405/15: Proberaum: Ein paar Maßnahmen zur Verbesserung von allem

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Proberäume, lieblose Deckenbeleuchtung mit Neonröhren, kaltes Licht, man fühlt sich unwohl. Dagegen helfen zwei 10 m lange LED-Lichterschlangen mit warm-weiß als Lichtton, das Stück kostet ca. 50,- EUR. An der Decke über Kreuz befestigt, bildet das Licht Ankerpunkte und diffuses, gemütlicheres Licht. Ist gut für die Atmo, fürs Wohlfühlgefühl beim Spielen.

Die Proben werden auf Aufnahmegeräten mitgeschnitten. Der Raumklang hat dreckige Nachhallfahnen. Ein Handclapping beim Proberaumdurchschreiten zeigt die audiophonen Artefakte, wo sie sind, wo sie in den Rillen und Ecken laut schmatzen. Dagegen helfen Schallabsorber, die den ungewünschten dreckigen Nebenklang aus der Luft herausfiltern und die ganze Audiosituation verbessern, trockner machen. Damit die Aufnahmen besser klingen und auch im Raum das Spielgefühl besser im gewünschten Zustand erfolgt.

Es geht um nicht weniger als die Verbesserung von allem. Sogar ein Kasten Bier steht hinterm Schlagzeug.

383/15: Video: „Nature Boy“ (Nat King Cole) #Jazzprobe

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13.02.15: Floatin` Jazz „Nature Boy“ (Nat King Cole)

There was a boy
A very strange enchanted boy
They say he wandered very far
Very far, over land and sea
a little shy and sad of eye
But very wise was he
And then one day, a magic day
He passed my way, and while we spoke
Of many things, fools and kings
This he said to me
The greatest thing you’ll ever learn
Is just to love and be loved in return

Es ist nicht das große American Songbook, das die Band durchging, um zu überlegen, welche Stücke man spielen könne. – Es war das Gesangsbuch der Sängerin. Mal ausprobieren, was da so drin ist. Dieses Video ist also ein „first take“, der erste Versuch, das Ding zu spielen. Schönes Stück. Kannte es bislang nicht.

Kommt auf die Liste.

359/14: Foto: Bilderserie: Sonor Force 2000 – Proberaumschlagzeug

357/14: Audio: Das Audiograb von Kraftwerk lag nicht in Düsseldorf, sondern Berlin

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Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Ein Song, den ich immer sehr mochte, ist „Das Model“ von den elektronischen Düsseldorfer Giganten KRAFTWERK.

Wie das ist, wenn eine Band versucht, so ein Stück nachzuspielen und das ohne jedes Keyboard? Nun, es ist keine Frage der Werktreue. Vielmehr geht es darum zu interpolieren. Zwischen dem Original, eigenen Versatzstücken, Erfahrungen und Noblessen. Auch Blässen, musikalische, eigene, sind von Bedeutung. Was sich anhört, als wäre jemand auf Koks, ist in Wirklichkeit eine Audioaufnahme bei klarem Sinn und Verstand.

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248/13: Brief des Tages: Wenn sich die Hausverwaltung meldet, …

Brief der Woche: Die Hausverwaltung mahnt ab...

Brief der Woche: Die Hausverwaltung mahnt ab…

Wurde hier zu wenig geübt? Die Auflistung macht dies deutlich. Ein Gelegenheitsschlagzeuger. Spielt auch mal Bass. Dieser Brief wurde heute via facebook bekannt und verdient in unserem sauertöpfischen Lebensstil Erwähnung, aber auch Beachtung. Handelt er von „geistiger Umnachtung“? Mitnichten, der Mieter hat Pflichten. Je verdichteter die Ballungsräume, desto geringer persönliche Entfaltungsräume….grob gesagt, hat die Stadtentwicklung versagt?

