547/19: Kritik: Von der Beratungsresistenz von Fachverkäufern im Musikalienhandel in Berlin

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Immer wenn wir beim Musikalienhändler unseres Vertrauens Tresen stehen, müssen wir uns fragen, mit wem wir zu tun haben. Herkunft, Lebenserfahrung, Karriere und musikalisches Fortkommen unseres Verkäufers entscheiden möglicherweise über Beratungserfolg und ob Rat tatsächlich Wert besitzt. Dies bleibt summa summarum festzuhalten. Ich werde keine Namen nennen, denn die Schreibe, die hier und anderswo aufgeführt wird, ist zu bekannt, um persönlich zu werden. Wozu auch? Bleiben wir allgemein.

Ich bin Ende Januar/Anfang Februar 2019 im Berliner Musikalienhandel unterwegs, um eine lang angedachte Geschichte umzusetzen. Die Sache ist einfach und rasch erzählt. Am Schlagzeug sitzend besäße ich ein Hängetom links, dann ein zweites, als Standtom rechts hängendes. Wen es genau interessiert, meine Config-Seite hier. Oder so:

The Setup - performed with The Mapex Kitbuilder - Config Tommy Tulip

Im Beckensetup meines Herzens forsche ich in einem sich fortentwickelnden Prozess nach Erweiterungen bzw. Verbesserungen. Eigene Vorlieben und – wie soll es anders sein – Konfigurationen jener Schlagzeuger, die weltweit Clinicians sind, solche Markenbotschafter gewisser Beckenhersteller geben mir durchaus Anstöße. Wir wissen auch, dass keine Marke Platzhirsch ist allein.

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546/19: Video: „Danca da Fita“ – performed by Trio Elf from the Album „MusicBoxMusic“

Videotipp


Meinl Cymbals – Gerwin Eisenhauer – Trio Elf „Danca da Fita“

Gerwin’s Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right):
10“ Byzance Mini Hats
16“ Byzance Extra Dry Thin Crash
12“ Byzance Splash (top & bottom) Ching Ring
08“ Byzance Brilliant Splash
08“ Artist Concept Model Crasher Hats
22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon
22“ Byzance Monophonic Ride
18“ Byzance Extra Dry Thin Crash
10“ Generation X Drumbal

„Danca da Fita“ written by
Walter Lang Taken from the 2016 Trio Elf Album „MusicBoxMusic“

Trio Elf ist:
Gerwin Eisenhauer – drums
Walter Lang – piano
Peter Cudek – bass

Website:
www.trioelf.de

Hach, die Sache mit den Stilrichtungen: Es ist schwierig. Ist es nun Jazz? Oder ist es Latin? Weltmusik? Drums’n’Bass: Ja, mei, was isches denn?

Ich hab die Lösung.
Es ist Musik. Gute allzumal.

Der Rest ist wurscht.

Homezone:
Regensburg.

Trio Elf: Wassen das? Verkappte Fußballmannschaft, aber nur zu dritt? Informiert Euch doch einfach selbst, Ihr faulen Hunde. Oben ist die Homepage. Wuff.

545/19: Video: Schiller w/ Jaki Liebezeit (Can) – R.I.P. Jaki Liebezeit, we miss You!


schiller w/ jaki liebezeit (can) | studiosession berlin

SCHILLER official – Am 21.11.2010 veröffentlicht
jaki liebezeit (can) and christopher von deylen (schiller) meet for a studiosession in berlin | 2009 | http://www.schillermusik.de | taken from ‚atemlos‘

Christopher von Deylen (Projekt Schiller) und Jaki Liebezeit (Dr, ex-Can) treffen sich im Jahr 2009 im Studio in Berlin, um sich gemeinsam elektronisch einzugrooven. Nicht ganz elektronisch. Jaki trommelt traditionell. Oder doch nicht traditionell? Nun, findet es selbst heraus. Das Meditative am wiederkehrenden nicht-Loopen (also drag & drop, copy & paste) vermittels handgemachter Musik, die wie loopartig daherkommen, und um es für Fischliebhaber griffig zu formulieren: Loop de Mehr!

