561/19: Video: José Cortijo – Perkussionistenprofi, rahmlos und ohne Schlitztrommel, dafür mondän fotografiert.

José Cortijo - Perkussionprofi (Foto: Quentin Brandt, Meinl Percussion)

José Cortijo – Perkussionprofi (Foto: Quentin Brandt, Meinl Percussion) Für größere Darstellung bitte aufs Bild klicken.

Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt, ist die Frage, die mich ruhelos macht? (Ute Freudenberg, früher)

Antworten gibt es im Perkussiondschungel. Licht ins Unterholz bringt Prof. José Cortijo, Perkussion-Sachverständiger. Ich nenne in diesem kurzen Artikel generell keine Produktnamen, sondern den Protagonisten selbst. Was er hier im Video spielt, ist allerdings hochinteressant. Wenn auch nicht ganz billig. Das Teil nennt sich aframe und bitte, gugelt selbst; und sagt bitte niemandem, dass ich Euch das geflüstert habe. Wie schnell wird man heute abgemahnt. Es ist ein Ding. Ich mein, dies aframe.

Schönes Foto. Ein Ei hat er nicht geshakert. Aber er spielt Triangelsolo, die ihresgleichen suchen. Nicht von schlechten Eltern, der Mann.

Viel Spaß.

558/19: HIStory: Kurzer Überblick über den Inhalt des Buchs ‚Sonor in Weissenfels‘ (Arps Verlag/Autor: Klaus Ruple)

Videotipp

#DuoBob #Trowa #Parshipdrummers #TrommelfabrikWeissenfels #KlausRuple - For more informations please visit Instagram-Account of @klausruplesonorvintagedrums oder especially @sonorinweissenfels

#DuoBob #Trowa #Parshipdrummers #TrommelfabrikWeissenfels #KlausRuple – For more informations please visit Instagram-Account of @klausruplesonorvintagedrums oder especially @sonorinweissenfels


Sonor in Weissenfels- The book of Klaus Ruple

The Founder-Story of SONOR – published at the Arps-Verlag Weißenfels , over 245 pages, written bilingual in german and english ISBN 978-3-936341-30-0 – For the first time, an extensive collection of historic facts from texts, pictures and documents of the Link family and the SONOR company has been compiled and reviewed by the SONOR vintage expert Klaus Ruple. Thanks to his research in Weissenfels and to the present book, the company´s unique and pioneering achievements in the area of German percussion instruments manufacturing now appear in the new splender. – Zu beziehen über den Arps-Verlag Weißenfels unter www.arps-verlag.com weitere Informationen auch unter www.sonor-vintage-weissenfels.net

Und wo wir schon dabei sind (1 Artikel rückwärts hier), kann ein kurzer Überblick über das Buch „Sonor in Weissenfels“ nicht schaden.

Bitte schön. Viel Spaß beim Blättern.

556/19: Video: Josh Dion ist ein Monster in Paris. Na, das war ja zu erwarten. Nur die Zarten komm in Garten.

Videotipp

Vic Firth – Am 30.01.2019 veröffentlicht
Vic Firth Artist Josh Dion performs „The Unclean“ by Paris Monster with Geoff Kraly on bass at the 2018 UK Drum Show in Manchester, England.

Gern hab ich die Fraun gekösst…. !!! Gern hab ich die Fraun gekösst …!!! – Du elender Hurensohn: Nimm diesen Stich! Zack! – Ich sterbe!! Oh das hab ich nicht gewollt. – Ich sterbe !!! – Oh, bitte stürbe nicht. – Dohoch! !!! (sinngemäß zitiert: Otto Waalkes, früher, Friesenjung, wohnt gern hintern Deich)

Mein Besuch gestern bei Just Music hatte Gründe: Durch Beratung im Studioland Erkenntnis gewonnen, Drummer brauchen keine Wireless-Sing A Song-Lösungen , Headsets mit Sendestation. Sängerdrummer sitzt hinten wie fleischgewordener Phunk, fett und feist, dicker Groove, geiler Gesang (ggf. Backings), keine Möppen. Was ich meine: Der Drummer sitzt und fuchtelt nicht auf der Bühne herum. Ehrlich: Ich bin kein Sänger. Ich habe die Stimme nie gern benutzt, sie ist zerkratzt. Wenn kein anderer singt, eben ich. Oder ich singe additiv. Mit einem Play Acoustic von TC Electronics seit kurzem sogar mehrstimmig. Singen könnte ich. Dank Technik.

