420/15: Historie: Als „Der Drummer“ in den Fünfziger Jahren durch Sonor überreicht wurde…

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Ausgabe.Der.Drummer_1953

TELEFUNKEN startet eine neue Platte mit 45 Umdrehungen, die der Jazzfreund besonders begrüßen wird. Platzersparnis und bessere Wiedergabe sind die Hauptvorteile. (berichtet die Ausgabe No. 4 des Jahrgangs 1953 der Zeitschrift „der Drummer“)

Die Geschichte der Firma Sonor geht zurück bis anno 18hundertschießmichtot. Zur Geschichte von Sonor habe ich hier schon mal rudimentär vorgetragen. Wie auch sonst: Drummer denken in Rudimenten. Apropos Rudi.

Karl Sanner gab bereits Übungen, wie sie in modernen Schlagzeugzeitschriften heute gang und gäbe sind. 1953 empfahl er, die Unabhängigkeit des Drummers von linker Hand und Fuß zu stärken, wie oben ersichtlich ist. Entnommen wurde das aus der besagten Ausgabe Nr. 5 der Zeitschrift „der Drummer“, die von Sonor damals überreicht wurde. Na bitte.

Lesen bildet bekanntlich: Die ganze Ausgabe kannst du interessehalber hier nachlesen… . Wer aber war Karl Sanner? Antwort… – klara Fall. Sanner war sozusagen die traditionalistische Jazz-Ausgabe des modern Jost Nickel. Sanners Band hieß allerdings nicht Jazzo No. One. Wie das obige Dokument jedoch beweist, befasste er sich bereits ausgiebig mit rhythmischer Untermalung, als hätte er den Song „Wir Kinder von Bahnhof Groove“ geschrieben. Ne, hat er nicht. Ist pure Gerüchtequiche.

419/15: Research: Das Wuhan ’24 – Thin China als Jazzride-Becken?

Videotipp

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Wuhan China 24′ – A Good Jazz Ride Cymbal? #Related

Ich bin auf das Becken mit Kommissar Zufall und im Drumcenter Köln aufmerksam geworden. Dort wird das Becken für einen sehr moderaten Preis angeboten. Also habe ich es erworben, denn wenn es hält, was das Drumcenter sagt (und sicher nicht verspricht, sondern überlegt), dann ist dies ein Becken, das die viel, viel teureren Edel-Jazz-Becken preislich enorm unterbietet und nichtsdestotrotz eine gute Figur abgibt im jazzigen Zusammenspiel.

Genau das werde ich in den nächsten Wochen ausgiebig austesten und freue mich derweil über ein Schnäppchen.

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411/15: Zwischenbericht: Soeben eingegangen: Das große Buch zum „Inner Pulse Trainer“ von Frank Mellies

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Frank Mellies aus Essen ist Schlagzeuger. Unlängst hat er eine App entwickelt, die er Inner Pulse Trainer nennt. Es handelt sich um eine App für das Smartphone (gut), die man auch auf Tabletts (besser?) installieren kann. Zusätzlich zur App gibt es ein ausführliches Buch, das man sich zusätzlich kostenpflichtig bestellen kann. Ich habe beides inzwischen zum Test vorliegen. Heute kam das Buch vom Autoren per Büchersendung. Herzlichen Dank.

Frank Mellies geht es um eine wahrhaftige, hintergründige Ausforschung und zutreffendes Feedback zu seiner App. Ich werde mich damit aus ein paar vielleicht nachvollziehbaren Gründen näher befassen. Es geht um nicht mehr und auch nicht weniger als gute Musik, gespielt von sauguten Musikern und das auch noch mit einer inneren, richtigen Zeit. Das Vorhaben ist nicht zu gering gesteckt: Da es um Zeit geht, werde ich wohl welche benötigen. Mir schwant, es ist ein Langzeitexperiment. Apps lassen sich nicht rauchen als bewusstseinserweiternde Substanzen, ein kurzes Global Warming und zack, fertig ist die Laube. Vielmehr gilt. Gut Ding will Weile haben.

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Schlagzeuger-Tipp

401/15: Video: Bobeatz aus Osnabrück erklärt einem gut und sachdienlich die Feinheiten außergewöhnlich guter Licks

Videotipp

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Schlagzeuger-Tipp

Schlagzeuger-Tipp


Lick der Woche 033 // LARRY BELTON JR.

