SONOR presents: new ProLite Drum series (via Youtube)
Sonor sagt:
We proudly present SONOR artists Gavin Harrison (Porcupine Tree), Wim De Vries and René Creemers (The Drumbassadors) and Florian Alexandru-Zorn in this first ProLite movie. Find out about the new series of SONOR Drums, launched on January 19 at Winter NAMM 2012 in Anaheim, CA, USA. Enjoy the movie and check out www.sonor.com for more information about the new features, available drums and a finish overview!
Schöner Stoff, aus dem das Promovideo ist. Gut gemacht, Sonor.
Mr. Bean als Schlagzeuger an einem unsichtbaren Schlagzeug: Kommissar Zufall hilft mit. Das ist schon eine ziemlich schräge Posse, die Rowan Atkinson aka Mr. Bean da abzieht. Und allerdings sehen seine drummularotischen Bewegungen auch nicht so abgerundet aus. Mr. Bean ist eben kein Schlagzeuger, sondern er performed nur einen. Er ist ein Mime mit Mimik zum Totlachen.
Es wird eine Zeit kommen, siehe, da wird der Begriff des “altersgerechten Wohnens” noch einmal komplett neu definiert. Da gibt es stückchenlose Brotsuppe für die Zahnlosen und die zitternden Zeternden werden verlangen nach ganz anderer Musik als früher. Sie werden Highway to Hell skandieren, Stairway to Heaven und im Keller des Seniorenheims werden Übungsräume entstehen und Punkbands sich gründen von alternden, knittrigen Postpunks.
Was wir uns fragen müssen: Werden wir irgendwann zu alt, um noch dem Schlagzeugspiel zu frönen mit Lust, Energie und Verve?
Chops würde ich als “persönliche Tricks” übersetzen, die ein Drummer draufhat. Dabei ist das Wort Tricks aber nicht ganz passend, denn Tricks gibt es am Schlagzeug nicht, nur “Können”. Vielleicht könnte man sagen, daß Chops die Sachen sind, die ein Drummer am Schlagzeug besonders gut kann, und mit denen er andere Drummer ins Staunen versetzt. Beispiel: die wahnsinnig schnelle Double Stroke Rolls von Virgil Donati an den Bass-Drums. (Nutzer: FOX im Drummerforum)
Auf den Begriff Gopsel Chops stieß ich erstmals, als ich die aktuelle drum heads-Ausgabe (vergl. vorheriger Artikel) aufschlug und von einem Thomas Lang-Drummer Boot Camp las. Dann folgte ich den Anregungen der Textredaktion und erfuhr, dass man das Internet befragen könne. Ehrlich gesagt habe ich kaum weiterführende Antworten erhalten. Deshalb werde ich jetzt nachfolgend mal ein paar Informationen dazu zusammentragen, in der Hoffnung, dies Thema wird dann mal “rundgeschrieben” von Anderen. In die deutsche Wikipedia könnte man einen Lexikoneintrag packen, damit auch die Wissenschaft erfährt, es gibt sie.
Björn Etzel (dr) und Christian Auer (perc) (via youtube)
Dass Percussionisten, vor allem wenn sie nichts können, nur “präkeln”, also Geräusche verursachen, die sich in die angebotenen Grundgrooves nicht einfügen, darüber hatte ich hier schon berichtet. Das Gegenteil ist der Fall in diesem Video von den Trommeltagen 2010: das sind zwei Könner, und sie hören aufeinander. Was der eine nicht schafft, läßt der andere links liegen und umgekehrt. Im Grunde beherrschen sie das, was sie da spielen. Vorzüglich. Hat Spaß gemacht anzusehen.
John Bonham Tribute by Jason Bonham at Guitar Center’s Drum-Off 2009 (via youtube)
Ohne Besen (siehe vorheriger Beitrag), auch nicht mit Schirm, Charme & Melone (Bonham´s Erkennungszeichen), dafür aber auch “echt sauber”, allerdings auch nicht gerade “sehr clean”, was Sohnematz Jason da so spielt. Kein Wunder: Bei dem Vater. Stille, Andächtigkeit, RIP, John-Henry, we miss you!
Aus der Kategorie “Ungewöhnliche Musikinstrumente” und obwohl: Ich hab´s ja nicht so mit Vögeln! Aber der Leierbird, bzw. der Lyrevogel, das ist schon was nach meinem Geschmack. Sehenswert. Hörenswert auch! Ornithologisch kann ich kaum mithalten, gehört habe ich aber von anderen Subspezies dieses Vogels: dem “Schüttelschwanz” (Drummerjargon: “Shaker”) und dem “Schlappschwanz” (Drummerjargon: “Sliff Slaff”). Man sieht: Die Natur benennt ihre Kinder! Bumm tschak.
In jeder Musikrichtung bzw. auf jedem Instrument gibt es Referenzen, die man sich anhört bzw. die man zu spielen trachtet, um zu beweisen, dass man dort schon angekommen ist. Was für das Schlagzeugspiel und unbedingt für das Stück Rosanna von Toto gilt. Jeder will es spielen können und zeigen: Ich bin ein Könner. Ich kann ihn noch nicht in der Geschwindigkeit spielen, die Steve Porcaro dabei drauf hatte. Oder jetzt aktuell Simon Phillips. Das macht nichts.
Ich hatte neulich das Notenbild eines “als Groovehamster” bezeichneten Paraddidlegrooves hier veröffentlicht. Die Verteilung bezieht sich auf zwei Schläge, die auf einer zweiten Snare oder Toms anstatt der Hauptsnare ausgeführt werden. Nun habe ich davon auch ein Video, wie das klingt. Viel Spaß.
