387/15: Video: „The Four Of Us“ feat. A Variation of „Stolperfalle“ #Session.TV

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387/15: Video: „The Four Of Us“ feat. A Variation of „Stolperfalle“ #Session.TV

Back to black: Ist schwarz eine Farbe? Wenn doch alle Welt darüber herumstreitet, welche Farbe ein fotografisch gezeigtes Kleid hat. Ist schwarz dann doch eine Farbe? Angesichts einer solch überwältigenden Irrelevanz? Wir denken an Amy Winehouse. Schwarz, eine Einstellung? Jedenfalls, vielleicht lässt sich soviel festhalten: Mit neonfarbenen Ecken & Kanten (Tontrennung) lässt sich selbst im Dunkeln erahnen, was da stattfindet. #Jazz

Manche denken vielleicht, es handele sich um eine späte, etwas jazzigere Version des früheren Blackbirds-Konzepts des Berichterstatters. Mitnichten, Ihr Fichten! Das wäre zu viel des Guten. Es sind Lichtfilter, Videoeffekte. Die Wahrheit: So sah es gar nicht aus. Es geht nicht um Selbstdarstellung: Sondern darum, Musik zu machen. In diesem Fall wenig vorherige Verabredungen, alles fließt, spontan aus dem Augenblick herausgeküsst. Und es ist interessant für einen selbst, diese „Sessions“ nochmal Revue passieren zu lassen. Dafür drückt man „record“ und später „play“.

Das ist „die Freiheit, die ich meine“. Etwas auszuprobieren, sich nicht zu scheren, ob es ganz genau auf Punkt landet. Auf fester Songstruktur. Das Gegenteil ist „Songruptur“. Den Abbruch wagen, ihn riskieren, sehen, was passiert, wer was kaschiert. Und, ob überhaupt alle das kapieren? In diesem Sinne ist es auszuprobieren. Musik muss funktionieren, eine der teils überraschendsten Ergebnisse von gemeinsamer Bandarbeit, und es sei schlicht, weil die Sängerin heut fehlt. Überhaupt, das ist es ja: Dass sie einem überhaupt fehlt…

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386/15: Video: Impro über „Stella by Starlight“ : Im Namen der Rose, welche Farbe hat die Hose? #Session.TV

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386/15: Video: Impro „Movin Over Stella by Starlight“ #Session.TV

Im Namen der Rose: Welche Farbe hat die Hose? Bzw. das Kleid? Nein, es iss Wurscht. Die Wurscht muss fettig sein. Tropfen. Auf die Farbe kommt es definitiv nicht an. Es kommt auf den Charakter an. Das wissen wir seit Loriot. Auch im Jazz.

Apropos Farbechtheit: Dass sich im Netz die Leute um die Farbe eines Kleids kloppen, kann nur einen wirklichen Grund haben: Sie haben nichts besseres zu tun. Sonst wüssten sie, dass das Banane ist. Von Bedeutung ist nicht die Farbe der Hose, wenn überhaupt zeigt uns die Farbe der Rose den Grad der Verliebtheit in ein Lebewesen oder in eine Sache. Rot ist die Liebe. Mint- bzw. türkisfarben sind die Triebe. Farbdarstellung auf RGB-Bildschirmen und die Möglichkeit, jede Farbe in etwas anderes zu morphen, wobei die Übergänge fließend sind und bleiben müssen.

Auf genau dieselbe Art und Weise wird aus einem knallroten Schlagzeug eins, das eher mintfarben/türkis aussieht. Selbiges passiert mit dem T-Shirt des Keyboarders im Video. Ansonsten wird in dem Video eine Impro über die Idee von Stella by Starlight gezeigt. Das ist der Beginn einer internetaffinen Theorie, die schon in Kürze die Welt umfasst, sie in den Würgegriff nimmt und die Leute zu „mehr Jazz“ verpflichtet. Und das wars übrigens auch schon. Bzw. schön.

Die Farbe der Rose? Ist purple….

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333/14: Aufnahmen: Aus der Sessioncloud vom 21.11.13 „Free Improvisation“ #Soundcloud

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Jazz?

Hab’s ewig nicht gehört. Heute Abend bewusst reingehört. Da gfallts Liedl. Bestimmt für andere starker Tobak.

Wer am längsten durchhält, hat gewonnen.