Dieses wirklich sehr coole Lick kommt von Larry Belton Jr., seines Zeichens Drummer von Jason Derulo. Bei Larry´s Lessons könnt Ihr auch direkt von ihm lernen, den Link findet Ihr unten.  Den Link zum PDF gibs hier: www.bobeatz-online.de/download/schlagzeu­g – Viel Spaß und bis nächste Woche – Bo

Trommeln, von kleineren Kindern zunächst „rommeln“ genannt, übt auf Alt und Jung einen großen Schlüsselreiz aus. Der Rommler zugleich Jäger und Sammler, seit es zusätzlich das Internet gibt, gern auch in videotischer Art und Weise. Ein, wie ich finde, besonders gut gelungener Onlineauftritt ist dieser Youtube-Kanal, der uns in dem hier gezeigten Video wirklich in beeindruckend hinreißender Art und Weise erklärt, wie man Larry Belton-Licks spielt. Das tut er uneitel und dienend, ganz seinem Sendeauftrag verhaftet. In Berlin gab es eine Möbelhaus-Werbung, der zufolge wir heute erinnerungshalber wie folgt umdichten: „Bos Beatz, kann, das weiß ich, Larry Belton, dreiunddreißig…“ – Kann man sich leichter merken, was?

Die Empfehlung lautet: Abonnieren auf Youtube….hier gehts

Die Osnabrücker Musikschule findest Du hier…

400/15: Video: Benny Greb stellt Ansätze und Erklärungsmuster von „The Art & Science Of Groove“ vor per #Drumeo

Videotipp

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Benny Greb – The Art & Science Of Groove (FULL DRUM LESSON)

Erfolgsmodell: Aus Kanada kennen wir Drumeo von Jared Falk, in Deutschland ist Florian Alexandru-Zorn mit Onlinelessons.tv erheblich am Zulegen. Gerade wird nochmal umgebaut: Größer, schöner, wirkungsvollerer Auftritt. Erfolgsmodell Internet mit erheblichen Zuwachsraten – doch Vorsicht: Onlinelessons können süchtig machen. (*)

Benny Greb, Hamburg, weltreisender wissenschaftlicher Botschafter in den ManGroove-Sümpfen der Welt, reist zu Jared Falk (Drumeo, Kanada). Heraus kommt eine Onlinelesson „für umme“ (kostenlos), das kommende Unterrichtsmedium weltweit. Der Onlineauftritt von Drumeo hat sich erheblich verändert und verbessert. Nöff nöff: Sie sind gewiefte Marketingbunnys, Hasen, im Schaugeschäft. Die Lesson von Benny Greb auf Drumeo erfüllt Marketingziele: Drumeo und Benny Greb geben mit freundlichen Worten, warmem Witz und netter Geste kostenloses Wissen weiter.  Das soll Lust auf mehr machen. Eine klassische Win-Win-Win-Situation: Alle wollen trommeln wie Benny, der verkauft Millionen DVDs und Jared Falk möchte Schülerkunden rekrutieren. Dafür benötigt heftige Tutoren, Identifikationsfiguren, Zeiger, Popstars an der Fuß- und Menschmaschine, rüdeste Rudiments und als Fill In drei Gewinner-DVDs „The Art & Science of Groove“, wenn man einen Kommentar auf Youtube hinterlässt. Jesus!

Das Video ist kurz gesagt wunderbar. Eine Inspirationsquelle, über sich als Drummer in sinnlicher, aufmerksamer Art und Weise zu reflektieren. Es geht um Groove, um Atmung, Taktinterpretation, das „behind or against the Click“-Playing. Um Fokussierung. Das alles sei nicht esoterisch, versichert Benny und spielt uns zwei, drei tolle Stücke Schlagzeug mit Kompositionen von sich vor. Am Ende des Videos ist man irgendwie glücklich beseelt, dass Internet etwas möglich macht. Und was.

(*) Aus Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook zur Drumdroge „Onlinelesson“, Droge Drum: „++++ Hat seinen Schülern den Stoff vermittelt: Musik-Lehrer wegen Drogenhandel verhaftet ++++““

388/15: Positionen: Was der Welt noch fehlt, ist ein Weltschlagzeugertag #WST

WST,-Weltschlagzeugertag

Der Globus Erde als Kickdrum, poff: Weltschlagzeugertag, die Etablierung eines festen Tages, um das Schlagzeug zu zelebrieren, bzw. das Schlagzeugspiel, ist als Grundgedanke eröffnet. Wer mag, kann das obige Bild (den Banner) einfach kopieren und im Netz teilen. Mal sehen, ob dieser Tag in die Geschichte eingeht? Und in wessen…?