Wenn sich die Hausverwaltung meldet, wie es hier geschieht, ist Vorsicht zu raten. Es gilt das Yin Yang des Bundesgerichtshofs mit widerstreitenden Meinungen zum freien Grundrecht auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Dazu gehört auch die Musikausübung. Und den berechtigten Beschwerden von Hausbewohnern. Andererseits kann man nämlich zusammenfassen, dass es zwar Schlagzeug zu spielen als Grundrecht auf freie Musikausübung während nicht lärmschutzgeschützter Zeiten gibt. Aber auch die Abgewogenheit mit dem zu schweren, lauten Instrument im Hausgebrauch andererseits. Für alle Schlagzeuger gilt, was ich heute Morgen noch ohne Kenntnis dieses Briefs an die Pinnwand meiner eigenen digitalen Existenz heftete: „Drumming is a most peculiar way of living“.

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233/12: Aufnahmen: Die Band „MOK“ bzw. Minimaler Konsens (Achtziger Jahre)

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Minimaler Konsens (MOK - Aufkleber Siebdruck)

Minimaler Konsens (MOK – Aufkleber Siebdruck)

Wie viele Leute eine Retro-Seite für eine verstorbene Band linken, ist selbst mir Wurscht. Ich bin trotzdem stolz auf die „guten alten Zeiten“ und die Tatsache, dass wir bereits im Proberaum teils ganz beachtliche Dinge spielten. Heute sind diejenigen von uns, die dran geblieben sind, besser, reifer. Gereift mit den Jahren. Nur Bassist Bernd ist schon gestorben. Er starb an einem Elektro-Starkstromschlag, nicht am Bass. Ich gehörte damals sehr gern zu dieser Band. Wenn ich derartige Musik auch heute nicht mehr machen würde. Natürlich nicht.

Es gehört zu den Pflichten (!?) jedes Schlagzeugers (nicht Musikers), von sich selbst bei Zeiten anhörbare Aufnahmen zu machen. Diese wurden mit den Jahren immer besser, also konkret gesagt verbesserte sich die Aufnahmequalität erst spät. Weswegen früher alles zwar besser, aber nicht höherwertiger war. Oder so ähnlich.

Damals waren die Achtziger. Wir probten am Paul-Lincke-Ufer in unserem Proberaum in Kreuzberg. Nebenan probte Morgenrot. Die waren nicht nur besser. Die waren bekannter. Die hatten vorne am Ufer sogar ein eigenes Café. Gott, das war großartig. Und wer da noch alles probte. Wir auch.

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216/11: Audioschnitzel: Meine Abendbefassung vom 04.10.11 endete solierend, vor mich hin! Zu anderem war ich nicht in der Lage!

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Auch die freien Sessions als gemeinsam verbrachte Zeit des assoziativen Miteinanders von Bass und Schlagzeug habe ich aufgenommen. Ihre Auswertung ergibt, dass ich einen guten Bassisten gefunden habe. Im flankierenden Gespräch kommt darüber hinaus klar und deutlich zum Ausdruck, dass wir mindestens in Teilbereichen eine überlappende Vergangenheit haben. Was die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft daher jedenfalls nicht schmälert. #Morgengedanken

Den Abend des 04.10. verbrachte ich zunächst mit Stefan, einem Bassisten, dessen Name mir schon seit vielen Jahren geläufig ist. Früher hat er bei einer einigermaßen bekannten (West-)Berliner Popgruppe den Bass bedient, von der ich eine ihrer zwei damaligen CDs sogar im eigenen Plattenschrank habe. Millionär ist er damit aber nicht geworden, wenn auch die Verkaufszahlen damals erfolgversprechend und für heutige Verhältnisse großartig waren. Rund 20.000 Stück haben sie damals verkauft, sagt er.

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181/10: ToDo-Liste: Die Hochzeit meiner eDrums ist längst vorbei, jedoch muss ich nun neu überlegen!

