534/18: Video: Gerwin verhaut Eisen und legt sich ganz rein zu Weihnachten, in Zimbeln der Fa. #Meinl und Hartholz a la #Tama

Videotipp

Gerwins Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Mini Hats 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 12“ Classics Custom Trash Stack 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 20“ Byzance Big Apple Dark Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash Gerwin is also using a Meinl Percussion 10“ drummer timbale. “Trap“ composed by Gerwin Eisenhauer. – schreibt Meinl Cymbals

Natürlich sind jene auf schmalem Grat unterwegs, auf einer Art Kulturgrenze stehend, die Blogs schreiben. Zum Beispiel über das Thema Drums spielen: „Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen. (schrub einmal Alexander Block, Süddeutsche Zeitung)

Wir lesen mit hoch gestimmtem Interesse-Fell, was alles Werbung ist und vor allem, wie man Werbung zutreffend kennzeichnet? Da plustert sich der Truthahn auf, for me this is the blue truth. Ja, es ist dieses „eine Hand wäscht die andere“, wenn Meinl Cymbals Videos entwirft und abdrehen lässt.  Wie man Becken abdreht: Ich kenne ein paar von den Pappenheimern, die derartiges durchdrehen. Vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss sagt der Schlagzeuger, auf welche Becken er schlug, besser gehauen: Er heißt Gerwin Eisenhauer und ist einer der filigransten Riddim-Facharbeiter unter den Werktätigen des Schlagvolks. Sein Spiel ist allererste Schlagsahne. Ich bin ein Influenza, also erkältet, weswegen ich Rechtsprechung zufolge nicht bezahlte Werbung zu verlinken hätte. Ich werde hinweisen, dass es u.a. Gerwin Eisenhauer ist, der im Januar in Regensburg drummatische verlängerte Wochenenden ausgestaltet.

Mit allem, was Rang und Rahmen hat. Ich verkauf Euch nichts: Bahnkarten und Teilnahmslose müsst Ihr Euch schon selbst besorgen. Ich werde auch da sein. Wir sehen uns.

Weiterführend

* Das Regensburger Drumweekend 2019
* Website von Gerwin Geff Eisenhauer
* Tante Wikipedia über Geff Eisenhauer

527/18: Drumstalk: What about the 2days 2018 of JustMusic? – Was war denn da los, 2 Tage lang bei JustMusic? #JustDrums

#Drumstalk

#Drumstalk

Ich fasse zusammen: Eine ganz feine Idee, Just Music: Das darf mal wieder und das hat mir gefallen. Ich wünsch mir das öfter.

Ich weiß nicht genau, ob man mit Recht sagen kann, JustMusic hatte bislang zu wenig derartiges veranstaltet. Jedenfalls gibt nach hiesiger Auffassung der Erfolg den Berlinern recht, denn die Two Days 2018 von JustMusic waren recht gut Besuch. Da ging was. Ich selbst war mit Trommel-, nicht mit Tunnelblick unterwegs und parkte ein Motorrad schwarz im Innenhof hintern Haus, pardon, es muss natürlich heißen, ich parkierte ein schwarzes Motorrad legal im Hof. Den Schlüssel ließ ich zu Testzwecken 2,5 Stunden stecken, bevor ich merkte, man könne ja hier in dieser Gegend das Motorrad gegen Diebstahl doch schützen. Aber es stand noch da und der Schlüssel steckte. Diebstahl ist kein Harteisen, sondern eine weiche Legierung, die nicht zum Tragen kommt, allein aus statischen Gründen.

Ganz anders ist es mit dem Aufzugsschachtgerüst. Es muss an diesem 03.11. viel leisten. Denn es ist viel Besuch da. Ganz oben gibt es die Sky Lounge und Kaffee, mit Milch und bei Bedarf Zucker. Eins drunter, im vierten ist JustDrums. Hier gibt am heutigen Samstag Rossi Rossberg ein zweiteilig kurzweiliges Seminar über Trommelstimmkunde, am Beispiel der Bassdrum (Teil 1) und einer ziemlich heruntergekommenen Snaredrum. Die Bassdrums von Drum Workshop und Gretsch (Catalina Set) haben am Ende auf alle Felle Wumms. Die heruntergekommene Snare brachte ein Besucher unverabredeterweise mit und fragte, ob es wohl sinnvoll sei, in ein solch heruntergekommenes Gerät noch Geld zu investieren?

