464/17: Knowledge: Drumtuning mit dem tune-bot – Paar Gesichtspunkte zur richtigen Stimmung von Drums

Let Them Eat: Sonor Signature Snare (geöffnet wg. Fellwechsel) #TTT

Mit dem Anwenden von Oddmetern, Latin Grooves und schwierigsten Samba-Batacuda-Riddims befasst man sich das halbe Leben und im Schlagzeugstudium. Um am Ende Wumms-Klatsch zu spielen: Four On The Floor. – Das Schlagzeug spielen „Wumms-Klatsch“ zu nennen, dabei dürfte es sich um größtmögliche Vereinfachung des Lebens handeln. Kaum ein Instrument erfordert soviel Koordination, Körperbeherrschung und musikalisches Gespür. Und am Ende klingt es dann Scheiße. Schlagzeug stimmen vergessen? Ha!

Das Thema Drumstuning ist kurz gesagt eine lebenslange Wüste maßgeblicher Unkenntnis, die der schlagzeugerische Mensch mit den Lebensjahren mit immer mehr Sinn füllt. Irgendwann ist man ordentlich verwirrt. To much information.

Wie man Trommeln richtig stimmt?

Nein, es gibt kein Patentrezept, sondern nur ganz viele unterschiedliche Ansätze. Es geht darum, den besten Ton aus dem verwendeten Schlagzeugequipment rauszuholen. Wobei wir bei der grundlegenden Erkenntnis sind: Auf die Kessel kommt es an. Aber, und das nimmt Wunder, der deutsche Schlagzeugstimmer Rossi Roßberg, den manche als Drumtuningguru bezeichnen, sagt: Zu ungefähr 80% kommt es nicht auf die Hardware (die Kessel) an, sondern auf das richtige Stimmen der verwendeten Felle. Möglicherweise sollten diese nicht allzu alt sein, das erleichtert das Stimmen schon mal. Natürlich ist ein Luxusschlagzeug gut und sauber verarbeitet und lässt sich besser stimmen, als Billigimport-Grauware aus Taiwan. Allerdings lässt sich selbst solches Zeug in Folge ausgereifter Massenfertigung besser als früher in einigermaßen anhörbare Stimmungen tunen.

In den meisten Proberäumen Deutschlands liegt Schlagzeugequipment lieblos abgestellt herum wie Sperrmüll. Jeder darf mal ran. Das Multiplay by drumset ist vielleicht auch der wesentliche Grund dafür, dass von multiplen Persönlichkeiten, die hinter dem Schlagzeug sitzen, niemand persönlich noch die Verantwortung übernehmen mag, für eine gute Stimmung zu sorgen. Außerdem sind die Geschmäcker zum Kotzen verschieden. Es gibt kein richtiges und kein falsches Stimmen, erlaubt sei, was gefällt. Siehste. So einfach ist das.

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410/15: Foto: Die neuen Drumsticks

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Glaubt nicht, was Ihr wisst. Stellt es jeden Tag wieder aufs neue in Frage und fangt immer wieder nochmal von vorne an, im Interesse persönlichen Fortkommens. Das ist die Message dieses kleinen Erfahrungsberichts.

Zum Thema Drumsticks, die neu eintreffen, muss man nicht so viel schreiben. Nik schreibt auf facebook in meine Timeline: „Bei Dir tut sich ganz schön was.“  Er ist ein guter Beobachter. Ich antworte wie aus der Pistole geschossen: „Immer, panta rhei.“ (zu deutsch: „Alles fließt“)

Gerade ist Firmengründer Vic Firth gestorben. Ich spielte in der letzten Zeit seine Sticks. Das Signaturemodell „Jack de Johnette“ gefiel mir am besten. Neulich übte ich an Take Five (Dave Brubeck Quartett), und fand dies Stickmodell schwergängig. Fand mit Kommissar Zufall dies Modell (Foto oben) von Promark, Jazz Café MJZ 9, richtig dünne Dinger.

Siehe da: Ich spiele schon länger Schlagzeug. Wer hätte das gedacht? Dass ich auf die alten Tage was beiseite werfe. Die neuen Sticks sind leichtgängiger, haben eine klitzekleine Kuppe und können leiser, filigraner gespielt werden, auch beim Beckenping. Sie machen mir großen Spaß. Für möglich hätte ich das nicht gehalten, dass es mir von einem auf den anderen Tag mal so grundlegend ganz anders kommt.

