war es wert. Fest steht: Es klingt doch schon ganz erheblich besser, als die etwas muffligere Vorlage.

Nächstes Mal gibt man sich Mühe und zahlt dann auch dafür, damit es sich wirklich amtlich anhört.

Danke fürs Mithören.

519/18: Audio-Paparazzi: Das Stück „Black Orpheus“ hat mit The Boss Hoss so viel zu tun, wie blühende Tulpen mit skurrilen Jazzvögeln. So ist es.

Manhã de Carnaval (deutsch: „Karnevalsmorgen“) ist ein von Luiz Bonfá und Antônio Maria komponierter Bossa Nova, der sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Jazz-Standard entwickelt hat. Das Lied wurde 1959 als eines der Musikstücke für den brasilianischen Film Orfeu Negro komponiert und gesungen und gesummt von Agostinho dos Santos (dargestellt von Breno Mello als Orfeu) und Elizeth Cardoso. In der Folgezeit, als auch zahlreiche andere Bossa-Nova-Stücke von Jazzmusikern aufgegriffen wurden, wurde er von mehreren vorwiegend brasilianischen Künstlern neu aufgenommen und fand Eingang in die internationale Jazz-Szene. Der Song ist heute besser bekannt unter dem Titel Orfeo Negro oder englisch Black Orpheus. Verbreitet ist auch der Titel A Day in the Life of a Fool, unter dem Manhã de Carnaval von Carl Sigman mit neu verfasstem Text veröffentlicht wurde. Die Schlagersängerin Alexandra sang eine deutsche Version von Ernst Bader mit dem Titel „Das Glück kam zu mir wie ein Traum“. Georgette Dee hat diese Version wiederum als Chanson etabliert.

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich eigene Aufnahmen. Auch auf diesem Song spiele ich das Schlagzeug.  Immer veröffentliche ich Aufnahmen zeitversetzt und so viel später, als man gemeinhin annehmen kann, die Trends hätten sich inzwischen geändert. Ich bin weder ein irischer noch eine Trendsetter: Auf gar keinen Fall will ich mit altem Geschirr noch berühmt werden, möglicherweise sogar versehentlich.

Ich bin hier nicht zum Tratsch, sondern aus erlebnismusikalischen Gründen und so verschweige ich die Mitmusiker und nenne es das Grab des unbekannten Bossa Novisten. Ich zeige heute mit Verspätung das Stück Black Orpheus, zu dem oben das Wichtige gesagt ist.

So. Nun ist es raus. Das wurde aber auch Zeit.

518/18: Concert Review: Nils Landgren & Friends im Lokschuppen Pasewalk am 02.08.18 – What`s The Colour Of Magic? Landgrens bestes Stück.

Was gibt es dazu zu sagen? Nils Landgren, vielen von Funk Unit besser bekannt als vom Rest, europaweit und Freunde. Am Klavier Sebastian Studnitzky, am Doublebass Lisa Wulff, am Schlagzeug Wolfgang Haffner – dazu der Conferencier alter Schule: Nils Landgren, the man with the red horn (Posaune), Sänger zugleich. Er hat bei Abbas „Voulez vous“ mitgeblasen und gesungen, auf anderen Platten, hat selbst welche rausgebracht und ist hier nun im Kreis illustrer Freunde. Einzig Lisa Wulff kannte ich vorher nicht, aber ich recherchierte im Voraus dann doch noch. Und ganz wunderbar: Die Frau macht ordentlichen Zupfdruck. Pardon Eindruck.