Force de Frappe, Bumms de Klatsch, tschakka dong, plürz.

In den letzten 20 Jahren spielte Liebezeit das Drumset ohne Bassdrum und Hi-Hat. „Ich habe die Bassdrum und Hi-Hat abgeschafft, weil ich nicht mehr den üblichen Rockstil spielen wollte.“ Zu seiner rhythmischen Auffassung sagte er: „Du musst monoton spielen, also immer wieder das gleiche, den gleichen rhythmischen Zyklus wiederholen, wiederholen, wiederholen. Dann entsteht Groove.“ Can-Kollege Holger Czukay formulierte: „Jaki spielt wie eine Maschine. Bloß besser.“

Die unglaublich gute Kurzgeschichte von der audiophilen Schillerlocke von Deylen. They had a fucking good liebezeit.

Yeah. Tago Mago 4ever.

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* Zu Ehren von Jaki Liebezeit trafen sich in Köln Freunde und Weggefährten ihm zu Ehren

544/19: Video: JAKI LIEBEZEIT – a Tribute Full Concert (VÖ: 22.01.19) – Sendedauer 1:53 (hh:mm) via #youtube


JAKI LIEBEZEIT – a Tribute: Full Concert 22.01.2018 Philharmonie Köln

„JAKI LIEBEZEIT – a Tribute“ Philharmonie Köln, 22. Januar 2018

Drums Off Chaos:
Reiner Linke drums
Maf Retter drums
Manos Tsangaris drums

Drums Off Chaos:
w/Dominik von Senger git
w/Rosko Gee b
w/Jochen Irmler keys

Manfred Schoof tp, flh
Gerd Dudek ts
Helmut Zerlett p
Rosko Gee b

Drums Off Chaos
w/ Baba Zula
w/ Murat Ertel voc, saz
w/ Levent Akman perc

Pi-hsien Chen p

Jah Wobble b
Marc Layton-Bennett drums

Irmin Schmidt p
René Tinner sound design

Jono Podmore electr
Ian Tregoning electr

Robert Coyne voc, git
Aglaja Camphausen vc
Werner Steinhauser drums

Drums Off Chaos
w/ Damo Suzuki
voc w/ Michael Rother
git w/ Dominik von Senger
git w/ Helmut Zerlett keys
w/ Rosko Gee b

Gianna Nannini voc
Hans „Bäär“ Maahn b
Rüdiger Elze git
Helmut Zerlett keys
Ralf Gustke drums

Idee und Konzeption: Birgit Berger, Reiner Linke, Hans Maahn, Reiner Michalke, Maf Retter und Manos Tsangaris
Eine Veranstaltung des Europäischen Zentrums für Jazz und Aktuelle Musik im Stadtgarten Köln.
© ? 2019 Initiative Kölner Jazz Haus e.V. & klangmalerei.tv GmbH www.klangmalerei.tv

Jaki Liebezeit starb am 22.01.2017 in einem Krankenhaus in Köln an einer Lungenentzündung und wurde am 6. Februar 2017 auf dem Zentralfriedhof Melaten beigesetzt. Das Grab befindet sich im Flurstück „T“ (wie Tulip). Ein Jahr später am 22. Januar 2018 fand in der Kölner Philharmonie ein Gedenkkonzert „Jaki Liebezeit – A Tribute“ statt. Von diesem Konzert seht Ihr den weitgehend ungekürzten Mitschnitt in der Fassung vom 22.01.2019.

