483:17: Video: To The Honor of John Blackwell jr. – #Drumeo


John Blackwell – Drumming Discipline & Improvisation (FULL DRUM LESSON)

Musik vom Playalong hat immer etwas Beliebiges. Hübsches Trallala.

Es sei denn, die Musik dient einem Könner seines Fachs zur Illustration dessen, was man gelungenes Drumming auf höchstem Niveau versteht. Körperspannung, Groove, Passion: Alle jene Eigenschaften, die diesen Drummer so auszeichneten, mal ganz abgesehen von seinen überaus fulminanten Livegigs im Zeichen des kleinen Prinzen von Minneapolis.

John Blackwell war ein ganz Großer.

Ich habe mir aus Anlass seines Todes diese Drumeo-Lesson nochmal angesehen, die er 2014 gab. Man könnte sie „Grooven mit Gott“ nennen. Ein kurzer Nachruf war hier auch zu lesen. RIP – John Blackwell. What A loss.

Und wieder 1.000 neue Dinge entdeckt, an denen man üben könnte.

464/17: Knowledge: Drumtuning mit dem tune-bot – Paar Gesichtspunkte zur richtigen Stimmung von Drums

Let Them Eat: Sonor Signature Snare (geöffnet wg. Fellwechsel) #TTT

Mit dem Anwenden von Oddmetern, Latin Grooves und schwierigsten Samba-Batacuda-Riddims befasst man sich das halbe Leben und im Schlagzeugstudium. Um am Ende Wumms-Klatsch zu spielen: Four On The Floor. – Das Schlagzeug spielen „Wumms-Klatsch“ zu nennen, dabei dürfte es sich um größtmögliche Vereinfachung des Lebens handeln. Kaum ein Instrument erfordert soviel Koordination, Körperbeherrschung und musikalisches Gespür. Und am Ende klingt es dann Scheiße. Schlagzeug stimmen vergessen? Ha!

Das Thema Drumstuning ist kurz gesagt eine lebenslange Wüste maßgeblicher Unkenntnis, die der schlagzeugerische Mensch mit den Lebensjahren mit immer mehr Sinn füllt. Irgendwann ist man ordentlich verwirrt. To much information.

Wie man Trommeln richtig stimmt?

Nein, es gibt kein Patentrezept, sondern nur ganz viele unterschiedliche Ansätze. Es geht darum, den besten Ton aus dem verwendeten Schlagzeugequipment rauszuholen. Wobei wir bei der grundlegenden Erkenntnis sind: Auf die Kessel kommt es an. Aber, und das nimmt Wunder, der deutsche Schlagzeugstimmer Rossi Roßberg, den manche als Drumtuningguru bezeichnen, sagt: Zu ungefähr 80% kommt es nicht auf die Hardware (die Kessel) an, sondern auf das richtige Stimmen der verwendeten Felle. Möglicherweise sollten diese nicht allzu alt sein, das erleichtert das Stimmen schon mal. Natürlich ist ein Luxusschlagzeug gut und sauber verarbeitet und lässt sich besser stimmen, als Billigimport-Grauware aus Taiwan. Allerdings lässt sich selbst solches Zeug in Folge ausgereifter Massenfertigung besser als früher in einigermaßen anhörbare Stimmungen tunen.

In den meisten Proberäumen Deutschlands liegt Schlagzeugequipment lieblos abgestellt herum wie Sperrmüll. Jeder darf mal ran. Das Multiplay by drumset ist vielleicht auch der wesentliche Grund dafür, dass von multiplen Persönlichkeiten, die hinter dem Schlagzeug sitzen, niemand persönlich noch die Verantwortung übernehmen mag, für eine gute Stimmung zu sorgen. Außerdem sind die Geschmäcker zum Kotzen verschieden. Es gibt kein richtiges und kein falsches Stimmen, erlaubt sei, was gefällt. Siehste. So einfach ist das.