Zweitens ist Josh Dion ein Groover, schlimmer als Edgar Hoover, und der war schon ein Schwein. Dion ist ein Erweckungserlebnis. Was für Keyboards man sich auf den Rücken schnallt? Gar keine: Da käme man ja nicht ran. Es muss eine stabile Saitenlage sein, rechts:  Analog oder digital? Darüber sprach ich mit Philipp Kasiske (Pinterest) bei Just Music. Wir kennen uns seit mehr als fünftausend Jahren (gefühlt): „Analog. Du musst für so was ein fettes analoges Teil benützen.“ Ich schlich mich in die Ecke der Analogie, bedauerte den Weggang von Anna Los als Sängerin (Silly): Anna log nie. – Anna, Anna, oh Anna.

Das war’s. Schön war’s. Über den Tellerrand der Drumsabteilung gucken. Edit: Das einbauküchenblaue SQ2 von Sonor steht immer noch im Verkaufsraum und sieht so schön aus. Purzelt der Preis? Schön zu wissen: Wenn ich im Dachjuché einen Latte bestelle, sagt die Frau hintern Tresen: „Dein Gesicht kenn ich schon, Du bist öfter hier.“ Ich die Latte und saß, bewundernd die Wandgehänge: Steve Vais Gitarre mit Henkel, Keith Richards Telecaster und Billy Gibbons Axt – das alles wunderbar. Ich freu mich, dass der wunderbare Benny Greb bald in Berlin ist. Benny inspiriert und ist stets eine drummatisch zu nennende Bereicherung. Ihr merkt schon: Geschichte wird neu geschrieben, das Wort fest in den Wort, Schatz, intregiert. Ich intrigiere schon, nein besser: Ich insistiere. Das ist in, Sister.

Danke für alles, Freunde.

Weiterführend

* Multimediaquark: Quarkbällchen im Tulipstagram meinerseits – Stalke mich, bitte bitte stalk mich.

543/19: Drumgear: Die Benny Greb Crasher Hat (Meinl Cymbals Artist Concept Model) – It’s A question of #gear


TAMA Closed Hi-Hat Attachment MXA53

Simply designed closed hi-hat attachment that allows for two different settings by engaging a lever. Attachable to stands from 19.1mm to 28.6 mm in diameter, it’s great for double bass or double pedal players. You can also set the hi-hat cymbals as half-open using the spring. – schreibt TAMA hier

Das Produkt ist preisverdächtig. Love & Peace & Happyness für eine schnuggelige Produktidee, die allerdings einen Preis hat.

Die drei Fotos stehen derzeit noch in keiner Beziehung. Aber wir arbeiten schon dran. Gier, Gear, aber nicht Richard Gere.

Davon abgesehen könnte das daher bald der Fall sein. Abwarten, Tee trinken.

Schwarzen Assam. Mit Zitrone und Honig – gut gerührt, nicht geschüttelt.

541/19: Kritik: Das Regensburger Drummerweekend vom 11.01. bis 13.01. ist zu Ende – eine Nachbetrachtung meinerseits

Die Music Academy ist lokal nahe am Hauptbahnhof Regensburg in einem ehemaligen, zu ebener Erde gelegenen, liebevoll und historisch korrekt sanierten Lokschuppen untergebracht, so flat gebaut wie Flatrate gedacht, eben rund um die musikalische Feldherrenschaft am eigenen Instrument. Schlagzeug, Piano, Gitarre und paar andere Instrumente werden angeboten, bitte genauer nachschauen, ich bin doch kein Erklärbär.

Für das Schlagzeugspiel am Set zeichnet hier Gerwin ‚Geff‘ Eisenhauer verantwortlich. Nomen est omen, drischt der Mann nicht nur auf Holz der japanischen Pro-Marke „Tama“, sondern auf eiserne Becken aus Gutenstetten. Meinl Cymbals liefert dem beruflichen Eisenhauer das Beckenwerk als wäre es eins des Teufels.