Ideen wie jene der Mitstreiter um Jaki Liebzeit, alles schriftlich Notierte hinter sich zu lassen und stattdessen mit Menschen gemeinsam in Interaktion des Musizierens zu treten, um einer drohenden Vereinsamung beim Musik machen aus Gründen fortschreitender Digitalisierung entkommen zu können, sind an diesem Abend übersichtlich, ja überzeugend zusammengestellt. So wie Can Ende der Sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts begannen. Heute – im Jahre 2019 – schauen wir mit etwas Wehmut auf diese Zeit zurück. Auf den Spuren des Can-Schlagzeugers Jaki Liebezeit stoßen wir die Erinnerungsfenster der Wahrnehmung als Pforten zum musikalischen inneren Ich auf, es gab eine Zeit, in der nur gemeinsam miteinander musiziert wurde und autokratische Herrschaftsstrukturen in der Musik zu unterbleiben hatten. Heute ist es vielfach anders. Alles ist zuverlässig und übersichtlich in vorgefertigte Backförmchen eingeteilt, übersichtlich vorstrukturiert und „patternwise“ abrufbar, damit wir uns rechtzeitig vorher auch die BPM einstellen können. Die Frage ist: Was haben wir gewonnen? Antwort: Ganz viel an irren Möglichkeiten. Wir haben die Tonstudios weltweit abgeschafft und damit den Prozess des Musikmachens demokratisiert. Aber nutzen wir sie auch bestmöglich? Und lohnt es sich überhaupt, noch zuzuhören? Wir bleiben nachdenklich zurück. Aber ist ja auch unwichtig. Erstmal: Ruhe in Frieden, Jaki Liebezeit.

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(Danke, Dave Kobrehel. Danke, Michael Rother.)

543/19: Drumgear: Die Benny Greb Crasher Hat (Meinl Cymbals Artist Concept Model) – It’s A question of #gear


TAMA Closed Hi-Hat Attachment MXA53

Simply designed closed hi-hat attachment that allows for two different settings by engaging a lever. Attachable to stands from 19.1mm to 28.6 mm in diameter, it’s great for double bass or double pedal players. You can also set the hi-hat cymbals as half-open using the spring. – schreibt TAMA hier

Das Produkt ist preisverdächtig. Love & Peace & Happyness für eine schnuggelige Produktidee, die allerdings einen Preis hat.

Die drei Fotos stehen derzeit noch in keiner Beziehung. Aber wir arbeiten schon dran. Gier, Gear, aber nicht Richard Gere.

Davon abgesehen könnte das daher bald der Fall sein. Abwarten, Tee trinken.

Schwarzen Assam. Mit Zitrone und Honig – gut gerührt, nicht geschüttelt.

542/19: Gestorben: Ted McKenna (10. März 1950 – 19. Januar 2019) – schottischer Drummer

Trauerkerze (gif/animiert)

Trauerkerze (gif/animiert)


Ted Mckenna – Drum Solo @The Citrus Club,Edinburgh 3-5-13

Edward McKenna (10. März 1950 – 19 Januar 2019), war ein schottischer Drummer, der u.a. mit den Bands The Sensational Alex Harvey Band, Rory Gallagher, The Michael Schenker Group spielte. Er tourte mit Ian Gillan 1990. Er unterrichtete lectured in Angewandte Künste in North Glasgow College von 1996–2011.

Genaue Umstände wissen wir nicht, über Facebook war zu lesen:

„Für alle, die ihn liebten, Ted ist diesen Morgen an den Folgen einer Blutung während einer geplanten Operation gestorben. Es war ein unerwarteter Umstand und ein großes chirurgisches Team kämpfte zehn Stunden lang, um ihn zu retten. Unglücklicherweise gab es keine Lösung, um die Blutung zu stoppen und er starb, ohne es überhaupt mitzubekommen. Ich werde ihn so sehr vermissen.“

(Gerry McAvoy via Facebook, Band of Friends)

541/19: Kritik: Das Regensburger Drummerweekend vom 11.01. bis 13.01. ist zu Ende – eine Nachbetrachtung meinerseits

Die Music Academy ist lokal nahe am Hauptbahnhof Regensburg in einem ehemaligen, zu ebener Erde gelegenen, liebevoll und historisch korrekt sanierten Lokschuppen untergebracht, so flat gebaut wie Flatrate gedacht, eben rund um die musikalische Feldherrenschaft am eigenen Instrument. Schlagzeug, Piano, Gitarre und paar andere Instrumente werden angeboten, bitte genauer nachschauen, ich bin doch kein Erklärbär.

