559/19: Video: Wrapped Around Your Finger – The Police – Stewart Copelands so influential airplay #Hot

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THE POLICE Wrapped Around Your Finger

In Germany 8:45 means 8:45. (Stewart Copeland, im Drumtalk, Link unten)

Er ist vielleicht das achte Weltwunder, fintenreich, ausdrucksstark, vielfältig, unergründlich, überraschend, überragend, was für ein Drummer. Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es plötzlich sehr viele Klons seines Stils, seines Sounds, seiner Art, die Stöcke zu schwingen. Heute hört man viel weniger von ihm und weiß im Grunde gar nicht mehr so genau, was er macht: Stewart Copeland. Der Drummers Drummer seiner Zeit, schlechthin.

Was wir sehen, verbindet sich auf wunderbare Art und Weise mit dem zutiefst bewunderungswürdigen, guten Karma eines Sting – bekanntlich eins der ersten sieben Weltwunder – und der weltbewegend gut gespielten, instrumentierten Gitarre eines Andy Summers zum Trio The Police.

Ich kann gar nicht sagen, wie bewunderungswürdig ich Stewart Copeland empfinde.

Danke, Meister, für die vielen Inspirationen und musikalischen Kicks:
Du hast mich um den Finger gewickelt.

Liebe, Licht, Anerkennung, und Freudentränen, die aus dem Apfel wachsen.

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555/19: Nachruf: Hal Blaine (* 5. Februar 1929 in Holyoke, Massachusetts als Chaim Zalmon Belsky; † 11. März 2019)

Trauerkerze (gif/animiert)

Trauerkerze (gif/animiert)


HAL BLAINE (2017) – Legendary drummer (Wrecking Crew & 1000’s songs!)

Hal Blaine (* 5. Februar 1929 in Holyoke, Massachusetts als Chaim Zalmon Belsky; † 11. März 2019) war ein US-amerikanischer Musiker. Blaine arbeitete als Schlagzeuger bei der The Wrecking Crew genannten Gruppe von Studiomusikern und war der am meisten gefragte Sessionmusiker der 1960er-Jahre.

Hal Blaine ist tot. Aus Anlass seines Todes zeige ich ein 2017 mit Dom Famularo (Thanks Dom) geführtes Zwiegespräch zwischen Dom, dem globalen Drumbassador und Hal Blaine über dessen Leben.

Ruhe in Frieden.

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550/19: Erinnerungen: Wir können Helden sein für einen Tag. Andere sind es für immer! – Erinnerungen an einen Working Class Hero

John Winston Lennon - We Can Be Heroes #TTT #Tulipstagram

John Winston Lennon – We Can Be Heroes #TTT #Tulipstagram


Working Class Hero – John Lennon/Plastic Ono Band

One of the main reasons to get on stage is it‘s the quickest way to making sexual contact. (John W. Lennon, 1975, Interview, about Groupies, they called ‚Slacks‘ round Liverpool)

Was macht nur das Lebensalter mit einem?

Während wir uns die Welt rechtzeitig schon früh zurechtlegen, um überhaupt zu überleben, werden wir geprägt und von unseren Eindrücken vereinnahmt. Das nennen wir später Erfahrung, obwohl es hie und da auch Vorurteile sind, inzwischen. Manches wird sich später noch ändern, so lange wir leben. Anderes ändert sich nie wieder, wir sind also früher tot. Später gesellen sich nämlich zu den Eindrücken Zweitdrücke. Richtig. Wir lernen nie aus. Wir nennen unsere Sammlung bedeutender Klavierstücke ab heute Platt-Etüden: Weil es noch Schallplatten sind.  Genug mit Plattitüden. Wenden wir uns unserer Plattensammlung zu.

Man lebt nicht vom Brot allein. Hinzu kommt Gevatter Tod. 1980 wurde John Winston Lennon erschossen. Ich erinnere die Todesnachricht als dubios ungenaues „Irgendwas mit Beatles“. Ich hatte das rote Doppelalbum 1962-1966 und das blaue 1967-1980. Es ist unmöglich, mit vier Schallplatten aus Vinyl (meine derzeitige Band heißt so: #Vinÿl) den musikalischen Radius der besten Band aller Zeiten abzubilden. Da ist mehr als Radius, das ist schon Sirius. Ist die Reise vorbei, sind wir zwei allein im Sirius (Spliff). „Band On The Run“ hieß von Paul McCartney die Platte für die Brausetabletten, die damals extra für die Aufnahmen aufgelöste Band namens Wings. Strings get Wings und Red Bull verleiht Flügel. Pechstein.

