John Bonham Tribute by Jason Bonham at Guitar Center’s Drum-Off 2009 (via youtube)
Ohne Besen (siehe vorheriger Beitrag), auch nicht mit Schirm, Charme & Melone (Bonham´s Erkennungszeichen), dafür aber auch “echt sauber”, allerdings auch nicht gerade “sehr clean”, was Sohnematz Jason da so spielt. Kein Wunder: Bei dem Vater. Stille, Andächtigkeit, RIP, John-Henry, we miss you!
In jeder Musikrichtung bzw. auf jedem Instrument gibt es Referenzen, die man sich anhört bzw. die man zu spielen trachtet, um zu beweisen, dass man dort schon angekommen ist. Was für das Schlagzeugspiel und unbedingt für das Stück Rosanna von Toto gilt. Jeder will es spielen können und zeigen: Ich bin ein Könner. Ich kann ihn noch nicht in der Geschwindigkeit spielen, die Steve Porcaro dabei drauf hatte. Oder jetzt aktuell Simon Phillips. Das macht nichts.
Unter Hospitalismus (ursächlich auch Deprivationssyndrom genannt) versteht man alle negativen körperlichen und psychischen Begleitfolgen eines längeren Krankenhaus- oder Heimaufenthalts oder einer Inhaftierung. Dies beinhaltet auch mangelnde Umsorgung und lieblose Behandlung von Säuglingen und Kindern, in der Psychiatrie Symptome infolge von Heimaufenthalt, Folter oder Isolationshaft. (Wikipedia, hier)
Ich mag die Geschichte, die Berni uns hier erzählt. Wir haben irgendwann im März/April 2010 zusammen im Proberaum gehockt. Es ging inhaltlich darum, den Bassisten, der sich vorgestellt hatte, auszutesten. Alles in allem lässt sich zusammenfassen, dass uns da ein gutes Stück Spontaninstrumentalismus gelungen ist. Das Gegenteil von Hospitalismus.
Ghost Notes (Geisternoten) spielen, das ist so eine Art Königsdisziplin für den interdisziplinären Drummer, schönes Wort, oder? Tschuldigung dafür. In der Sache geht es darum, den Groove zu spielen in einer straighen Time, also durchweg, durch die Bank, gerade aus und hopp, los. Also nehmen wir uns die Hi-Hat, das sind die Zischdeckel, die Meister Lehrmann aus Halberstadt Berlin für so wesentlich hält, dass alles dahinter zurücktritt und an Wichtigkeit verliert. Nein, die Hi-Hat muss grooven, das ist die halbe Miete. Die andere Hälfte der Miete sind dann -ach ja- die Ghost Notes, die auf der Snare ausgeführt werden.
Claudio Cordero – Psychoswing -2006-(via Youtube/facebook – thanks, User Rush)
“There is two kinds of music the good and bad. I play the good kind” (Louis Armstrong)
Es gibt alle möglichen Arten von guter Musik. Das ist eine Binsenweisheit. Schade nur, dass es in Berlin kaum Bands gibt, die illustre Musikerpersönlichkeiten vorzuweisen haben. Zu Musikern, wie sie noch zu suchen sind, gehört beispielsweise auch die Kaste der Gitarrenhelden. Heiß: In diesem Fall aus Santiago de Chili.
Das Video ist aus 1973. Led Zeppelin in concert. Am Schlagzeug: der Übervater aller Hardrockschlagzeuger, Mr. John Henry ‘Bonzo’ Bonham. Das Werkzeug: ein Ludwig Vistalite Schlagzeug, Acryl, Farbe amber (Bernstein, orange). Das war seinerzeit hip. Später -ca. 2002- wurde das Schlagzeug nochmals neu aufgelegt. Als so genanntes Re-Issue präsentierte es die amerikansiche Firma Ludwig Drums.
Und so fanden jene, die sich an diese Glanzzeiten des hart gespielten Rock´n Roll noch erinnerten, zu Spielzeugen, die sie sich in ihrer Jugendzeit niemals hätten leisten können. Bekannt ist ferner, dass Bonzo Bonham Endorser für die Becker der schweizerischen Firma Paiste (Serie 2002) war. Die Stückeliste der Fa. Paiste mit seiner Unterschrift ist im Netz frei verfügbar. Besorgt hat sie der wunderbare Herr Vogelmann, dessen gleichnamiger Trommelladen in Ludwigsburg als Hort der Led-Zeppelin-Devotionalien in Deutschland gilt.
Der kann sich selbst begleiten, singen und dazu Schlagzeug spielen. Danke an Nilz Bokelberg für diesen Videovorschlag.
Und überhaupt: Erinnert uns dieses Video an den Song One Man Band von Leo Sayer (den er ursprünglich für Roger Daltrey, Sänger The Who schrieb). Ist schon länger her, aber auch ein guter Song.
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Zoom H4 Handy Recorder
In my thoughts ‘how to record any playing in my rehearsal situations’ I had to decide between great, tech solutions and the practical way. When I bought one of the first recording utilities, the industry was at the beginning of such things. A short time late they developed better tools and I recognized, I was a bit to early. On the 18th of April, 2009, Hans Jakobsmeyer came to a common musicians party and brought a H4 Handy Recorder (Zoom). A I begged him to make a short reference audio with me, umcompressed in format *.wav. And, folks, what to say about this: I think, this sounds really better, like -for example- my little jazzy drum solo. A clear sound, transparency, nothing to say against this new niece piece of recording. Hear it.
I played my sonor jungle-set, added with some remo rototoms. And thanx to Hans, doctor of recordism, for this nice reference file.
This song was played around 1983. In germany there were the times of ‘new german wave’. This band tried to play in this style. This record was re-edited from analog tape recordings. Today we are using better sound qualities….of course.
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One of the songs I used to play, was ‘when I was young‘, by eric burdon.
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One of my other favourite songs is ZOMBIE from the Cranberries. We played this song with much fun. Here You can hear a rehearsal recording from April 2008. Have fun.
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Another fine audio example, how I played these songs in earlier times. The situation was a little bit like home recorders work on audio works. All these audio works were recorded with a 16 track TASCAM recording engine. In the beginning we had a MITEC mixing desk with 40 tracks, later we bought a brandnew Yamaha O2r digital mixing desk, it was one of the newest technical toys You were able to buy in 1996…it was fucking cool, folks…
Hear it and have fun.
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This song is a common work of a big team with so many regards to be successful. We played that song, and we made backing vocals to it with Maja Joel-Dürr and Billy Brooks. The record company liked that song. They said to us, that we have to play that song in an audition for the german preselection for the Grand Prix Eurovision Contest. But if we do, we have to sing it in german. So we did. Our texter was Norbert Hammermeister, who is well known as texter for Hildegard Knef (‘Für mich solls rote Rosen regnen’) and many other famous artists. We did our work, but suddenly there was a big crise in between the relation of our singer and our keyboarder. They´d been on strike, and the band divorced – one day before the final curtain fell down. Sorry about that, but shit happens….
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Our songlist was very long, and we tried 2 become famous popstars. Hear another song of mr. man & friends, a really funky one…
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Another song is this one:Facts, Reality, ….. This song is played by the same persons and it´s full of emotions. Have fun 2 hear it.
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Here is an audio file from a song called ‘America’, it was in 1996. Performed by mr. man & friends: Rüdiger Lange (vox), Steffen David (g.), Hugh McBrien (g.), Stepan Dragan (b.), Tommy Tulip (dr.). This song was written by myself and I guess, Step made the basslines 2 it, wasn´t he?
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