Eisenhauer ist stilistisch wirklich mit allen Wassern gewaschen und gibt den Motown-Abend im Verlauf einer dreitägigen Veranstaltung namens Drummerweekend Regensburg 2019 zum vermutlich dritten Male (ich muss nachfragen) genau so überzeugend und umwerfend wie einen äußerst gewieften drums’n’bass-Schlagzeuger – und das im Kontext eines mehr als umwerfenden eigenen Jazztrios namens Trio Elf. Man weiß nicht genau, wofür das „elf“ steht – steht es im Internet ja für Superlative, das Umwerfende, die Übertreibung, man kann es auch als drölf!! mit vielen Ausrufezeichen noch stärker machen.

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540/19: Pfundbüro: Urheber gesucht

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

 

Wenn ein Schlagzeuger oder wenn ein Blogger gern mal einen wegsteckt, mag dies gefährlich klingen, kann aber vollkommen harmlos, ja verschmitzt sein. Zum Beispiel ein Bild. Man sieht es und sagt sich: So toll, das finde ich wirklich frappant. Nicht Frappé. Die beiden Zeichnungen wurden 2014 im März aus dem Internet heruntergeladen, nicht gestohlen. Sie waren frei zugänglich, rechte Maustaste, speichern unter. Es war eine Maus, keine Ratte. Also vollkommen in Ordnung. Heute nun startet unser Pfundbüro eine ziemlich schwer wiegende Frage: Wem gehören diese Bilder? Leutz?

Das tulipanische Büro zur weltweiten Rettung von Uhrheberrechtsansprüchen in Tulpenhausen Germany bittet um Mithilfe. Hat jemand der hiesigen Leser diese zwei Unikate schon anderswo gesehen und wem sind sie urheberrechtlich zuzuordnen. Beweise bitte sofort als erstes an die Redaktion. Beweise beifügen nicht vergessen.

Der Erste gewinnt etwas. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Linkweg hingegen üblich. Meine Lieben, wir befinden uns hier im Internet.

Danke für die Unaufmerksamkeit.

Weiterführend

536/18: Von wegen Dead Kennedys – In Rheinsberg, Brandenburg, steppt vom 12. – 15.03. ein rhythmischer Bär. Es ist nicht Winnie Puuh.

Weder ist es Winnieh Puh, noch Vinnie Colaiuta, es ist diesmal Will Kennedy: „Der Junge muss doch wissen, was er will. Will er nun? Oder will er nicht Schlagzeug lernen?“ Nein, es ist unwahr: Der Drummer heißt nicht Will Kennedy, weil seine Eltern sich das gefragt haben. Vielleicht hat Will Kennedy aber auch gleich von Anfang zu seinen Eltern gesagt: I will. Das ist unten verlinkt. Mehr über die ganze, wahre Geschichte erzählt Kennedy dann persönlich in Rheinsberg.

Der Wind hat uns ein Lied erzählt.

Es entstammt aus einer Brandenburgischen Einöde und ist ohne Aufsitzrasenmäher kaum zu bewerkstelligen. Dafür aber mit Hihatclutch, Bassdrum-Muffkopf und eindeutigem Schlägelgewedel. Wir wedeln uns in der Zeit vom 12. bis zum 15.03.2019 in Rheinsberg einen von der Palme. Der Drummer Will Kennedy kommt und zeigt es uns, drummatisch.

Bitte vornotieren, Schedule anwerfen, Termin eintragen und nicht vergessen, sich zu akkreditieren.

Weiterführend

Rheinsberg rules: Will Kennedy und Du unter Palmen
McCartneys indisches Opel Mantra: I will
McCartneys Mantra: India

534/18: Video: Gerwin verhaut Eisen und legt sich ganz rein zu Weihnachten, in Zimbeln der Fa. #Meinl und Hartholz a la #Tama

Videotipp

Gerwins Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Mini Hats 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 12“ Classics Custom Trash Stack 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 20“ Byzance Big Apple Dark Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash Gerwin is also using a Meinl Percussion 10“ drummer timbale. “Trap“ composed by Gerwin Eisenhauer. – schreibt Meinl Cymbals

Natürlich sind jene auf schmalem Grat unterwegs, auf einer Art Kulturgrenze stehend, die Blogs schreiben. Zum Beispiel über das Thema Drums spielen: „Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen. (schrieb einmal Alexander Block, Süddeutsche Zeitung)