Leider geil: Wenn es einen Weltfrauentag gibt, muss es auch einen Weltschlagzeugertag geben. Hiervon unabhängig hat sich eine Schlagzeugschule in Krefeld ausgedacht, hierauf künftig nicht mehr verzichten zu wollen.

Eins steht fest: Selbstredend ist der Gedanke richtig. Die Tat ist vollbracht, es gibt jetzt eine nationale Sammlungsbewegung, um diesen Tag in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum zu etablieren. Hinzu kommt der Speckgürtel, also der Rest der Welt, für den der rhythmische Pflock ins Herz der Weltmusik ebenfalls zeitgleich eingeschlagen wird. Das Herz muss bluten…

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Kenny Martin (l) Dirk Erchinger (r)

377/14: Video: Von Drumtrainern, rhythmischen Brummkreiseln, Kesseln Buntes, Currywurst, Veggiedöner und Bier!

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Drumtrainer Berlin – Trainer Solo Trailer

A trailer feat. some of Drumtrainer Berlin´s finest drum-trainers: Dirk Erchinger, Harry Bum Tschak, Randy Black, Stephan Genze, Felix Lehrmann, Merlin Ettore, Chris Heiny,Markus `Onkel` Lingner, David Pätsch, Christian & Michael Vinne, Tim Kroker, Eric Schaefer, Jan ´Stix´ Pfennig, Martin `Dog` Kessler, Mesut Gürsoy, Andy Bühler

Drumtrainer Profi-Training, 12 Monate nur Trommeln!
Nächster Start: April 2015! – Jetzt Termin zur Zugangsprüfung vereinbaren: info@drumtrainerberlin.de 

Dat muss kesseln. Die Botschaft stammt von ‚Werner, beinhart“ und -ganz ehrlich- meins ist das nicht. Zu viel Altrocker-Klischees, Bikes und zu wenig Bicycletten. Leichtmetallfelge + Fahrradfahrer Dirk Erchinger kam im Dezember 2014 auf die Idee, Deutschlands Drumtrainer im Jahre 2015 an ihr Set zu setzen und zu einem vorgegebenen Musikdingsbumms trommeln zu lassen.  Das Ergebnis ist dieses Video hier oben. Es zeigt die schier unerträgliche Leichtigkeit des unterschiedlich seins. 17 Drumtrainer aus Berlin-Kreuzberg, Schwiebusser Str., Schlagzeugschule Eins.

Dasselbe Stück, unterschiedliche Herangehensweisen, Fuß- und Handarbeit und -satz, hurra: Das Herz hüpft mit im four on four. Vorbei der Mief der Sechziger/Siebziger-Jahre des letzten Jahrhunderts, als Alice & Ellen Kessler -die Kessler-Zwillinge- den Takt angaben. Ein Kessel Buntes: Karen Carpenter (The Carpenters) war so eine, die das konnte. Und wie. Wir denken kurz an sie. Die Jüngeren gugeln. Wie vielschichtig das Solieren über ein und dasselbe Stück sein kann, verrät dies Drumtrainervideo. Leute, das ist doch videotisch.

Der Hintergrund:
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375/14: Video: Stefan Korth, Anbetung in Verehrung, seine Fa. Adoro Drums und „S. Walking On The Water“

adoro_drums_logo

Was die Instrumente selber angeht, so war ich sehr überrascht, dass unser Konzept von den leisen Drums so gut ankam. Ich war mir bewusst, dass die meisten Drummer eine infernal laute Trommel als etwas Gutes empfinden, wir aber bauen Instrumente, so wie man es vor 60 Jahren getan hat, nur eben mit heutigen technischen Möglichkeiten. Das brachte uns einen guten Ruf vor allem bei den Sammlern alter Schlagzeuge, Jazz- und Session Drummern. (Stefan Korth, im Gespräch mit Dave Kobrehel, jazzdrummerworld.com)

Stefan Korth hat seine eigene Drumsfirma „Adoro“ genannt, das bedeutet so viel wie „Ich bete an!“. Das ist zuallererst gesagt, eine ganz gute, zielführende Idee. Eine Art Beggars Opera.

