482/17: Netzgefischt: Bertram Engel, Schlagzeuger von Udo Lindenberg + Peter Maffay #DrummersDiary

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Videotipp


Bertram Engel – Udo Lindenberg & Peter Maffay// Drummers Diary

Er ist sicher No. 1 als Germanys One & Only Stadiondrummer. 4 on the floor, wie kein anderer.

Inzwischen sitzt er an einem Set von DW (Drum Workshop), das an Herbert Grönemeyer erinnert: Schiffsverkehr. Mit Schrauben, Haken, Tammahanken. Bruder Berte, an den Händen große Pranken. Soft Cell, mit Schlagzeughandschuhen. Soweit wir erinnern, beginnt sein öffentliches Auftreten irgendwann 1975 mit langen, blonden, engelsgleichen Haaren. Apropos: Es gibt noch Guerilla-Videos aus dem Berliner Quartier Latin, die die „Gebrüder Engel“ zeigen, jene Gruppe, in der Berte zusammen mit seinem Bruder räudigen Rock ablieferte. Tja, die Geschichte, wer’s gugelt.

Im Video wird auch die Arbeit des Drumtecs Benji Johl gewürdigt, die die solide Basis für Stadiondrumming at it’s best ist: Sehr ehrlich, kein Schleimer, der Berte sagt, wie es wirklich war.

Drummers Diary, das Schlagzeugertagebuch, eine offenbar sehr stark fokussierte Internetbegleiterscheinung der besonders netten Art. Unbedingt ansehen.

Weiterführend

371/14: Video: Alte CD mit Filmen entdeckt – Tim & Tom, am 21. Mai 2006 beim freien Improvisationsspiel


06.05.21, Tim & Tom, Drums´n Bass (4 Videos)

Gedreht wurden die Videos seinerzeit mit einer HandyCam mit schlechtem Mikrofon und krisseligen Bildern. Aufnahmeort: Heidestr. (Entlastungsstr.), Tiergarten. Vermieter die Baufirma Kuthe und der Raum etwas feucht, ein Biotop. Wir sind dort nicht lange geblieben, die Preise konnten sich sehen lassen. Sie waren so hoch, dass sie zu übersehen unmöglich war.

Das war am 21. Mai 2006 und lange, bevor die besseren kleinen digitalen Helfershelfer auf den Markt kamen, die den Musikern bessere Bilder, vor allem bessere Sounds und HD-Videos ermöglichen. Genau: So richtig Retro. Mir gefielen damals die Aufnahmen sehr gut, deswegen brannte ich sie auf eine CD und …legte sie weg.

Bis heute. Da fand ich sie wieder und dachte: Ach. Der Entschluss, sie wieder zurück zu digitalisieren war vielleicht überflüssig. Aber nicht umsonst.

Tommy, Drummer (2008) - the famoux xtraordinary blackbirds.tv

330/14: Audio: Das Stück „Zombie“ von den Cranberries

Audio

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Audio

Die Gnadenfrist ist verstrichen.

Am 22.04.2008 wurde diese Aufnahme erstellt. Die Band hieß damals „The Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv“ und es handelte sich um die beta release 3.0 der bereits in zwei früheren Besetzungen tätig gewesenen Band, nunmehr mit neuer Besetzung. Man bereitete sich auf eine Reihe Auftritte vor. Der Rest ist Geschichte. Aus der Band wurde später Staub, und aus der Website ein Blog namens www.blackbirds.tv.

Ich veröffentliche es wieder, weil ich das Stück mag und weil solche alten Proberaumaufnahmen auch einen Einblick geben, was ich schon so gespielt habe, wo ich damals stand. Mir gefällt diese Aufnahme noch heute, ich habe sie ein bisschen nachbearbeitet mit paar Tools. Ähnlich werde ich bei Gelegenheit mit weiteren, wieder aufgefundenen Aufnahmen verfahren.

233/12: Aufnahmen: Die Band „MOK“ bzw. Minimaler Konsens (Achtziger Jahre)

Audio

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Minimaler Konsens (MOK - Aufkleber Siebdruck)

Minimaler Konsens (MOK – Aufkleber Siebdruck)

Wie viele Leute eine Retro-Seite für eine verstorbene Band linken, ist selbst mir Wurscht. Ich bin trotzdem stolz auf die „guten alten Zeiten“ und die Tatsache, dass wir bereits im Proberaum teils ganz beachtliche Dinge spielten. Heute sind diejenigen von uns, die dran geblieben sind, besser, reifer. Gereift mit den Jahren. Nur Bassist Bernd ist schon gestorben. Er starb an einem Elektro-Starkstromschlag, nicht am Bass. Ich gehörte damals sehr gern zu dieser Band. Wenn ich derartige Musik auch heute nicht mehr machen würde. Natürlich nicht.