Wir lesen mit hoch gestimmtem Interesse-Fell, was alles Werbung ist und vor allem, wie man Werbung zutreffend kennzeichnet. Da plustert sich der Truthahn auf, for me this is the blue truth. Ja, es ist dieses „eine Hand wäscht die andere“, wenn Meinl Cymbals Videos entwirft und abdrehen lässt.  Wie man Becken abdreht: Ich kenne ein paar von den Pappenheimern, die derartiges durchdrehen. Vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss sagt der Schlagzeuger, auf welche Becken er schlug, besser gehauen: Er heißt Gerwin Eisenhauer und ist einer der filigransten Riddim-Facharbeiter unter den Werktätigen des Schlagvolks. Sein Spiel ist allererste Schlagsahne. Ich bin ein Influenza, also erkältet, weswegen ich Rechtsprechung zufolge nicht bezahlte Werbung zu verlinken hätte. Ich werde hinweisen, dass es u.a. Gerwin Eisenhauer ist, der im Januar in Regensburg drummatische verlängerte Wochenenden ausgestaltet.

Mit allem, was Rang und Rahmen hat. Ich verkauf Euch nichts: Bahnkarten und Teilnahmslose müsst Ihr Euch schon selbst besorgen. Ich werde auch da sein. Wir sehen uns.

Weiterführend

* Das Regensburger Drumweekend 2019
* Website von Gerwin Geff Eisenhauer
* Tante Wikipedia über Geff Eisenhauer

533/18: Gigs, Preview: Donnerstag, den 20.12.18 gibt es ein Konzert von Franz de Bÿl + Vinÿl in Berlin-Charlottenburg! Kommet doch all?

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (p, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Weiterführende Berichterstattung ist verlinkt.

Weiterführend

* Sie ist die Mutter der Meldungsporzellankiste: Die Website blackbirds.tv berichtet

526/18: Veranstaltung: Am 03.11.18 ist Rossi Rossberg in Berlin bei #JustMusic bzw. #JustDrums in der Oranienstr. in Kreuzberg

(aufs Bild klicken)

Welcher ist eigentlich Euer Lieblingsfisch? Und wenn ja, warum? How much is the #tunefish #TTT #Pictuality (aufs Bild klicken)

Es ist wahr, dass man für die besten aller Veranstaltungen im Grunde genommen Werbung nicht braucht. Das gilt jetzt auch für diese Veranstaltung hier. Wer mich morgen persönlich treffen will, kann mich ansprechen (am besten über Facebook). Ich werde auch da sein.

Jetzt findet da am Moritzplatz eine ganze Veranstaltungsreihe statt. Eins davon ist ein Drumtuning-Seminar von 12 bis 17 Uhr mit Schwerpunkten auf Drumtuning und Snaredrumtuning, zweigeteilt. Dass die Veranstaltung auf großes Interesse stößt, war zu erwarten. Es ist eine Art Meat & Great (großes Fleisch, große Drummer, darunter auch Dicke 🙂 treffen sich zum Schlagabtausch). Auf alle Felle.

Mein Lieblingsfisch ist schon ganz lange der Tunefish. Ich hab ihn hier oben zur Würdigung nochmal nachrichtlich abgebildet. Musste ihn erst zusammensetzen aus Rudiments. Also den rudimenten Bestandteilen, die als Ganzes diesen häufig verstimmten Fisch ergeben, weil er sauer ist, wenn er links liegen gelassen wird und Schlagzeuger sich auf ihre faule Haut legen, anstatt gebührend die Felle zu stimmen. Auf alle Felle, Stephanie.

Macht aber gar nichts. Morgen wissen wir mehr. Wir werden Rossi Rossberg Löcher in den Bauch fragen. Autsch. Wer das liest und losfahren will: Es ist vermutlich inzwischen zwecklos. Der Veranstalter JustMusic meldet mir heute auf Nachfrage: Die Veranstaltung ist ausverkauft. Justmusic? Weitermachen….

Weiterführende Links

522/18: Positionen: Es ist nicht alles Holz, was glänzt. Bei Schagerl Drums kommt Messing ins Spiel.

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop


Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET — MASTER

Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET – MASTER
Web: www.schagerl-drums.com
Video: Christoph Aigelsreiter

Man macht sich den Desktop hübsch, dass man ihn ansehen mag.  Sehr gern.

Ein regelrechter Eyecatcher ist dieses Schlagzeug einer österreichischen Firma namens Schagerl.

Ich ahne und vermute: Da liegt was in der Luft. Das ist so was von heiß. Hach.