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Griechiches Zeichen für "Flux"

453/16: Video: Claus Hessler: Double Paradiddle (full drumlesson) via #teamoltv

Jose.Cortijo_Onlinelesson


Full Drumlesson – Claus Hessler: Double Paradiddle

Ich habe den Herr der Ringe nie gelesen. Seit ich Claus Hessler kenne, bekomme ich Interesse, die Geschichte anzulesen. Eins wäre gewiss: Ich würde mich durch das Buchstabenalphabet des Herrn der Stockhaltung, Claus Hessler, seiner Übungen zurechtfinden. Hessler nimmt A, B, C und D immer mit korrekten Namen aus jenem Herren der Ringe ins Gebet und zitiert textsicher. Lasst uns zum Herrn der Stöcke werden und nicht diese umgekehrt. Habt Ihr das verstanden?

Die Akademie Onlinelessons.tv mit Sitz im Internet, bzw. Neustadt an der Weinstraße, hat eine Lesson aus dem Schulungsangebot des Schlagzeugers Claus Hessler zum Thema Double Paradiddle zur Verfügung gestellt. Die rund halbstündige Lesson zeigt nützliche Anwendungsbeispiele für den Double Paradiddle, Hinweise zur Moeller-Technik (Hand- bzw. Stockhaltung). „Damit wir gleich mal sehen, was das in Dollar wert ist,“ sagt Claus Hessler, wendet er einfach mal den Half Time Shuffle an, um jene Paradiddles „gefickt einzuschädeln“, bzw. einzustreuen. Die Moeller Whip ist kein Glas Mayonaise Miracel Whip, auch wenn die Schlagfolge auf den ersten Blick mirakelhaft erscheinen mag.

Viel Spaß mit der Onlinelesson von uns Claus, einem der größten Dezenten (unterschätzt den Mann, er kommt flux, aber gewaltig). Der Mann schafft es in dieser Lesson, aus den Sticks kleine Wassertröpfchen rauszupressen. Diese Stockhaltung nennt man „brutal grip“, ist aber in den ernsthaften Lehrasservaten nicht eigens verzeichnet. Ein echter Geheimtipp also.  Doch, bitte, seht selbst.

Lessonindex: Die Materialien zu dieser Lesson stehen im Archiv der Onlineakademie zum Download zur Verfügung! Schlagzeugunterricht kannst Du kostenlos testen unter:
http://onlinelessons.tv/testen/

Weiterführender Link

Lachen (gif)

438/16: Positionen: Lächle – Oder lache. – Hauptsache, fröhlich. No matter, if he´s black or white! #Linktipp

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Frankie Drums (gif)

Phil Collins Gorilla Drums, Schlagzeug (gif)

Es geht um die Frage, wie man erfolgreich übt und tatsächlich weiter kommt, beim Schlagzeug spielen. Andi Bühler (Berlin) hat jetzt eine neue Website und da wurden wir vernünftig fündig. Profund. Und hauen nun mächtig drauf: Propfund. Hicks. Es geht hier auch um Drogenberatung.

Weit ist der Weg bis nach Canossa.

Andi Bühler, Drummer mit Wohnsitz in Berlin, hat jetzt den Drumcode aufgeschrieben, videotisch aufgenommen und zeigt in kleinen Einspielern, wie man Schlagzeug spielt. Ein großes Thema seinerseits: die innere Gelassenheit, bis die gordischen Knoten platzen. Die große weite Welt ist ernst, verbohrt und schüttelt den Kopf über was wir machen, was?

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422/15: Positionen: Vom Eier schütteln, schäkern und von Trockenübungen für Percussionisten

Jose.Cortijo_Onlinelesson IMG_4483_Pro.Percussion

Onlineakademien brauchen Feedback. Gemeint ist nicht die Übersteuerung der Übestünde mit einem vorherrschenden Miiiihhiiieeeeeeppppp, sondern das Echo der Drumschüler: Ob es was genützt hat, das? Hier ist ein Versuch.

Gut ist eine Sache an sich immer dann, wenn sie Zugang zu den eigenen Synapsen findet. Im besten Falle Kopfkino.