Ich fasse mich kurz: Das gelang durchaus.

Überhaupt kann man das Credo des stimmgewaltigen Herrn Roßberg so zusammenfassen:

Jede Trommel hat eine Art Komfortzone. Die muss man nur finden.

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526/18: Veranstaltung: Am 03.11.18 ist Rossi Rossberg in Berlin bei #JustMusic bzw. #JustDrums in der Oranienstr. in Kreuzberg

(aufs Bild klicken)

Welcher ist eigentlich Euer Lieblingsfisch? Und wenn ja, warum? How much is the #tunefish #TTT #Pictuality (aufs Bild klicken)

Es ist wahr, dass man für die besten aller Veranstaltungen im Grunde genommen Werbung nicht braucht. Das gilt jetzt auch für diese Veranstaltung hier. Wer mich morgen persönlich treffen will, kann mich ansprechen (am besten über Facebook). Ich werde auch da sein.

Jetzt findet da am Moritzplatz eine ganze Veranstaltungsreihe statt. Eins davon ist ein Drumtuning-Seminar von 12 bis 17 Uhr mit Schwerpunkten auf Drumtuning und Snaredrumtuning, zweigeteilt. Dass die Veranstaltung auf großes Interesse stößt, war zu erwarten. Es ist eine Art Meat & Great (großes Fleisch, große Drummer, darunter auch Dicke 🙂 treffen sich zum Schlagabtausch). Auf alle Felle.

Mein Lieblingsfisch ist schon ganz lange der Tunefish. Ich hab ihn hier oben zur Würdigung nochmal nachrichtlich abgebildet. Musste ihn erst zusammensetzen aus Rudiments. Also den rudimenten Bestandteilen, die als Ganzes diesen häufig verstimmten Fisch ergeben, weil er sauer ist, wenn er links liegen gelassen wird und Schlagzeuger sich auf ihre faule Haut legen, anstatt gebührend die Felle zu stimmen. Auf alle Felle, Stephanie.

Macht aber gar nichts. Morgen wissen wir mehr. Wir werden Rossi Rossberg Löcher in den Bauch fragen. Autsch. Wer das liest und losfahren will: Es ist vermutlich inzwischen zwecklos. Der Veranstalter JustMusic meldet mir heute auf Nachfrage: Die Veranstaltung ist ausverkauft. Justmusic? Weitermachen….

Weiterführende Links

510/18: Video: Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Ein Hashtag macht Schule. – Dedicated Song of the Day to M. J. Winter #RIP

Videotipp

Mikel-John Winter, Berlin - gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Mikel-John Winter, Berlin – gestorben 17.04.2018 #RIP #Kollege

Wunderbarer Wolfgang – to hang around with beautiful jazz xperiences & Wolfgang Haffner #wolfhang 😉

Was ist eigentlich ein #Wolfhang? Die Frage ist eins drüber bereits beantwortet.  Ich gebe zu: Das habe ich mir gerade ausgedacht.

Falsch finde ich den Gedanken nicht. Schlecht erst recht nicht. Nein, ich finde ihn gut. Und ich finde es schön, dass wir mal offen darüber gesprochen haben.

Zum Lied des Tages auf xdrum.eu: Das obige Stück One Of Many, und richtig, Wolfgang hat soooo viel getrommelt, es ist nur eins von vielen. Es zeichnet ein Bild von einem bescheidenen, netten und zurückhaltenden Menschen, der sein Spiel in den Dienst einer Gesamtsache stellt. Kein „Ich habe den Größten!“ Wisst Ihr, was es ist? Ein guter Anfang.