Für das Schlagzeugspiel am Set zeichnet hier Gerwin ‚Geff‘ Eisenhauer verantwortlich. Nomen est omen, drischt der Mann nicht nur auf Holz der japanischen Pro-Marke „Tama“, sondern auf eiserne Becken aus Gutenstetten. Meinl Cymbals liefert dem beruflichen Eisenhauer das Beckenwerk als wäre es eins des Teufels.

Eisenhauer ist stilistisch wirklich mit allen Wassern gewaschen und gibt den Motown-Abend im Verlauf einer dreitägigen Veranstaltung namens Drummerweekend Regensburg 2019 zum vermutlich dritten Male (ich muss nachfragen) genau so überzeugend und umwerfend wie einen äußerst gewieften drums’n’bass-Schlagzeuger – und das im Kontext eines mehr als umwerfenden eigenen Jazztrios namens Trio Elf. Man weiß nicht genau, wofür das „elf“ steht – steht es im Internet ja für Superlative, das Umwerfende, die Übertreibung, man kann es auch als drölf!! mit vielen Ausrufezeichen noch stärker machen.

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540/19: Pfundbüro: Urheber gesucht

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

 

Wenn ein Schlagzeuger oder wenn ein Blogger gern mal einen wegsteckt, mag dies gefährlich klingen, kann aber vollkommen harmlos, ja verschmitzt sein. Zum Beispiel ein Bild. Man sieht es und sagt sich: So toll, das finde ich wirklich frappant. Nicht Frappé. Die beiden Zeichnungen wurden 2014 im März aus dem Internet heruntergeladen, nicht gestohlen. Sie waren frei zugänglich, rechte Maustaste, speichern unter. Es war eine Maus, keine Ratte. Also vollkommen in Ordnung. Heute nun startet unser Pfundbüro eine ziemlich schwer wiegende Frage: Wem gehören diese Bilder? Leutz?

Das tulipanische Büro zur weltweiten Rettung von Uhrheberrechtsansprüchen in Tulpenhausen Germany bittet um Mithilfe. Hat jemand der hiesigen Leser diese zwei Unikate schon anderswo gesehen und wem sind sie urheberrechtlich zuzuordnen. Beweise bitte sofort als erstes an die Redaktion. Beweise beifügen nicht vergessen.

Der Erste gewinnt etwas. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Linkweg hingegen üblich. Meine Lieben, wir befinden uns hier im Internet.

Danke für die Unaufmerksamkeit.

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539/18: Interview: Micha Maas im Gespräch mit Ronny Dehn, „Bad Ass Working Drummer“ ;-) bei East Blues Experience, Silly, Karat

Banner "Rotten interviews of Tommy Tulip"

..

Auf der Suche nach neuen Superlativen, die so auch noch nicht von irgendjemand zu hören oder zu lesen waren, ist hier gerade noch der Bad Ass Working Drummer geschaffen worden. Lest es Euch laut vor und sagt Bescheid, ob es wohl sounded: Euch selbst. „Was machst Du so?“ – „Irgendwas mit Intelligenz,“ sagt Prof. Tibor Kneif. „Ich bin Erfinder und Farbentwickler.“ – „Was?“ „Na ich entwerfe rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster.“ – „Sag das doch gleich: Du bist Drummer.“ (Der abgeschlossene Internet-Groschenroman ist inzwischen wertvoller geworden, nach der Währungsumstellung auf den Euro, der inzwischen Cents kostet anstatt Groschen.) – Und rutscht gut rein, Freunde des Mitlesens.