Natürlich sind die Sticks von Vic Firth Spitzenklasse, weiterhin. Ich mache jetzt erst mal mit Promark weiter. Tolle Erfahrung.

369/14: Video: Steve Gadd – In Session #Lesezeichen


Steve Gadd – In Session

Steve Gadd, Motivator, jemand, von dem man sich Scheibchen abschneiden sollte, fürs eigene Spiel.

Was wir tun müssen, um Fahrstuhlmusik mit Bravour zu spielen, wird in diesem Video erklärt.

Spaß beiseite. Überdrummer Steve Gadd und dieses Video: Ich hab´s natürlich schon oft angesehen. Dass es jetzt auf youtube steht und frei verfügbar ist, ist großartig. Und für den einen oder anderen hilfreich.

Deswegen habe ich es hier gelistet, viel Spaß.

288/13: Lehrmittel: Neue DVD von Claus Hessler bei Alfred erschienen „Drumming Kairos“

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Und hätte Otto Waalkes jemals einen Sohn schlagzeugerisch erziehen wollen, so hätte er zweifelsohne gerüttelreimt: „Du schaust Dir jetzt den Hessler an, dann wirst Du immer besser, Mann!“

Ich hab kürzlich das Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler und Dom Famularo käuflich erworben. Und das war auch gut so. Denn ich habe vor, links und rechts in Ordnung zu bringen. Bzw. umgekehrt. Wie jetzt?

Mir gefällt die Arbeit und das Spiel von Claus Hessler schon länger, nicht zuletzt ist er ein Verfechter der geordneten Stocktechnik. Das ist genau die grüne Wiese, auf der ich Zeit meines Lebens nie sonderlich gründlich zuhause war. Nun bin ich 51 Jahre alt und muss alles nochmal von vorn? Wahrscheinlich: Nicht back to the backbeat, sondern back to the basics. Die Basics, das ist mir klar, sind genau, woran ich in meinem Spiel noch erheblich arbeiten muss. Und ich werde tatsächlich noch besser. Jenuff.

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276/13: Prognosen: Wie aus „R L R R L R L L“ durch Nachdenken langsam „L R L L L L L L“ wurde

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Eine Art Plädoyer, das der Schlagzeuger vielleicht auch als „Playdoyer“ zu interpretieren in der Läge wäre. Würde er es nur wollen.

Die Frage, ob du als Drummer rechts oder links führend spielst, ist eine zunächst selbstverständliche. Dies lebt in dir von selbst wie eine „default“-Einstellung.

Irgendwann fängt dich diese Frage an zu ärgern, dann zu beschäftigen. Und schließlich spielt sie eine zentrale Rolle, nach vielen, vielen Jahren. Wenn du dann, so wie ich, anfängst, gegen alle deine guten Gewohnheiten (als Rechtshänder) anzuüben, tun sich plötzlich vollkommen neue Welten in spielerischer Hinsicht auf.

Du bist dann lange noch nicht gut auf diese „widernatürliche“ Art und Weise zu spielen.

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275/13: Foto: „Brushetta“ für Drummer, mit Schreibfehler ;-)

Bruschetta für Drummer "mit Schreibfehler" :-)

Bruschetta für Drummer „mit Schreibfehler“ 🙂

Die schwierige Welt der Rechtschreibung. Warum aus „Isadora“ (Mädchenname) als Verniedlichung auch „Isetta“ wird, was man kommod mit einem älteren Auto verwechseln kann und wie sich die italienische Küche „antipasti“ (englisch: „behind the beat“, fortgeschritten „behind the beast“ (Sängerin)) auf den Schlagzeuger im allgemeinen auswürgt. Eine Kurzzusammenfassung komplexen Fachwissens aus überzeugenden, korrekten Nachrichtenquellen. #Brushetta

Was weltweit nur wenige wissen, wurde hier unter der Kategorie „Knowlegdge“, genauer „Knowledge.Advanced“ abgelegt. „Bruschetta“ ist falsch geschrieben, wenn ein Drummerkontext vorliegt. (Nur) In diesem Fall schreibt der Rechtschreibkundige es nämlich „Brushetta“. Warum, ist verlinkt. Halleluja.

Weblotse

270/13: Positionen: Seen links, Schlösser rechts, LLRL RLRR

Is it go your own Way? fragte einst Fleetwood Mac auf ‚Rumours‘. sind Schlagzeuger links oder rechts oder sogar beides?

Du hast links so stark zu spielen wie rechts, sagte Simon Phillips. Was du mit den Händen tust, musst du auch mit den Füßen beherrschen, sagt Thomas Lang.

