475/17: Foto: Benny Greb’s „Moving Parts“ im A-Trane Berlin (01.06.17)

Was das Internet nicht kann: Livemusik.

Benny Grebs Moving Parts gestern Abend im A-Trane in Berlin-Charlottenburg.

Fulminante Spielfreude, erfindungsreiches Drumming und ein begeistertes Publikum.

Schön war’s.

456/16: Erinnerungen: Vorsicht! Unsere Erinnerungen betrügen uns.

Vorsicht: Wir reden uns die Vergangenheit manchmal schön. Ihr erinnert Euch noch? #TTT #Pictuality #Simmonsdrums #HistoryNOW

Das kam gerade über Twitter rein.

Ach? Von mir.

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Die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook (Account benötigt)

Fliegender Teppich (gif)

454/16: Positionen: Wie man sich bettet, so fliegt man! – Der Schlagzeuger im technologischen Wandel seiner Anforderungen!

Fliegender Teppich (gif)

Es ist nämlich gar nicht mal so leicht, Schlagzeuger zu werden.

Dabei bildet der Drummer das grundsolide Fundament der Band. Rutschen ist nicht angesagt.

Aus den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts erinnern wir Räuberpistolen wie: „Ringo hatte immer eine Kordel mit Paketschnur dabei in den Tanzsälen der englischen Republik.“ Ja, wozu das denn? Es heißt, die Fußböden seien häufig aus betanzbarem Holzparkett. Und da rutscht die Bassdrum wie Sau. Die Lösung: Mit der Schnüre unten am Drumhocker (Throne) festgezuppelt, Schlie, schlaf, Schleifenbär. Dann nach vorn durchs Gewinde der Bassdrum und zack, hält die Charade.

Zur Truppenparade. Allerdings: Spätestens seit so genannte fliegende Teppiche im Umlauf sind, ist die Sache doch schwieriger.

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437/16: Kein Nachruf: Prince Rogers Nelson, Multiinstrumentalist und doller Drummer!

Prince.Rogers.Nelson_Multiinstrumentalist.

Purple.Plane

Seinem Tod weine ich nicht eine einzige Träne nach. Es sind ganze Sturzbäche…

Soweit nichts Neues: Prince war einer der größten Musiker dieser Zeit. Dieser Tod war ein Schlag in die Fresse seiner Verehrer oder wie wir es ausdrücken würden: Drummatisch.

Ein Nachruf aus Berlin ist verlinkt. Hier findet sein Multiinstrumentalistsein, u.a. als Drummer zusätzlich Erwähnung. Wer es nicht weiß: Prince hat auf vielen seiner Veröffentlichungen die Drums selbst eingespielt. Neben schätzungsweise 17 weiteren Instrumenten, die zu spielen er beherrschte. Er ist die Inkarnation des Instrumentalmusikers und begnadeten Sängers. Das Ergebnis konnte sich hören lassen. Daneben hat er für Tourneen und weitere Produktionen stets Weltklassebegleitmusiker gehabt, darunter auch Drummer. Dolle Drummer….

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Ein Berliner Nachruf

405/15: Proberaum: Ein paar Maßnahmen zur Verbesserung von allem

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Proberäume, lieblose Deckenbeleuchtung mit Neonröhren, kaltes Licht, man fühlt sich unwohl. Dagegen helfen zwei 10 m lange LED-Lichterschlangen mit warm-weiß als Lichtton, das Stück kostet ca. 50,- EUR. An der Decke über Kreuz befestigt, bildet das Licht Ankerpunkte und diffuses, gemütlicheres Licht. Ist gut für die Atmo, fürs Wohlfühlgefühl beim Spielen.

Die Proben werden auf Aufnahmegeräten mitgeschnitten. Der Raumklang hat dreckige Nachhallfahnen. Ein Handclapping beim Proberaumdurchschreiten zeigt die audiophonen Artefakte, wo sie sind, wo sie in den Rillen und Ecken laut schmatzen. Dagegen helfen Schallabsorber, die den ungewünschten dreckigen Nebenklang aus der Luft herausfiltern und die ganze Audiosituation verbessern, trockner machen. Damit die Aufnahmen besser klingen und auch im Raum das Spielgefühl besser im gewünschten Zustand erfolgt.

Es geht um nicht weniger als die Verbesserung von allem. Sogar ein Kasten Bier steht hinterm Schlagzeug.

403/15: Kollekten: Heute #TheAnimal

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Bei Kollekten geht es ums Einsammeln. Gelder, Spenden oder großartige Bilder, bewegte zumal, die von könnerhaften Menschen hergestellt wurden, weil sie wie nur wenige andere die Wichtigkeit dessen zu erinnern vermochten.

Wie in diesem Fall. Eine freundliche Link (holländisch deutsch sprechend gedacht) haben wir anzubieten. An Dave Kobrehels Jazzzdrummerworld in der Schweiz, mit drummatischen Grüßen.

Er berichtet vom Schlagzeugspielen als Medizin und wir jetzt auch, in kollegialer Ab- und Zuversicht….yeah yeah yeah! (frei zitiert nach The Animal im sagenumwobenen Drumbattle mit Mr. Buddy Rich) – In Berlin hat Schlagzeuger Mikel das Tier am Beckenständer drapiert, wie zum Trotz gegen geharnischte Mieterhöhungen für Proberäume in der Berlin-Tempelhofer Teilestr… – und siehste: Dann schleppt der Schlagzeuger seine Teile eben anderswohin… – Welcher gute Schlagzeuger versteht nicht zu schleppen? Seit neuestem gibt es Lehrbücher: „SWAG Drumming“ heißt das, nicht gewusst? Sidos Drummer Jan „Stix“ Pfennig gibt Erläuterungen?

