316/14: Lessons: Der 5/4-tel aus ‚Even In The Odds“ (Ralph Humphrey)

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Quelle: ‚Even In The Odds“ (Ralph Humphrey)

Teil 1: 5/4tel
Sprich: Tacka Da Tacka Da Tacka Tacka — Das Huhn macht Kikeriki!

Teil 2: 5/4tel
Sprich: Tacka Da Tacka Da Tacka Tacka — Das Huhn macht Kikeriki!

Ich mach Bubu. Was machst Du?

In den Videos wird das obige Notenbild nicht „haarklein“ nachgespielt, sondern sinngemäß. Und darüber improvisiert. Der Sinn der Übung war, die Zählweise lautmalerisch und spielerisch zu empfinden und sich Brücken „over troubled water“ zu bauen.

307/13: Video: Stick Control, Seite 26

stickcontrol

Stick Control – Seite 26

Genau, Stick Control. Ein Buch, das man als Standardwerk bezeichnen darf. Aus dem Buch Seite 26, kurze Sequenzen, erst auf der Snare, später verteilt. Dazu ein paar Ostinaten. Später, wenn man sich wundgeübt hat, Penaten. Scherz.

Das Video ist leise. Man muss den Lautsprecher etwas nachbearbeiten.

293/13: Workshop: Fünf Tage Intensivunterricht vom 31.07.-04.08.13 in Kreuzberg @Drumtrainer Berlin

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Vom 31.07. bis zum 04.08.13 findet die Berlin Drum Week statt, ein Programm von Drummern für Drummer, das sich sehen lassen kann. Beachtet die weiterführenden Hinweise. Letzte Teilnahmebuchungen sollten (Stand 30.07.13) immer noch auf die Schnelle möglich sein!

Es ist so weit. Die „Berlin Drum Week“ findet jetzt in Berlin statt.

Es folgen fünf Tage Intensivunterricht bei der Berliner Schlagzeugschule Drumtrainer. Veranstaltet wird das mit Hilfe und Unterstützung von Percussion Creativ, einem Verein, in dem Schlagzeuger sich sammeln, um die Welt rhythmisch zu beherrschen. Das ganze Programm lässt darauf hoffen, hinterher tatsächlich um einiges besser da zu sitzen.

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288/13: Lehrmittel: Neue DVD von Claus Hessler bei Alfred erschienen „Drumming Kairos“

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Und hätte Otto Waalkes jemals einen Sohn schlagzeugerisch erziehen wollen, so hätte er zweifelsohne gerüttelreimt: „Du schaust Dir jetzt den Hessler an, dann wirst Du immer besser, Mann!“

Ich hab kürzlich das Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler und Dom Famularo käuflich erworben. Und das war auch gut so. Denn ich habe vor, links und rechts in Ordnung zu bringen. Bzw. umgekehrt. Wie jetzt?

Mir gefällt die Arbeit und das Spiel von Claus Hessler schon länger, nicht zuletzt ist er ein Verfechter der geordneten Stocktechnik. Das ist genau die grüne Wiese, auf der ich Zeit meines Lebens nie sonderlich gründlich zuhause war. Nun bin ich 51 Jahre alt und muss alles nochmal von vorn? Wahrscheinlich: Nicht back to the backbeat, sondern back to the basics. Die Basics, das ist mir klar, sind genau, woran ich in meinem Spiel noch erheblich arbeiten muss. Und ich werde tatsächlich noch besser. Jenuff.

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282/13: Foto: Daily Exercises (mit Claus Hessler, Dom Famularo)

Hab´s gerade sehr am Wickel, dieses Buch: „Open Handed Playing“ von Claus Hessler und Dom Famularo. Und was da so zu spielen angeboten wird, z.B. „linear drumming“. Ganz einfach one after another und wenig nur gleichzeitig. Alle vier Gliedmaßen (!!) hübsch nacheinander aufs Fell aufsetzen. Und fertig.

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281/13: Video: Der „Paradiddle Latin“ im Unterricht

R L R R - L R R L - R L

R L R R – L R R L – R L

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Paradiddle-Latin, rehearsals (via Youtube) 

Wieder ein Video aus dem Unterricht. Die Lehrerin heißt Sabine und unterrichtet in Berlins Norden, im Wedding.