Das ist alles egal, sagt Sabine Zlotos, Schlagzeuglehrerin aus Berlin. Sie verneint solche Fragen. Der Mensch hat starken und schwachen Efee in seinen gottgewollten Seiten.

Chris Haynes antwortet auf Nachfrage, man müsse die 34 Drum Rudiments alle auch mit Fingern spielen können, anstatt mit Sticks. Das ist der rudimentäre Grund, warum ich das heute schreib.

Wenn ihr mich fragt, finde ich dies alles äußerst interessant. Ich habe keinen der Meinungsträger erschöpfend verlinkt. Ich kann keine Orientierung geben, schreibender Weise. Da bin ich lieber leise. Pssssttt…

Ich glaube, die Kraft liegt im eigenen Weg. Oder?

232/12: FotoPodcast: Vom Üben, Üben und Üben, von Schnitzeln, Marion und ihren (zu) weitverbreiteten Kochbüchern

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

Achtung, Drummer: Beim Ausführen von urheberrechtlich geschütztem Material wie z.B. Paradiddles gilt es, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn bereits das gedankenlose Nachspielen kann empfindliche Gebührenansprüche Dritter auslösen. Drum prüft bitte, ob Eure noch nicht ganz vollendete Perfektion letztlich in plagiatartiger Weise anderen Dilettantendrummern als euch zu ähnlich wird. Die zu große Nähe zur Fehlerhaftigkeit bspw. berühmter Drummer kann teure Prozesse auslösen. Für alle anderen Drummer aber gilt: Üben, Üben, Üben. Hüben wie drüben, Ihr Mohrrüben!

Dies Übungspad hat mir Bodo vom Drumland (JustMusic) in der Pariser Str./Ecke Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf neulich verkauft. Mit Erfolg. Denn ich sah es, in zwei Größen, wie es da im Laden so lustlos herumlümmelte und nun darauf wartete, von irgendjemand verprügelt zu werden. Ich gebe zu: An dem heutigen Foto von dem Pad habe ich farbentechnisch ein bisschen gedreht. Denn das „rot“ sollte auf einem Foto wie diesem lüstern erstrahlen, den Schlagzeuger, der es betrachtet, sollte eine unumkehrbare Wollust packen. Hat´s geklappt? – Falscher Fehler: Ich habe natürlich vorher nicht im Internet gesucht, ob es bereits so ein Foto gibt? Urheberrechtsanwälte rufe ich deswegen zu: Lasst Gnade walten, sollte ich eine Verfehlung begangen haben. Ich gelobe, auf erste Abmahnung hin dieses gefährliche Plagiat sofort aus dem weltweiten Verkehr zu ziehen.

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144/10: Lesetipp: Berthold Möller schreibt in drumheads 4/10 über Philly Joe Jones – superinteressant

Let´s get ready to rumble - drumming!

Das mache ich nicht häufig: Doch heute möchte ich Berthold Möller empfehlen. Der Mann ist eigentlich Schlagzeuger, schreibt aber auch regelmäßig für das Magazin Drum-Heads. Einen Link zur Zeitschrift findet ihr unten rechts. In der aktuellen Ausgabe 4/10 schreibt Berthold Möller sowas von kenntnisreich, lesenswert geschrieben, dass es einem Schlagzeuger aus den Mundwinkeln läuft. Die von uns gegründete facebook-Spezialistengruppe: Musikerwitze hat dazu auch den passenden Witz parat, er geht so: Ach was, ich finde ihn gerade nicht, wer der facebookGruppe „Spezialistengruppe: Musikerwitze“ beitritt, kann ihn selbst suchen, und dann behalten. Ach so, für Internetnutzer: Den Artikel kann man nur lesen, wenn man die aktuelle Zeitung kauft (so wie früher, wisst Ihr noch?).  Der Redaktion von drumheads muss man ins Rudimental-Buch schreiben: Bitte mehr von solchen kenntnisreichen Artikeln!

Bleibt nur zu hoffen, dass bei drumheads nicht schon wieder ein Chefredakteurs-Wechsel ansteht. Schon sind die ersten Editorials wieder doppelt besetzt. Meiner Meinung nach macht Manuela Müller einen guten Job. Wer was anderes behauptet, bekommt eine 32-stel um die Ohren, aber punktiert!

Nice website for Drummers, bookmark it!

Logo rüttmuss.de - source: Website rüttmuss.de

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