366/14: Video: Aus der Jazzprobe, das Stück hat jetzt für mich einen anderen Namen „La Purple Vie en Rose“

Sängerin Eda, jazzy!

Sängerin Eda, jazzy!


La Purple Vie En Rose – Jazzidiots

La vie en rose (französisch für Das Leben in Rosa, umgangssprachlich Leben durch die rosarote Brille) ist der Titel eines 1945 geschriebenen Chansons der französischen Sängerin Édith Piaf. Womit folgendes klargestellt ist: Wenn jemand auf die Idee kommt, dies Stück als „La Purple Vie en rose“ künftig wieder aufzuführen, so handelt es sich ohne jeden Zweifel um einen bedeutungstiefen Pleonasmus für alles Purpurfarbene auf der Welt, also das schöne, aufregende und die Welt bewegende. Nimm es bitte nicht als Wahrheit hin. Denk Dir stattdessen ein „Vielleicht.“ Eventuell.

Das Stück haben wir gestern erstmals angespielt. Es ist ein schönes Stück, das sich seine Meriten als großer Welterfolg von Sängerin Edith Piaf verdient hat. Verdient ist verdient. Die weitere Befassung mit diesem bedeutenden Stück Weltmusikgeschichte  „honoris causa“ erfolgt ehrenhalber. Als „Köfte“: Hackfleischbällchen der Berliner Proberaumszene. Wie gemacht für eine gute Sängerin, das Stück.

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363/14: Videos: „I Wisch“ – Neue Besen kehren gut. Ältere brauchen etwas Zeit.

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Videos von Wischorgien möchte ich zum Nachweis einer gewissen Fleißigkeit veröffentlichen. Numero Eins ist hier und Numero Zwo erschien schon vor kurzem und ist hier nochmals ergänzend zum Vergleich eingefügt.

Sicher nicht als Perlen der Musikkultur Europas verwendbar, zeigen sie aber doch das Besenspiel ausgiebig.

Mir gefallen sie nämlich, gerade weil sie so „spartanisch“ sind, nur Gitarrist und Schlagzeuger.

Viel Spaß. Auf der nachfolgenden Seite…

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362/14: Video: HowTo Play A „Stolperfalle“, von Miles Davis „Bitches Brew“ und die Suche nach einem Basskontinuum!

Videotipp

Videotipp

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Mein Bassist ist einer, den ich sehr gerne mag, mit dem ich schon lange und immer wieder bei neuen Gelegenheiten gern zusammen spiele. Wir sind „sehr befreundet“. Alles an ihm ist mir angenehm, sogar sein Spiel. Der Fehler: Er mag sich nicht mehr fest auf eine „Bandzugehörigkeit“ einlassen, keine Auftritte mehr spielen und bietet deswegen an, sich für diesen Bedarf doch „bässer“ einen anderen zu suchen. Diese Suche ist schwierig.

Momentan spiele ich viel Besen. Und befasse mich mit „Qualitätsmanagement“. Was das eigene Spiel betrifft, selbstverständlich, in erster Linie. Was die Auswahl von passenden, guten Musikern angeht, in zweiter Linie. Davon handelt dieser Artikel, unter anderem.

Möchte immer besser werden und „heavy on wire“ („schwer auf Draht“). Damit das gelingt, muss man ich üben. Eine Erkenntnis, die erst durch langanhaltendes Wischen entsteht: Nicht mit Kraft wischen, sondern mit Leichtigkeit. Je leichter, desto besser ist der Wisch zu hören. I wisch, also bin ich.

Bei den wöchentlichen Proben mit den „Famous, Xtraordinary Jazzidiots“, die ich so nenne, bis mir was Besseres einfällt, schätze ich diese Teile der musikalischen Proben besonders, weil die erstens weniger lautstark ausfallen. Zweitens hört (und blickt) man besser durch, es wird transparenter. Fehler sind besser rauszuhören und auch, falls man einmal richtig gespielt hat.