Im Video, das die Fa. gut vorstellt, beginnt der Ursprung allen Übels in der Idee der vor kurzem zugezogenen netten Nachbarn, dem Sohn auf dessen Wunsch ein Schlagzeug zu kaufen. „Glück gehabt“, sinniert der Moderator im Videobeitrag, „wenn die Nachbarn ihrem Sohn ein Schlagzeug der Marke „Adoro“ verpassen. Denn diese Schlagzeuge sind leiser. Und klingen trotzdem.

Stefan Korth trommelt selbst seit seinem zwölften Lebensjahr. Oft als Schlagzeuger bei Gottesdiensten und hier wird’s klassisch: „Ich bin immer zu laut gewesen.“ Irgendwann hat er angefangen, das Problem mit dem Selbstbau von leiseren Schlagzeugern zu beackern, dies unbeackerte Feld im Übrigen. Unbeackert durch die Anderen.

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338/14: Drum News: Drumtrainer Berlin veranstaltet ein Drummer´s Weekend mit Dirk Erchinger & Kenny Martin! #Termine

Tommy Tulip (with Aquarian Drumheads)

Tommy Tulip (with Aquarian Drumheads)

„Drümmers“ (holländisch für „Drummers) aufgepasst: Workshopwochenende in Berlin bei Drumtrainer Berlin (mit Dirk Erchinger) – Gutes, rundes Themenwochenende! „Fortgeschrittene Drümmers“, no „Absolute beginners“ – Das Thema erklärte Dirk Erchinger wie folgt:

Ich freue mich auf das Workshop-Wochenende mit meinem alten Helden Kenny Martin am Wochenende 5. & 6. Juli.
Wir werden zusammen durch die „Hands on Drums“ Veranstaltung leiten und dabei einen Einblick in die Drumtrainer-Lehrmethode bieten.

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314/14: Gigs, Preview: 14., 15. + 16.03.14 (Frei-So) 20 Uhr „PLAYMOBEAT´s schlagzeugerische Märchen“ Bluetap, Berlin #Veranstaltung

_icon.Gigs.Preview

aschentrommel_gross


The Sweet – Poppa Joe, das rhythmische Urbeatgestein

Was: Playmobeat – Drum Trio Motto: „Drei Hasel-Sticks für Aschentrommel“ – Wo: Bluetap (Umspannwerk Kreuzberg), Ohlauer Strasse 43, 10999 Berlin
Wann: Fr, 14.3., 20 Uhr – Sa, 15.3., 20 Uhr – So, 16.3., 19 Uhr – Kartentelefon: Tel.:0177/7463551
Email: playmobeatdrums@gmail.com

Steptanz Freddy Astaire, Astaireway to heaven, teppdahnz, los jetzt: Schlag Drums wie´s der Bert kannz!  Die „Drei Rhythmischen Musketiere des Drumsets“ Playmobeat verunstalten „Grimm´sche Körperwelten“. „Drei Hasel-Sticks für Aschetrommel“ nennt sich das, wir essen „Marschmallow„,  wo kribbelt´s denn, „am Arsch, hallo?“.

Aschgetrommel, kraulen uns die Bommel: „I meet You under my skin!“ Schlagfell, Zwerchfell, Hundegebell.  „Ein Paradiddle sagt mehr als hundert Worte“, wenn Playmobeat die Trommeln sprechen lassen, erzählen sie´s uns: „Get riddim, my friend, Poppa Joe!“ Poppa rambo rambo hey Poppa Joe, Coconut……früher groovten sogar Texte.

Im März 14 kann man ihre märchenhaften Schlagzeug-Abenteuer drei Tage lang in Berlin miterleben. Das Kreuzberger „Bluetap“, im realen Leben ein Steptanzstudio, lädt für ein komplettes Wochenende zur Reise in die bunte Playmobeat-Rhythmus-Welt ein. Gott sei Dank heiß ich nicht Ashkenasi!