Ein nicht so gutes Ende nahm Michael John Winter, der verstarb, obwohl es nicht an guten bzw. besten Wünschen für seine Genesung gefehlt hat. Sein Bild ist hier oben und zu sehen und ich möchte ihm dieses Lied des Tages aus Gründen widmen.

Der unverabredete, zu frühe Abgang macht tieftraurig und zugleich hilflos. Ein kurzer Nachruf ist verlinkt.

Weiterführend

(Danke an Onlinelessons.tv für ein Stück großartige Schlagzeugunterhaltung.)

 

506/18: Drumstalk: Berte Engel über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop, Hakim Ludin und das Unplugged-Spielen im Traditional Grip

 


DW Drums – Bertram Engel

Bertram Engel prägt die deutsche Rockmusik seit mehr als 30 Jahren als Musiker wie auch als Sänger, Songwriter und Produzent. 1957 in Burgsteinfurt bei Münster geboren, verarbeitet er als kleiner Junge den Tod des Vaters. Nach Beendigung der Schule führte ihn sein Weg nach Münster, um dort an der Musikhochschule ein klassisches Musikstudium in den Fächern Schlagzeug und Klavier zu absolvieren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlicht er mit seinem Bruder Thomas sein erstes Album „Gebrüder Engel“. Produzent und „Vater“ des Projektes ist Steffi Stephan, Bassist von Udo Lindenbergs Panikorchester. Durch ihn entstehen erste Kontakte zu Udo, der sich beim Ausstieg seines jahrelangen Schlagzeugers „Keith Forsey“ sofort an das junge Talent erinnert und ihn nach einem Probekonzert für seine Galaxo-Gang-Tour `76 engagiert. Peter Maffay wird beim Besuch eines Konzertes seines Kollegen Lindenberg vom Engelfieber gepackt und möchte den jungen Drummer mit der charismatischen Handschrift auch für seine Band verpflichten. Inzwischen ist er seit mehr als 30 Jahren aus beiden Bands nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Bruce Springsteen, Eric Burdon, Robert Palmer, Jimmy Barnes und Chris Thompson engagieren ihn für ihre Projekte und Tourneen. In den 90ern wird mit der ersten Produzenten- Tätigkeit des Maffay-Albums „Kein Weg zu weit“ ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Bertram nutzt Drums aus dem Hause Drum Workshop (DW) und Felle von REMO. Aktuell ist er mit Peter Maffay auf deutschlandweiter MTV Unplugged Tour. (Text von GEWA-Drums, gekürzt)

Bertram „Berte“ Engel redet – sagen wir, im aus vertriebstechnischen Gründen des Produktmarketings hergestellten Drumtalk-Video – über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop seit 2006. Das ist nun auch schon eine ganze Weile so, mit der Zusammenarbeit. Auf der aktuellen Peter-Maffay-Tour ist der mit Handschuhen spielende deutsche Über- bzw. Stadiondrummer im Matched Grip unterwegs. Sein Frontfell hat ihm Viktor Träuptmann gemacht. Schlicht, einfach und saugut. Das ganze Stainless Steel-Kit von Bertram, ein echter Eyecatcher und ein Traum.

Bitte macht Euch eins klar: Vom Drumtalk zum Drumstalk ist es nur ein Buchstabe. Bertram ist aber auch ein toller Typ. Die ganze Geschichte hat aber auch einen Hakim. Miep.

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502/17: Bücher: Sonor in Weissenfels (1875-1950) – Ein profundes Stück Unternehmenshistorie bester Schlagzeugbaukunst. Von Klaus Ruple #news


Heintje – Der kleine Trommler (Little Drummer Boy)

Wenn Little Drummer Boy fleißig übt, lautet sein Credo: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach. Wohlgemerkt: Auf der Snare. Dazu das Buch Stick Control. Das sagt schon alles. Und bist Du erst richtig eingearbeitet, nach viel viel Arbeit und mit Schweiß an den Händen, erst dann kannst Du wirklich Fitgemühl entwickeln. Und nun zu etwas ganz anderem.

Nun zugegeben oder anders ausgedrückt: Schonungslos offengelegt.

