506/18: Drumstalk: Berte Engel über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop, Hakim Ludin und das Unplugged-Spielen im Traditional Grip

 


DW Drums – Bertram Engel

Bertram Engel prägt die deutsche Rockmusik seit mehr als 30 Jahren als Musiker wie auch als Sänger, Songwriter und Produzent. 1957 in Burgsteinfurt bei Münster geboren, verarbeitet er als kleiner Junge den Tod des Vaters. Nach Beendigung der Schule führte ihn sein Weg nach Münster, um dort an der Musikhochschule ein klassisches Musikstudium in den Fächern Schlagzeug und Klavier zu absolvieren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlicht er mit seinem Bruder Thomas sein erstes Album „Gebrüder Engel“. Produzent und „Vater“ des Projektes ist Steffi Stephan, Bassist von Udo Lindenbergs Panikorchester. Durch ihn entstehen erste Kontakte zu Udo, der sich beim Ausstieg seines jahrelangen Schlagzeugers „Keith Forsey“ sofort an das junge Talent erinnert und ihn nach einem Probekonzert für seine Galaxo-Gang-Tour `76 engagiert. Peter Maffay wird beim Besuch eines Konzertes seines Kollegen Lindenberg vom Engelfieber gepackt und möchte den jungen Drummer mit der charismatischen Handschrift auch für seine Band verpflichten. Inzwischen ist er seit mehr als 30 Jahren aus beiden Bands nicht mehr wegzudenken. Künstler wie Bruce Springsteen, Eric Burdon, Robert Palmer, Jimmy Barnes und Chris Thompson engagieren ihn für ihre Projekte und Tourneen. In den 90ern wird mit der ersten Produzenten- Tätigkeit des Maffay-Albums „Kein Weg zu weit“ ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Bertram nutzt Drums aus dem Hause Drum Workshop (DW) und Felle von REMO. Aktuell ist er mit Peter Maffay auf deutschlandweiter MTV Unplugged Tour. (Text von GEWA-Drums, gekürzt)

Bertram „Berte“ Engel redet – sagen wir, im aus vertriebstechnischen Gründen des Produktmarketings hergestellten Drumtalk-Video – über seine Zusammenarbeit mit Drum Workshop seit 2006. Das ist nun auch schon eine ganze Weile so, mit der Zusammenarbeit. Auf der aktuellen Peter-Maffay-Tour ist der mit Handschuhen spielende deutsche Über- bzw. Stadiondrummer im Matched Grip unterwegs. Sein Frontfell hat ihm Viktor Träuptmann gemacht. Schlicht, einfach und saugut. Das ganze Stainless Steel-Kit von Bertram, ein echter Eyecatcher und ein Traum.

Bitte macht Euch eins klar: Vom Drumtalk zum Drumstalk ist es nur ein Buchstabe. Bertram ist aber auch ein toller Typ. Die ganze Geschichte hat aber auch einen Hakim. Miep.

Weiterführend

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474/17: Rotten Interviews: Dom Famularo interviewt Pete Lockett (perc) – Networking for Drummers, worldwide #artistseries

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ARTIST SERIES – Pete Lockett by Dom Famularo

Pete Lockett shares how his diverse music career started whose determination, perseverance & global perspective of rhythms, history & culture has helped his success and how it can help other musicians while keeping a balance in life! Believe in yourself!! The Sessions Panel shares music industry knowledge to musicians across the country! Includes Entertainment Law, Marketing, Networking, Artist Relations & Motivational skills and experiences from professionals and experts who have been „on the road“ and are successful in the industry.

Dom Famularo wird auch „The Global Dombassador“ (zu deutsch in etwa: Globaler Schlagzeug-Botschafter) genannt. Pete Lockett steht für sehr kenntnisreiches Percussionspiel. Angefangen hat die Karriere von Pete, wie er selbst sagt im Punkrock. Two tutors on the Two Two to Tooting (I only understand train station, aber das ist aus einem English-Schulbuch erinnerlich geblieben.)

Den Punk hat Lockett inzwischen abgestriffen. In positiver Erinnerung ist sein Zusammenspiel mit Benny Greb (Deutschland) „auf der Alm“ im Zusammenhang mit The language of drumming, einer Lehr-DVD von Benny Greb geblieben. Als Online-Lehrer (Onlinelessons.tv) und als kenntnisreicher Anwender des indischen Konnakol (Musiksprache) ist Pete ein Vorbild und Grußbotschafter für percussives Klöngen. Klöng. Klöng. Er nennt das „Four On The Floor“ „buff cha buff chca“ (gleich im Anfang des Interviews).

Ansonsten war Pete gerade in Berlin und hat the „german Currywurst“ dezidiert beurteilt. Mit und ohne Darm, ist die Trommel rund wie die Wurst. Ich fragte ihn: Er dächte, ließ er mich wissen, es handele sich  bei der german Currywurst at @Curry36 Berlin (nein, hier kein sponsored link, ätsche) um die vielleicht allerbeste deutsche Currywurst. This is me not sausage: Ich bleibe an Themen aus Gründen harter, zupackender Recherche dran.

Schließlich ist uns die Drummercommunity weltweit nicht gänzlich unwichtig. Viel Spaß mit einem gutgelaunten, vorbildlichen Interviewer Dom Famularo und Pete Lockett. Die beiden feixen sich eins. Bzw. zwei. Johnny Rotten 4ever: A Rotten Interview with a brilliant focus on drumming.

(Thanks Dom, for publishing an excellent series of Interviews, and if I name it „rotten“, I joke.)