Okay, in diesem audiophilen Quietschvergnügen oben reden jetzt zwei Drummer miteinander Tacheles.

Der Berliner Schlagzeuger Michael „Micha“ Maass interviewt ganz kurz mal Ronny Dehn, den wir aus vielen Zusammenhängen von öffentlichen Bühnen kennen. Und so wie Ronny Dehn Musikgeschmack definiert, möchte wir noch hinzufügen, isses. Genau so.

Wer was anderes sagt, ist doof. Ätsch.

Viel Spaß.

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Danke, Micha.

538/18: Video: „Sun Trance“ – Markus Reuter, Linda-Philomène Tsoungui, die Popakademie Mannheim und die Ballade von der menschlichen Anständigkeit

Videotipp

Indem ich zwischen Weihnachten und Neujahr 2018 festen Blicks Richtung Mannheim bete, komme ich auf Linda-Philomène Tsoungui (aus München) zu sprechen, eine Frau voller Drummatik und rhythmischer Schönheit, die ich nach allem was ich sehen kann, bereits für ihre Existenz bewundere und zu der ich aus musikalisch ganzheitlichen Gründen voll Interesse hinschaue.

Es ist eine Verehrung aus der Ferne. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, mich Richtung Mannheim und zur Sonne zu verneigen und meinen Respekt, meine Ehrerbeatung (Schreibweise für Drummer) und meine Verehrung öffentlich vorzuzeigen. So ist es hier jetzt Weihnachten. Ich möchte eine schönste Kopfgeburt meinerseits mit diesem etwas in diese von Verzweiflung nicht freie Welt zu setzen, es entgegen zu setzen. Meins ist dies hier: Es handelt von universeller Liebe, Beachtung, Aufmerksamkeit, Höflichkeit, Respekt und Neugier auf Menschen.

Mir ist Linda über soziale Netzzwerge aufgefallen. Einen der für mich allerschönsten nachdenklichen Texte aller Zeiten möchte ich der Einfachheit halber für sich selbst reden lassen. Ich zitiere Linda wörtlich:

„Da wird man in den 90ern in braunes Dunkeldeutschland geboren. Unfähig zu verstehen, wo man auf der Suche nach Identifikation ansetzen soll. Was man denn nun ablehnen und was akzeptieren soll/darf/kann. Irgendwann etabliert sich dieses Gefühl von ‚falsch‘ und ‚schlecht‘. Die Konnotation von fremd/schwarz gleich schlecht/schlimm/böse schlägt im unbescholtenen Kindskopf ihre Wurzeln. Man träumt von schwarzen Menschen und hat Angst vor ihnen. Schaut man in den Spiegel, bekommt man diese von außen aufgestülpte Ablehnung gegen sich selbst nicht zusammen mit dem, was der Spiegel zurück wirft. – Und wieso ist meine Puppe schwarz und die der anderen Kinder weiß? Und wieso ist die Farbe Orange im Malkasten eher mit ‚Hautfarbe‘ in Verbindung gebracht als das, was ich sehe wenn ich auf die Hand schaue, die den Malstift hält? Und wieso erzählt dieser alte weiße Mann mir, dass ‚Neger‘ kein Schimpfwort sei, obwohl ich damit (und mit Schlimmerem) bedacht gezielt ausgegrenzt wurde? Und dann vergehen die Jahre, man hat Bauchschmerz über die Entwicklung, die die Gesellschaft nimmt, erzählt in ungläubige Gesichter seine unglaublichen Begegnungen mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz. Und manchmal, da denkt man an nichts Böses und geht nur in die Apotheke.
Haltet die Augen offen, ihr Lieben.“

Hier endet das Zitat, Linda, ich möchte kurz antworten: Du bist nicht allein, du bist verstanden und du bist schön, wie nur Musik schön sein kann oder die allerschönste Malerei der Welt, mit bunten Farben und mit Liebe und Respekt. Freunde?