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356/14: Audio: ‚Freestyle huntin‘ – Eine freie Improvisation aus dem Juli 12

Audio

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Hab mich nicht getraut, es als Rockmusik zu verschlagworten. Lieber als „Jazz“: Ist sicherer. Freiheit, die ich meine.

Ziemlich wildes Zeug aus einer freien Improvisation aus dem Juli 2012.

Viel Spaß beim Hören. Kopfhörer recommended.

354/14: Video: Aus „Autumn Leaves“ geboren und dann als „In A Jazzy Mood“ fortgesetzt…

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Vorurteile: "Jazz ist elitär"

(auf das Bild klicken)


„In A Jazzy Mood“ – Jazzprobe

Der Vorteil dieser Art von Musik, finde ich, dass es die Gehörgänge schont und oft lebt es gerade von dem, was zwischen den schwarzen Punkten auf dem Papier ist: den Pausen, den „weißen Noten“, den nicht geschriebenen… -Es gehört für mich ganz sicher zur Musikerfahrung zu wissen, dass die nicht gespielten den gespielten mindestens ebenbürtig sind. Aha.

Wer bloggt, muss aufpassen. Dass er nicht für etwas wahrgenommen, das er gar nicht ist. Z.B. als „der immer Jazz macht“. Das Gegenteil ist richtig. Ich habe nie Jazz gemacht. Überhaupt: Je älter ich werde, desto weniger ist mir das überhaupt noch wichtig. Es nervt mich richtiggehend. „Was willst du für Musik machen?“ Und ich: „Ich weiß nicht, gute vielleicht…“. Jetzt ist der Sommer rum, Zeit für den obligatorischen Sommerendputz. Besen raus, weggewischt, was den Sommer über war, auch Faulenz. Und auf ins nächste Musikjahr, erfahrungsgemäß ab September stellen sich auch so Weichen. Im Moment ist das das Beste, was ich machen kann.

Und nicht zu viel nachdenken, der Rest wird sich fügen.

350/14: Audio: Wir suchen einen Berliner Pianisten, Organisten bzw. ePianisten m/w #Anzeigen

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Fender.Rhodes

Audio

[audio:http://xdrum.eu/wp-content/uploads/2014/09/Querschnitt.einer.Probe.mp3]
Audiodatei: Durch Anklicken mal reinhören!

Bisschen Musik zum reinhören. Ein Zusammenschnitt einiger Audioschnipsel aus einer Jazzprobe neulich.

Wenn Du Interesse hast und an den Tasten firm bist, melde dich via ebay.Kleinanzeigen.

Alles weitere persönlich.

349/14: Video: „Brushes Impro“ – Jazzbrushes – a short video (Brush studies)

Tommy.Tulip_DSC09818_Drum.Studies


349/14: Xdrum.eu: „Brushes Impro“ – Jazzbrushes – a short video (Brush studies)

Was in dem Video zu sehen ist: 20 Minuten Improvisation mit Jazzbesen zu zweit. Im Video sieht man nur einen der zwei Protagonisten.

Von Zeit zu Zeit überkommt mich die Besen-Euphorie. Ich werde wohl nie ein hervorragender Besenspieler werden, dazu übe ich zu wenig. Aber wenn es mich packt, bin ich Feuer & Flamme. Das hat auch mit den Musikern zu tun, mit denen ich es gerade treibe.

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348/14: Aufnahmen: Aus der JAZZCLOUD vom 12.09.14 – Tommy, Tim, David #04 – Jazztrio – Keyboarder-News Berlin #attend

Audio

_Jazz.Ikone

Tim (Bass)
Tommy (drums)
David (Gitarre)
recorded 12.09.13 @Rehearsals – Stück #04

Einen Artikel zuvor habe ich aus der Jazzprobe vom 12.09. bereits einen Track zur Verfügung gestellt zur öffentlichen Erheiterung. Ach so, eins noch: Wir würden uns über unsittliche Angebote von geeigneten, sich berufen fühlenden Keyboardisten (vorzugsweise e-Piano, Hammond oder vergleichbar) sehr freuen. Denn die Idee ist, aus dem Trio ein Quartett zu machen, um dann gemeinsam über das sängerische Falsett zu lachen, das durchaus noch dazukommen könnte. Natural born killers, Jazzen wie bei Millers.