Mit Wolfgang Haffner an den Drums, über den Worte zu verlieren obsolet ist und mit Sebastian Studnitzky (Piano) wechselte ich bei Gelegenheit der Halbzeitpause zum Erfrischen und zum aufs Klo gehen ein paar bedeutungsschwangere Worte. Beiden dankte ich einmal persönlich für ihre Musik und die Tatsache, dass es sie so gibt, wie ich sie seit langem kenne und beobachte. Auch mit einer etwa 20-jährigen Schnarre von der Festivalorganisation wechselte ich manche Worte lieber nicht: „Warum fotografieren Sie denn hier?“ Ich: „Für mich.“ Gleich schnarrte sie los: „Das ist verboten.“ „Fick Dich.“ (Das habe ich nicht gesagt, selbstverständlich.) Hömma, Mädel, was weißt denn Du, was ich voll die Ahnung haben tu von bester Musik und schreib ich Chroniken von Narnia oder so ähnlisch, Du dummes Huhn? – All dies nicht gesagt. Punkt.

Weiterlesen

517/18: Picpower: Von der Macht schöner Bilder

Love The Drum You're With - Banner

Love The Drum You’re With – Banner (Klick)

Das eine ist ganz schön gelungen, mit dem Einsatz von Filtern, die man für Smartphones käuflich erwerben kann. Ein Herzchen ist angedeutet und es drückt das aus, was wir fühlen: Love, Love, Love. Zum eigenen Instrument. Normal ist das nicht. Oder? Egal: Der Scheitel ist drapiert auf der Höhenachse des Guten, am großen Turkish-Cymbal, etwas mittig gedacht. Die beiden nach oben zeigenden Pobacken des Herzchens, hier scheiteln sie sich.

Und drunter steht „Love the drum your with“ – das ist geklaut, ursprünglich heißt es Love The One You’re with. Aber ist gut geklaut, oder?

Naja, und auch das quadrophonische Pixelhäufchen eins drunter ist geklaut. Ich habe es jetzt als Blaupause vorliegen und kann beliebig viele gute oder blöde Musikerwitze aneinanderreihern. Viel Spaß. Kevin?

516/18: Erinnerungen: Jon Hiseman

Drummer 05 (gif) #Animal


United Jazz & Rock Ensemble – Ausgeschlafen (live 1987)

UNITED JAZZ + ROCK ENSEMBLE
Theaterhaus, Stuttgart (Germany) February 28, 1987

Ack van Rooyen (trumpet)
Ian Carr (trumpet)
Johannes Faber (trumpet, flugelhorn)
Albert Mangelsdorff (trombone)
Charlie Mariano (alto sax)
Barbara Thompson (tenor sax, flute)
Wolfgang Dauner (piano, electric piano)
Volker Kriegel (guitar)
Eberhard Weber (bass)
Jon Hiseman (drums)

In memory of
Ian Carr, Volker Kriegel, Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano

Es gab diese durchgeknallten CDs bei 2001, dem Versand mit Sitz in Frankfurt/Main, aber mit so Heftchen. Ich erinnere das noch genau. Ihr auch? Ins Auge stach, nein, ins Ohr dominierte der Drummer: Jon Hiseman. Ein Ausnahmedrummer, flüssig, ätherisch, ganz großes Kino.

Philip John „Jon“ Hiseman (* 21. Juni 1944 in Blackheath, London) ein britischer Rock- und Jazz-Schlagzeuger. Er gilt als eine „Galionsfigur der britischen Szene“. Legendär sind seine bis zu 15 Minuten andauernden Schlagzeugsoli mit einem Doublebassdrumset.

Er selbst sagte über sich: „„Es ist meine persönliche Spielweise, dass ich Jazz- und Rock-Rhythmen miteinander verbinde. Ich spiele nie auf dem Beat, sondern es ist immer eine fließende, schwebende Bewegung in meinen Trommeln.“ – Das ist eine Art Mantra, ein Gebetsbuch, ein unerfülltes.

Jon Hisemann liegt, während wir diese Zeilen verfassen, im Koma und es ist prognostiziert, dass er die nächsten Wochen nicht überleben wird. Ein Gehirntumor bahnt sich seinen Weg. Rücksichtlos. Was bleibt?

Die Spezialistengruppe Musikerwitze auf facebook hat seiner gedacht. Erinnerungen an einen der größten Drummer aller Zeiten. Jon, we love You, peace & respect, Mist, Jon, das Trauern macht einen irgendwie auch ein bisschen ohnmächtig.