Nun kann ich sagen, dass ich ursprünglich skeptisch an die Sache herangegangen bin. In der Dozentenliste von Onlinelessons.tv, dem einzigen vernünftigen Onlineunterricht Deutschlands (Achtung: Übertreibung!) hat neuerdings Prof. José J. Cortijo Platz genommen. Besser gesagt steht er da, vor den Kameraperspektiven, und wir erinnern uns das Stück „José, der Straßenmusikant“ von Lena Valaitis. Während er so rüttelt und schüttelt, erstmals am 30.11.15 abends bei Onlinelessons.tv, wird deutlich, er kann es nicht gewesen sein: „Da kommt José, der Straßenmusikant, ole ole, der Straßenmusikant. Von nah und fern kommt alles angerannt, ole ole, der Straßenmusikant. Hoch in den Pyrenäen, oh ho ho ho, hat man ihn schon gesehen, …“ undsofort. Es ist nicht das große Ding, das er zelebriert. Florian Alexandru-Zorn nennt ihn den „Guru der small percussion“.

Von mir aus. Ich habe die wichtigsten Erkenntnisse oben auf einem schwarzen Banner zusammengefasst. Auf die Frage eines Onlineschülers, ob es für das Shaken auch Trockenübungen gibt, die José J. Cortijo empfehlen könne, sagt der sinngemäß: „Nein, und das sähe ja auch seltsam aus, du läufst die Straße lang und shakerst trocken.“ Na ja, das ein Brüller. Die Handbewegung dazu zu beschreiben, ziemt sich für diese Website nicht.

Mein Skeptizismus wich im Verlaufe der zwei jeweils halbstündigen Lessons und das ist vielleicht auch das Wesentliche: Man bekommt guten neuen Input und denkt mal nach über die Baustellen seines Lebens als Drummer. Zu denen gehört zweifelsohne der große Reisshaker von LP-Percussion, der ungenutzt auf meinem Berliner Schlagzeug im Proberaum herumliegt, weil ich mir schon seit langem vorgenommen habe, das Becken und die Hihat mal zutreffend durch einen Reisshaker zu ersetzen, nach dem Helge Schneiderschen Motto: Es gibt Reis, Baby.

Weiter üben…

Für die todo-Liste, darüber nachzudenken:
Wenn das Thema Percussion im Drumsunterricht von Bedeutung sein wird, empfiehlt sich die Rekrutierung von Stephan Emig, einem absolut tollen Schlagzeuger und Percussionisten, dessen Wirken als Percussionist (bspw. für Stefanie Heinzmann) gefällt. Stephans Dozentenqualitäten stehen außer Frage.

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

415/15: Review: Das war die Drummer Week 10.15 bei Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße #Pfalz

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Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

Drummer Week 10.15 Onlinelessons.tv

Ist das Bezahlfernsehen? Oder gar die Zukunft? Online lernen? Wäre das nicht offline besser? Im Prinzip schon, aber….Ein paar Nachüberlegungen zur Drummer Week von Onlinelessons.tv von Drumkomissar Tulip, Abt. Researchen

Rund um die Popakademie Mannheim unter der Leitung ihres Gründers Prof. Udo Dahmen entsteht Stück für Stück ein musikalisches Fluidum von beachtlicher Relevanz. Es ist ein Popprodukt, das poppt. Udo Dahmen ist Mentor, Musiklobbyist, Popprofessor, Schlagzeuger mit klassischer Ausbildung, Rockmusiker, Studioschlagzeuger und ein sehr ernsthafter, stets freundlich-verbindlich auftretender Mensch. Als Schlagzeuglehrer war er Ausbilder von Drummern wie Benny Greb, hat in Dinkelsbühl gelehrt, in Hamburg und schafft jetzt in Mannheim Maßstäbe für Popeducation.