Weiterführend

517/18: Picpower: Von der Macht schöner Bilder

Love The Drum You're With - Banner

Love The Drum You’re With – Banner (Klick)

Das eine ist ganz schön gelungen, mit dem Einsatz von Filtern, die man für Smartphones käuflich erwerben kann. Ein Herzchen ist angedeutet und es drückt das aus, was wir fühlen: Love, Love, Love. Zum eigenen Instrument. Normal ist das nicht. Oder? Egal: Der Scheitel ist drapiert auf der Höhenachse des Guten, am großen Turkish-Cymbal, etwas mittig gedacht. Die beiden nach oben zeigenden Pobacken des Herzchens, hier scheiteln sie sich.

Und drunter steht „Love the drum your with“ – das ist geklaut, ursprünglich heißt es Love The One You’re with. Aber ist gut geklaut, oder?

Naja, und auch das quadrophonische Pixelhäufchen eins drunter ist geklaut. Ich habe es jetzt als Blaupause vorliegen und kann beliebig viele gute oder blöde Musikerwitze aneinanderreihern. Viel Spaß. Kevin?

514/18: Drums: Zu verkaufen: Shellset von Gretsch, rare & vintage – Ein wunderschönes Naturschlagzeug sucht neuen Herrn bzw. Herrin!

Verkaufe mein Gretsch Set (Round Badge) von 1964! Habe es vor 7 Jahren in NYC/Brooklyn in den USA bei Main Drag Music gekauft!
Coole Natur Maple Holz Optik mit Single Lugs(Böckchen)!! 22”X14” Bass Drum 13”X10” Tom 16”X16” Stand Tom alles mit original Gussspannreifen!
BD Spannreifen habe ich erneuern lassen, habe aber noch die original Reifen! BD Füsse und Stand Tom Beine sind natürlich dabei:)

Icke nicht, aber der liebe Kollege Benedikt Stehle hat in Kreuzberg ein drei Kessel umfassendes Set zu verticken.

Und ehrlich gesagt bin ich sofort heiß drauf geworden.

Doch die Wahrheit ist: Wer braucht schon drei, vier, fünf Sets?

Nein, das Set ist supi, schaut es Euch bitte an. Ich bin nicht am Verkauf beteiligt, bekomme keine Provision und mache dies nur als Durchlauferhitzer, einfach nur um Euch einen Wink mit diesem Stickpfahl zu geben. Alles klar?

Weiterführend

502/17: Bücher: Sonor in Weissenfels (1875-1950) – Ein profundes Stück Unternehmenshistorie bester Schlagzeugbaukunst. Von Klaus Ruple #news


Heintje – Der kleine Trommler (Little Drummer Boy)

Wenn Little Drummer Boy fleißig übt, lautet sein Credo: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach. Wohlgemerkt: Auf der Snare. Dazu das Buch Stick Control. Das sagt schon alles. Und bist Du erst richtig eingearbeitet, nach viel viel Arbeit und mit Schweiß an den Händen, erst dann kannst Du wirklich Fitgemühl entwickeln. Und nun zu etwas ganz anderem.

Nun zugegeben oder anders ausgedrückt: Schonungslos offengelegt.

Das Internet ist nicht gänzlich neu. Links hat es nachweislich schon 1848 gegeben, ganze Familien hießen so. Johannes Link, der im vorbezeichneten Jahr geboren wurde, wurde später ein ganz Berühmter. Percussionsfarmer oder -wie es später hieß- Schlagzeugbauer. Heuer schreiben wir das Jahr 2017, Links funktionieren im Internet nur noch, wenn man eine spezielle Syntax trefflich beherrscht. Aber auch, wenn man sich den Kitbuilder von Sonor aufruft, um sich sein Wunschschlagzeug durchzukonfektionieren. Links früheres Leben war Handarbeit in Weissenfels (Saale). Hier geht es moderner weiter: Der unten aufgeführte Link ist weiterführend. Genauer, verführend. Er führt ins zauberhaft Geahnte. Ins komplette Gestern.

Dorthin – zurück in die Vergangenheit einer großen, großartigen Schlagzeugfirma namens Sonor – führt uns der Historien-Sachverständige Klaus Ruple. Er hat die Geschichte dieser Firma aufgeschrieben und ein ganzes Buch daraus gemacht.

Und bitte, eins müsst Ihr zugeben: Es ist bald Weihnachten.