Wenn doch die Welt…..

 

515/18: Video: Michael van Merwyk – Breaking The Law #Tageslied #LieddesTages

Drummer 06 (gif) #Sticks


Michael van Merwyk – Breaking The Law (Judas Priest-Cover)

Vom Album „Songster“. Live aus der Wolkenschiebar, Bielefeld.
Ein Songster ist sowas wie ein Vorgänger des Bluesman, mit einem wichtigen Unterschied: Er spielt nicht nur den Blues, sondern alles, was er will – und genau das tut Michael van Merwyk auf seinem neuen Album „Songster“. 15 Songs hat sich der Gitarrist und Sänger vorgenommen, für den Genregrenzen keine Rolle spielen. David Bowie, Judas Priest, Depeche Mode, traditionelle Folk-Songs aus vergangenen Jahrhunderten. Er reduziert die ausproduzierten Originale auf knorrige Akustikversionen: kein Ton zu viel oder zu wenig in den sparsamen Arrangements. Dr. John oder Johnny Cash singen Songs von Iron Maiden und The Clash, mit John Lee Hooker oder Blind Willie Johnson an der Gitarre: So könnte das klingen – ein bisschen schräg, aber mit Spaß.

Live aufgenommen im Bielefelder Watt Matters Studio: keine Kopfhörer, keine Tricks. Das wirkt und sorgt für ein Gefühl von Nähe. Bei geschlossenen Augen glaubt man, zwischen den Musikern zu sitzen. Mit dunkler Stimme holt Michael van Merwyk alles aus den Songs heraus: „Breaking The Law“ singt er um Oktaven tiefer als Rob Halford von Judas Priest – aber mindestens genauso ausdrucksstark. „Songster“ beginnt, wir hören Steve Bakers sehnsüchtige Harp, die Dobro kommt dazu, und wir sind mittendrin in Bowies „Heroes“ – eine unfassbar gefühlvolle Version des Meisterwerks. „Should I Stay or Should I Go“ kommt lockerer als bei The Clash, hat aber denselben Drive dank minimalistischer Begleitung von Drummer Micha Maas und Klaas Wendling am Kontrabass. Auch solo produziert Michael van Merwyk volle Energie: Hier spielt ein erfahrener Live-Performer, der weiß, wie man die Leute allein von den Stühlen holt.

Live 2018
25.05. Mettmann, tba
26.05. Ahrensburg, Musiknacht
26.05. Bremerhaven, SeeStadtFest
30.05. Bielefeld, Abendmarkt
06.06. Osnabrück, Büdchen am Westerberg
08.06. Bielefeld, Extra Blues Bar – CD-Release-Konzert
15.06. Rügen, Blue Wave Camp
30.06. Magedeburg, Jazzfestival
06.07. Valle Maggia (CH), Magic Blues
19.07. Hamm, Sommerspass Open Air
20.07. Gütersloh, Blue Fox
26.07. Hemer, Soundgarten
Label: http://www.timezone-records.com
(Vorstehender Text: Timezone Records, von mir gekürzt)

Jetzt geht sowas viral. Mit Pfiff interpretiert, eigen, und doch erwartungsgemäß.

Wohnzimmeratmo, ist das Rheda Wiedenbrück? Nein, Bielefeld. Das ist so ähnlich, für überhebliche Berliner. Ich sag Euch was: In Bielefeld steppt der Blues- und Countrybär. Es macht schon Spaß, einen Judas Priest auf diese Weise kongenial gecovert zu sehen und zu hören.

Viel Spaß.

514/18: Drums: Zu verkaufen: Shellset von Gretsch, rare & vintage – Ein wunderschönes Naturschlagzeug sucht neuen Herrn bzw. Herrin!