Der Schlagzeuger Florian Alexandru-Zorn hat Zeit in Anspruch genommen, die er benötigte, um ein Online-Studio in Neustadt an der Weinstraße (Pfalz) aufzubauen. Es gibt eine GbR namens Webutainment mit Marco Besler (Technik), während Florian die schlagzeugerischen Skills der Online-Kundschaft betreut. Die Idee ist naheliegend, amerikanisch und wird seit kurzem mit deutscher Gründlichkeit umgesetzt. Unter Onlinelessons.tv melden sich im europäisch-deutschsprachigen Raum  Musiker an, die strukturierte Unterweisung an ihrem Instrument suchen. Längst ist Schlagzeug nur noch eins von mehreren Fächern, man kann hier Bass lernen, Piano, Gitarre oder Schlagzeug. Man entrichtet eine geringgehaltene Abo-Gebühr monatlich und schaltet sich per Internet zu Videostreaming-Unterrichtseinheiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zu, kann im Chat Fragen an die Dozenten richten und strukturiert am besser werden seiner selbst arbeiten. Mit Strom und Wasser (frühere Band von Benny Greb) könnte es sinngemäß heißen: „Mit Fleiß, Blut und Verve.“ Oder so ähnlich.

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Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

406/15: Drum studies: Quintulös – inspired by the one & only Anika Nilles – und was Rosanna dazu sagt!

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Quintulös - inspired by the one & only Anika Nilles

Um es mit Wolfgang Petry, bunte Fädchen-Träger, Wolleheld, zu sagen: „Hölle Hölle Hölle“ – Quintolen, das ist Wahnsinn.

Anika Nilles mag Quintolen und ich mag Anika. Unter anderem spielte sie ein paar Quintölchen und es ward um mich geschehen. Inzwischen hatte ich das Vergnügen, einer Onlinelesson mit ihr beizuwohnen, das falsche Wort für das Ansehen einer drummatischen Onlinelesson von Bedeutung. Anika hat mich drummatisch eingefangen, seit kurzem übe ich diese Harvesterhuder Hammerrhythmen, in denen es ohne Quintole nicht geht. Hinzu kommt: Es gibt für Quintolengrooves kaum vernünftige Musik zum üben. Liebe Musiker, zeigt Solidarität weltweit: Schafft dafür doch mal PlayAlongs, die sich professionell anhören und her damit. Der Dank der Drummergemeinde wäre Euch gewiss. Schickt mir Audiodateien davon zu oder kontaktet mich über Facebook. Ihr erkennt mich am farblich nicht gestreiften Gesicht…. – ein dreifach „T“ (Tusch“, ein Triplet T).

Was nun die obige Abbildung angeht, so ist folgende Grundüberlegung neu gewachsen, während des Unterrichts. Aus dem Übungsfluss des Quintolischen erwuchs etwas Diabolisches: Die Idee, dass man den weltberühmten Rosanna-Groove auf Quintolen umbaut. Und dass das wie Hölle groovt, gib mir fünf. Das zu spielen macht jedenfalls drummatisch Spaß und wenn ich Zeit habe, werde ich mal ein Video davon zur Verfügung stellen. Heute nicht. By the way: Danke, Anika, für grundsätzliche Ideen zum Quintolischen.

400/15: Video: Benny Greb stellt Ansätze und Erklärungsmuster von „The Art & Science Of Groove“ vor per #Drumeo

Videotipp

Videotipp


Benny Greb – The Art & Science Of Groove (FULL DRUM LESSON)

Erfolgsmodell: Aus Kanada kennen wir Drumeo von Jared Falk, in Deutschland ist Florian Alexandru-Zorn mit Onlinelessons.tv erheblich am Zulegen. Gerade wird nochmal umgebaut: Größer, schöner, wirkungsvollerer Auftritt. Erfolgsmodell Internet mit erheblichen Zuwachsraten – doch Vorsicht: Onlinelessons können süchtig machen. (*)