Der mit dem Drumstick winkt, dem Soundpfahl, kann euch versichern: Das passt als Geschenk unter den Weihnachtsbaum eines jeden ambitionierten Little Drummer Boys. Guckt Euch bitte bloß nicht das Heintje-Video an. Es ist schrecklich, subversiv, geht direkt an die Nerven. Was nun das gepriesene Buch angeht, bitte hier als kleiner Vorschmack – von wegen klein!! – entlang. Tja, eine Marktlücke wurde bislang noch nicht genutzt. Das Buch ist papieren, hat Vorder- und Rückseite, kartoniert. Gar nicht auszudenken, man bekäme es als Podcast oder Audiobuch: Ganz sicher müsste man Ben Becker verpflichten fürs Vorlesen. Der klingt so schön Sonor.

Genug der Räuberpistolen: Schaut das mal an. Noch erscheinen termingerechte Lieferungen zu Weihnachten möglich. Fürs Schätzelein.

Weiterführend

Interner Hinweis
Ein paar der zotigsten Zoten in diesem Artikel sind aus der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook. Wir bitten um Entschuldigung für diesen redaktionellen Laptop, pardon Lapsus.

499/17: Erinnerungen: Alter? Biste Goa?

Ich kann im Moment weder gut schreiben, geschweige denn Schlagzeug spielen. Ich habe in der rechten Hand eine vorübergehende Lähmung, die mich daran hindert.

Allerdings bestellte ich mir bei Volker Träuptmann weiteres Artwork für zwei Bassdrums in 22′ und 20′ bereits vorher, in der Absicht, die Skins zu vereinheitlichen. Ich verstehe schon seit längerem nicht mehr die Achtlosigkeit, das eigene Drumset betreffend und die Degradierung der Bassdrum zum Schattendasein. Für mich ist seit einiger Zeit bereits die Vergaserinnenbeleuchtung derselben mittels LEDs zwingend. Aus sich heraus leuchtend muss sie sein.

Als Prince verstarb, dachte ich einen Moment nach, ob sein Lovesign nicht vielleicht auch meins wäre? Zuvor hatte ich längere Zeit mit dem tibetischen Om herumexperimentiert. Ich trage es als große, einmalige Halskette. Eine zweite in der Art ist nicht mehr erhältlich. Ich ließ es aus Edelstahl mittels CN-Fräse ausschneiden in verschiedenen Größen und machte es aufs Motorrad. So wie andere einen BMW-Phallus oder einen Mercedesstern vor sich her tragen. Und auf der Bassdrum hatte ich es. Nun sollte ein Relaunch her. Dazu inspirierte mich Udo Masshoff mit einer hälftig in puderrot colorierten Bassdrumhälfte.

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488/17: Shopping: Streifzüge im drummatischen Internet-Fruchtgarten: Grebfruit2 has landed, PolyNome bedient der Schlagzeug-Gnom!

Benny Greb - Grebfruit 2 (CD Cover)

Hier wagt sich Benny Greb (Schlagzeuger) auch aus der gesangstechnischen Deckung. Wir hören bspw. alte Phil Collins-Klassiker. Das Album „Grebfruit2“ ist sicherlich in erster Linie eins für die weltweiten Anhänger des Schlagzeugers und bedarf einer großen intellektuellen Freiheit und Großzügigkeit: Mainstreamkunden werden sich das witzige, verspielte und voll Situationskomik steckende Machwerk des Hamburger Ausnahmedrummers nicht anhören. Dumm gelaufen, denn das Ding groovt wie Sau.

Nun ist die CD raus, Grebfruit2 ist veröffentlicht.

Heute habe ich mir die CD virtuell downgeloadet via iTunes.

Bei der Gelegenheit besorgte ich mir auch gleich PolyNome, eine App, die mir als ganz besonders hilfreich aufgefallen ist.

Jetzt folgt die Testphase, der Elchtest. Wird Grebfruit2 an Grebfruit1 heranreichen? Vorab dazu schon mal ein voreiliges Statement: Ja, tut es. Zwei Stücke aus den Meinl-Produktvideos hatte ich hier schon vorgestellt. Es war sozusagen ein sicherer Kauf. I am talking to Jesus all my life. Man zweifelt im Moment noch ein bisserl am Willen von Greb, dem Projekt Moving Parts auch weiterhin Verve und Zuneigung zuteil werden zu lassen. Und hofft, das Projekt existiert freundlich weiter, denn es ist eine sehr schöne Sache. Besonders dankbar nimmt diese Website die Wiederveröffentlichung des Beatles-Songs Blackbird entgegen. Die Schwesternseite gleichen Namens ist hier….