Verkaufe mein Gretsch Set (Round Badge) von 1964! Habe es vor 7 Jahren in NYC/Brooklyn in den USA bei Main Drag Music gekauft!
Coole Natur Maple Holz Optik mit Single Lugs(Böckchen)!! 22”X14” Bass Drum 13”X10” Tom 16”X16” Stand Tom alles mit original Gussspannreifen!
BD Spannreifen habe ich erneuern lassen, habe aber noch die original Reifen! BD Füsse und Stand Tom Beine sind natürlich dabei:)

Icke nicht, aber der liebe Kollege Benedikt Stehle hat in Kreuzberg ein drei Kessel umfassendes Set zu verticken.

Und ehrlich gesagt bin ich sofort heiß drauf geworden.

Doch die Wahrheit ist: Wer braucht schon drei, vier, fünf Sets?

Nein, das Set ist supi, schaut es Euch bitte an. Ich bin nicht am Verkauf beteiligt, bekomme keine Provision und mache dies nur als Durchlauferhitzer, einfach nur um Euch einen Wink mit diesem Stickpfahl zu geben. Alles klar?

Weiterführend

513/18: Video: Teenage Drummer Girl und ihre ersten Versuche, Reggae zu trommeln #BabylonbyBassdrum #Rastadrums

Videotipp


Teenage Drummer Girl plays Reggae 1st Time“, ‚Boat Bar‘, Negril, Jamaica, 2012

Teenage Drummer Girl aus Montreal (Kanada) hat dort eine eigene Band.

Nun ist sie mit Eltern auf Jamaica und setzt sich hinters Drumset. Das kann man ja ruhig mal machen.

Was dann passiert, ist schön anzusehen. Alles gut.

Positive! Rastamens Vibrations, yeah! One World, one love.

512/18: Video: Neues direkt aus London von Benny Rich. Bzw. Buddy Greb. Es geht um Drums.

Let Them Eat Drums: #Meinl #Byzance #Tradition #LightRide


Benny Greb plays Buddy Rich (compilation)

This is the second of a cppl of clips that i will post from the BuddyRich tribute concert that i did with the Royal College of Music BigBand in London. This is a great compilation of a number of Tunes we played that night. it was such a joy to play this material and i hope you have fun checking it out too. pls understand that i cannot post everything in full length cause of copyright reasons Thanks again to everyone at the college and Guy Barker (Leader) and of course Buddy Rich for the inspiration filming: Florian Schmuck editing : Florian Schmuck /Adam Tuminaro sound: Sven Peks photo: Gerhard Kühne (Text: Benny Greb, YouTube)

 

Einer meiner näheren Kupferstecher aus Gründen ist Felix, der Rapper. Wenn er ins Publikum chantet: Ich sag „Geile“, Ihr sagt „Scheiße“, antwortet das Publikum nach dem zweiten, dritten Anlauf richtig: „Geile Scheiße, geile Scheiße“.

Und ungefähr so muss man auch diese bereits uralten Aufnahmen (damals wurde noch schwarzweiß gedreht) aus London nehmen und sehen. Der Mann am Schlagzeug heißt Benny Rich, wird aber von manchen auch Buddy Greb genannt. Dazu muss man ihn aber etwas besser kennen.

Gut getrommelt, Herr Greb. Wir ziehen den Hut. Chapeau.

Restaurant in Peace, Buddy Rich, habe ich gerade eingegeben, aber da hat die Autorkorrektur den Text einfach willkürlich geändert. Ich hasse das.

Weiterführend

511/18: Nachruf: Zum Tode von Jabo! #sessionsorg #domfamularo #interviews


ARTIST SERIES – Clyde Stubblefield & Jabo Starks by Dom Famularo

Clyde & Jabo …..Their music „comes from the heart, feelings, inner soul“! „Gift from God“! This outstanding duo of American funk & blues drummers (James Brown most influential drummers) are legendary artists worldwide at NAMM 2017. Incredible stories….history!! You know where you were yesterday…don’t know where you’ll be tomorrow! The Sessions Panel shares music industry knowledge to musicians across the country! Includes Entertainment Law, Marketing, Networking, Artist Relations & Motivational skills and experiences from professionals and experts who have been „on the road“ and are successful in the industry.