Ginger Baker wohnt mitten in Afrika, wo genau, wird nicht verraten. Aber nun braten die Soldaten: in der sengend heißen afrikanischen Sonne. Was jetzt wiederum bedeutet, dass uns Herr Baker “oben ohne” begegnet. Die Süffisanz dieses Augenblicks ist uns durchaus bewußt. Aber nun, genug des Schwätzens. Zeit zum Schwitzen.
Im Gespräch mit Ralf “Pommes” Pommerenke, ursprünglich aus Kiel, jetzt seit 19 Jahren Berliner “zugezogen wegen der Liebe”, Jahrgang 1966, Familienvater, Mensch, Schlagzeuger und Schlagzeugbetreuer!
Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, gute Erreichbarkeit, das “dranbleiben” am Projekt und das immer wieder persönlich in Kontakt zu geraten, dürften auszugsweise Parameter sein, die ein Schlagzeugbetreuer & Coach haben muss, um erfolgreich zu sein. Wobei nicht zu verwechseln ist: Der Coach coacht in diesem Fall nicht den Schlagzeuger, um ihm beispielsweise beizubringen, wie man eine Paradiddle-Kombination erfolgreich aus dem Handsatz verabschiedet. In diesem Fall coacht der Schlagzeugbetreuer das Schlagzeug selbst, auf dass es seinem Herrn, dem Herrn (oder der Frau) Schlagzeuger(In) gefällt. Keine Sorgen haben, dass alles flutscht. Und wenn etwas quietscht, es auch gewollt ist und nicht versehentlich.
Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran … (Kinder-Laufreim)
Diese Sache wurde jetzt erstmals von oben aufgenommen. Ich finde den Sound dafür so schlecht nicht. Außerdem ist es gut, sich selbst von oben “auf die Finger” zu schauen. Mir gefällt´s. Ob es hohen Ansprüchen an Selbstanalyse genügt, mal sehen. Einfach nur ein Selbstversuch.
Es steigt weißer Rauch auf zu Weihnachten über dem Drummikan! Habbemus rhythmem! Wir haben den Rhythmus!
Ein neues Stück, an dem wir als Band arbeiten, soll “Superhero” heißen. Wie es so klingt, gebe ich mal audiotechnisch per Einbindung zum Besten. Kannst ja mal rein hören, hier:
Superhero, Entwürfe, Skizzen – The famous, xtraordinary Blackbirds.tv – via divshare.com (recorded 08.12.10)
ToDo: Simmons-Pads und Soundmodule raussuchen und anschließen und ins aDrums-Spiel sinnvoll integrieren, dabei nicht übertreiben
Ich habe in den Achtzigern eine Zeit lang ausgiebig eDrums gespielt. Simmons-Schlagflächen (diese sechseckigen) und auch Steuerteile, die Sounds ausgeben. Z.B. das Roland R8, als 19 Zoll-Modul. Und ein “DDR 30″. Alles Altware. Inzwischen spiele ich aus Überzeugung nuraDrums.
Während ich unsere aktuellen Jamsessions abhöre, die als Grundlage für neue Stücke dienen möchten, passiert ein Gimmick, wenn ich das über das iPhone mit Kopfhörern unterwegs mache: Während ich ein App laufen lasse, das CamAhoy heißt und vor bundesweit in Betrieb befindlichen, bekannten Radarkameras an der Straße warnt, höre ich die letzten Sessions ab.
Alles Üben ist umsonst, aber nicht vergeblich, wird zumindest nicht bezahlt, ist aber nur sinnvoll, wenn man dran bleibt. Eine der Königsdisziplinen beim Üben ist das selbst: Das Üben! Üben heißt dranbleiben und -um ehrlich zu sein- gehört genau das zu den schwierigsten Übungen. Stell dir vor, du hast lauter Töppe (Drums) und Deckel (Becken) vor dir und wie sie dich anlachen, während du nur stur die eine Übung machen sollst, die Übung, die es bringt. Auflockerung?
Im Zusammenhang mit dem Spielen von Funkmusik -vielleicht insbesondere dann- spielt es eine Rolle, Grooves flüssig und variantenreich zu spielen. Die Varianten können z.B. Verteilungen sein. Der Groove selbst ist ein Vier/Viertel und den begreife ich als Ostinato, als etwas, dass sich immer, immer wieder wiederholt. Um in die Sturheit der längeren Wiederholung Leben zu bringen und andere Facetten, und dies obwohl sich der Groove selbst sich kaum ändern soll, benötige ich die Unterscheidung. An einem solchen Beispiel haben wir gestern zu zweit gearbeitet, meine Lehrerin und ich. Das Video ist unten eingebunden.
Ode To Joy – Muppet Show – via Youtube (via facebook, thanks, Iris)
Das Thema Metronom bzw. Clicktrack trifft den Nerv der Zeit. Neulich sagte mir mein Bassist, ich würde immer so rumschwurbeln, wenn ich mit Click spiele. Ich hatte bei einem Stück Tempo 120 eingestellt. Also, um es mal freundlich zu sagen: Wer bei Tempo 120 tatsächlich rumschwurbelt, der hat wohl keinen Click auf dem Ohr! Tempo 120, das ist ausgesprochen lässig. Viel lässiger, beispielsweise, als Tempo 45. Denn das ist Königsdisziplin!
Das hier vorgestellte, von mir zum ersten Mal gesehene Video beschreibt in zutreffender Weise meinen Kampf mit meinen Mitmusikern über die Frage, ob nun mit Klick oder ohne Klick gespielt werden sollte? Iris, Keyboarderin, begrüßt die Erfindung des Metronoms 1818, ich habe es nicht nachkontrolliert. Auch Superchefs/-kollegen halten sich nicht dran.