479/17: Video: Was tun, wenn die große Schwester schon alles gesagt hat? Soll man dann schweigen? Darf man das überhaupt?


Give my Regards to Broadstreet Medley

Die große Schwester dieser Website heißt blackbirds.tv und fokussiert bzw. fletscht seine Berliner Musikszene.

Heute steht im Fokus der Geburtstag des vielleicht besten Drummers der Beatles aller Zeiten (Scherz), denn über Ringo sei von Spaßvogel John auf die Frage hin kolportiert worden, ob Ringo eventuell der beste Drummer der Welt sei, „Ringo? Der ist nicht mal der beste Drummer der Beatles.“ Das behauptete die Nachwelt, wäre John-O-Ton, wie ihm viele etwas Zynisches andichten. Der in Wirklichkeit große Verletzliche, der bei Tante Mimi aufwuchs, liebte Ringo. Ebenso sehr wie Paul McCartney Ringo immer geliebt hat. Zu recht.

Aus heutiger Sicht eine Art Tunnelblick auf den großen Humor des englischen Pop-Establishments wirft dieses kurze Video. Denn hier fährt Ringo ein Riesen-Drumkit auf und erwartet mit Spannung seinen Einsatz im Medley genannten Triptychon dreier Stücke. Und Paul fällt nicht mit der Tür ins Haus: Er lädt Ringo ein, hier „brushes“ einzusetzen, wohl wissend, und insofern hat das Video einen ziemlichen Schalk im Nacken, dass Ringo nun Stunden damit zubringen muss, überhaupt erst einmal Besen zu finden.

Ein Stück aus der Asservaten- bzw. Besenkammer namens Tollhaus. Toll. Herzlichen Glückwunsch, Paul McCartney. Und: I Love You, Ringo! Oder wie Du zu sagen pflegst: Love & Peace. Ja. Genau das. Herzchen Herzchen Herzchen….

Weiterführend

475/17: Foto: Benny Greb’s „Moving Parts“ im A-Trane Berlin (01.06.17)

Was das Internet nicht kann: Livemusik.

Benny Grebs Moving Parts gestern Abend im A-Trane in Berlin-Charlottenburg.

Fulminante Spielfreude, erfindungsreiches Drumming und ein begeistertes Publikum.

Schön war’s.

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

439/16: Award: Benny Greb hat einen JazzEcho 2016 für sein Projekt Moving Parts eingeheimst

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion


ECHO JAZZ Dankesrede Benny Greb 2016

Die Dankesrede von Benny Greb fällt aus, wie man es von ihm erwartet: Da redet jemand keinen Mainstream, sondern performed. Kuhle Dankesrede, die er sich hat einfallen lassen, die Ton- und Bildqualität ist leider schlecht. Der Berichterstatter muss das Video aber zeigen: Es ist für die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook wie geschaffen.

Dem NDR hat Benny Greb mal erklärt, er habe die Absicht aufgegeben, der beste Drummer der Welt zu werden. Er habe sich irgendwann entschlossen, der beste Benny Greb der Welt, und das weltweit, zu werden. Es ist kaum eine Überraschung. Er hat es geschafft.

Dabei halten ihn weltweit nicht gerade wenige mindestens für eines der signifikantesten Vorbilder guten, ätherischen Schlagzeugspiels. Von großer Bedeutung, gerade auch für ihn selbst, war dabei der Zusammenschluss mit zwei weiteren Mitmusikern zu einem ungewöhnlich besetzten Trio mit Drums, Drums, Drums und …in Nebenrollen (Spaß) Gitarre und Keyboards. Diese drei Herren nahmen viel Material auf, das in großen Teilen auf die Kompositionsarbeit von Schlagzeuger Benny Greb zurückgeht. Herausgekommen ist dabei Musik, der man sehr gern lauscht. Keine Chartstürmer, sondern wissentliche Musik, die wie zum Schwelgen in guten Gefühlen gemacht ist.