Aus Anlass seines Todes am 1. Mai 2018.

John „Jabo“ Starks * 25. oder 26. Oktober 1938 in Jackson, Clarke County oder Mobile, Alabama; † 1. Mai 2018 in Mobile) war ein US-amerikanischer Funk- und Blues-Schlagzeuger.

Gemeinsam mit Clyde Stubblefield prägte er den Schlagzeug-Groove der James-Brown-Bands und entwickelte den Funk-Stil am Schlagzeug mit. Jabo Starks Schlagzeugspiel lebt in modernen Musikrichtungen wie dem Hip-Hop fort: Mit Clyde Stubblefield zählt er zu den meist gesampelten Schlagzeugern. Zu Stubblefield verband ihn seit ihrer James-Brown-Zeit eine tiefe Freundschaft. Der Rolling Stone listete die beiden gemeinsam auf Rang sechs der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten.

Wir ordnen unsere Trauer um den herben Verlust und zeigen Dom Famularos Interview aus dem Jahr 2017 mit den beiden Funkateers!

RIP – Jabo, You fonky funk a tear! Our tears dry on their own. <3

Weiterführend

Thanks to Dom Famularo for sharing this wonderful content!
Love & Peace,
Tommy, A Tulip

510/18: Video: Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Ein Hashtag macht Schule. – Dedicated Song of the Day to M. J. Winter #RIP

Videotipp

Mikel-John Winter, Berlin - gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Mikel-John Winter, Berlin – gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Wunderbarer Wolfgang – to hang around with beautiful jazz xperiences & Wolfgang Haffner #wolfhang 😉

Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Die Frage ist eins drüber bereits beantwortet.  Ich gebe zu: Das habe ich mir gerade ausgedacht.

Falsch finde ich den Gedanken nicht. Schlecht erst recht nicht. Nein, ich finde ihn gut. Und ich finde es schön, dass wir mal offen darüber gesprochen haben.

Zum Lied des Tages auf xdrum.eu: Das obige Stück One Of Many, und richtig, Wolfgang hat soooo viel getrommelt, es ist nur eins von vielen. Es zeichnet ein Bild von einem bescheidenen, netten und zurückhaltenden Menschen, der sein Spiel in den Dienst einer Gesamtsache stellt. Kein „Ich habe den Größten!“ Wisst Ihr, was es ist? Ein guter Anfang.

Ein nicht so gutes Ende nahm Michael John Winter, der verstarb, obwohl es nicht an guten bzw. besten Wünschen für seine Genesung gefehlt hat. Sein Bild ist hier oben und zu sehen und ich möchte ihm dieses Lied des Tages aus Gründen widmen.

Der unverabredete, zu frühe Abgang macht tieftraurig und zugleich hilflos. Ein kurzer Nachruf ist verlinkt.

Weiterführend

(Danke an Onlinelessons.tv für ein Stück großartige Schlagzeugunterhaltung.)

 

509/18: Video: Accidental Funk – Tobias Weber & Bill Ray #Aussens@iter

Videotipp


Accidental Funk – Tobias Weber & Bill Ray

Am 18.01.2018 veröffentlicht

Download the full album „Codex Tempore“ here  – herehere – Guitars recorded with Harley Benton 8-string electric guitar and Hughes & Kettner Tubeman Plus preamp. Recorded, mixed & mastered with Zynewave Podium.

Last Night The VJ Saved My Life From A Broken Heart. 🙂 – But: What about the worldwide Net-Community? All is one? One World, one vision: common music. Like Freddie Mercury said: There’s only one direction! Richtig: Auf Facebook sind wir weltweit Freunde. Aber wen muss ich pflegen? Wer gehört in den Mülleimer? Wen von meiner Freundesliste streicheln? Wen streichen? Es ist schwierig, äh kompliziert. Meine Beziehungsstati.