Mein Verhältnis zu John Winston Lennon hat sich zwischen früher (siehe oben) und heute verändert. Tittenhurst Park habe ich mir als Refugium gemerkt und John Lennon, als Zeichen meiner persönlichen Gnade, in meinem überheblichen Hochmut aus Nichtwissen, ist längst in die Reihe meiner persönlichen Helden aufgestiegen. Später John Winston namens Lennon. Just another Lemontree. Waterlennon Man. Und David Bowie. Treffen sich John und David in New York und jetzt im Rock`n-Roll-Himmel der Eifersucht (Jealous Sky). Buddy Rich ist da und John Henry Bonham auch. In Stücken eines John Lennon spielen Drums keine große Rolle, lediglich nur einen großartigen Song zu unterstützen und zu begleiten. Lennons Formel: „A great song is a great song“, das Interview ist verlinkt.

Um John Lennon zu verstehen, muss man älter werden und reifer. Manche werden nie erwachsen und argumentieren in ihren Erinnerungen sich suhlend. Dabei müssen wir die Gegenwart häufig erst freilegen. Sie ist von Gestrigen belastet. Neulich sagte jemand, Yoko Ono sei doch die, die die Beatles auseinander gebracht habe. Es ist sinnlos, Menschen etwas beizubringen zu wollen. Sollen sie Scheiß von früher glauben. Was geschieht mit den Juden? Es macht mir Angst und ich bin bange: Man muss älter und reifer werden. Hey Jude: Es muss Wissen hinzukommen. Sonst geht die Menschheit trotz Bach unter. Der Krieg ist vorbei. Die Juden sind Leidensgenossen. wie wir, aber „War is over: Wenn Du es willst.“ – Der Krieg in Dir gebiert sich aus Aggressivität zu Besitz ergreifender Sexualität. Wir müssen endlich umfassend lieben lernen. Sexualität ist ein Perpetuum mobile der ersten Lebenshälfte, bumsen bumsen bumsen. Apropos Triebfeder Sex oder wie es im Tennis heißen würde: Trieb Roger Federer Sex? David Bowie hatte ihn wohlweislich. John Lennon auch. Ich schreib jetzt nichts. Zu privat. Übers Ficken schreiben treibt immer die Auflagen hoch und noch so manches andere.

Im Song Working Class Hero braucht John Lennon nicht mal einen Drummer. Das ist ja entsetzlich, scheint es mir, dass dieser Song so und wie gut der ist…

Ich bin erst mal gedanklich weg. Irgendwas mit Beatles.

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* Love is the Answer: John Lennon im Interview: Ausführlichst.

549/19: Video: 50 Sprays To Make A Cover! (Miley Cyrus)

Videotipp


Happy Hippie Presents: 50 Ways to Leave Your Lover (Performed by Miley Cyrus)

Als das ringte telefonte, treppte ich die rannte runter und türte gegen die Bumms.  – Oder so:“Meine Frau ist in Keller gegangen, Kartoffeln holen. Kellertreppe runtergefallen. Schlimm.“ – „Und Ihr, was habt Ihr gemacht?“ – „Na Nudeln.“ (Quelle: Curry Up Show, Podcast aus Florida, Link unten) #CooleCovers

Als ich kürzlich – vor vielleicht zwei Jahren – eine Coverversion des Dolly Parton-Klassikers „Jolene“ von Miley Cyrus hörte, gingen die Pferde innerlich mit mir sofort durch. Ganz klar: Viel besser als das Original. Eine so begehrenswerte, selbstbewusste, wunderbare und himmelhochjauchzende Künstlerin, in den letzten zehn Jahren habe ich keine ähnlich gute gesehen, wenn ich nachdenke. Ich kann übertreiben, das muss nicht sein. Bleiben wir bei den Fakten.

David Heilmann, Uwe Cooper und Jürgen Wochnik haben mir das näher gebracht. Sie senden aus dem Berliner Speckgürtel (Florida, USA) einen Podcast in der Art einer ziemlich hippieesquen Radioshow für deutschsprachige Florida-Boys und Girls – Residents of Evil. Sie sind Musiker von früher und noch immer aktiv. Und hier? Dies ist ein Blog vom Schlagzeuger her gedacht und Thema des Blogs ist das Schlagzeugspielen und wo wir gerade so beim Spielen sind: Ich würde so gern mal mit Miley spielen. Hand aufs Herz: Miley ist geiley, oder?

Ihr Schlagzeuger spielt Rods. Steve Gadd hat 50 Ways weltbestens im Studio entworfen und der Song trägt seine Signatur. Es ist unmöglich, den Song besser als Steve Gadd zu trommeln. Aber nochmal: Es ist Wurscht. Es ist me so sausage as I can say, es ist Currywurst. But with Dame.

Ich entschuldige mich, Miley, meine Berichterstattung verdient diesen Namen nicht, es ist ein Fanartikel und ich nehme Gedanken wie diese auf, die heutige Folge der Curryup-Show (unten verlinkt) gewissenhaft durchgehört zu haben.  N’Abend. Hört unbedingt in die Sendungen rein. Hoher Vernüglichkeitsfaktor inklusive. Schitte bön.