Benny Greb, Hamburg, weltreisender wissenschaftlicher Botschafter in den ManGroove-Sümpfen der Welt, reist zu Jared Falk (Drumeo, Kanada). Heraus kommt eine Onlinelesson „für umme“ (kostenlos), das kommende Unterrichtsmedium weltweit. Der Onlineauftritt von Drumeo hat sich erheblich verändert und verbessert. Nöff nöff: Sie sind gewiefte Marketingbunnys, Hasen, im Schaugeschäft. Die Lesson von Benny Greb auf Drumeo erfüllt Marketingziele: Drumeo und Benny Greb geben mit freundlichen Worten, warmem Witz und netter Geste kostenloses Wissen weiter.  Das soll Lust auf mehr machen. Eine klassische Win-Win-Win-Situation: Alle wollen trommeln wie Benny, der verkauft Millionen DVDs und Jared Falk möchte Schülerkunden rekrutieren. Dafür benötigt heftige Tutoren, Identifikationsfiguren, Zeiger, Popstars an der Fuß- und Menschmaschine, rüdeste Rudiments und als Fill In drei Gewinner-DVDs „The Art & Science of Groove“, wenn man einen Kommentar auf Youtube hinterlässt. Jesus!

Das Video ist kurz gesagt wunderbar. Eine Inspirationsquelle, über sich als Drummer in sinnlicher, aufmerksamer Art und Weise zu reflektieren. Es geht um Groove, um Atmung, Taktinterpretation, das „behind or against the Click“-Playing. Um Fokussierung. Das alles sei nicht esoterisch, versichert Benny und spielt uns zwei, drei tolle Stücke Schlagzeug mit Kompositionen von sich vor. Am Ende des Videos ist man irgendwie glücklich beseelt, dass Internet etwas möglich macht. Und was.

(*) Aus Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook zur Drumdroge „Onlinelesson“, Droge Drum: „++++ Hat seinen Schülern den Stoff vermittelt: Musik-Lehrer wegen Drogenhandel verhaftet ++++““

344/14: Knowledge.Lessons: Somewhere Over The Rainbow sitzt Jeff Porcaro auf Wolke „Sieben“ und trommelt den Mushanga!

Somewhere Over The Rainbow

Wir sind als Drummer heute in unseren Gedanken bei einem der überzeugendsten Drummer weltweit: Dennis Chambers, aktuell in gesundheitlich ernstzunehmenden Schwierigkeiten, wenngleich sich die Nachrichtenlage heute Morgen etwas bessert: Es heißt, er sei aus einem Koma erwacht und man hege große Hoffnung. Genaueres weiß man nicht und es geht uns ja eigentlich auch nichts an. Es ist vielmehr so, dass wir „Prayers“ senden, gute Gedanken und Gebete,  für einen der ganz Großen der Drummerszene weltweit.

Da wir aber schon auf Wolke sieben sitzen und uns gedanklich mit der Vergangenheit befassen, bekamen wir vor ein paar Tagen Gelegenheit, diesen ganz echten, brandenburgischen Landregenbogen zu fotografieren. Dann dachten wir an einen ganz, ganz dicken Haitianer, der längst verstorben ist und der zu seiner Ukulele eben jenen Song gesungen hat, und das auf eine ganz und gar unvergleichliche Art und Weise, sehr berührend.

Und während wir so schwelgen in wohliger Wärme unserer Erinnerungen, fällt uns Jeff Porcaro ein, einer der „drummer´s drummer“ aller Zeiten, viel zu früh gegangen. Aber wir sind nicht jammerig, sondern jam-mig. Interessiert an Jams, an jam sessions mit guten Musikern. Mit solchen, die uns inspirieren, und von denen wir etwas lernen können. Jeff hat viele Standards weltweit gesetzt, in schlagzeugerischer Hinsicht, einer davon nennt sich „Mushanga“ und mit dem befasse ich mich gerade.

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317/14: Video: vom 17.03.14: 5/4 tel Groove aus Ralph Humphrey´s „Even In The Odds“

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Wenn man im Unterricht vom gemeinsamen Räsonieren über vertrackte Drumrhythmen videotische Aufzeichnungen anfertigt, so ist es in Ordnung, wenn man den Schüler dabei ausgiebig anzuschauen berechtigt ist. Er ist das Objekt der Begierde. Bzw. seiner. An laienhaftiger Firmamenz will sich der Betrachter ergötzen. Oder er wünscht, Verbesserungen bzw. Fortschritte anzuschauen. In diesem videotischen Moment bleibt der Schlagzeuglehrer draußen.