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Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

416/15: Lied des Tages: „Inception“ – performed by Claus Heßler and Paul Gehrig

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv


Claus Hessler – Inception – Hammond B3 Organ!

Mario, Facebook-Freund, bat mich, via Facebook-Messenger, ihm ein Autogramm von Claus Heßler mitzubringen: „Der Mann ist mein absolutes Vorbild.“  Vor zwei Wochen traf ich Claus auf der Drummer Week von Onlinelessons.tv.

Das musikalische Duett: Claus Heßler und Paul Gehrig performen auf der Festtagswiesn, wo ist unklar. Und für die Performance der Angelegenheit unwichtig. Der Stockhersteller Vic Firth nimmt die Performance zum Anlass, daraus ein Performance Spotlight zu kreieren. Das hat sicherlich einen guten Grund: Claus zeigt im Schlagzeugspiel jene besondere Leichtigkeit des Schreins heiliger, guter Musik, die tut, was Musik tun muss: Grooven.

Man kann wohl ohne Übertreibung sagen: Claus Heßler ist in Deutschland der Mann, der sich am besten mit gedeihlicher, auskömmlicher und hoch effektiver Stockhaltung auskennt. Auch weltweit gilt er als einer der wenigen Spezialisten für die Bewahrung des konstruktiven Erbes von Sanford Moeller, dem Stockhaltungspapst.

Ich bin aus dem Alter raus, indem ich mir von Stars und Sternchen Autogramme geben ließ. Mario bekommt sein Autogramm. In meinem Alter lässt man sich allenfalls ne Widmung geben, kauft artig ein Buch, wie bspw. das „Daily Drum Workout“ von Claus Heßler, weil es einen Mehrwert besitzt, arbeitet es durch. Vorne rein allerdings muss eine persönliche Widmung vom Verfasser kommen: So in der Art „Viel Spaß“.

Latin Percussion im Sonnenlicht #BDW

353/14: Video: Airto Moreira playing a tribute to Miles Davis

Latin Percussion im Sonnenlicht #BDW

Latin Percussion im Sonnenlicht #BDW


Airto Morreira – Miles tribute

Was sagte Carlos Santana, als sein Woodstock-Drummer Michael Schrieve die Band verließ? – „Huch, na da bin ich auch mit meinem Latin am Ende.“

Dass Airto Moreira nicht nur mit Miles Davis zusammen spielte, ist einigen bereits überliefert. Die ihn kennen, wissen: Der Mann ist erst wenn er tot ist, mit seinem Latin am Ende. Auf die Frage, wie er sich dem musikalischen Erbe von Miles Davis und der Zusammenarbeit mit ihm in dieser Zeit der entstehenden Fusion nähern würde, ist er um eine Antwort nicht verlegen….

Festgehalten für die Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook (Account benötigt), wo ich kürzlich den eingangs erwähnten Witz aus einer Kommentarschlacht gebar…., er lag mir auf der Zunge….

Wie allerdings Youtube mit den Ansprüchen Dritter umgeht, davon bekommt man einen ungefähren Eindruck, wenn man diesen Artikel ansieht…, und wer einfach so gedankenlos ein „Ach, nichts ist für die Ewigkeit“ hinwirft, dem sei gesagt: „Doch, Miles schon….“ – Und „Miles smiles“….

Weblotse

345/14: Video: Simon Phillipps Stationen seiner musikalischen Reiselust


Hiromi The Trio Project – Desire (Live Fuji Rock Festival ’12)

Mitschnitt vom Fuji Festival am 27.07.12 in Japan: Dies Stück Livemusik berstet vor Spielfreude und Experimentierlust und ist sicherlich in erster Linie eines jener Perlen von Livemusikauftritten, in denen es darum geht, die besonders profunde Instrumentenkenntnis und ergo die Freiheit des gelungenen Zusammenspiels zu zelebrieren.