Ich geh in Keller: Kichern.

Weiterführend

* Die Curryup-Show von Jürgen Wochnik (aus Florida)
* Drummatisch: 50 Ways To Leave Your Lover
* Kellertreppen-Schadenersatz: Miley Cyrus performt Younger Now in the Live Lounge

538/18: Video: „Sun Trance“ – Markus Reuter, Linda-Philomène Tsoungui, die Popakademie Mannheim und die Ballade von der menschlichen Anständigkeit

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Indem ich zwischen Weihnachten und Neujahr 2018 festen Blicks Richtung Mannheim bete, komme ich auf Linda-Philomène Tsoungui (aus München) zu sprechen, eine Frau voller Drummatik und rhythmischer Schönheit, die ich nach allem was ich sehen kann, bereits für ihre Existenz bewundere und zu der ich aus musikalisch ganzheitlichen Gründen voll Interesse hinschaue.

Es ist eine Verehrung aus der Ferne. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, mich Richtung Mannheim und zur Sonne zu verneigen und meinen Respekt, meine Ehrerbeatung (Schreibweise für Drummer) und meine Verehrung öffentlich vorzuzeigen. So ist es hier jetzt Weihnachten. Ich möchte eine schönste Kopfgeburt meinerseits mit diesem etwas in diese von Verzweiflung nicht freie Welt zu setzen, es entgegen zu setzen. Meins ist dies hier: Es handelt von universeller Liebe, Beachtung, Aufmerksamkeit, Höflichkeit, Respekt und Neugier auf Menschen.

Mir ist Linda über soziale Netzzwerge aufgefallen. Einen der für mich allerschönsten nachdenklichen Texte aller Zeiten möchte ich der Einfachheit halber für sich selbst reden lassen. Ich zitiere Linda wörtlich:

„Da wird man in den 90ern in braunes Dunkeldeutschland geboren. Unfähig zu verstehen, wo man auf der Suche nach Identifikation ansetzen soll. Was man denn nun ablehnen und was akzeptieren soll/darf/kann. Irgendwann etabliert sich dieses Gefühl von ‚falsch‘ und ‚schlecht‘. Die Konnotation von fremd/schwarz gleich schlecht/schlimm/böse schlägt im unbescholtenen Kindskopf ihre Wurzeln. Man träumt von schwarzen Menschen und hat Angst vor ihnen. Schaut man in den Spiegel, bekommt man diese von außen aufgestülpte Ablehnung gegen sich selbst nicht zusammen mit dem, was der Spiegel zurück wirft. – Und wieso ist meine Puppe schwarz und die der anderen Kinder weiß? Und wieso ist die Farbe Orange im Malkasten eher mit ‚Hautfarbe‘ in Verbindung gebracht als das, was ich sehe wenn ich auf die Hand schaue, die den Malstift hält? Und wieso erzählt dieser alte weiße Mann mir, dass ‚Neger‘ kein Schimpfwort sei, obwohl ich damit (und mit Schlimmerem) bedacht gezielt ausgegrenzt wurde? Und dann vergehen die Jahre, man hat Bauchschmerz über die Entwicklung, die die Gesellschaft nimmt, erzählt in ungläubige Gesichter seine unglaublichen Begegnungen mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz. Und manchmal, da denkt man an nichts Böses und geht nur in die Apotheke.
Haltet die Augen offen, ihr Lieben.“

Hier endet das Zitat, Linda, ich möchte kurz antworten: Du bist nicht allein, du bist verstanden und du bist schön, wie nur Musik schön sein kann oder die allerschönste Malerei der Welt, mit bunten Farben und mit Liebe und Respekt. Freunde?

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537/18: Positionen: Durchschnittliche und außergewöhnlich gute Schlagzeuger – Und Duke Ellington bzw. was er darüber denkt.

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)


Duke Ellington and his Orchestra 1955

If you have a great band with a mediocre drummer, you have a mediocre band. If you have a mediocre band with a great drummer, you have a great band! — Duke Ellington

Und nun wisst Ihr auch das Geheimnis, warum ich nicht aufhören kann, Dinge zu üben, die ich noch nicht kann.

Es ist schier unerschöpflich. Ich bin da noch lange nicht angekommen. Ist es am Ende schon zu spät?

Schlagzeug (österreichisch: Schlagobers) auf warmem, frischen Kuchen (frei nach Peter Gabriel)

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531/18: Video: Wolfgang Haffner „The Space In Between“

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The cymbal setup Wolfgang is using in this video includes: 14“ Pure Alloy Hihat 12“ Byzance Splash w/ Ching Ring 20“ Pure Alloy Crash 22“ Pure Alloy Ride 20“ Byzance Extra Dry Thin Crash 22“ Byzance Jazz China Ride Taken from Wolfgang Haffner’s 2009 release “Round Silence“ (ACT Music) Filmed at the Meinl Factory Gutenstetten, Germany on September 10th 2017.