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347/14: Aufnahmen: Aus der JAZZCLOUD vom 12.09.14 #01 (Tommy, Tim, David)

Audio

_Jazz.Ikone

Tim (Bass)
Tommy (drums)
David (Gitarre)
recorded 12.09.13 @Rehearsals – Stück #01

Aus dem Vorhaben, heute mal etwas JAZZ zu machen, geborene Erstsession mit dem Jazzgitarristen David (30) aus Berlin-Tiergarten. Empfehlenswert ist der Gebrauch von Kopfhörern. Allerdings: auf eigene Gefahr.

Weblotse

341/14: Foto des Tages: Eine fotoraritätische Perle – rare & vintage #Torsten Zwingenberger

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Torsten Zwingenberger, Dana Gillespie, Axel Zwingenberger

Torsten Zwingenberger, Dana Gillespie, Axel Zwingenberger

(Fotocredit: Christian Christl, Umzugskarton – mit freundlicher Genehmigung)

1988 war´s schon vorbei. Der Grandmaster of „big bassdrum“ John Henry Bonham (Led Zeppelin), acht Jahre tot. Zugegeben: Er war wirklich nicht der erste. Bonham spielte (nur) 26′ und ehrlich gesagt, lachhaft. Torsten „Teasy“ Zwingenberger, Hamburger Wahlberliner (Wohnort: MoaBeat, Website: hier) spielte 1988 diese „Megapörl“ Bassdrum, 28′, ein richtiggehender Kawumms.

Aktuell sind die Fußtrommeln kleiner, soviel ist sauber recherchiert. Zwingenbergers neuestes Machwerk erschien bei dem Berliner Blackbird Andreas Hommelsheim. Die CD heißt: „Berlin 21“. Ältere erinnern, dass der Zustellbezirk im Postleitzahlenbereich „alt“ von „Animal Garden“ (Tiergarten) – genauer MoaBeat- gemeint ist.

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333/14: Aufnahmen: Aus der Sessioncloud vom 21.11.13 „Free Improvisation“ #Soundcloud

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Jazz?

Hab’s ewig nicht gehört. Heute Abend bewusst reingehört. Da gfallts Liedl. Bestimmt für andere starker Tobak.

Wer am längsten durchhält, hat gewonnen.

328/14: Drum studies: Was „Take Five“ (Dave Brubeck) angeht, das Becken-Pattern im 5/4tel und das Pattern an sich.

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VIDEO 1: Das Beckenpattern mit Bassdrum und HiHat

Drum studies

VIDEO 2: Das Pattern, wobei das Beckenpattern zunächst begradigt ist auf gerade Viertel

Drum studies

325/14: Session.TV: The Famous, Xtraordinary Blackbirds.TV – Session.TV 11.04.14 (Jazz)

icon Proberaum

Session.TV: Mitschnitte von Sessions

Kaffeekultur

Im Video geht es um eine ganz wesentliche Frage: Du wirst von einem Bekannten oder Freund zu einem Kaffee eingeladen. Und dann das. Cold coffee, cold turkey oder cold grausen. Na, Ihr wisst schon. Ein zentrales, schlagzeugerisches Thema, wie Ihr wisst.

Ganz anders als der Kaffee war die Session gestern Abend mit Jakub aus Prag.

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309/14: Video: Das große Sonntagskonzert: Ginger Baker Trio (Ginger Baker, Charlie Haden, Bill Frisell) – Frankfurt/Main (1995)

Videotipp

Videotipp

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Ginger Baker Trio (with Charlie Haden, Bill Frisell) – Frankfurt, Germany, 1995-09-29

Passt bloß auf: Hütet Euch vor Mr. Baker! – Beware of Mr. Baker! 😉 Und ändert ab und zu das Passwort!