Hier auf dieser Website wurde schon mal die Behauptung aufgestellt, Simon Phillipps betreibe das wildeste Jazztrio dieses Jahrtausends. Wer´s mir nicht glaubt, fragt google „wildestes Jazztrio dieses Jahrtausends“. Ja, die werden es wissen.

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296/13: Große Musiker: Tomatensalat, Eiskaffee, Stephan Emig, Fressen, Saufen und „Berlin Drum Week“ #reviews

Schaufenster bei "Lederhandel", Bergmannstr. 90, Kreuzberg

Schaufenster bei „Lederhandel“, Bergmannstr. 90, Kreuzberg

Große Musiker sind nicht unbedingt 1,90 m groß und deswegen groß. Manche sind auch deutlich kleiner und müssen sich erst recht dafür nicht schämen. Allerdings kann der Zuschauer einer Schlagzeugveranstaltung zuweilen so ähnlich gucken, wie dieser Herr, der die Schaufensterauslage vom „Lederhandel“ in der Bergmannstr. 90 äußerst gekonnt schmückt. Er hat die Aufgabe, ein „eyecatcher“ zu sein. Das gelingt ihm.

Der Zuschauer, Teilnehmer und „Drummer mit Wissenserweiterungsmodus“ hingegen ist niemals teilnahmslos. In besonders haarigen Momenten aber fängt er an, ähnlich zu schauen, wie der Herr hier oben. Und obwohl Schlagzeuger, ist er dann bass erstaunt. Soweit zur Vorklärung. Stephan Emig (Baujahr: 1976), um das noch kurz hinterher zu schieben, ist in D-Deutschland (sinngemäß: Drummer-Deutschland) nicht unbekannt und wenn wieder so ein D-Day (sinngemäß: Drummers Day) ist, sieht man ihn häufiger dort. Er ist auch Wissensvermittler, Dozent, Lehrer und Coach. Langsam.

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Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

295/13: Grosse Musiker: Marko Djordjevic (New York), Kurzvorstellung ‚A Serbian in New York‘ #BDW 2013

Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

I don´t drink tea, I like oriental coffee, my dear, I don´t like toast brown on one side, you can hear it in my accent, when I talk, I´m a Serbian in New York. (Fakten nicht überprüft, berühmte Lyrics von Sting, geringfügig nachbearbeitet)

Als Teilnehmer der Veranstaltung „Berlin Drum Week“ vom 31.07. – 04.08.2013 in der Global Music Academy (Veranstalter: drumtrainer Berlin) hatte ich Gelegenheit, den Serbisch stämmigen Schlagzeuger Marko Djordjejevic aus New York persönlich kennenzulernen. Dessen Spiel hat mich schlicht gesagt überwältigt.

Der Mann ist für mich ein energetisches „Drumwonder by nature“ mit athletisch gut ausbalancierter Höchstverfassung. Selten jemanden gesehen, der brillanter spielt. Abgesehen von „Dynamik“ (Witz: „Ich kann nicht lauter!“), nein, im Ernst, laut und leise sind zwei Facetten des Drummens auf höchsten Niveau. Ach so, schon gewusst? Sein Herz gilt u.a. dem Jazz. Irgendwann mitten drin in seinem fulminanten Vorspiel vor lauter geladenen, sachverständigen Schlagzeugern trieb dieser Mann mir die Tränen in die Augen. Ich hätte heulen können wie ein Schlosshund, und das ist nicht übertrieben! Glück durchströmte mich. Das veranlasst mich, ihn etwas näher vorzustellen, auch weil er hierzulande kaum bekannt ist.

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266/13: Video: Steven Wilson „The Watchmaker“ mit Marco Minnemann, Drums


Steven Wilson – The Watchmaker (Live)- via Youtube

Veröffentlicht am 16.04.2013 Filmed live in Neu-Isenberg, Germany – 23rd March 2013 -Directed / edited by Bernhard Baran.