Wolfgang Haffner mag ich, weil er so herrlich unaufgeregt ist, wirklich super klingt und immer band- und songdienlich agiert. Ganz große Tiefe und echter Teamplayer, der sich nie in den Vordergrund spielt.

Danke, Wolfgang, für dieses wunderbare Stückchen Musik in der Meinl-Factory Gutenstetten.

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528/18: HIStory: Volker Kriegel & Mild Maniac Orchestra (1976) – Bahia Next Year – „Hallo Volker!“, rufts aus dem Hessischen Rundfunk

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Rolf Liebermann Studio – NDR Hamburg 1976 Wolfgang Schlüter (vib) Volker Kriegel (g) Curt Cress (dr) Hans Peter Ströer (b) Nippy Noya (perc) Alan Skidmore (sax) Rainer Brüninghaus (piano) – Gisela, Gewürzgurke gegessen, günstiges Gesöff (Heinz Erhardt): Zum 15. Todes- und 75. Geburtstag erinnert die hr-Bigband an den genialischen Gitarristen, der als Musiker eine ganz eigene Handschrift entwickelte, so wie ihm das bekanntlich auch als Autor und Zeichner gelang. Der Veranstaltungslink ist unten.

Nun ist dank des zuvor hier erschienenen Artikels das Schlagzeug sauber durchgestimmt.

Also anders als es 1976 der Fall war. Scherz. Und Curt Cress benutzte auch nie Jazz Brushes, Besen. Wer räumte schon und fegte auf, seinerzeit, anno zwirn in den Karpaten des Musikalischen? Volker Kriegel, der große deutsche Jazzgitarrist. Er starb viel zu früh.

Er war einer, dem die Leute zuhörten. Das war eine Ausnahme. Wer hörte schon Jazz?

Legenden der Leidenschaft.

Und ein beinahe liebevolles Gedenken an den Großmeister der Jazzgitarre. Nachdem er seit den 1990er Jahren wiederholt an Krebs erkrankt war (u. a. Kehlkopfkrebs) starb Volker Kriegel am 14. Juni 2003 während eines Urlaubsaufenthalts im spanischen San Sebastián an einem Herzinfarkt. Er war noch im Vorjahr mit dem UJRE auf Tournee gegangen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden.

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* Veranstaltungslink Hessischer Rundfunk Bigband
* Wikipedia über Volker Kriegel
* Wikipedia über Nippy Noya
* Wikipedia über Curt Cress

Halleluja. Preiset gute Musik und lasst Klingel und Zimbeln erschallen!

(Für Anja)

524/18: Lied des Tages: Jesus kennt mich, und er weiß, ich bin auf dem richtigen Weg. Alles wird wieder gut. Auch mit der Musik.

Jesus - he knows me...and he knows I'm right! #Genesis

Jesus – he knows me…and he knows I’m right! #Genesis


Jesus He Knows Me

Jesus He Knows Me · Benny Greb Grebfruit 2 Released on: 07.17 – Author: Antony Banks Author: Phil Collins Author: Michael Rutherford Composer: Antony Banks Composer: Phil Collins Composer: Michael Rutherford Music Publisher: IMAGEM MUSIC GMBH / MICHAEL RUTHERFORD PUBLISHING LTD / PHILIP COLLINS LTD

Wir sind in einem Land wie diesem im Amtsbezirk der Kirchen amerikanischer Prägung. Irgendwo im Staate South Missouri sind die Quäker am Quaken. So fängt der Song Jesus he knows me von Genesis an, wenn sich ein komplett Verrückter wie der Schlagzeuger Benny Greb dies musikalische Welterbe nimmt, um es zu verarbeiten zu etwas ganz Eigenem. Ich bekenne mich schuldig, vom Glauben abgefallen zu sein, als ich diese Version das erste Mal gehört habe. Aber Jesus weiß, wie ich es meine.

Das darf doch nicht wahr sein. Der Song ist Bestandteil des 2017 erschienenen Tonträgers Grebfruit2. In Erinnerung ist das witzige und gekonnte Video der Band Genesis mit einem kongenialen Phil Collins, dessen dreiste Anspielungen auf die Bigotterie der Kirchen wahre Höhepunkte der Situationskomik darstellen. Ganz ohne solche schrägen Bilder, die einem allerdings wieder hochkommen, kommt der in Hamburg wohnende und auf der Welt spielende Schlagzeuger Benny Greb, der die Komposition hernimmt und gleich im Dutzend Instrumente substituiert.

Apropos:
If she doesn’t come back
I’ll be your substitute
Whenever you want me
Don’t you know I’ll be your substitute
Whenever you need me

Sag Jesus, mein Herz lässt ihn grüßen.