Was nun PolyNome angeht, bin ich zweitens so sicher wie im ersteren Fall. Die App nützt brutal.

Weiterführend

476/17: Bewertung: Meinl Cymbal Tuner (MCT), Chan-Chan, Grebfruit, Kusskuss und die afrikanische Scheißhausfliege #Reviews

Meinl Cymbal Tuner (MCT)


Meinl Cymbals – Benny Greb “Couscous“

Wie eine Art afrikanisches Mascara kommt der Song Couscous, eine Vorab-Auskopplung aus dem im Juli erwarteten neuen Album Grebfruit2 von Benny Greb daher. Gemeinsam mit Sven Peks, der für das Videoediting und Sounddesign verantwortlich zeichnet, ist ein neues Video der Öffentlichkeit als Vorabauskopplung vorgestellt worden. Die Manier von Grebfruit 1, inzwischen ein Klassiker, ist weiter fortgesetzt worden. Die weiteren Instrumente des afrikanischen Groove-Paradesstückchens sind eingesungen, by Benny himself.

Hier geht es um die Meinl Cymbal Tuner (MCT), magnetische Sounddämpfer für Becken, die seit kurzem käuflich zu erwerben sind.  Und:  „Ja, dis kauf ich Euch ab!“ (Olli Dittrich, Werbeikone)

Ich hab sie mir besorgt und Marketing, ja. Wenn Benny das mitentwickelt hat. Na dann. Sympathisch: Ein Döschen mit Karabiner-Haken für den Hosenbund. Wonderful + auch so trekking, vom Gedanken her. Männer eben.

Gestern Abend habe ich sie an die Hose geheftet und am Abend zum ersten Mal eingesetzt.

Ergebnis:
Sehr nützlich. Die Dinger bringen dieses Kalibrieren, dass man mit den Becken so nicht macht. Man hat gute Becken (Meinl) und liebt sie deswegen. Wenn sie die Wunschbecken sind. Und dann setzt man sie ein, die Becken. Und nun sind sie auf einmal zu laut. Nein, sie sind nie zu leise, notfalls haut man nochmal doller drauf. Sie sind zu laut. Dafür sind die MCTer wohl. Für diesen Fall.

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468/17: Video: Das Leben ist kein Drumstick schlecken! – Wie Stockmarketing funktioniert #VicFirth #BennyGreb

Videotipp


Product Spotlight: Benny Greb (SBG)

Man möchte meinen: A Canadian Woodworker is selfpublishing his fine art of woodworking. Mit oder ohne Holzfällerhemd, tut nichts zur Sache. Er ist Holzfäller und ihm geht’s gut, am Tag packt ihn die Arbeitswut. Halten wir eins als Reality Check fest: Dieser Markt ist gesättigt, es gibt Produkte noch und nöcher. Schlagzeugfelle mit und ohne Löcher. Wer noch was verkaufen will, muss anderen Kundschaft abjagen. Die Firma Vic Virth als einer der größten Stickhersteller weltweit hat den Hamburger Schlagzeuger Benny Greb ins Portfolio zurückgeholt. Noch und nöcher: It`s just another Köcher.

Das alles ist kein Grund zur Beunruhigung. Gerade wie ein Pfeil erzählt uns Produktmanager Benny Greb, der Stockhausen der Familie Greb (Urgroßvater baute Klaviere), warum nicht jeder 5B-Stock ist wie jeder weitere. Das kann auch gar nicht sein: Ein jeder ist anders. Bis auf die derselben Baureihe. Die sind perfekt, ausbalanciert, das sei auch sehr beruhigend. Aus egoistischen Gründen ist der Stick entwickelt. Clarity on my cymbals, because it doesn`t set the right cymbal on fire all the time, erläutert Benny den Stickanspruch, den umzusetzen eine Art kleines Frankenstein-Monster in sich trage.

Wir lernen viel über Produktmarketing: Aufmerksamkeit für Produkte schließt die Notwendigkeit ein, emotionale Beziehungen aufzubauen. Mit einer hölzern Wurzel, …Wurzel, Wurzel, Wurzel. Hier kommt der Fan- und der Funfaktor ins Spiel. Schlagzeug spielen macht Spaß. Noch mehr Spaß macht spielen nur mit diesem einen, wirklich unglaublich viel besseren Drumstick. So gut wie Benny Greb kannst Du nur werden, wenn Du den richtigen Stick spielst. Sei nicht verstockt: Das Leben ist gar kein Drumstick lecken.