Die Art und Weise, in der Marco Minnemann das Schlagzeug bespielt, ist geschmackvoll und auf den Punkt, nie übertrieben virtuos in den Vordergrund sich drängelnd, sondern zurückhaltend, aber stets beeindruckend und on this one point. Großartiger Song.

Derzeit tourt Marco Minnemann ab dem 19. April mit Steven Wilson durch die Vereinigten Emirate von Amerika. Watch.

260/13: Zitate: Vom „Puls des Universums“ #Will Lee (Bassist)

Zitat

Der "Puls des Universums"

Der „Puls des Universums“

Wusstet Ihr das: Große Musiker sind nicht immer 1,90 m oder größer. Sie können kleiner sein. Oder größer. Will Lee ist so einer, ein Bassist. Kommen hier auch mal „die Anderen“ zu Wort. Abgedruckt hat das „drums & percussion“. Sehr lesenswert.

240/12: Video: Torsten „Teasy“ Zwingenberger – drumming 5.0


Torsten Zwingenberger / TEASY / Drumming 5.0 part 1 (via Youtube)

Das ist nicht einfach nur ein Linktipp und ein Video. Der Besuch der informativen Homepage von Torsten Zwingenberger, die für mich wirklich äußerst gut gemacht ist, ist auch der Aufbruch in eine Idee davon, wie man im Übrigen Schlagzeug spielen könnte. Nehmt euch Zeit dafür….es ist nicht Pflicht, denn es ist Kür.

Abgesehen davon spielt Torsten Zwingenberger das nächste Mal am 7.11.2012 im Kreuzberger Yorckschlösschen mit den New Orleans Shakers.

Ist doch vielleicht mal ein Grund?

Rettet die Livemusik. Und schaut nicht auf die Welt, sondern auf diese verlinkte Homepage. Übrigens, falls Ihr das noch nicht wusstet: Große Drummer erkennt man oft gar nicht an ihrer Körpergröße.

 (EP)

210/11: Interview: Karl Johannes Schindler im extrem diskreten Dialog mit Andreas Bock, Bluesdrummer #Yorckschlösschen

Banner "Rotten interviews of Tommy Tulip"

Andreas Bock ist einer der versiertesten Bluesschlagzeuger Europas. Über 20 Jahre Bluesschlagzeug haben ihre Spuren hinterlassen. Einerseits in der nationalen Szene als Gründungsmitglied der „Blues Shacks“, aktueller drummer renomierter Bands wie „Niels von der Leyen Trio“, „Boogie Radio Orchestra“, „Kat Baloun Blues Band“, „Blues Rudy“, „KC Miller“ oder „Little Roger & The Houserockers“ sowie andererseits als internationaler freelancer z.B. bei „RJ Mischo (USA)“, „Andy Egert Blues Band (CH)“, „Trickbag“ (S), „London Phillips (USA)“, „Mark Hummel (USA)“, „Tomi Leino (Fin)“, „West Weston (GB)“ oder „Janice Harrington (USA)“ (Selbstdarstellung auf der Homepage von Andreas Bock, Link unten)

Karl Johannes Schindler hat ihn neulich interviewt: Andreas Bock, preisverdächtigter Bluesdrummer mit einigen Nebenberufungen, wie das Interview zeigt. Für die Güte und Qualität der gestellten Fragen ist eindeutig der Interviewer selbst verantwortlich, dem wir für die Überlassung seines extrem diskreten Zwiegesprächs verschwiegen danken.