Es gehört zu den Pflichten (!?) jedes Schlagzeugers (nicht Musikers), von sich selbst bei Zeiten anhörbare Aufnahmen zu machen. Diese wurden mit den Jahren immer besser, also konkret gesagt verbesserte sich die Aufnahmequalität erst spät. Weswegen früher alles zwar besser, aber nicht höherwertiger war. Oder so ähnlich.

Damals waren die Achtziger. Wir probten am Paul-Lincke-Ufer in unserem Proberaum in Kreuzberg. Nebenan probte Morgenrot. Die waren nicht nur besser. Die waren bekannter. Die hatten vorne am Ufer sogar ein eigenes Café. Gott, das war großartig. Und wer da noch alles probte. Wir auch.

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205/11: Videos: Eine gezielte Remineszenz an seinen Schlagzeuger-Übervater #Jason Bonham

Videotipp


John Bonham Tribute by Jason Bonham at Guitar Center’s Drum-Off 2009 (via youtube)

Ohne Besen (siehe vorheriger Beitrag), auch nicht mit Schirm, Charme & Melone (Bonham´s Erkennungszeichen), dafür aber auch „echt sauber“, allerdings auch nicht gerade „sehr clean“, was Sohnematz Jason da so spielt. Kein Wunder: Bei dem Vater. Stille, Andächtigkeit, RIP, John-Henry, we miss you!

201/11: Video: Der Rosanna-Shuffle von Steve Porcaro, Toto #Lessons #Schlagzeugnoten

Videotipp

In jeder Musikrichtung bzw. auf jedem Instrument gibt es Referenzen, die man sich anhört bzw. die man zu spielen trachtet, um zu beweisen, dass man dort schon angekommen ist. Was für das Schlagzeugspiel und unbedingt für das Stück Rosanna von Toto gilt. Jeder will es spielen können und zeigen: Ich bin ein Könner. Ich kann ihn noch nicht in der Geschwindigkeit spielen, die Steve Porcaro dabei drauf hatte. Oder jetzt aktuell Simon Phillips. Das macht nichts.

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147/10: Proberaum: „Berni had A little Dream“ – (Audios/Aufnahmen)

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Unter Hospitalismus (ursächlich auch Deprivationssyndrom genannt) versteht man alle negativen körperlichen und psychischen Begleitfolgen eines längeren Krankenhaus- oder Heimaufenthalts oder einer Inhaftierung. Dies beinhaltet auch mangelnde Umsorgung und lieblose Behandlung von Säuglingen und Kindern, in der Psychiatrie Symptome infolge von Heimaufenthalt, Folter oder Isolationshaft. (Wikipedia, hier)

Ich mag die Geschichte, die Berni uns hier erzählt. Wir haben irgendwann im März/April 2010 zusammen im Proberaum gehockt. Es ging inhaltlich darum, den Bassisten, der sich vorgestellt hatte, auszutesten. Alles in allem lässt sich zusammenfassen, dass uns da ein gutes Stück Spontaninstrumentalismus gelungen ist. Das Gegenteil von Hospitalismus.

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113/2010: HowTo: play Ghost Notes on snare drum? – Rehearsals – Nachlese Schlagzeugunterricht

HowTo: play ghost notes on snaredrum

Ghost Notes (Geisternoten) spielen, das ist so eine Art Königsdisziplin für den interdisziplinären Drummer, schönes Wort, oder? Tschuldigung dafür. In der Sache geht es darum, den Groove zu spielen in einer straighen Time, also durchweg, durch die Bank, gerade aus und hopp, los. Also nehmen wir uns die Hi-Hat, das sind die Zischdeckel, die Meister Lehrmann aus Halberstadt Berlin für so wesentlich hält, dass alles dahinter zurücktritt und an Wichtigkeit verliert. Nein, die Hi-Hat muss grooven, das ist die halbe Miete. Die andere Hälfte der Miete sind dann -ach ja- die Ghost Notes, die auf der Snare ausgeführt werden.

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106/2010: Heart & Heavy: In Berlin sind Rockbands mit Anspruch selten! Anders in SdC!


Claudio Cordero – Psychoswing -2006-(via Youtube/facebook – thanks, User Rush)

„There is two kinds of music the good and bad. I play the good kind“ (Louis Armstrong)

Es gibt alle möglichen Arten von guter Musik. Das ist eine Binsenweisheit. Schade nur, dass es in Berlin kaum Bands gibt, die illustre Musikerpersönlichkeiten vorzuweisen haben. Zu Musikern, wie sie noch zu suchen sind, gehört beispielsweise auch die Kaste der Gitarrenhelden. Heiß: In diesem Fall aus Santiago de Chili.