294/13: News: Simon Phillipps veröffentlicht neue Musik #Protocol II #Hörproben

Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Wildfire 7:24
(Phillips)
Pants Party Publishing

Soothsayer 8:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

Gemini 7:51
(Phillips)
Pants Party Publishing

Moments Of Fortune 8:11
(Phillips/Timmons)
Pants Party Publishing/Timstone Music

Upside In Downside Up 6:56
(Phillips/Weingart/Timmons/Tibbs)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music/ET4Strings Music

First Orbit 6:34
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Octopia 3:41
(Phillips/Weingart)
Pants Party Publishing/Skeewa Music

Enigma 9:17
(Phillips/Weingart/Timmons)
Pants Party Publishing/Skeewa Music/Timstone Music

In erster Linie erstklassig eingetrommelte Musik muss man erwarten, gutes Drumming. Die hier vorgestellte Auswahl dürfte repräsentativ sein für das, was den Käufer der neuen Scheibe „Protocol II“ erwartet. Drummerisch vom Feinsten.

Mehr Informationen sind verlinkt.

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292/13: Positionen: Ein Marktcheck zum Thema gute Unternehmenskommunikation und Schlagzeugfelle kaufen #Aquarian

Schlagzeugfelle kaufen!

Schlagzeugfelle kaufen!

Ich habe mich in letzter Zeit mehr als jemals zuvor mit dem Thema „Schlagzeug stimmen“, mit meinem Sound und allen damit im Zusammenhang stehenden Fragen beschäftigt. Nach einigen Umbauarbeiten an einem meiner Schlagzeuge durch den Berliner Schlagzeugbauer Pommes Pommerenke (ich berichtete) erfuhr ich von den mir sehr gut gefallenden Schlagzeugfellen der Firma Aquarian (USA). Diese setze ich auf dem besten aller Schlagzeuge ein und bin damit hochzufrieden.

Unzufrieden bin ich mit den Vertriebsstrukturen dieser Felle. Überhaupt bezieht sich meine Unzufriedenheit nicht nur auf Felle, die mir dadurch wegschwimmen, sondern auch auf Software, Musikinstrumente und vieles andere mehr. So ist das mit solchen Themen: Sie kommen teils in recht gebündeltem Umfang mit großem tschinderassa bum daher. Und nicht zackig, also Bumm tschak.

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291/13: Video: Wenn gutes Marketing auf gutes Drumming trifft #Meinl Cymbals

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Rez Power – Israel & New Breed (Drum Wall) – Note Weerachat

Rez Power – Israel & New Breed (Drum Wall) – Note Weerachat

Original by Rez Power – Israel & New Breed
Performed by Weerachat Peremananda Jr.
https://www.facebook.com/notemodern.d…
https://www.yamahabandproject.com/wee…
https://meinlcymbals.com/artists/arti…

Edited By
Chutipat Thiapairat
Nudkid Angpanitcharoen

Popmusik ist poppy. Meinl Cymbals aus Gutenstetten, Oberfranken, ist inzwischen „sloppy“? Oder einfach nur cool? Der gezeigte Videospot ist virales Marketing par excellence. Der Berichterstatter (das bin ich!) sagt dem Spot eine große Zukunft voraus. Innerhalb weniger Tage ist bereits die 22.000-Zugriffe-Marke erreicht.

So wie den Becken  von Meinl, die seit einigen Jahren zum besten gehören, was man als notwendiges Blech zum Schlagzeug spielen kaufen muss.

 

288/13: Lehrmittel: Neue DVD von Claus Hessler bei Alfred erschienen „Drumming Kairos“

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Linear Approach, aus dem Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler/Dom Famularo

Und hätte Otto Waalkes jemals einen Sohn schlagzeugerisch erziehen wollen, so hätte er zweifelsohne gerüttelreimt: „Du schaust Dir jetzt den Hessler an, dann wirst Du immer besser, Mann!“

Ich hab kürzlich das Buch „Open Handed Drumming“ von Claus Hessler und Dom Famularo käuflich erworben. Und das war auch gut so. Denn ich habe vor, links und rechts in Ordnung zu bringen. Bzw. umgekehrt. Wie jetzt?

Mir gefällt die Arbeit und das Spiel von Claus Hessler schon länger, nicht zuletzt ist er ein Verfechter der geordneten Stocktechnik. Das ist genau die grüne Wiese, auf der ich Zeit meines Lebens nie sonderlich gründlich zuhause war. Nun bin ich 51 Jahre alt und muss alles nochmal von vorn? Wahrscheinlich: Nicht back to the backbeat, sondern back to the basics. Die Basics, das ist mir klar, sind genau, woran ich in meinem Spiel noch erheblich arbeiten muss. Und ich werde tatsächlich noch besser. Jenuff.