Das Internet ist nicht gänzlich neu. Links hat es nachweislich schon 1848 gegeben, ganze Familien hießen so. Johannes Link, der im vorbezeichneten Jahr geboren wurde, wurde später ein ganz Berühmter. Percussionsfarmer oder -wie es später hieß- Schlagzeugbauer. Heuer schreiben wir das Jahr 2017, Links funktionieren im Internet nur noch, wenn man eine spezielle Syntax trefflich beherrscht. Aber auch, wenn man sich den Kitbuilder von Sonor aufruft, um sich sein Wunschschlagzeug durchzukonfektionieren. Links früheres Leben war Handarbeit in Weissenfels (Saale). Hier geht es moderner weiter: Der unten aufgeführte Link ist weiterführend. Genauer, verführend. Er führt ins zauberhaft Geahnte. Ins komplette Gestern.

Dorthin – zurück in die Vergangenheit einer großen, großartigen Schlagzeugfirma namens Sonor – führt uns der Historien-Sachverständige Klaus Ruple. Er hat die Geschichte dieser Firma aufgeschrieben und ein ganzes Buch daraus gemacht.

Und bitte, eins müsst Ihr zugeben: Es ist bald Weihnachten.

Der mit dem Drumstick winkt, dem Soundpfahl, kann euch versichern: Das passt als Geschenk unter den Weihnachtsbaum eines jeden ambitionierten Little Drummer Boys. Guckt Euch bitte bloß nicht das Heintje-Video an. Es ist schrecklich, subversiv, geht direkt an die Nerven. Was nun das gepriesene Buch angeht, bitte hier als kleiner Vorschmack – von wegen klein!! – entlang. Tja, eine Marktlücke wurde bislang noch nicht genutzt. Das Buch ist papieren, hat Vorder- und Rückseite, kartoniert. Gar nicht auszudenken, man bekäme es als Podcast oder Audiobuch: Ganz sicher müsste man Ben Becker verpflichten fürs Vorlesen. Der klingt so schön Sonor.

Genug der Räuberpistolen: Schaut das mal an. Noch erscheinen termingerechte Lieferungen zu Weihnachten möglich. Fürs Schätzelein.

Weiterführend

Interner Hinweis
Ein paar der zotigsten Zoten in diesem Artikel sind aus der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook. Wir bitten um Entschuldigung für diesen redaktionellen Laptop, pardon Lapsus.

485/17: Rotten Interviews: Dom Famularo interviewt Stewart Copeland (dr) – The Session Panel

Banner "Rotten interviews of Tommy Tulip"


ARTIST SERIES – Stewart Copeland

Hier sitzen sich zwei große Influencer gegenüber und reden miteinander: Der eine ist stilbildend, eine Schlagzeuglegende. Der Andere ist weltweiter Botschafter in Sachen Drumming. Wie die beiden harmonieren? Seht selbst.

Ungefähr Anfang der 80-er Jahre, vielleicht schon 1978/79 begann ein großer Influencer der internationalen Drummerszene allmählich Platz zu greifen. Ziemlich schnell spielten ziemlich viele Schlagzeuger jener Zeit Zeugs von ihm.

Nachäffen war auch damals schon state of the art und nicht wenige Drummer suchten ihr Glück in der persönlichen Privatkopie:
Alle wollte klingen wie er.

Er hatte das Drumming irgendwie ganz eigen revolutioniert. Die Art, in der er Walking On The Moon oder Roxanne ist bis heute etwas ganz Besonderes.
Vielleicht sind das ja auch die besten Drummer: Diejenigen, die Stilmarken setzen, wie Flusspferde, die in einen Fluss scheißen, um ihr Revier zu markieren.

Der Rest ist Geschichte:
Stewart Copeland, hier interviewt vom Global Dom, dem Master of Drumming Desasters 😉 Dom Famularo.

Thanks, Dom, for spreading this words.

Was nehmen wir aus diesem Video mit? Beware Of Mr. (Ginger) Baker.

Genau, so isses.

Weiterführend