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ToDo: Simmons-Pads und Soundmodule raussuchen und anschließen und ins aDrums-Spiel sinnvoll integrieren, dabei nicht übertreiben

Ich habe in den Achtzigern eine Zeit lang ausgiebig eDrums gespielt. Simmons-Schlagflächen (diese sechseckigen) und auch Steuerteile, die Sounds ausgeben. Z.B. das Roland R8, als 19 Zoll-Modul. Und ein „DDR 30“. Alles Altware. Inzwischen spiele ich aus Überzeugung nur aDrums

Während ich unsere aktuellen Jamsessions abhöre, die als Grundlage für neue Stücke dienen möchten, passiert ein Gimmick, wenn ich das über das iPhone mit Kopfhörern unterwegs mache: Während ich ein App laufen lasse, das CamAhoy heißt und vor bundesweit in Betrieb befindlichen, bekannten Radarkameras an der Straße warnt, höre ich die letzten Sessions ab.

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168/10: Audioschnitzel: kleines, kurzes Drumsolo von gestern Abend! Ein Leben lang besser werden?

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Sinn des Lebens: Werde ich eigentlich mein ganzes Leben lang besser? Oder nur routinierter?  Oder tritt irgendwann eine Trendwende ein und alles verkehrt sich ins Gegenteil?

Immer wieder mal ein kurzes, allerdings fleischloses Audioschnitzel aus dem Proberaum. Es ist kurz, übersichtlich und gefällt mir ganz gut. Hab auch schon bessere verzapft, aber erinnerungshalber halte ich diesen kleinen Moment hier mal fest. Neulich hat ein facebook-Buddy mir geschrieben, er möge ein Drumsolo von mir, dass ich 2009 reingestellt habe. Ich hatte es total vergessen, hörte es nochmal an. Da gefiel es mir auch (wieder), oh Wunder.


Kleines Drumsolo vom 25.08.2010 (via divshare)

(inspiriert durch zwei Drumsolos heute Morgen via facebook, Andy, danke)

162/10: Proberaum: Es ist ein neues Audioschnitzel eingetroffen! #Remineszenz an Beat It! MJ -RIP-

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Damit hätte wohl keiner gerechnet: Was draus wurde in der Session, das kennt man ja doch irgendwie, auch wenn es was ganz anderes war….war!


Remineszenz an Beat It – MJ (RIP) – (via divshare)

146/10: Proberaum: Die Sessions vom 02.06. waren keine Proben und umgekehrt – Funksession (Audio)

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Es spricht tatsächlich einiges dafür, dass man dem konzentrierten Arbeiten in einem Proberaum irgendetwas Ätherisches nachfolgen lässt, was dem reinen Zeitvertreib Vergnügen dient. Ein solches kann bspw. sein, dass nach getaner Arbeit – dem Üben an der strengen Form – etwas Unverbindliches nachfolgt. Etwas, was sich entwickeln kann und was möglicherweise ganz woanders endet, als man selbst für möglich gehalten hätte. Abgebildet sind hier rund 32 Minuten Mitschnitt einer am 02.06.10 abgehaltenen Session der Musiker.

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135/10: Proberaum: Wiener Schnitzel anderer Art – das PlayAlong – da fliegt einem schon das Blech weg!

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In der Disco spiel’n sie Spliffco
und deshalb geh ich manchmal hin.
– Da fliegt mir doch das Blech weg.
Überall wird rumerzählt
daß hier die Frauen sind.
– Da fliegt mir doch das Blech weg.
Die Büffel stehen an der Bar
anderBaranderBarwarumstehndieda ?
– Da fliegt mir doch das Blech weg.
(Spliff „Das Blech)

Blechbläser aufgepasst: Man weiß ja, es ist schwer, eine gute Band zu finden, mit der man regelmäßig proben kann. Eine Vielzahl von Gründen spricht für oder gegen die regelmäßige, feste Mitarbeit in einer Band. Das haben sich die famous, xtraordinary restbirds.tv (vier von sechs blackbirds.tv, daher rest…) zu eigen gemacht und darüber nachgedacht, wie Berlin-Brandenburgs Bläsernachwuchs animiert werden kann, eine feste Bandmitgliedschaft zu erwägen. Und hier kommt jetzt die Lösung.