 

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316/14: Lessons: Der 5/4-tel aus ‚Even In The Odds“ (Ralph Humphrey)

Ralph.Humphrey.five.quarter

Quelle: ‚Even In The Odds“ (Ralph Humphrey)

Teil 1: 5/4tel
Sprich: Tacka Da Tacka Da Tacka Tacka — Das Huhn macht Kikeriki!

Teil 2: 5/4tel
Sprich: Tacka Da Tacka Da Tacka Tacka — Das Huhn macht Kikeriki!

Ich mach Bubu. Was machst Du?

In den Videos wird das obige Notenbild nicht „haarklein“ nachgespielt, sondern sinngemäß. Und darüber improvisiert. Der Sinn der Übung war, die Zählweise lautmalerisch und spielerisch zu empfinden und sich Brücken „over troubled water“ zu bauen.

293/13: Workshop: Fünf Tage Intensivunterricht vom 31.07.-04.08.13 in Kreuzberg @Drumtrainer Berlin

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Vom 31.07. bis zum 04.08.13 findet die Berlin Drum Week statt, ein Programm von Drummern für Drummer, das sich sehen lassen kann. Beachtet die weiterführenden Hinweise. Letzte Teilnahmebuchungen sollten (Stand 30.07.13) immer noch auf die Schnelle möglich sein!

Es ist so weit. Die „Berlin Drum Week“ findet jetzt in Berlin statt.

Es folgen fünf Tage Intensivunterricht bei der Berliner Schlagzeugschule Drumtrainer. Veranstaltet wird das mit Hilfe und Unterstützung von Percussion Creativ, einem Verein, in dem Schlagzeuger sich sammeln, um die Welt rhythmisch zu beherrschen. Das ganze Programm lässt darauf hoffen, hinterher tatsächlich um einiges besser da zu sitzen.

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281/13: Video: Der „Paradiddle Latin“ im Unterricht

R L R R - L R R L - R L

R L R R – L R R L – R L


Paradiddle-Latin, rehearsals (via Youtube) 

Wieder ein Video aus dem Unterricht. Die Lehrerin heißt Sabine Zlotos (Homepage) unterrichtet in Berlins Norden, im Wedding.

Der „Paraddidle Latin“ ist eine Sau. Aber eine, die groovt. Mag ich sehr. Das Konzept der RL-Verteilung (rechts/links) ist einzuüben. Im Weg steht einem hauptsächlich die zweite Bassdrumnote. Sie ist „off the line“, genau zwischen zwei Händen. Das präzise zu spielen, ist erst mal wie „mit Brett vorm Kopf“. Wenn du es erst einmal geschnackelt hast, wird es zu etwas logischem.

Zurück zur Sau: Die Sau macht Spaß.  Wirklich.

276/13: Prognosen: Wie aus „R L R R L R L L“ durch Nachdenken langsam „L R L L L L L L“ wurde

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Eine Art Plädoyer, das der Schlagzeuger vielleicht auch als „Playdoyer“ zu interpretieren in der Läge wäre. Würde er es nur wollen.

Die Frage, ob du als Drummer rechts oder links führend spielst, ist eine zunächst selbstverständliche. Dies lebt in dir von selbst wie eine „default“-Einstellung.

Irgendwann fängt dich diese Frage an zu ärgern, dann zu beschäftigen. Und schließlich spielt sie eine zentrale Rolle, nach vielen, vielen Jahren. Wenn du dann, so wie ich, anfängst, gegen alle deine guten Gewohnheiten (als Rechtshänder) anzuüben, tun sich plötzlich vollkommen neue Welten in spielerischer Hinsicht auf.