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518/18: Concert Review: Nils Landgren & Friends im Lokschuppen Pasewalk am 02.08.18 – What`s The Colour Of Magic? Landgrens bestes Stück.

Was gibt es dazu zu sagen? Nils Landgren, vielen von Funk Unit besser bekannt als vom Rest, europaweit und Freunde. Am Klavier Sebastian Studnitzky, am Doublebass Lisa Wulff, am Schlagzeug Wolfgang Haffner – dazu der Conferencier alter Schule: Nils Landgren, the man with the red horn (Posaune), Sänger zugleich. Er hat bei Abbas „Voulez vous“ mitgeblasen und gesungen, auf anderen Platten, hat selbst welche rausgebracht und ist hier nun im Kreis illustrer Freunde. Einzig Lisa Wulff kannte ich vorher nicht, aber ich recherchierte im Voraus dann doch noch. Und ganz wunderbar: Die Frau macht ordentlichen Zupfdruck. Pardon Eindruck.

Mit Wolfgang Haffner an den Drums, über den Worte zu verlieren obsolet ist und mit Sebastian Studnitzky (Piano) wechselte ich bei Gelegenheit der Halbzeitpause zum Erfrischen und zum aufs Klo gehen ein paar bedeutungsschwangere Worte. Beiden dankte ich einmal persönlich für ihre Musik und die Tatsache, dass es sie so gibt, wie ich sie seit langem kenne und beobachte. Auch mit einer etwa 20-jährigen Schnarre von der Festivalorganisation wechselte ich manche Worte lieber nicht: „Warum fotografieren Sie denn hier?“ Ich: „Für mich.“ Gleich schnarrte sie los: „Das ist verboten.“ „Fick Dich.“ (Das habe ich nicht gesagt, selbstverständlich.) Hömma, Mädel, was weißt denn Du, was ich voll die Ahnung haben tu von bester Musik und schreib ich Chroniken von Narnia oder so ähnlisch, Du dummes Huhn? – All dies nicht gesagt. Punkt.

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512/18: Video: Neues direkt aus London von Benny Rich. Bzw. Buddy Greb. Es geht um Drums.

Let Them Eat Drums: #Meinl #Byzance #Tradition #LightRide


Benny Greb plays Buddy Rich (compilation)

This is the second of a cppl of clips that i will post from the BuddyRich tribute concert that i did with the Royal College of Music BigBand in London. This is a great compilation of a number of Tunes we played that night. it was such a joy to play this material and i hope you have fun checking it out too. pls understand that i cannot post everything in full length cause of copyright reasons Thanks again to everyone at the college and Guy Barker (Leader) and of course Buddy Rich for the inspiration filming: Florian Schmuck editing : Florian Schmuck /Adam Tuminaro sound: Sven Peks photo: Gerhard Kühne (Text: Benny Greb, YouTube)

 

Einer meiner näheren Kupferstecher aus Gründen ist Felix, der Rapper. Wenn er ins Publikum chantet: Ich sag „Geile“, Ihr sagt „Scheiße“, antwortet das Publikum nach dem zweiten, dritten Anlauf richtig: „Geile Scheiße, geile Scheiße“.

Und ungefähr so muss man auch diese bereits uralten Aufnahmen (damals wurde noch schwarzweiß gedreht) aus London nehmen und sehen. Der Mann am Schlagzeug heißt Benny Rich, wird aber von manchen auch Buddy Greb genannt. Dazu muss man ihn aber etwas besser kennen.

Gut getrommelt, Herr Greb. Wir ziehen den Hut. Chapeau.

Restaurant in Peace, Buddy Rich, habe ich gerade eingegeben, aber da hat die Autorkorrektur den Text einfach willkürlich geändert. Ich hasse das.

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510/18: Video: Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Ein Hashtag macht Schule. – Dedicated Song of the Day to M. J. Winter #RIP

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Mikel-John Winter, Berlin - gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Mikel-John Winter, Berlin – gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Wunderbarer Wolfgang – to hang around with beautiful jazz xperiences & Wolfgang Haffner #wolfhang 😉

Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Die Frage ist eins drüber bereits beantwortet.  Ich gebe zu: Das habe ich mir gerade ausgedacht.

Falsch finde ich den Gedanken nicht. Schlecht erst recht nicht. Nein, ich finde ihn gut. Und ich finde es schön, dass wir mal offen darüber gesprochen haben.

Zum Lied des Tages auf xdrum.eu: Das obige Stück One Of Many, und richtig, Wolfgang hat soooo viel getrommelt, es ist nur eins von vielen. Es zeichnet ein Bild von einem bescheidenen, netten und zurückhaltenden Menschen, der sein Spiel in den Dienst einer Gesamtsache stellt. Kein „Ich habe den Größten!“ Wisst Ihr, was es ist? Ein guter Anfang.