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Die Mutter aller Mütter hatte ein Mutterschiff: Led Zeppelin – und einen Übervater an den Drums

Ludwig Vistalite (Quelle: trommelladen.de)

Ludwig Vistalite (Quelle: trommelladen.de)

Das Video ist aus 1973. Led Zeppelin in concert. Am Schlagzeug: der Übervater aller Hardrockschlagzeuger, Mr. John Henry ‚Bonzo‘ Bonham. Das Werkzeug: ein Ludwig Vistalite Schlagzeug, Acryl, Farbe amber (Bernstein, orange). Das war seinerzeit hip. Später -ca. 2002- wurde das Schlagzeug nochmals neu aufgelegt. Als so genanntes Re-Issue präsentierte es die amerikansiche Firma Ludwig Drums.

Und so fanden jene, die sich an diese Glanzzeiten des hart gespielten Rock´n Roll noch erinnerten, zu Spielzeugen, die sie sich in ihrer Jugendzeit niemals hätten leisten können. Bekannt ist ferner, dass Bonzo Bonham Endorser für die Becker der schweizerischen Firma Paiste (Serie 2002) war. Die Stückeliste der Fa. Paiste mit seiner Unterschrift ist im Netz frei verfügbar. Besorgt hat sie der wunderbare Herr Vogelmann, dessen gleichnamiger Trommelladen in Ludwigsburg als Hort der Led-Zeppelin-Devotionalien in Deutschland gilt.

Weiterführende Links

Herrn Vogelmann´s Trommelladen

Herrn Vogelmann´s neue Website

Immer wieder Trommeltage Ludwigsburg

Led Zeppelin Website

One Man Band plays AC/DC – der Mann hat was auf dem Kasten

Der kann sich selbst begleiten, singen und dazu Schlagzeug spielen. Danke an Nilz Bokelberg für diesen Videovorschlag.

Und überhaupt: Erinnert uns dieses Video an den Song One Man Band von Leo Sayer (den er ursprünglich für  Roger Daltrey, Sänger The Who schrieb). Ist schon länger her, aber auch ein guter Song.

Recordings… a new reference

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Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

In my thoughts ‚how to record any playing in my rehearsal situations‘ I had to decide between great, tech solutions and the practical way. When I bought one of the first recording utilities, the industry was at the beginning of such things. A short time late they developed better tools and I recognized, I was a bit to early. On the 18th of April, 2009, Hans Jakobsmeyer came to a common musicians party and brought a H4 Handy Recorder (Zoom). A I begged him to make a short reference audio with me, umcompressed in format *.wav. And, folks, what to say about this: I think, this sounds really better, like -for example- my little jazzy drum solo. A clear sound, transparency, nothing to say against this new niece piece of recording. Hear it.

I played my sonor jungle-set, added with some remo rototoms. And thanx to Hans, doctor of recordism, for this nice reference file.

Hans Jacobsmeyer - 18.04.09

Hans Jakobsmeyer - 18.04.09

(1983) Band ‚Fehlstart‘ – AudioFile

This song was played around 1983. In germany there were the times of ’new german wave‘. This band tried to play in this style. This record was re-edited from analog tape recordings. Today we are using better sound qualities….of course.

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2008: Peter Gunn, play by blackbirds.tv

This is a song, about the place I used to be…

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2008: When I was young – Eric Burdon

One of the songs I used to play, was ‚when I was young‚, by eric burdon.

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1996 – mr. man & friends, press your head on my shoulder…

Another fine audio example, how I played these songs in earlier times. The situation was a little bit like home recorders work on audio works. All these audio works were recorded with a 16 track TASCAM recording engine. In the beginning we had a MITEC mixing desk with 40 tracks, later we bought a brandnew Yamaha O2r digital mixing desk, it was one of the newest technical toys You were able to buy in 1996…it was fucking cool, folks…

Hear it and have fun.

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Mr. Man & Friends, „It´s not the right time“ – Songs, I played earlier… (1996)

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This song is a common work of a big team with so many regards to be successful. We played that song, and we made backing vocals to it with Maja Joel-Dürr and Billy Brooks.

A record company liked that song. They said to us, that we have to play that song in an audition for the german preselection for the Grand Prix Eurovision Contest. But if we do, we have to sing it in german. So we did. Our texter was Norbert Hammerschmidt, who was well known as texter for Hildegard Knef (‚Für mich solls rote Rosen regnen‘) and many other famous artists. We did our work, but suddenly there was a big crise in between the relation of our singer and our keyboarder. They´d been on strike, and the band divorced – one day before the final curtain fell down. Sorry about that, but shit happens….

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1996 – Mr. Man & Friends, „Sweetest bitterness…“ – Songs, I played earlier

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Our songlist was very long, and we tried 2 become famous popstars. Hear another song of mr. man & friends, a really funky one…

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1996 – Mr. Man & Friends, Facts, reality: Songs, I played earlier…

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Another song is this one:Facts, Reality, ….. This song is played by the same persons and it´s full of emotions. Have fun 2 hear it.

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