Auf der anderen Seite erscheint es sehr, sehr einfach. Seit längerem mit Bill Ray, einem Drummer aus Amerika befreundet lese ich gern, was er postet. Manchmal laufen wir uns zufällig übern Weg, bspw. in einer Gruppe für Schlagzeuger. Manchmal direkt. Heute Morgen zeigt Bill eine Drummers Cam, ein Gig mit Hendrix-Gitarrist Randy Hansen. Das war mir neu: Dass mein Freund Billy Ray mit Randy Hansen „drüben“ auftritt. Vielleicht trügt mich meine Erinnerung? Vielleicht bin ich deswegen mit Bill Ray befreundet? Während ich das Video dieses Auftritts von ihm like, kommen wir ins Chatten und er weist mich darauf hin, dass Randy Hansen später diesen Monat in Germany tourt.

Ja klar, denke ich und kommentiere wahrheitsgemäß: Mit Ufo Walter am Bass und Manni von Bohr an den Drums. Mit beiden bin ich auf Facebook befreundet. Hier fängt es langsam an, verrückt zu werden, global Village 2018: Ja, wir kennen uns alle. Jeder kennt jeden anderen Menschen über sechs weitere Menschen. Sagen wir es klassisch: Sofern man Musiker ist.

Wunderbar. Wunderbar was Bill Ray mir noch offeriert. Er ist mit Ufo befreundet. Und: Er habe eine gemeinsame Sache am Kochen mit Tobias Weber. Doch schaut bitte selbst. Für mich ist der Accidental Funk heute das Lied des Tages auf xdrum.eu.

Weiterführend

508/18: Video: Groove gibt Brot, Arbeit und Anerkennung – Und Stockhaltung ist so Vinnie, oder eben auch nicht


Chick Corea Vinnie Colaiuta John Patitucci Humpty Dumpty Live HD

Chick Corea Akoustic Band is Chick Corea on acoustic grand piano, John Patitucci on acoustic bass and Vinnie Colaiuta on drums performing Humpty Dumpty. The jazz classic is originally from Chick Corea’s 1978 album The Mad Hatter. Very fine individual piano, bass and drum solos (5:56) are included. Chick Corea New Akoustic Band was live in concert at The Blue Note, Tokyo, Japan in November 1992.

Vom Stockspiel besessen: Vinnie Colauita, Drummer, hier im Trio.

Neulich wechselte ich die führende Hand. Open Handed: Hihat-Führung mit links, also nicht von rechts und über Kreuz.

Mein Bassist bemerkte am Ende des Stücks: Nicht die Hand wechseln. Sonst geht der Groove flöten. Ich sagte: Entschuldigung, das war nicht meine Absicht. Ich wechsele, um das zu üben. Die Idee von Open Handed habe ich von vielen Drummern: Simon Phillipps tut es. Claus Hessler tut es. Ich tue es zuweilen. Ohne dabei sonderlich gern den Groove zu verlieren. Das nun gar nicht. Jedenfalls nicht absichtlich. Das Ziel ist immer eine mindestens genau so starke linke wie die rechte. Bumm tschak.

Paradiddle. Diddle.

Und die Stockhaltung: Mein Bassist sagte nun, diese Stockhaltung, wie wenn man es nicht kann. Er meinte den „traditional grip“ – Besser ist der matched grip. Traditional grip, das groovt nicht. Ich wende vorsichtig ein: Doch doch, spielen viele traditional grip und groovt wie Sau. Mir fallen viele Namen ein. Todd Sucherman, Steve Gadd. Ach ja, Vinnie. Mein Bassist sagt: Aber du bist nicht Vinnie. Da hat er wirklich recht.

Leider, leider.