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537/18: Positionen: Durchschnittliche und außergewöhnlich gute Schlagzeuger – Und Duke Ellington bzw. was er darüber denkt.

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)


Duke Ellington and his Orchestra 1955

If you have a great band with a mediocre drummer, you have a mediocre band. If you have a mediocre band with a great drummer, you have a great band! — Duke Ellington

Und nun wisst Ihr auch das Geheimnis, warum ich nicht aufhören kann, Dinge zu üben, die ich noch nicht kann.

Es ist schier unerschöpflich. Ich bin da noch lange nicht angekommen. Ist es am Ende schon zu spät?

Schlagzeug (österreichisch: Schlagobers) auf warmem, frischen Kuchen (frei nach Peter Gabriel)

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536/18: Von wegen Dead Kennedys – In Rheinsberg, Brandenburg, steppt vom 12. – 15.03. ein rhythmischer Bär. Es ist nicht Winnie Puuh.

Weder ist es Winnieh Puh, noch Vinnie Colaiuta, es ist diesmal Will Kennedy: „Der Junge muss doch wissen, was er will. Will er nun? Oder will er nicht Schlagzeug lernen?“ Nein, es ist unwahr: Der Drummer heißt nicht Will Kennedy, weil seine Eltern sich das gefragt haben. Vielleicht hat Will Kennedy aber auch gleich von Anfang zu seinen Eltern gesagt: I will. Das ist unten verlinkt. Mehr über die ganze, wahre Geschichte erzählt Kennedy dann persönlich in Rheinsberg.

Der Wind hat uns ein Lied erzählt.

Es entstammt aus einer Brandenburgischen Einöde und ist ohne Aufsitzrasenmäher kaum zu bewerkstelligen. Dafür aber mit Hihatclutch, Bassdrum-Muffkopf und eindeutigem Schlägelgewedel. Wir wedeln uns in der Zeit vom 12. bis zum 15.03.2019 in Rheinsberg einen von der Palme. Der Drummer Will Kennedy kommt und zeigt es uns, drummatisch.

Bitte vornotieren, Schedule anwerfen, Termin eintragen und nicht vergessen, sich zu akkreditieren.

Weiterführend

Rheinsberg rules: Will Kennedy und Du unter Palmen
McCartneys indisches Opel Mantra: I will
McCartneys Mantra: India

535/18: Video: Es herrscht deutschlandweit große Vorfreude auf die Regensburger Schlagzeugtage vom 11.-13.01.19


Meinl Cymbals – Gerwin Eisenhauer – Trio Elf “746“

Gerwin’s Cymbalsetup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Medium Hihat 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 08“ Artist Concept Model Crasher Hats 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 22“ Byzance Monophonic Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash 10“ Generation X Drumbal Gerwin is also using a Percussion 10“ drummer timbale and cowbell. “746“ composed by Walter Lang. Taken from Trio Elf’s 2008 release „746“ on Enja Records Gerwin Eisenhauer – drums Walter Lang – piano Peter Cudek – bass www.trioelf.de

Große Vorfreunde herrscht im Moment deutschlandweit auf die drei Tage im Januar in Regensburg, die dort die Music Academy Regensburg veranstaltet. Ins Auge fällt der Spruch und gefällt: Drummers love each other. Guitarists are different.

Richtig. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wartet’s ab, Leute. Leutz? Love the drums You’re with.