Der „Paraddidle Latin“ ist eine Sau. Aber eine, die groovt. Mag ich sehr. Das Konzept der RL-Verteilung (rechts/links) ist einzuüben. Im Weg steht einem hauptsächlich die zweite Bassdrumnote. Sie ist „off the line“, genau zwischen zwei Händen. Das präzise zu spielen, ist erst mal wie „mit Brett vorm Kopf“. Wenn du es erst einmal geschnackelt hast, wird es zu etwas logischem.

Zurück zur Sau: Die Sau macht Spaß.  Wirklich.

278/13: Positionen: Was ich alles kann!

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Unglaublich, ich sage, ich will üben gehen. Sie sagt: Das kannst du doch schon.

Ich denke gar nicht lange nach, es liegt sofort direkt vor mir auf der Hand und war es Platon, mit dem ich dachte? Ich erwiderte schnell:

Sehr lieb von dir. Danke dafür. Die ganze Wahrheit ist: Ich bin nur ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn. Unglaublich, was ich alles nicht kann. Es ist mehr, als ich kann. Ich weiß es.

Benedetto hat mitgewürgt an was ich erwidere. Der Sechszehntel. Aus Rom.

Und ich steh unter Strom. Elektrisiert, Drehstrom. Ich kann am Schlagzeug gar nichts. Das allerdings am besten. Das hat Rüdiger mal über sich gesagt. Als wir noch Freunde waren. Er ist nicht mehr mein Freund. Aber ich übe immer noch sehr gern, tja, was bleibt.

(Aus dem Proberaum, per iPhone, das musste ich sofort wegblöken, pardon -bloggen.)

276/13: Prognosen: Wie aus „R L R R L R L L“ durch Nachdenken langsam „L R L L L L L L“ wurde

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Urlaubsbesteck eines Schlagzeugschülers

Eine Art Plädoyer, das der Schlagzeuger vielleicht auch als „Playdoyer“ zu interpretieren in der Läge wäre. Würde er es nur wollen.

Die Frage, ob du als Drummer rechts oder links führend spielst, ist eine zunächst selbstverständliche. Dies lebt in dir von selbst wie eine „default“-Einstellung.

Irgendwann fängt dich diese Frage an zu ärgern, dann zu beschäftigen. Und schließlich spielt sie eine zentrale Rolle, nach vielen, vielen Jahren. Wenn du dann, so wie ich, anfängst, gegen alle deine guten Gewohnheiten (als Rechtshänder) anzuüben, tun sich plötzlich vollkommen neue Welten in spielerischer Hinsicht auf.

Du bist dann lange noch nicht gut auf diese „widernatürliche“ Art und Weise zu spielen.

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275/13: Foto: „Brushetta“ für Drummer, mit Schreibfehler ;-)

Bruschetta für Drummer "mit Schreibfehler" :-)

Bruschetta für Drummer „mit Schreibfehler“ 🙂

Die schwierige Welt der Rechtschreibung. Warum aus „Isadora“ (Mädchenname) als Verniedlichung auch „Isetta“ wird, was man kommod mit einem älteren Auto verwechseln kann und wie sich die italienische Küche „antipasti“ (englisch: „behind the beat“, fortgeschritten „behind the beast“ (Sängerin)) auf den Schlagzeuger im allgemeinen auswürgt. Eine Kurzzusammenfassung komplexen Fachwissens aus überzeugenden, korrekten Nachrichtenquellen. #Brushetta

Was weltweit nur wenige wissen, wurde hier unter der Kategorie „Knowlegdge“, genauer „Knowledge.Advanced“ abgelegt. „Bruschetta“ ist falsch geschrieben, wenn ein Drummerkontext vorliegt. (Nur) In diesem Fall schreibt der Rechtschreibkundige es nämlich „Brushetta“. Warum, ist verlinkt. Halleluja.

Weblotse

272/13: Foto: Aus dem Unterricht „1 ta ta 2 ta ta“ (Triolen), „Am ster dam Am ster dam“, 1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

1 ta ta 2 ta ta (Triolen)

Schlagzeuger sprechen Gaga, um sich Sachen beizubringen. Ein keineswegs repräsentativer Kurzüberblick über die wichtigsten Zählzeitenlicks….

Wie erklärt man eine Triole? Mit „Humms Ta Ta“ – oder: „Fleisch tar tar Fleisch tar tar“ oder „Vege tar Vege tar“ (politisch korrekter), aber nicht „Ve ge ta riar…“ – zwei Noten zu viel. Bei Schlagzeuger auch verbreitet: „Am ster dam Am ster dam“. Nicht bei Kiffern, übrigens, sondern bei Leuten, die Swing üben möchten.