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265/13: Video: „Work It Out“ played by Drumtrainer Berlin

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„Work it out“ played by Drumtrainer Marschkapelle feat. JariSoul- via Youtube

In Berlin findet vom 31.07.-04.08.2013 die „berlin drum week“ statt, die Veranstaltung haben wir unten direkt verlinkt. Think about your timing this summer.

Marching. Work it out. – Loud! Cool.

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261/13: Video: Der musikalisch rhythmische Newsletter von #Playmobeat aus Berlin sprengt die Vorstellungskraft

_Vertraulich

Weltneuheit: Groovegewürze

Weltneuheit Groovegewürze, entdeckt auf dem Markt von Agadir, Marokko (auf´s Bild klicken)

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Playmobeat Drum Trio: Play More Beat (Schlagzeilen 2013 – April)

Hat Dein Leben seinen Groove verloren? Das muss nicht sein, denn jetzt gibt es: PLAYMOBEAT. Merke: Sie haben Timing, kommen pünktlich, weder vorzeitig noch zu langsam und aktuell halten sie gutbesuchte Pressekonferenzen. Wir waren natürlich auch dort und haben das mitgeschnittene Statement hier gern wiederveröffentlicht. Danke.

Wenige versenden welche, die gern gelesen sind: newsletter, ach neee. Zu wenig voll Saft, zu wenig Vorstellungskraft und kreativer Okkultismus, zu wenig Wesentliches. Auf dem Markt von Agadir, Marokko, wurde ein Gewürze-Stand entdeckt, auf dem es Gewürze gegen zu fades, gar nichtiges Leben gibt. Nicht einmal teuer. Die Fachwelt nennt sie (seit eben!, das ist verbrieft) „Groovegewürze“. Eins der raren fotografischen Dokumente ist oben eingefügt. Das Wort selbst ist weitgehend unbekannt, hier eine empirische Suchverlinkung. Gerade mal 10 Fundstellen hält Frau Gugel  parat, Stichtag (autsch!) heute. Probiert es später einmal aus, dramatische Änderungen stehen an. Wir werden die Sprachentwicklung im Fokus behalten, versprochen. Geht nahe ran: Mit Google Nose („Beta“) lässt sich an diesem Foto riechen! Kauft aber nur gutgroovende Gewürze, nichts mit „tod“ im Namen oder gar schwyzerische mit „Käse-Anmutung“ oder „Sockentouch“.

Ansonsten gibt es gegen Langeweile den neuen Playmobeat-Newsletter. Es ist einfach ein Vergnügen, ihn zu lesen und als persönliches Highlight die „videotische Umsetzung“ anzusehen. Witzig, geradezu paraphernalisch. Was klingt wie eine Drohung, ist eine gute Idee. Der Newsletter schließt stets mit den Worten „Wir hören uns noch“. Au ja, das macht Spaß, bitte weiter so, genau so und nicht anders.  ‚Slave to the rhythm‘: Ob Grace oder Quincy Jones, ist egal. Playmobeat ist jetzt schon Kult!

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256/13: Shophopping: Bei JustDrums in der Beckenabteilung #Kulturbrauerei

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Bei JustDrums in der Beckenabteilung

Ein irgendwie paraphernalisches Klangerlebnis. Ich werde im nächsten Leben ein Beckenluder. Ungeschminkt, mit Beckenpuder.

Wie ich einen Artikel zuvor schrieb, hegte ich Wünsche, die einen Besuch dort erforderlich machten. Ich erinnerte in diesem Augenblick, wie viel Spaß Bum Bum Boris, kein berühmter Drummer, in einer Londoner Besenkammer gehabt hatte. Nun: Jazzbesen hatte ich gerade nicht bei der Hand. Umso mehr erfreute ich mich in der Beckenkammer von JustMusic. Ich habe wirklich lange nicht mehr so viel gehämmert.

255/13: Shophopping: Bei JustDrums in der Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg

In Berlin hat dieser Laden die größte Auswahl und die am schlechtesten funktionierende Website. Also kann, wer will, lieber dort persönlich vorbeifahren: Dann passiert auch was. Ein paar Impressionen.