Weiterführend

534/18: Video: Gerwin verhaut Eisen und legt sich ganz rein zu Weihnachten, in Zimbeln der Fa. #Meinl und Hartholz a la #Tama

Videotipp

Gerwins Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Mini Hats 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 12“ Classics Custom Trash Stack 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 20“ Byzance Big Apple Dark Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash Gerwin is also using a Meinl Percussion 10“ drummer timbale. “Trap“ composed by Gerwin Eisenhauer. – schreibt Meinl Cymbals

Natürlich sind jene auf schmalem Grat unterwegs, auf einer Art Kulturgrenze stehend, die Blogs schreiben. Zum Beispiel über das Thema Drums spielen: „Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen. (schrieb einmal Alexander Block, Süddeutsche Zeitung)

Wir lesen mit hoch gestimmtem Interesse-Fell, was alles Werbung ist und vor allem, wie man Werbung zutreffend kennzeichnet. Da plustert sich der Truthahn auf, for me this is the blue truth. Ja, es ist dieses „eine Hand wäscht die andere“, wenn Meinl Cymbals Videos entwirft und abdrehen lässt.  Wie man Becken abdreht: Ich kenne ein paar von den Pappenheimern, die derartiges durchdrehen. Vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss sagt der Schlagzeuger, auf welche Becken er schlug, besser gehauen: Er heißt Gerwin Eisenhauer und ist einer der filigransten Riddim-Facharbeiter unter den Werktätigen des Schlagvolks. Sein Spiel ist allererste Schlagsahne. Ich bin ein Influenza, also erkältet, weswegen ich Rechtsprechung zufolge nicht bezahlte Werbung zu verlinken hätte. Ich werde hinweisen, dass es u.a. Gerwin Eisenhauer ist, der im Januar in Regensburg drummatische verlängerte Wochenenden ausgestaltet.

Mit allem, was Rang und Rahmen hat. Ich verkauf Euch nichts: Bahnkarten und Teilnahmslose müsst Ihr Euch schon selbst besorgen. Ich werde auch da sein. Wir sehen uns.

Weiterführend

* Das Regensburger Drumweekend 2019
* Website von Gerwin Geff Eisenhauer
* Tante Wikipedia über Geff Eisenhauer

533/18: Gigs, Preview: Donnerstag, den 20.12.18 gibt es ein Konzert von Franz de Bÿl + Vinÿl in Berlin-Charlottenburg! Kommet doch all?

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (p, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Weiterführende Berichterstattung ist verlinkt.

Weiterführend

* Sie ist die Mutter der Meldungsporzellankiste: Die Website blackbirds.tv berichtet

532/18: Video: Beyond Turbines – „State of the Heart“

Videotipp


State Of The Heart-Beyond Turbines

Steve Hunt keys
Bjössi Klütsch guitar
Virgil Donati drums
Roberto Badoglio bass
Komposition: Roberto Badoglio
Videoschnitt: Pablo De Biasi

Holy Shit, das ist aber auch ein Programm.

Roberto Badoglio und Bjössi Klütsch wohnen in Berlin. Über die Musiker dieses Videos kannst Du hier das Suchfenster betätigen oder bei der großen Schwesterin dieser Website blackbirds.tv.

Steve Hunt ist in Amerika, so wie der australische Weltklasseschlagzeuger Virgil Donati.

Das gemeinsame Projekt ist Beyond Turbines. Der Song ist State of the Art und heißt State of the Heart.

Das Video wurde gerade erst veröffentlicht: Viel Spaß.

531/18: Video: Wolfgang Haffner „The Space In Between“

Videotipp

The cymbal setup Wolfgang is using in this video includes: 14“ Pure Alloy Hihat 12“ Byzance Splash w/ Ching Ring 20“ Pure Alloy Crash 22“ Pure Alloy Ride 20“ Byzance Extra Dry Thin Crash 22“ Byzance Jazz China Ride Taken from Wolfgang Haffner’s 2009 release “Round Silence“ (ACT Music) Filmed at the Meinl Factory Gutenstetten, Germany on September 10th 2017.

Wolfgang Haffner mag ich, weil er so herrlich unaufgeregt ist, wirklich super klingt und immer band- und songdienlich agiert. Ganz große Tiefe und echter Teamplayer, der sich nie in den Vordergrund spielt.