Ein nicht so gutes Ende nahm Michael John Winter, der verstarb, obwohl es nicht an guten bzw. besten Wünschen für seine Genesung gefehlt hat. Sein Bild ist hier oben und zu sehen und ich möchte ihm dieses Lied des Tages aus Gründen widmen.

Der unverabredete, zu frühe Abgang macht tieftraurig und zugleich hilflos. Ein kurzer Nachruf ist verlinkt.

Weiterführend

(Danke an Onlinelessons.tv für ein Stück großartige Schlagzeugunterhaltung.)

 

508/18: Video: Groove gibt Brot, Arbeit und Anerkennung – Und Stockhaltung ist so Vinnie, oder eben auch nicht


Chick Corea Vinnie Colaiuta John Patitucci Humpty Dumpty Live HD

Chick Corea Akoustic Band is Chick Corea on acoustic grand piano, John Patitucci on acoustic bass and Vinnie Colaiuta on drums performing Humpty Dumpty. The jazz classic is originally from Chick Corea’s 1978 album The Mad Hatter. Very fine individual piano, bass and drum solos (5:56) are included. Chick Corea New Akoustic Band was live in concert at The Blue Note, Tokyo, Japan in November 1992.

Vom Stockspiel besessen: Vinnie Colauita, Drummer, hier im Trio.

Neulich wechselte ich die führende Hand. Open Handed: Hihat-Führung mit links, also nicht von rechts und über Kreuz.

Mein Bassist bemerkte am Ende des Stücks: Nicht die Hand wechseln. Sonst geht der Groove flöten. Ich sagte: Entschuldigung, das war nicht meine Absicht. Ich wechsele, um das zu üben. Die Idee von Open Handed habe ich von vielen Drummern: Simon Phillipps tut es. Claus Hessler tut es. Ich tue es zuweilen. Ohne dabei sonderlich gern den Groove zu verlieren. Das nun gar nicht. Jedenfalls nicht absichtlich. Das Ziel ist immer eine mindestens genau so starke linke wie die rechte. Bumm tschak.

Paradiddle. Diddle.

Und die Stockhaltung: Mein Bassist sagte nun, diese Stockhaltung, wie wenn man es nicht kann. Er meinte den „traditional grip“ – Besser ist der matched grip. Traditional grip, das groovt nicht. Ich wende vorsichtig ein: Doch doch, spielen viele traditional grip und groovt wie Sau. Mir fallen viele Namen ein. Todd Sucherman, Steve Gadd. Ach ja, Vinnie. Mein Bassist sagt: Aber du bist nicht Vinnie. Da hat er wirklich recht.

Leider, leider.

506/18: Drumstalk: Berte Engel über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop, Hakim Ludin und das Unplugged-Spielen im Traditional Grip

 


DW Drums – Bertram Engel

Bertram Engel prägt die deutsche Rockmusik seit mehr als 30 Jahren als Musiker wie auch als Sänger, Songwriter und Produzent. 1957 in Burgsteinfurt bei Münster geboren, verarbeitet er als kleiner Junge den Tod des Vaters. Nach Beendigung der Schule führte ihn sein Weg nach Münster, um dort an der Musikhochschule ein klassisches Musikstudium in den Fächern Schlagzeug und Klavier zu absolvieren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlicht er mit seinem Bruder Thomas sein erstes Album „Gebrüder Engel“. Produzent und „Vater“ des Projektes ist Steffi Stephan, Bassist von Udo Lindenbergs Panikorchester. Durch ihn entstehen erste Kontakte zu Udo, der sich beim Ausstieg seines jahrelangen Schlagzeugers „Keith Forsey“ sofort an das junge Talent erinnert und ihn nach einem Probekonzert für seine Galaxo-Gang-Tour `76 engagiert. Peter Maffay wird beim Besuch eines Konzertes seines Kollegen Lindenberg vom Engelfieber gepackt und möchte den jungen Drummer mit der charismatischen Handschrift auch für seine Band verpflichten. Inzwischen ist er seit mehr als 30 Jahren aus beiden Bands nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Bruce Springsteen, Eric Burdon, Robert Palmer, Jimmy Barnes und Chris Thompson engagieren ihn für ihre Projekte und Tourneen. In den 90ern wird mit der ersten Produzenten- Tätigkeit des Maffay-Albums „Kein Weg zu weit“ ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Bertram nutzt Drums aus dem Hause Drum Workshop (DW) und Felle von REMO. Aktuell ist er mit Peter Maffay auf deutschlandweiter MTV Unplugged Tour. (Text von GEWA-Drums, gekürzt)

Bertram „Berte“ Engel redet – sagen wir, im aus vertriebstechnischen Gründen des Produktmarketings hergestellten Drumtalk-Video – über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop seit 2006. Das ist nun auch schon eine ganze Weile so, mit der Zusammenarbeit. Auf der aktuellen Peter-Maffay-Tour ist der mit Handschuhen spielende deutsche Über- bzw. Stadiondrummer im Matched Grip unterwegs. Sein Frontfell hat ihm Viktor Träuptmann gemacht. Schlicht, einfach und saugut. Das ganze Stainless Steel-Kit von Bertram, ein echter Eyecatcher und ein Traum.