394/15: Positionen: Die Ikonen ihrer Zeit, die besseren Zeiten und wie alles begann

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In der Farbe signalrot trage ich höchst selten Anziehsachen. Außer es geht gar nicht anders. Die Farbe ist zu gut geeignet aufzufallen. Was ich nicht um jeden Preis vorhätte: Jedenfalls nicht, koste es was es wolle.

Vor vielen, vielen Jahren verehrte ich die Zeitschrift MAD und insbesondere den Zeichner des Hefts Don Martin. Er brachte mir die richtige Sicht auf die Welt früh genug bei. Und Schlagzeug zu spielen. Was dem Inder seine Rhythmussprache Konnakol, war mir mein MAD.

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390/15: Pixeldiary: Die Fotos vom Monat März

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Die Bilder vom Monat März, Schnappschüsse aus dem Alltag. Lasst Bilder sprechen.

389/15: Fotos: Neues Bassdrumfell, LED-Lichterketten, die Operation Fellfick und die Fa. Drumsigns.com

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Vor vielen Jahren weilte ich in Roses, Spanien, Nähe Figueras. In einem Touristenshop hing dies Zeichen als Halskette und ich war mir ganz sicher: Das ist das Zoso des Led Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page. Gesagt, getan. – Ein Jahr später weilte ich in der Fasanenstr. bei „Sound- & Drumland“ (jetzt: JustMusic). Vor dem Laden lief mir ein kleiner schwarzbrauner Pakistani über den Weg. Er schaute mich an, auf meine Brust und nahm mich in den Arm. Ich erschrak. Er zeigte auf meine Halskette und sagte: Du trägst ‚es‘. Du bist ein guter Mensch. Ich machte Bekanntschaft mit der wahren Bedeutung meiner Halskette. Seit dem trage ich das „Om“ mit Stolz und innerer Geisteshaltung als Halskette seit vielen Jahren. Vor einigen Jahren zierte es bereits einmal meine Bassdrum auf einem Led Zeppelin-Schlagzeug namens Ludwig Vistalite. Das Schlagzeug gab ich wieder weg. Jetzt wird es wieder eins geben, ein anderes, das dieses „Om“ trägt: Als positives Mantra.

Man muss guten Geschmack besitzen, dass es einem was wert ist, dem Besonderen zu frönen. Weil man im Leben etwas braucht, um darüber trefflich zu streiten. Über Geschmack lässt sich streiten. Soweit zur Weisheit vom Binsen.

Beim Entwickeln einer hochwertigen, künftigen Qualitätsdiskussion in Deutschland über Sinn oder Unsinn von Fellbeschriftung hat mir Volker  (facebook-Seite hier – Account benötigt – Webseite hier accountfrei) geholfen. Der Mann ist ein Begriff.

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384/15: Foto: Lord Of The Rings!

Zum Übeprozess gehört die Ausführung des Schlags. Dieser Wert ist geschwärzt als Note notiert.
Und die Pause. Das ist der Wert, der daneben steht. In schlohweißer Schrift.

Übung macht den Meister, die Pause erholt ihn vom anstrengenden Prozess der Schlagausführung. Wenn dabei ein paar saumselige Ringe fliegen, who cares? Kontemplation, als die Ausführung einer kurzen Pause zur spirituellen Sammlung.

376/14: Foto des Tages: Bitte stehen lassen – Die Warte-Sitzbank für Schlagzeugschüler

Warte-Sitzbank für Schlagzeugschüler

Warte-Sitzbank für Schlagzeugschüler

Eine neue Serie: ?#?HASS? – Häufig anzutreffende Scheiß-Situationen! wurde heute in der Spezialistengruppe-Musikerwitze ins Leben gerufen! Zweifelsohne kann man Situationen wie die hier gezeigte dazu zählen…

Sabine ist Schlagzeuglehrerin, begnadet, in Berlin-Wedding. Auf einem ehemaligen Pferdebahnhof an der Schwedenstr., unweit dem U-Bhf. Osloer Str., empfängt sie ihre Eleven, es sind vielleicht mehr als zwölf.

Vor dem Raum steht auf dem Gang dieses Sitzmöbel. Und am liebsten würde man doch die Unartigen vermöbeln. Denn die Bank verschwindet manchmal. Nun gibt es allerdings eine Aufweichmethode: Die Bank ist inzwischen korrekt beschriftet. Bitte stehen lassen, und nein, es heißt nicht: Drumcouch. Sondern Drumcoach Berlin Punkt DE. So heißt die Website von Sabine, soweit es um Unterricht geht.

Die richtigste, weitere Dokumentationsseite für derlei Beschriftungsmaßnahmen dürfte diese hier sein…probiert es aus! – Sie war jedenfalls der Veranlasser, warum dieses Foto überhaupt den Weg in diese Art von Öffentlichkeit fand. Apropos Pfand: Mal wieder die Bierflaschen aus dem Proberaum weg bringen lohnt sich.