Session.TV: Mitschnitte von Sessions

327/14: Session.TV: The famous, xtraordinary Blackbirds.tv – 11.04.14 (Skiffle) (Medium Rock Shuffle)

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Session.TV: Mitschnitte von Sessions

Session.TV: Skiffle

Wenn ich versuche, Musik grob einzusortieren, kein Problem. Nicht um die Musik in ihrer stilistischen Prägung zu diskriminieren, „Ihhh, der macht Blues“, sondern um grob zu sagen, woran mich erinnert, was ich gerade mache bzw. höre. So geht es mir mit diesem Video. Ich habe nach längerem Nachdenken für in Ordnung befunden, dass das Skiffle ist.

Ich denke an Chris Isaak (Blue Hotel), an Mark Knopfler (Letzte Ausfahrt Brooklyn) und natürlich an Steve Godd. Pardon, Gadd. Warum an Gadd? Nun, ich kenne Videos von Steve Gadd, auf denen er grobe Stilrichtungsüberblicke gibt. Er besitzt vorsichtig gesagt eine gewisse stilistische Bandbreite, weswegen er für mich ein spielerisches Vorbild ist. Ach ja, also auch deswegen. Dass nicht das ganze Video skiffleartig ist, hängt damit zusammen, das wir im Video gegen Ende auf etwas ganz anderes hinarbeiten. Ab 5:30 des Videos hakt mir die Bassdrum, weswegen ich dann abbreche. Da arbeite ich nochmal dran.

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Session.TV: Mitschnitte von Sessions

326/14: Session.TV: The Famous, Xtraordinary Blackbirds.TV – Session.TV 11.04.14 (Blues)

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Session.TV: Mitschnitte von Sessions

Session.TV

Less is more.

Im Allgemeinen ist Blues in Sessionform kaum zu ertragen. Allerdings, hat man einen brauchbaren Gitarristen, der das ätherisch anlegt und nicht in dudelhafter Selbstbefriedigung, kann auch Blues Spaß machen. Am schlimmsten ist diese elendige Körperspannung, das sich zurück nehmen, sich zurückhalten und nicht machen, was ein Drummer tun muss. Also wirbeln, solieren und rumspinnen.

Sondern dem Groove selbst sich hingeben. Möglichst banddienlich. Schnauze Drummer, bleib einfach bei der Sache. Und zelebriere sie so intensiv als möglich. Mach Kleinigkeiten, aber im großen Ganzen bleib bei der Sache. Stay tuned. Eine ständige innere Zerrissenheit möchte schon die Pferde loslaufen lassen. Aber da war doch was: Richtig, der Ordnungsruf.

325/14: Session.TV: The Famous, Xtraordinary Blackbirds.TV – Session.TV 11.04.14 (Jazz)

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Session.TV: Mitschnitte von Sessions

Kaffeekultur

Im Video geht es um eine ganz wesentliche Frage: Du wirst von einem Bekannten oder Freund zu einem Kaffee eingeladen. Und dann das. Cold coffee, cold turkey oder cold grausen. Na, Ihr wisst schon. Ein zentrales, schlagzeugerisches Thema, wie Ihr wisst.

Ganz anders als der Kaffee war die Session gestern Abend mit Jakub aus Prag.

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323/14: Session.TV: The Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv – 23.14 – a freestyle Jam

Session.TV: Mitschnitte von Sessions

Worüber ich mich sehr freue: Ich werde immer besser. Trotz allem. Ich arbeite an mir. So ist nun mal das Leben.

Jenen, die sich hier Videos ansehen: Es handelt sich um ein kostenpflichtiges Zusatzangebot. Auf Kosten von Freizeit, einerseits. Ansonsten Überwindung. Der Sinn ist schnell erklärt: Als ich diese Website schuf, dachte ich an eine Art Tagebuch, in drummatischer Hinsicht. Ich wollte, was mich betrifft, darüber berichten. Von Überlegenheit war nie die Rede. Ich blende nicht.

Wo ich stehe, in spielerischer Hinsicht. Die mir jetzt zurufen: Da hättest Du aber üben können vorher: Danke, gleichfalls. Wir müssen ständig üben. Ich könnte antworten: Entschuldige, ich konnte nicht besser, deswegen bin ich ja im Proberaum. Nein, ich freue mich über die neuen Möglichkeiten, und ich habe nicht vor zu blenden oder etwas ins Netz zu stellen, das ich nicht bin. Ich werde also drummerisch die Welt nicht verändern können. Zeichne auch weiterhin hier nur auf, was ich gesehen habe, was mich beschäftigt und was ich aus meiner Arbeit aufzuzeichnen interessiert bin. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Das sind hier die „Terms Of Use“.