Leute, bleibt korrekt. Und jetzt von vorn: „1ne und e 2 e und e 3 e und e 4 e und e2“  – grausam. Oder?

270/13: Positionen: Seen links, Schlösser rechts, LLRL RLRR

Is it go your own Way? fragte einst Fleetwood Mac auf ‚Rumours‘. sind Schlagzeuger links oder rechts oder sogar beides?

Du hast links so stark zu spielen wie rechts, sagte Simon Phillips. Was du mit den Händen tust, musst du auch mit den Füßen beherrschen, sagt Thomas Lang.

Das ist alles egal, sagt Sabine, Schlagzeuglehrerin aus Berlin. Sie verneint solche Fragen. Der Mensch hat starken und schwachen Efee in seinen gottgewollten Seiten.

Chris Haynes antwortet auf Nachfrage, man müsse die 34 Drum Rudiments alle auch mit Fingern spielen können, anstatt mit Sticks. Das ist der rudimentäre Grund, warum ich das heute schreib.

Wenn ihr mich fragt, finde ich dies alles äußerst interessant. Ich habe keinen der Meinungsträger erschöpfend verlinkt. Ich kann keine Orientierung geben, schreibender Weise. Da bin ich lieber leise. Pssssttt…

Ich glaube, die Kraft liegt im eigenen Weg. Oder?

269/13: Video: Vom Mozambik spielen und regelmäßigem Schlagzeugunterricht

Videotipp

Videotipp

Was ich mich frage: Kann eine Jazzband irgendwo auftreten und sagen, „die Halle rockt“? Wir spielen zu zweit den Mosambik, Sabine und ich. Das rockt auch, ist aber sprachlich totaler Bullshit. Mosambik rockt? Wir spielen den Mosambik „locker vom Hocker“ aus. Okay, das macht jetzt kaum Sinn, das noch weiter zu verfolgen.

In diesem Video spiele ich mit meiner Lieblings-„ghost drummerin“ Sabine den Mosambik, einen Groove, für den der Schlagzeuger Steve Gadd unter anderem federführend steht. Das Video ist schön geworden, ich mag es. Da es mit 640 Pixeln dargeboten ist, aber komprimiert für schnelle Webauftritte, kommt es in der Art eines „google drum view“ daher, das Gesicht postpubertär verpixelt. Man stelle sich vor: Google entwickelt „drum view“. In der Art von open streetmap für Behinderte, mit Videos und Snapshots von Drummern an ihren Arbeitsplätzchen. Ein sehr soziales Werkzeug.

Ich habe das Video mit der App „socialcam“ aufgenommen. Wenn jetzt jemand sagt, es fehlt da „colour of life“, dann sage ich Nö, ich will keine Farbe, ich mag es, schwarz-weiß zu sehen und so habe ich es absichtlich eingestellt.

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268/13: Video: The Planet Drum und das Älter werden und nochmal ganz grundsätzlich…

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Einblicke in thePlanetDrum (3)

Ich werde in diesem Jahr noch 67. – „Wir begleiten Christian zu seiner Unterrichtsstunde bei thePlanetDrum im Studio Prenzlauer Berg. Im Interview schildert er seine persönlichen Eindrücke über den Schlagzeugunterricht bei thePlanetDrum. Weitere Informationen: www.theplanetdrum.de“ (Klappentext zum Video von The Planet Drum)

Der lebenslange Traum, Schlagzeug zu spielen, dann in ein gewisses Alter zu kommen und dann die Prämisse, das Hirn zu beschäftigen. Das Üben selbst ist gegen das Altern.

Großartiger, kenntnisreicher und sehr intimer Beitrag der Schlagzeugschule „The Planet Drum“ über ältere Schüler, die nochmal ganz von vorn anfangen und Schlagzeug drauf schaffen. Weiter so…

Weblotse

249/13: Foto: Vom Wandel der Zeiten durch Aufbauen

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Sonor Signature, Aufbaustand 28.01.13

Dave Kobrehel (Jazzdrummerworld.com) hat neulich ein Foto von sich veröffentlicht, das ihn als Schlagzeuger beim Morgendrumming zeigt. Was mir daran auffiel: Dave hat ein Gibraltar-Rack. Ich hab noch zwei Pearl-Drumracks herumstehen und entschloss mich jetzt nach diesem Foto von Dave, mein Set deutlich zu straffen und ebenfalls, wieder, in ein Drumrack von Pearl einzubauen. Sowas hatte ich während der Achtziger benutzt und damals nutzten eigentlich alle das. Dann baute ich es wieder weg und war froh, dass ich den Scheiß los war. Jetzt habe ich es wieder rausgeholt und es erlaubte mir, mein ganzes Zeug, vor allem viel zu viele Becken, in enger, fein ausgetüftelter „range“ wieder einzubauen. Nach dem Erwerb eine „Drumtuners“ und neuen Fellen klingt das Set jetzt auch viel besser. Ich bin richtig heiß, wieder mehr zu spielen. Huahhhhhh…..