Bitte macht Euch eins klar: Vom Drumtalk zum Drumstalk ist es nur ein Buchstabe. Bertram ist aber auch ein toller Typ. Die ganze Geschichte hat aber auch einen Hakim. Miep.

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488/17: Shopping: Streifzüge im drummatischen Internet-Fruchtgarten: Grebfruit2 has landed, PolyNome bedient der Schlagzeug-Gnom!

Benny Greb - Grebfruit 2 (CD Cover)

Hier wagt sich Benny Greb (Schlagzeuger) auch aus der gesangstechnischen Deckung. Wir hören bspw. alte Phil Collins-Klassiker. Das Album „Grebfruit2“ ist sicherlich in erster Linie eins für die weltweiten Anhänger des Schlagzeugers und bedarf einer großen intellektuellen Freiheit und Großzügigkeit: Mainstreamkunden werden sich das witzige, verspielte und voll Situationskomik steckende Machwerk des Hamburger Ausnahmedrummers nicht anhören. Dumm gelaufen, denn das Ding groovt wie Sau.

Nun ist die CD raus, Grebfruit2 ist veröffentlicht.

Heute habe ich mir die CD virtuell downgeloadet via iTunes.

Bei der Gelegenheit besorgte ich mir auch gleich PolyNome, eine App, die mir als ganz besonders hilfreich aufgefallen ist.

Jetzt folgt die Testphase, der Elchtest. Wird Grebfruit2 an Grebfruit1 heranreichen? Vorab dazu schon mal ein voreiliges Statement: Ja, tut es. Zwei Stücke aus den Meinl-Produktvideos hatte ich hier schon vorgestellt. Es war sozusagen ein sicherer Kauf. I am talking to Jesus all my life. Man zweifelt im Moment noch ein bisserl am Willen von Greb, dem Projekt Moving Parts auch weiterhin Verve und Zuneigung zuteil werden zu lassen. Und hofft, das Projekt existiert freundlich weiter, denn es ist eine sehr schöne Sache. Besonders dankbar nimmt diese Website die Wiederveröffentlichung des Beatles-Songs Blackbird entgegen. Die Schwesternseite gleichen Namens ist hier….

Was nun PolyNome angeht, bin ich zweitens so sicher wie im ersteren Fall. Die App nützt brutal.

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479/17: Video: Was tun, wenn die große Schwester schon alles gesagt hat? Soll man dann schweigen? Darf man das überhaupt?


Give my Regards to Broadstreet Medley

Die große Schwester dieser Website heißt blackbirds.tv und fokussiert bzw. fletscht seine Berliner Musikszene.

Heute steht im Fokus der Geburtstag des vielleicht besten Drummers der Beatles aller Zeiten (Scherz), denn über Ringo sei von Spaßvogel John auf die Frage hin kolportiert worden, ob Ringo eventuell der beste Drummer der Welt sei, „Ringo? Der ist nicht mal der beste Drummer der Beatles.“ Das behauptete die Nachwelt, wäre John-O-Ton, wie ihm viele etwas Zynisches andichten. Der in Wirklichkeit große Verletzliche, der bei Tante Mimi aufwuchs, liebte Ringo. Ebenso sehr wie Paul McCartney Ringo immer geliebt hat. Zu recht.

Aus heutiger Sicht eine Art Tunnelblick auf den großen Humor des englischen Pop-Establishments wirft dieses kurze Video. Denn hier fährt Ringo ein Riesen-Drumkit auf und erwartet mit Spannung seinen Einsatz im Medley genannten Triptychon dreier Stücke. Und Paul fällt nicht mit der Tür ins Haus: Er lädt Ringo ein, hier „brushes“ einzusetzen, wohl wissend, und insofern hat das Video einen ziemlichen Schalk im Nacken, dass Ringo nun Stunden damit zubringen muss, überhaupt erst einmal Besen zu finden.

Ein Stück aus der Asservaten- bzw. Besenkammer namens Tollhaus. Toll. Herzlichen Glückwunsch, Paul McCartney. Und: I Love You, Ringo! Oder wie Du zu sagen pflegst: Love & Peace. Ja. Genau das. Herzchen Herzchen Herzchen….

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475/17: Foto: Benny Greb’s „Moving Parts“ im A-Trane Berlin (01.06.17)

Was das Internet nicht kann: Livemusik.

Benny Grebs Moving Parts gestern Abend im A-Trane in Berlin-Charlottenburg.

Fulminante Spielfreude, erfindungsreiches Drumming und ein begeistertes Publikum.

Schön war’s.