In der Augsburger Puppenkiste sind die Wurzeln angewandter Holzverarbeitung. Wir spüren die bayerischen, ursprünglichen (Holz)Wurzeln im Hamburger Schlagzeuger mit Beziehungen nach Kanada. Woodpecker? Oder ein Alb? Egal: Nur mit Druck gibt die Zitrone Saft. Gilt übrigens auch für die Bassdrum.

Weiterführend

461/17: Positionen: Was das Jahrhundertschlagzeug betrifft, das CITES Abkommen und Schkopauer Plaschtelascht #SonorSignature

Sonor Signature Banner - Let Them Eat Drums #TTT

Und schon wieder hören wir kurz von der Musikmesse in Frankfurt, dass sie keine mehr ist und ein Besuch nicht mehr lohnt. In diese Zeitschneise dramatisierender Zuspitzung durch den Berichterstatter (wir berichteten weithin gelesen, Link ganz unten) kommt jetzt noch das CITES-Abkommen obendrauf. In einer Zeit zunehmenden Online-Versandhandels wird das haptische Erlebnis, ein Schlagzeug anzuschaffen, nicht mehr durch allzu betörende Gerüche gestört, durch zartes Streicheln, anfassen und schnuppern. In Zukunft gilt der Herkunftsnachweis: Eine Art Ariernachweis für Musikinstrumente. Davon etwas mehr nachfolgend.

Was das Quartett spielen angeht, sind hauptsächlich Jungs unterwegs. Auch in Schlagzeugerkreisen weit verbreitet, zeigen Männchen der Spezies Homo sapiens gern ihr bestes Stück vor, damit es von Artgenossen ausgiebig bestaunt werden kann. „Guck mal,“ sagt man auch heute noch, „ich spiele dieses Kit.“ Erwachsene Jungs nennen es Drum porn oder Gear porn. Es geht darum zu zeigen, was man hat. Um dann emsig die bestes-Stück-Daten miteinander abzugleichen. Lasst Euch eins sagen: Inzwischen schließen auch die Mädels stark auf. Hehe.

Immer wenn ich mit Anderen Drummer-Canaster spiele, gerate ich mit meiner Nachlässigkeit ins Hintertreffen. Ich stelle fest: Mein ganzes Leben ist die totale Veränderung, Experiment, Herumprobieren. Ergebnis: Niemals stimmt es so ganz, der Status Quo ist ein Fluidum, eine Art zähflüssige Brennpaste, die immer kokelt, aber nie so richtig brennt. Doch Deutschland, danke Merkel, hat jetzt aufgeschlossen. Zum 02.01.2017 kommt endlich Ordnung in die Nachlässigkeiten des Schlagzeugerlebens. Aber auch Violine, Cello, Bass und Gitarre sind betroffen, ja sogar Blockflöten. Der deutsche Michel muss sich dem europäischen beugen und es wurde eine weltweite Nachweispflicht für bestimmte artengeschützte Hölzer eingeführt. Das so genannte CITES-Abkommen ist gemeint.

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Fliegender Teppich (gif)

454/16: Positionen: Wie man sich bettet, so fliegt man! – Der Schlagzeuger im technologischen Wandel seiner Anforderungen!

Fliegender Teppich (gif)

Es ist nämlich gar nicht mal so leicht, Schlagzeuger zu werden.

Dabei bildet der Drummer das grundsolide Fundament der Band. Rutschen ist nicht angesagt.

Aus den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts erinnern wir Räuberpistolen wie: „Ringo hatte immer eine Kordel mit Paketschnur dabei in den Tanzsälen der englischen Republik.“ Ja, wozu das denn? Es heißt, die Fußböden seien häufig aus betanzbarem Holzparkett. Und da rutscht die Bassdrum wie Sau. Die Lösung: Mit der Schnüre unten am Drumhocker (Throne) festgezuppelt, Schlie, schlaf, Schleifenbär. Dann nach vorn durchs Gewinde der Bassdrum und zack, hält die Charade.

Zur Truppenparade. Allerdings: Spätestens seit so genannte fliegende Teppiche im Umlauf sind, ist die Sache doch schwieriger.

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