507/18: Video: Zum Thema Take Five, zu Joe Morello


Joe Morello – The „Take Five“ Cymbal Documentary

Mini Documentary featuring Joe Morello and the original „Take Five“ Zildjian cymbal – Filmed at Memphis Drum Shop (2017)

„There was only one cymbal and he made it work for the entire tune. The year was 1959. The Dave Brubeck Quartet records the album „Time Out,“ the first instrumental Jazz recording to sell over a million copies. The song „Take Five,“ played in 5/4 time with the featured drum solo, went on to become the best-selling Jazz single of all time. Joe Morello was the drummer and this is part of his story.“

Joe Morello’s „Take Five“ Cymbal Specs:
Weight: 2192 grams
Size: 20 1/8″ (51cm)
Model/Stamp: 1950’s Zildjian Small Stamp „B“

This video brought to you by Jim Pettit at Memphis Drum Shop.
See this video on our website – https://memphisdrumshop.com/joe-morel…
More videos at https://memphisdrumshop.com

Eine kurze, aber ebenso heftige Verneigung vor dem Mann in Five Four: Joe Morello.

Nur so ist zu erklären, warum wir alle im Schatten dieses Mannes stehen, wir Schattenmorellos.

Angucken, weiter arbeiten…

506/18: Drumstalk: Berte Engel über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop, Hakim Ludin und das Unplugged-Spielen im Traditional Grip

 


DW Drums – Bertram Engel

Bertram Engel prägt die deutsche Rockmusik seit mehr als 30 Jahren als Musiker wie auch als Sänger, Songwriter und Produzent. 1957 in Burgsteinfurt bei Münster geboren, verarbeitet er als kleiner Junge den Tod des Vaters. Nach Beendigung der Schule führte ihn sein Weg nach Münster, um dort an der Musikhochschule ein klassisches Musikstudium in den Fächern Schlagzeug und Klavier zu absolvieren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlicht er mit seinem Bruder Thomas sein erstes Album „Gebrüder Engel“. Produzent und „Vater“ des Projektes ist Steffi Stephan, Bassist von Udo Lindenbergs Panikorchester. Durch ihn entstehen erste Kontakte zu Udo, der sich beim Ausstieg seines jahrelangen Schlagzeugers „Keith Forsey“ sofort an das junge Talent erinnert und ihn nach einem Probekonzert für seine Galaxo-Gang-Tour `76 engagiert. Peter Maffay wird beim Besuch eines Konzertes seines Kollegen Lindenberg vom Engelfieber gepackt und möchte den jungen Drummer mit der charismatischen Handschrift auch für seine Band verpflichten. Inzwischen ist er seit mehr als 30 Jahren aus beiden Bands nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Bruce Springsteen, Eric Burdon, Robert Palmer, Jimmy Barnes und Chris Thompson engagieren ihn für ihre Projekte und Tourneen. In den 90ern wird mit der ersten Produzenten- Tätigkeit des Maffay-Albums „Kein Weg zu weit“ ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Bertram nutzt Drums aus dem Hause Drum Workshop (DW) und Felle von REMO. Aktuell ist er mit Peter Maffay auf deutschlandweiter MTV Unplugged Tour. (Text von GEWA-Drums, gekürzt)

Bertram „Berte“ Engel redet – sagen wir, im aus vertriebstechnischen Gründen des Produktmarketings hergestellten Drumtalk-Video – über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop seit 2006. Das ist nun auch schon eine ganze Weile so, mit der Zusammenarbeit. Auf der aktuellen Peter-Maffay-Tour ist der mit Handschuhen spielende deutsche Über- bzw. Stadiondrummer im Matched Grip unterwegs. Sein Frontfell hat ihm Viktor Träuptmann gemacht. Schlicht, einfach und saugut. Das ganze Stainless Steel-Kit von Bertram, ein echter Eyecatcher und ein Traum.

Bitte macht Euch eins klar: Vom Drumtalk zum Drumstalk ist es nur ein Buchstabe. Bertram ist aber auch ein toller Typ. Die ganze Geschichte hat aber auch einen Hakim. Miep.

Weiterführend