Danke, Wolfgang, für dieses wunderbare Stückchen Musik in der Meinl-Factory Gutenstetten.

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530/18: Video: Der Trommeltanz von George Kranz

Videotipp

 


GEORGE KRANZ – Din Daa Daa / Trommeltanz (Original Videoclip 1983)

„Einer der Gründe, warum ich Trommler bin: Ich musste nie so einen Tanz mitmachen,“ meint Werner Groisz. „Ab sofort ein Fixpunkt in unseren Gigs: Der Trommler-Tanz.“ meint dazu Markus Wutte. – Hier haben wir ihn: Den klassischen Anknüpfungspunkt: Da war doch was? Der Trommel-Tanz? Richtig. Geschichte in Augenblicken!

Als ich früher nach dem Video suchte, gab es das noch nicht. Das hat zwei mögliche Gründe,:

Das Video war noch nicht im Internet.
Ich hab zu früh nachgeschaut, aber ich hatte eben auch schon Internet.

Heute musste ich es wiederfinden, und da ist es nun.

Ich widme es Werner Groisz und Markus Wutte, die die Verdienste von Freddie & The Dreamers um das bandtechnische Ballett nicht erkennen können, obwohl das wirklich ganz großes Kino war, 1963. Was ich meine, ist sicherheitshalber nur verlinkt. Es würde die Qualität dieser Website zu sehr toppen, als dass wir derartiges hier ohne Vorwarnung direkt einbinden. Es wird uns also schwerfallen, ohne Freddie & The Dreamers auszukommen, hier, aber wir würden es gern versuchen.

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529/18: Video: Ich hab den Blues, nicht nur wenn ich traurig bin.

Videotipp

AT100 Andy Timmons Signature Guitar – Martin Miller – Guitar & Vocals Andy Timmons – Guitar Felix Lehrmann – Drums Benni Jud – Bass & Vocals Marius Leicht – Keyboards & Vocals André Gorjatschow – Director & Camera Torsten Solberg – Audio Engineer Manuel Renner, David Schneider, Martina Blazeska, Daniel Espitia – Cameras Ulrich Wichmann – Camera Assistant Audio Mix & Video Edit – Martin Miller Special thanks to Klotz cables for providing the entire session session with cables and Universal Audio for providing Andy the UA Ox! I do not own the rights to this composition. Label: Virgin Songwriters: Gary Moore

Ist der Blues groß, freut sich der Mensch, der ihn hört. Das Stück ist im 6/8-tel groß geboren. Die Melodieführung ist zu naheliegend. Über das Stück gab es einen Rechtsstreit mit einem deutschen Gitarristen und Musiker, der das Urheberrecht an der Gitarrenmelodie beanspruchte. Schließlich einigte man sich außergerichtlich. In der Küche auf dem Hotze liegt das Audiokabel vom Klotze. 🙂

Jetzt kommen hier ein paar Berliner Hörgeräteakustiker (anderes Wort für Musiker) mit dem Stück von hinten durch die kalte Küche des Weltklangstudios und so klingt es auch. Und dass es gleich mal klar ist: Martin Miller ist nicht Marcus, der Bassist. Sondern Klampfguerillero!

Gut, man kann das Stück mal machen, um zu zeigen, wer den Größten hat. Das Geile ist ja ohnehin, dass the Man behind the drums das gar nicht nötig hat. Also trommelt er das Ding bescheiden, hintergründig und medienkompetent durch, dass es einem schwindlig wird. Und der Gitarrero kann sich einen runterholen.

Bitte verzeiht die Wortwahl: Ich finds wirklich saugut. Ganz große heilige Scheiße! Und da brauchen wir Worte, die einen berühren und anpacken.

Halt die Schnauze, ich hörs mir gleich nochmal an. Oder kannste das auch nicht? Du Tourette!

Alter, Porno.