480/17: Knowledge.Basics: Von Muskel-Mark, dem Häkchen und Übung

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

 

Übung krümmt den Meister, setzt ein Häkchen in Euer Übeheft.

Muskel-Mark ist der Batman im übenden Musiker. Das könnte genre- und geräteübergreifend geschehen, vermute ich.

Regelmäßig ist es so: Man übt etwas ein mit viel Anstrengung.

Dann vergisst man es und die näheren Umstände wieder.

Später kommt man darauf zurück.

Und dann spielt man es einfach so und es ist plötzlich gut.

Alles Streben in der Musik ist Anstrengung, Verspanntheit. Darum übt man.

Um die Bewegungsabläufe ins „Muskelmark“ reinzuschreiben, also eine Motorik zu erarbeiten, die von selbst trägt und ohne jede Anstrengung.

Weiterführend

407/15: Knowledge.Essentials: Fünf Dinge, die ein gut beschäftigter Sessiondrummer berücksichtigen sollte

Take.Five_Ash.Soan.


Zildjian Cymbals – Behind the Scenes with Ash Soan

1) 2 be on Time
2) Kitsound
3) Feel
4) Be prepared
5) Communication

Sehr schön griffig erklärt.

Ash Soan, London: Und was wir früher über ihn schrieben….

336/14: Video: Die „Rhythm Section“ ist keine Sekte der Diversifikation, das gemeinsame Ziel muss stimmen!

Trailer of our Workshop for BP and Drummers. Full Book, App and live workshop soon available! Info@
http://hsktrio.com/ or http://www.danielhopf.com/
WS-Topics:
– Groove Construction
– Communication/ Cueing
– Shiftings (Verschieber)
– Metric Modulation
– InBetween Grooves
– Pimp the Section

Die beeindruckende Schlagzeugarbeit von Fabian Koke habe ich schon vorgestellt. Ebenso die Bearbeitung von ernstzunehmender, mannigfaltiger Musik durch das Trio „HSK“ (Hopf, Sand, Koke) aus Osnabrooklyn.

Jetzt haben sich Daniel Hopf (b) und Fabian Koke (dr) zu Wort gemeldet, ein „Interactive Groove Concept“ (IGC) angekündigt und damit einen zielorientierten Workshop für Bassisten und Schlagzeuger als Zusammenarbeitshilfe gemeint. Sagt der Bassist: „Hey, Schlagzeuger, spiel mal dynamischer.“ Sagt der Drummer: „Dynamischer? Ick kann nicht lauter.“ So ähnlich stellen sich die 5.000 Mitglieder der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook die Zusammenarbeit der „Rüsemm Seckzion“ (weich gesprochen) vor.

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276/13: Prognosen: Wie aus „R L R R L R L L“ durch Nachdenken langsam „L R L L L L L L“ wurde

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Eine Art Plädoyer, das der Schlagzeuger vielleicht auch als „Playdoyer“ zu interpretieren in der Läge wäre. Würde er es nur wollen.

Die Frage, ob du als Drummer rechts oder links führend spielst, ist eine zunächst selbstverständliche. Dies lebt in dir von selbst wie eine „default“-Einstellung.

Irgendwann fängt dich diese Frage an zu ärgern, dann zu beschäftigen. Und schließlich spielt sie eine zentrale Rolle, nach vielen, vielen Jahren. Wenn du dann, so wie ich, anfängst, gegen alle deine guten Gewohnheiten (als Rechtshänder) anzuüben, tun sich plötzlich vollkommen neue Welten in spielerischer Hinsicht auf.

Du bist dann lange noch nicht gut auf diese „widernatürliche“ Art und Weise zu spielen.

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249/13: Foto: Vom Wandel der Zeiten durch Aufbauen

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Dave Kobrehel (Jazzdrummerworld.com) hat neulich ein Foto von sich veröffentlicht, das ihn als Schlagzeuger beim Morgendrumming zeigt. Was mir daran auffiel: Dave hat ein Gibraltar-Rack. Ich hab noch zwei Pearl-Drumracks herumstehen und entschloss mich jetzt nach diesem Foto von Dave, mein Set deutlich zu straffen und ebenfalls, wieder, in ein Drumrack von Pearl einzubauen. Sowas hatte ich während der Achtziger benutzt und damals nutzten eigentlich alle das. Dann baute ich es wieder weg und war froh, dass ich den Scheiß los war. Jetzt habe ich es wieder rausgeholt und es erlaubte mir, mein ganzes Zeug, vor allem viel zu viele Becken, in enger, fein ausgetüftelter „range“ wieder einzubauen. Nach dem Erwerb eine „Drumtuners“ und neuen Fellen klingt das Set jetzt auch viel besser. Ich bin richtig heiß, wieder mehr zu spielen. Huahhhhhh…..

(EP)

113/2010: HowTo: play Ghost Notes on snare drum? – Rehearsals – Nachlese Schlagzeugunterricht

HowTo: play ghost notes on snaredrum

Ghost Notes (Geisternoten) spielen, das ist so eine Art Königsdisziplin für den interdisziplinären Drummer, schönes Wort, oder? Tschuldigung dafür. In der Sache geht es darum, den Groove zu spielen in einer straighen Time, also durchweg, durch die Bank, gerade aus und hopp, los. Also nehmen wir uns die Hi-Hat, das sind die Zischdeckel, die Meister Lehrmann aus Halberstadt Berlin für so wesentlich hält, dass alles dahinter zurücktritt und an Wichtigkeit verliert. Nein, die Hi-Hat muss grooven, das ist die halbe Miete. Die andere Hälfte der Miete sind dann -ach ja- die Ghost Notes, die auf der Snare ausgeführt werden.

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101/2010: Essentials: Schlagzeuger haben vier Erkenntnisstufen

Essentials: Cloy Petersen (drummer´s focus)

Essentials: Cloy Petersen (drummer´s focus)

Stellt sich mir die Frage: Wo stehe ich? Stufe Zwo, schätze ich. Je mehr ich lerne, desto bewusster wird mir, wie wenig ich eigentlich wirklich kann. Sehenden Auges. Erläutert hat diese vier Stufen übrigens Jürgen Wiehler aus München (ex-Bonfire), der auch als Sammler von rare & vintage-Schlagzeugen bekannt ist.

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