(EP)

242/12: Foto des Tages: Dante Agostini und „Triples Paradiddles“

Triples Paradiddles (Dante Agostini)

Triples Paradiddles (Dante Agostini)

Auch diese Übung hat mir Thorsten Scherer vorgespielt. Ich verweise kurz auf den unmittelbar vorausfolgenden Artikel 241/12. Zeit, sich mal mit Dante Agostini auseinander zu setzen. Der Mann ist ja im Drummerzusammenhang berühmt. Fortsetzung folgt, mit anderen Mitteln.

241/12: Foto des Tages: Dante Agostini Drum School, Thorsten Scherer, der Weihnachtsmann und Doubles Paradiddles

Doubles Paradiddles (Dante Agostini)

Doubles Paradiddles (Dante Agostini)

Ich besuchte neulich sehr gern Thorsten Scherer in Berlin-Lichtenrade. Ein sehr guter, präziser Drummer. Macht die Tür auf und ich staune wie ein Weihnachtsmann! Der kann was. Wat Wunder, wie? Thorsten hat einen großen Bruder, Andreas Scherer, der kann ooch wat am Schlagzeug. Wat ma kann, dat kann ma. Thorsten gibt auch Unterricht: Bitte Konditionen bei ihm erfragen.

Und was man mal geübt hat? Ja, Ihr werdet sagen: Wat ma hat, dat hat ma. Ist aber gar nicht so. Man kann es auch wieder verlernen. Ich werde mich mit Thorsten Scherer noch beschäftigen, bei Gelegenheit. Weil mir die Zeit gerade fehlt, nur so viel vorweg: Thorsten ist derzeit auf Proberaumsuche berlinweit und würde gern sein Set unterstellen und spielen, spielen, spielen. „Ich bin nicht im Flow“, sagt er derzeit. Was bedeutet: Zu wenig geübt. Übungen wie diese schon. Thorsten sucht auch eine gutgehende Band. Ich werde bei Gelegenheit weiter berichten. Ihr Randfichten!

232/12: FotoPodcast: Vom Üben, Üben und Üben, von Schnitzeln, Marion und ihren (zu) weitverbreiteten Kochbüchern

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

Achtung, Drummer: Beim Ausführen von urheberrechtlich geschütztem Material wie z.B. Paradiddles gilt es, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn bereits das gedankenlose Nachspielen kann empfindliche Gebührenansprüche Dritter auslösen. Drum prüft bitte, ob Eure noch nicht ganz vollendete Perfektion letztlich in plagiatartiger Weise anderen Dilettantendrummern als euch zu ähnlich wird. Die zu große Nähe zur Fehlerhaftigkeit bspw. berühmter Drummer kann teure Prozesse auslösen. Für alle anderen Drummer aber gilt: Üben, Üben, Üben. Hüben wie drüben, Ihr Mohrrüben!

Dies Übungspad hat mir Bodo vom Drumland (JustMusic) in der Pariser Str./Ecke Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf neulich verkauft. Mit Erfolg. Denn ich sah es, in zwei Größen, wie es da im Laden so lustlos herumlümmelte und nun darauf wartete, von irgendjemand verprügelt zu werden. Ich gebe zu: An dem heutigen Foto von dem Pad habe ich farbentechnisch ein bisschen gedreht. Denn das „rot“ sollte auf einem Foto wie diesem lüstern erstrahlen, den Schlagzeuger, der es betrachtet, sollte eine unumkehrbare Wollust packen. Hat´s geklappt? – Falscher Fehler: Ich habe natürlich vorher nicht im Internet gesucht, ob es bereits so ein Foto gibt? Urheberrechtsanwälte rufe ich deswegen zu: Lasst Gnade walten, sollte ich eine Verfehlung begangen haben. Ich gelobe, auf erste Abmahnung hin dieses gefährliche Plagiat sofort aus dem weltweiten Verkehr zu ziehen.

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