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134/10: Proberaum: Das Audioschnitzel datiert vom 12.05.2010 war eine Art Verlegenheitslösung

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Manchmal kreist alles nur um eins. In diesem Fall nur um eine kontinuierlich getretene 4/4-tel-Hihat, die durchläuft, wie nichts anderes durchläuft. Drum rum drapiert man so Schläge, irgendein festes Ding, das immer wiederkehrt. Und so was ist es dann geworden. Eine Session mit Gitarre, Bass, Percussion und Drums. 11:39 Minuten lang, und ich finde, ganz nett anzuhören.

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131/2010: Rehearsals: Uffm Kieker jelandet – Andy von Rupert’s Kitchen Orchestra

Natürlich lediglich nur zu Schulungszwecken für die Berliner Drumgemeinde erfolgt die Einstellung eines dafür gemachten Videos. Herausgeber ist die Funkfraktion der Berliner Band Rupert’s Kitchen Orchestra. Drummer Andi übt „den Funk“ zu spielen. Allerdings ist anzumerken, dass er das eigentlich schon gut kann, oder?

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127/2010: Proberaum: Ist dieser Sänger/Keyboarder richtig für uns? – Feedback von Lesern erwünscht!

[Konzert abgelaufen, Aufnahmen entfernt]

Am 20.04.2010 war Flo als Gast bei uns und wir spielten mit ihm ein paar Jam Sessions. Die Frage, ob Flo als Sänger und (additional) Keyboarder bei uns einsteigt, kann ich noch nicht beantworten. Denn die anderen Mitmusiker dürfen dazu ebenfalls „ihren Senf“ beisteuern, meinungsmäßig.

Die Mitschnitte sind „direkt aus dem Leben gegriffen“, wer Fehler findet, darf sie behalten. Wir müssen jetzt überlegen.

Weiterführend

122/2010: Proberaum: Indian style playing – mit Short Sample vom PC

Audio / Video entfernt Platzhalter

Die Sache läuft so: Vom PC wird ein Sample eingespielt, das geloopt ist. Es läuft gebetsmühlenartig immer weiter. Die Musiker steigen drauf ein und machen was draus. Ist sehr experimentell, hört man ja…., und läuft alles über einen einzigen Akkord, D, inspiriert ist das Dingsbums von dem Song Norwegian Wood (Beatles), auch wenn es Uneingeweihte nicht unbedingt hören.

Zwischendurch kommen einzelne Musiker auch mal aus dem Takt, den Schlagzeuger eingeschlossen, nein, sie werden regelrecht rausgeworfen. Das Sample muss man laut genug anmachen, damit er von allen gut gehört wird. Erst war er zu laut, und dann -offenbar- zu leise. Macht nüscht: das war die erste Übung mit dem Stück. Es lebe das Dilettantentum. Weitere Probierversuche werden folgen. Denn dazu macht das Dingsbums zu viel Spaß. Omh!

121/10: Proberaum: Funksession zu viert (g., b., perc., drums) – 2be united in a funky fairytale…

Audio / Video entfernt Platzhalter

So’n Quatsch, die Überschrift. 24:50 Minuten Sessionzeugs….

Allerdings: hat Spaß gemacht. Und machen wir wieder. Aufgenommen am 01. April 2010.

113/2010: HowTo: play Ghost Notes on snare drum? – Rehearsals – Nachlese Schlagzeugunterricht

HowTo: play ghost notes on snaredrum

Ghost Notes (Geisternoten) spielen, das ist so eine Art Königsdisziplin für den interdisziplinären Drummer, schönes Wort, oder? Tschuldigung dafür. In der Sache geht es darum, den Groove zu spielen in einer straighen Time, also durchweg, durch die Bank, gerade aus und hopp, los. Also nehmen wir uns die Hi-Hat, das sind die Zischdeckel, die Meister Lehrmann aus Halberstadt Berlin für so wesentlich hält, dass alles dahinter zurücktritt und an Wichtigkeit verliert. Nein, die Hi-Hat muss grooven, das ist die halbe Miete. Die andere Hälfte der Miete sind dann -ach ja- die Ghost Notes, die auf der Snare ausgeführt werden.

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