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139/10: Linktipp: Im ausführlichen Interview kommt Superdrummer Jojo Mayer zu Wort

Videotipp

Jojo Mayer (screenshot drumdepartment.tv)

Jojo Mayer (screenshot drumdepartment.tv)

Ich spiele nicht wie eine Maschine, weil ich ein Mensch bin! (Jojo Mayer, Videointerview)

In einem ausführlichen, allerdings auf Englisch geführten Interview auf der Website von DrumDepartment (Deutschland) kommt Jojo Mayer ausführlich zu Wort. Der Autor einer der wichtigsten DVDs der letzten Zeit „Secret Weapons of a Drummer“ lässt wenig aus, das uns interessieren könnte. Ansehenswert. Auch und vor allem: Jojo Mayer hat ein neues Outfit mit Bart und Wuschelkopf.

Don’t be a soldier, be a general – Sei kein Soldat, sei ein General.“ (als Musiker – Jojo Mayer Video Interview)

Und nicht zuletzt deshalb 🙂 verlinkt:

117/2010: Video: José J. Cortijo zeigt, wie man Percussion leise, aber beständig spielt

Let´s get ready to rumble - drumming!


Shakes & Waves – José J. Cortijo on Meinl Percussions (via Youtube)

Cortijo @facebook - comments

Gerade gesehen. Sehr schönes HowTo nach dem Motto: So geht’s. Es gilt der Schlachtruf: „Let’s get ready to jungle(drumming).“

Für Kai: Jetzt brauchst du nur noch einen Samplerecorder, der diese selbst eingespielten Grooves aufnimmt, damit man sie loopen kann. Immer vier Takte, dann übereinander legen und die alten weiter abspielen. Am Ende ein ganzes Percussionorchester. Und wenn mal zufällig bisschen Platz ist, darf der Schlagzeuger noch was dazu spielen.

Ähnlich, aber doch ganz anders, hat es Pat Metheny kürzlich in der Philharmonie mit Gitarrenlayer vorgemacht. Aufregend. Sag ich dir!

115/2010: Highlights: Kleinerer Mann, ganz groß in Berlin: Terry Bozzio (im Quasimodo)

Let´s get ready to rumble - drumming!

Die Dinge kommen zusammen: Es kommt Terry Bozzio nach Berlin. Ich hab ihn schon gesehen und er stand für Fragen zur Verfügung, damals im Tränenpalast und auf Veranlassung vom Drumland Berlin. Damals gab er eine Clinic seines Könnens und meine Frage fand er besonders doof bescheuert. Ich fragte ihn, wie sich die Zusammenarbeit mit Steve Vai an dem Ausnahmewerk „Sex and Religion“, das mich sehr beeindruckt hatte, gestaltet hatte? Seine Antwort fiel überraschend aus: „Welche Zusammenarbeit? Wir haben uns lediglich Studiobänder hin- und hergeschickt.“

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112/2010: Linktipp: Ein Interview von rund 60 Minuten mit einer Living Legend: Billy Cobham

Ja, ja, die Schweizer, die haben es faustdick hinter den Ohren. Allerdings gehen hier ein paar Stuttgarter auf Reisen in die Alpenrepublik, um ihn zu treffen. Die youngsters da draußen, die die Kelly-Family mochten mögen, die wussten das schon: Billy Cobham, das ist irgend so ein Drummer aus Amerika. Warum die das wussten? Angelo Kelly nahm Stunden beim Masters Drummer aus Übersee und jetzt verkauft Herr Kelly sogar DVDs mit Pianodrum-Konzepten, har har har. Sonst hätte niemand von den Kelly-Fans das gewusst, soviel ist sicher.

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107/2010: Gerüchteküche: Supertrio Coleman (dr.), Wilkenfeld (b.), Prince (g., voc.) gegründet?


Chris Coleman, Drummer (via Youtube)

Chris Coleman sitzt mit im Boot an den Drums. Am Bass wohl Tal Wilkenfeld, Kategorie: Ausnahmetalent, hottest female bassplayer ever. Und an Gitarre und Gesang: ein gewisser Prince aus Minneapolis. Das könnte heiß werden. Gerüchten zufolge haben sich die drei derzeit in den Paisley-Park-Studios von Prince eingeschlossen, um das zu tun, was gute Musiker tun müssen: üben.