Du bist dann lange noch nicht gut auf diese „widernatürliche“ Art und Weise zu spielen.

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272/13: Foto: Aus dem Unterricht „1 ta ta 2 ta ta“ (Triolen), „Am ster dam Am ster dam“, 1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

Schlagzeuger sprechen Gaga, um sich Sachen beizubringen. Ein keineswegs repräsentativer Kurzüberblick über die wichtigsten Zählzeitenlicks….

Wie erklärt man eine Triole? Mit „Humms Ta Ta“ – oder: „Fleisch tar tar Fleisch tar tar“ oder „Vege tar Vege tar“ (politisch korrekter), aber nicht „Ve ge ta riar…“ – zwei Noten zu viel. Bei Schlagzeuger auch verbreitet: „Am ster dam Am ster dam“. Nicht bei Kiffern, übrigens, sondern bei Leuten, die Swing üben möchten.

Leute, bleibt korrekt. Und jetzt von vorn: „1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e2“  – grausam. Oder?

269/13: Video: Vom Mozambik spielen, Sabine Zlotos und regelmäßigem Schlagzeugunterricht

Videotipp

Videotipp

Was ich mich frage: Kann eine Jazzband irgendwo auftreten und sagen, „die Halle rockt“? Wir spielen zu zweit den Mosambik, Sabine und ich. Das rockt auch, ist aber sprachlich totaler Bullshit. Mosambik rockt? Wir spielen den Mosambik „locker vom Hocker“ aus. Okay, das macht jetzt kaum Sinn, das noch weiter zu verfolgen.

In diesem Video spiele ich mit meiner Lieblings-„ghost drummerin“ Sabine Zlotos den Mosambik, einen Groove, für den der Schlagzeuger Steve Gadd unter anderem federführend steht. Das Video ist schön geworden, ich mag es. Da es mit 640 Pixeln dargeboten ist, aber komprimiert für schnelle Webauftritte, kommt es in der Art eines „google drum view“ daher, das Gesicht postpubertär verpixelt. Man stelle sich vor: Google entwickelt „drum view“. In der Art von open streetmap für Behinderte, mit Videos und Snapshots von Drummern an ihren Arbeitsplätzchen. Ein sehr soziales Werkzeug.

Ich habe das Video mit der App „socialcam“ aufgenommen. Wenn jetzt jemand sagt, es fehlt da „colour of life“, dann sage ich Nö, ich will keine Farbe, ich mag es, schwarz-weiß zu sehen und so habe ich es absichtlich eingestellt.

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268/13: Video: The Planet Drum und das Älter werden und nochmal ganz grundsätzlich…


Einblicke in thePlanetDrum (3)

Ich werde in diesem Jahr noch 67. – „Wir begleiten Christian zu seiner Unterrichtsstunde bei thePlanetDrum im Studio Prenzlauer Berg. Im Interview schildert er seine persönlichen Eindrücke über den Schlagzeugunterricht bei thePlanetDrum. Weitere Informationen: www.theplanetdrum.de“ (Klappentext zum Video von The Planet Drum)

Der lebenslange Traum, Schlagzeug zu spielen, dann in ein gewisses Alter zu kommen und dann die Prämisse, das Hirn zu beschäftigen. Das Üben selbst ist gegen das Altern.

Großartiger, kenntnisreicher und sehr intimer Beitrag der Schlagzeugschule „The Planet Drum“ über ältere Schüler, die nochmal ganz von vorn anfangen und Schlagzeug drauf schaffen. Weiter so…

Weblotse

242/12: Foto des Tages: Dante Agostini und „Triples Paradiddles“

Triples Paradiddles (Dante Agostini)

Triples Paradiddles (Dante Agostini)

Auch diese Übung hat mir Thorsten Scherer vorgespielt. Ich verweise kurz auf den unmittelbar vorausfolgenden Artikel 241/12. Zeit, sich mal mit Dante Agostini auseinander zu setzen. Der Mann ist ja im Drummerzusammenhang berühmt. Fortsetzung folgt, mit anderen Mitteln.