Wer hat schon was zu tun am Sonntag? Ach so, ich. – Mr. Baker kann Takt halten, Rockmusik machen, Jazz auch. Und afrikanische Musik. Er sei einer der ersten Weltmusiker gewesen, sagt jemand über ihn. Stimmt, ich erinnere in den frühen Neunzigern Konzerte im Berliner Quartier Latin mit großem afrikanischen Besteck. Das hier gezeigte Video behandelt den Jazz, seriös.

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300/13: Video: A little Jazz in the Evening time is better than a cup of Haferschleim – Jazz ist anders, humorlos + elitär! #Vorurteile

Jazz ist anders, humorlos + elitär! #Vorurteile

Kojo Odu Roney, Jazz Drummer

Aber: Der Nachwuchs ist schon dran. Denn Jazz ist nicht tot, riecht nur ein bisschen komisch (sagte Frank Zappa).

Weblotse

(Thanks to Gerry Brown, NY)

273/13: Video: Was aus dem Song „I wisch“ von Stevie Wonder wurde und warum „brushetta“ sehr beliebt ist

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Brushetta

Als Stevie Wonder den Welthit „I wisch“ für mich schrieb, konnte er ja nicht wissen, wohin das mal führen würde…

Gerne fühle ich auch als „Smooth Operator“. Eben nicht so dolle ruff jehauen, sondern zärtlich weggewischt. Ich gestehe allerdings, das nicht ernsthaft genug zu üben. Ich müsste, ich könnte, ich wollte (eigentlich) viel mehr mit Besen…

Doch ruffhauen ist auch schön. Besenspiel ist so komplex wie die Italiener. Die mögen „Brushetta“ gern, aus Tomaten und mit viel Oregano. Allerdings schreiben sie es auch falsch. Höchste Zeit, die Richtigschreibung anzumahnen. Ich mach Brushetta gern mit viel Gefühl. To Play Brushes, das Besenspiel, wer´s kann, hat Stil.

Oder habt Ihr jetzt eine ernsthafte Erklärung meinerseits erwartet?

Weblotse

 

243/12: Foto des Tages: Die Zeitschrift „drums & percussion“ hat ein Give Away für neue Abonennten

Jazz Brushes by Vic Firth "Legacy"

Jazz Brushes by Vic Firth „Legacy“

Vic Firth always made great brushes with interesting innovations. Keep ‚em coming, guys. (Pete York, legendärer Drummer, zu meinem Give Away – Vic Firth Brushes, via facebook) – Und ich? Was sag ich dazu? „Keep ém coming oder keep on running! (Spencer Davis Group) 😉

Wer sich die Zeitschrift „drums & percussion“ abonniert, darf sich was aussuchen. Ich habe nach Jahren „drum heads“ das Abo mal beendet und mich für ein Abo der „drums & percussion“ entschieden. Ich möchte einfach mal eine andere Zeitung lesen. Als Belohnung fürs Kunde werden landeten diese Brushes bei mir. Als ich sie auf facebook veröffentlichte, meldete sich ein kundiger Pete York. Sein Kommentar ist diesem Artikel vorangestellt.

Der Firma Vic Firth kann man sich eigentlich kaum entziehen: Sie hat so viele attraktive Stöckchen und Woodware, dass es einem schwindlig werden würde. Ohne…

212/11: Aufnahmen: Brush Studies, meine Beschäftigung mit dem Besenspiel könnte ich noch intensivieren! #Rehearsals

Audio

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Die Aufnahme entstand diese Woche beim Üben. Ich habe mich mal wieder mit Besen beschäftigt. Das tue ich viel zu selten. Ich liebe Besen. Nicht um sauber zu machen. Ich mag diese leichte Art, das Wischen und die Tatsache, dass man eine Band damit sehr wohl herausfordert, endlich leiser miteinander zu spielen. Das ist irgendwie auch das Hauptproblem: zu laute Mitmusiker.

Sagt ausgerechnet der Schlagzeuger, aber es stimmt, oder…..?

Jazz Studies, Brush Studies, Dauer: 13.02 Minuten