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

439/16: Award: Benny Greb hat einen JazzEcho 2016 für sein Projekt Moving Parts eingeheimst

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion


ECHO JAZZ Dankesrede Benny Greb 2016

Die Dankesrede von Benny Greb fällt aus, wie man es von ihm erwartet: Da redet jemand keinen Mainstream, sondern performed. Kuhle Dankesrede, die er sich hat einfallen lassen, die Ton- und Bildqualität ist leider schlecht. Der Berichterstatter muss das Video aber zeigen: Es ist für die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook wie geschaffen.

Dem NDR hat Benny Greb mal erklärt, er habe die Absicht aufgegeben, der beste Drummer der Welt zu werden. Er habe sich irgendwann entschlossen, der beste Benny Greb der Welt, und das weltweit, zu werden. Es ist kaum eine Überraschung. Er hat es geschafft.

Dabei halten ihn weltweit nicht gerade wenige mindestens für eines der signifikantesten Vorbilder guten, ätherischen Schlagzeugspiels. Von großer Bedeutung, gerade auch für ihn selbst, war dabei der Zusammenschluss mit zwei weiteren Mitmusikern zu einem ungewöhnlich besetzten Trio mit Drums, Drums, Drums und …in Nebenrollen (Spaß) Gitarre und Keyboards. Diese drei Herren nahmen viel Material auf, das in großen Teilen auf die Kompositionsarbeit von Schlagzeuger Benny Greb zurückgeht. Herausgekommen ist dabei Musik, der man sehr gern lauscht. Keine Chartstürmer, sondern wissentliche Musik, die wie zum Schwelgen in guten Gefühlen gemacht ist.

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Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

416/15: Lied des Tages: „Inception“ – performed by Claus Heßler and Paul Gehrig

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv


Claus Hessler – Inception – Hammond B3 Organ!

Mario, Facebook-Freund, bat mich, via Facebook-Messenger, ihm ein Autogramm von Claus Heßler mitzubringen: „Der Mann ist mein absolutes Vorbild.“  Vor zwei Wochen traf ich Claus auf der Drummer Week von Onlinelessons.tv.

Das musikalische Duett: Claus Heßler und Paul Gehrig performen auf der Festtagswiesn, wo ist unklar. Und für die Performance der Angelegenheit unwichtig. Der Stockhersteller Vic Firth nimmt die Performance zum Anlass, daraus ein Performance Spotlight zu kreieren. Das hat sicherlich einen guten Grund: Claus zeigt im Schlagzeugspiel jene besondere Leichtigkeit des Schreins heiliger, guter Musik, die tut, was Musik tun muss: Grooven.

Man kann wohl ohne Übertreibung sagen: Claus Heßler ist in Deutschland der Mann, der sich am besten mit gedeihlicher, auskömmlicher und hoch effektiver Stockhaltung auskennt. Auch weltweit gilt er als einer der wenigen Spezialisten für die Bewahrung des konstruktiven Erbes von Sanford Moeller, dem Stockhaltungspapst.

Ich bin aus dem Alter raus, indem ich mir von Stars und Sternchen Autogramme geben ließ. Mario bekommt sein Autogramm. In meinem Alter lässt man sich allenfalls ne Widmung geben, kauft artig ein Buch, wie bspw. das „Daily Drum Workout“ von Claus Heßler, weil es einen Mehrwert besitzt, arbeitet es durch. Vorne rein allerdings muss eine persönliche Widmung vom Verfasser kommen: So in der Art „Viel Spaß“.

Latin Percussion im Sonnenlicht #BDW

353/14: Video: Airto Moreira playing a tribute to Miles Davis

Latin Percussion im Sonnenlicht #BDW

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Airto Morreira – Miles tribute

Was sagte Carlos Santana, als sein Woodstock-Drummer Michael Schrieve die Band verließ? – „Huch, na da bin ich auch mit meinem Latin am Ende.“

Dass Airto Moreira nicht nur mit Miles Davis zusammen spielte, ist einigen bereits überliefert. Die ihn kennen, wissen: Der Mann ist erst wenn er tot ist, mit seinem Latin am Ende. Auf die Frage, wie er sich dem musikalischen Erbe von Miles Davis und der Zusammenarbeit mit ihm in dieser Zeit der entstehenden Fusion nähern würde, ist er um eine Antwort nicht verlegen….

Festgehalten für die Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook (Account benötigt), wo ich kürzlich den eingangs erwähnten Witz aus einer Kommentarschlacht gebar…., er lag mir auf der Zunge….

Wie allerdings Youtube mit den Ansprüchen Dritter umgeht, davon bekommt man einen ungefähren Eindruck, wenn man diesen Artikel ansieht…, und wer einfach so gedankenlos ein „Ach, nichts ist für die Ewigkeit“ hinwirft, dem sei gesagt: „Doch, Miles schon….“ – Und „Miles smiles“….

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