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106/2010: Heart & Heavy: In Berlin sind Rockbands mit Anspruch selten! Anders in SdC!


Claudio Cordero – Psychoswing -2006-(via Youtube/facebook – thanks, User Rush)

„There is two kinds of music the good and bad. I play the good kind“ (Louis Armstrong)

Es gibt alle möglichen Arten von guter Musik. Das ist eine Binsenweisheit. Schade nur, dass es in Berlin kaum Bands gibt, die illustre Musikerpersönlichkeiten vorzuweisen haben. Zu Musikern, wie sie noch zu suchen sind, gehört beispielsweise auch die Kaste der Gitarrenhelden. Heiß: In diesem Fall aus Santiago de Chili.

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Schlagzeuger-Tipp: Jonas Burgwinkel sagt selbst Instrumentenfremdmenschen zu (Gigtipp Berlin)

Schlagzeuger-Tipp

Schlagzeuger-Tipp

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Pablo Held Trio (via Youtube) – am Schlagzeug: Jonas Burgwinkel

Der Hinweis kommt aus dem interessierten Fachpublikum für Jazzmusik und von einem Pianisten namens Stefan. Er empfiehlt, sich das Pablo-Held-Trio anzusehen, wenn es am 03.02.2010 im Berliner Jazzclub A-Trane auftreten wird. Pablo-Held-Trio? Nie gehört. Doch es kommt noch deutlicher: Stefan meint, der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel (aus Köln) gehöre zu den besten Drummern Deutschlands, ob nur im Jazzmetier oder auch in anderen Gefilden bleibt noch zu vertiefen. Gelegentlich.

Ich habe mal reingehört, und über myspace ein paar Audiodateien angehört. Ergebnis: Tatsache, der Mann kann trommeln. Leichtigkeit, Schnelligkeit, ein dahin flirrendes Schlagzeug voll treibender Elemente. Vollkommen frei von Klischees fliegt Burgwinkel über Bestandteile seines rudimentär erscheinenden Schlagzeugs. Mut zur Lücke eingeschlossen oder aber auch das Bemühen, was wir als musikalische Lücke verstehen, in möglichst kurz gefasste Millisekunden zwischen rasend schnellen Schlägen zu unterteilen, sind das 128tel?

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Der Nachwuchs pennt nicht: Jonah rocks – mit fünf Jahren

Heavymetalhardcorepunk – aber bitte mit Ohrenschützern. So in etwa dürfte das Credo eines gewissen Jonah lauten, der sich mit fünf Jahren via Internet anschickt, die Welt von seinen Schlagzeugkünsten zu beeindrucken. Geboten wird das Stück System of a down der Crashmetalpunkheavyhardrockcombo Toxitiy. Es ist ein giftiges Stück Kultur und als Musik besonders für ältere Menschen nicht leichtgängig und audiokonform. Das tut der Sache keinen Abbruch und wir erinnern uns angesichts der Komplexität des Stückes durchaus an Prog.Rocker wie Dream Theater und Mike Portnoy. Auf der Website von Jonah tummeln sich schon so namhafte Endorser wie Drum Workshop, Vic Firth und Zildijan. Wahrscheinlich bezahlt Jonah schon nix mehr für neue Stücke, Felle und Schlagzeugsets aus einem besseren Hause.

Man sollte nicht darüber nachdenken, ob Jonah mit 12 ähnlich gut trommeln dürfte, wie ein gewisser Tony Royster jr, über den wir hier berichteten. Das ist allerdings schon Jahre her und Royster ist inzwischen Vollblutprofi. Ziemlich verdient. Verdient ist verdient. Bisschen trashy trommelt er Michael Jackson´s Beat it. Schaut selbst, hier.

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Weiterführend
Jonahrocks.com (Website)

Tony Royster jr. (Website)

[via spreeblick.com]