In Berlin hat „JustDrums“ als eine von mehreren Filialfachgeschäften die Aufgabe, Drummer der Hauptstadt glücklich zu machen. Viele lieben den Laden, manche hassen ihn auch. Was das für Gründe hat, würde wohl den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Allein ihm liegt die Absicht zugrunde, mal ein paar Impressionen aus einem Besuch des Geländes an der Kulturbrauerei zu übermitteln. Das allein zählt: Die widerstreitenden Kampfhähne von pro und contra dürfen sich darüber ohne mich streiten. Ich finde, bei aller Kritik, der Laden kann einen geistig befruchten, wenn man zu einer solch primitiven Spezies gehört, wie wir es tun: Drummer finden schnell ihr ganz persönliches „Drama“.

Nur rhythmisch muss es sein. Der Rhythmus, wo ich immer mit muss……aha! Das ist der Rhythmus von uns zweien, sagten sich die Hände, ihren Handsatz noch übend. Ist allemal besser als das bajuwarische Fingerhakeln und tut übrigens auch viel weniger weh. Herrjeh! Mir fällt gerade was ein: Es gibt einen neuen Standort von „JustMusic“, den habe ich noch gar nicht besucht. #todo-Liste

 

243/12: Foto des Tages: Die Zeitschrift „drums & percussion“ hat ein Give Away für neue Abonennten

Jazz Brushes by Vic Firth "Legacy"

Jazz Brushes by Vic Firth „Legacy“

Vic Firth always made great brushes with interesting innovations. Keep ‚em coming, guys. (Pete York, legendärer Drummer, zu meinem Give Away – Vic Firth Brushes, via facebook) – Und ich? Was sag ich dazu? „Keep ém coming oder keep on running! (Spencer Davis Group) 😉

Wer sich die Zeitschrift „drums & percussion“ abonniert, darf sich was aussuchen. Ich habe nach Jahren „drum heads“ das Abo mal beendet und mich für ein Abo der „drums & percussion“ entschieden. Ich möchte einfach mal eine andere Zeitung lesen. Als Belohnung fürs Kunde werden landeten diese Brushes bei mir. Als ich sie auf facebook veröffentlichte, meldete sich ein kundiger Pete York. Sein Kommentar ist diesem Artikel vorangestellt.

Der Firma Vic Firth kann man sich eigentlich kaum entziehen: Sie hat so viele attraktive Stöckchen und Woodware, dass es einem schwindlig werden würde. Ohne…

232/12: FotoPodcast: Vom Üben, Üben und Üben, von Schnitzeln, Marion und ihren (zu) weitverbreiteten Kochbüchern

Übungspad Pearl

Übungspad Pearl

Achtung, Drummer: Beim Ausführen von urheberrechtlich geschütztem Material wie z.B. Paradiddles gilt es, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Denn bereits das gedankenlose Nachspielen kann empfindliche Gebührenansprüche Dritter auslösen. Drum prüft bitte, ob Eure noch nicht ganz vollendete Perfektion letztlich in plagiatartiger Weise anderen Dilettantendrummern als euch zu ähnlich wird. Die zu große Nähe zur Fehlerhaftigkeit bspw. berühmter Drummer kann teure Prozesse auslösen. Für alle anderen Drummer aber gilt: Üben, Üben, Üben. Hüben wie drüben, Ihr Mohrrüben!

Dies Übungspad hat mir Bodo vom Drumland (JustMusic) in der Pariser Str./Ecke Fasanenstr. in Berlin-Wilmersdorf neulich verkauft. Mit Erfolg. Denn ich sah es, in zwei Größen, wie es da im Laden so lustlos herumlümmelte und nun darauf wartete, von irgendjemand verprügelt zu werden. Ich gebe zu: An dem heutigen Foto von dem Pad habe ich farbentechnisch ein bisschen gedreht. Denn das „rot“ sollte auf einem Foto wie diesem lüstern erstrahlen, den Schlagzeuger, der es betrachtet, sollte eine unumkehrbare Wollust packen. Hat´s geklappt? – Falscher Fehler: Ich habe natürlich vorher nicht im Internet gesucht, ob es bereits so ein Foto gibt? Urheberrechtsanwälte rufe ich deswegen zu: Lasst Gnade walten, sollte ich eine Verfehlung begangen haben. Ich gelobe, auf erste Abmahnung hin dieses gefährliche Plagiat sofort aus dem weltweiten Verkehr zu ziehen.

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