357/14: Audio: Das Audiograb von Kraftwerk lag nicht in Düsseldorf, sondern Berlin

icon Proberaum

Zoom H4 Handy Recorder

Zoom H4 Handy Recorder

Ein Song, den ich immer sehr mochte, ist „Das Model“ von den elektronischen Düsseldorfer Giganten KRAFTWERK.

Wie das ist, wenn eine Band versucht, so ein Stück nachzuspielen und das ohne jedes Keyboard? Nun, es ist keine Frage der Werktreue. Vielmehr geht es darum zu interpolieren. Zwischen dem Original, eigenen Versatzstücken, Erfahrungen und Noblessen. Auch Blässen, musikalische, eigene, sind von Bedeutung. Was sich anhört, als wäre jemand auf Koks, ist in Wirklichkeit eine Audioaufnahme bei klarem Sinn und Verstand.

Weiterlesen

Tommy, Drummer (2008) - the famoux xtraordinary blackbirds.tv

330/14: Audio: Das Stück „Zombie“ von den Cranberries

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Audio

Die Gnadenfrist ist verstrichen.

Am 22.04.2008 wurde diese Aufnahme erstellt. Die Band hieß damals „The Famous, Xtraordinary Blackbirds.tv“ und es handelte sich um die beta release 3.0 der bereits in zwei früheren Besetzungen tätig gewesenen Band, nunmehr mit neuer Besetzung. Man bereitete sich auf eine Reihe Auftritte vor. Der Rest ist Geschichte. Aus der Band wurde später Staub, und aus der Website ein Blog namens www.blackbirds.tv.

Ich veröffentliche es wieder, weil ich das Stück mag und weil solche alten Proberaumaufnahmen auch einen Einblick geben, was ich schon so gespielt habe, wo ich damals stand. Mir gefällt diese Aufnahme noch heute, ich habe sie ein bisschen nachbearbeitet mit paar Tools. Ähnlich werde ich bei Gelegenheit mit weiteren, wieder aufgefundenen Aufnahmen verfahren.

238/12: Aufnahmen: Die Band „Satan´s Tool“ nahm „Satan´s Tool“ auf, sozusagen der Titelplot, aber wann genau? Und wozu?

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen


Satan´s Tool by Satans Tool (recorded anytime at 1979/80 – Berlin, Zehlendorf)

Und sowieso: Das Titelstück „Satan´s Tool“ war in gewisser Weise auch das komplizierte Stück. Ehrlich. Lauter verschiedene Breaks und Pausen! Na ja, am Ende war es passabel. Aber nun taucht auch irgendwie der Streit auf, wann genau eigentlich die hier veröffentlichten Stücke aufgenommen wurden? Ich weiß es nicht.

Deren Aufnahme um rund drei Jahre zurückdatiert habe ich bereits vorsorglich. So wie das auch die Flick-Buchhalter in jenen Jahren machten. Der SPIEGEL berichtete ausführlich, der Chefbuchhalter hieß Diehl. Kreativ war der, ehrlich. Warum sollte ich besser sein? Buchhaltung ist Buchhaltung. Und verzeiht: So ganz genau habe ich die Sache einfach nicht mehr auf dem Schirm. Aber wahnsinnig habe ich mich gefreut. Ehrlich.

237/12: Aufnahmen: Die Band „Satan´s Tool“ nahm 1979/80 den Song „No Future“ auf, mit Tini als Sängerin!

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen


Satan´s Tool – Song: „No Future“ (1979/80)

Lineup: Harry C. (g.), Sigi Waller (g.), Torsten Tietz (b.), Tommy Tulip (drums), Tini Deszcyk (voc.)

No Future, das war mal der Lebensentwurf der ganzen Generation Punk.

Was uns nicht davon abhielt, dasselbe zu fordern. 😉

Tini hat gesungen! Und wie.

236/12: Aufnahmen: „Satan´s Tool“ machte teuflische Musik, der Song „Hard Way“ aus 1979/80 belegt das Brot, bzw. Brett!

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen


Satan´s Tool (Berlin, 1979/80) – Song: Hard Way

Lineup: Harry C. (g.), Sigi Waller (g., voc.), Torsten Tietz (b.), Tommy Tulip (drums) – Von insgesamt drei Stücken sind jetzt digitalisierte Fassungen aufgetaucht, siehste: „Der Graf“ hat heimlich mitgesammelt. Der hieß damals schon so. Heute allerdings besteht wegen dieses Namens Verwechslungsgefahr. Bürger aller Kontinente: Dankt dem Graf für sein audiophiles Vermächtnis. Go find your way through the hell of this world….

Die Band hieß Satans Tool, das hatte Gitarrist Harry C. aus Bayreuth bereits so eingefädelt. Auch vieles andere: Für damalige Verhältnisse war die Otari-Halbzoll-Achtspurmaschine richtig teuer, ein edles Teil. Dazu ein Studiomaster-Mischpult. Nein, es sollte ernst gemacht werden: Harry C. war bekennender Black-Sabbath-Fan und ist es vermutlich immer noch. Ich werde ihn fragen.

Wir wurden ernstgenommen. Vermutlich. Mehr als 30 Jahre ist das jetzt her. Aufgenommen wurde der Song im Haus der Jugend, Argentinische Allee, Berlin-Zehlendorf, im eigens für die Bandarbeit ausgebauten, schallgedämmten Musikerproberaum. Mit Harry C. und Torsten T. besteht sehr gelegentlich „informeller Kontakt“. Sigi verzog nach Südfrankreich, wo er aktuell ist, weiß niemand. Mal sehen, ob Tante Gugel oder Onkel Facebook ihn auftreiben? Erinnerungs- und anständehalber. Haha…., ganz schön hartes Brot, diese Musik aus einem anderen Jahrtausend. Bzw. Brett, nicht Brot.

(EP)

234/12: Video: Drumsolo Tommy Tulip, schätzungsweise 2008, auf orangefarbenem Besteck namens „Ludwig Vistalite“

Videotipp

Link: Drumsoloing tommy tulip, 'Live @Holunder'

Ich werde jetzt Jazzfan. Ich hab die Schnauze voll von Rockmusik. Ich geh jetzt. #Abgesang des Schlagzeugers nach dem Solo, dem Publikum zugewandt!

Hochgeladen wurde dieses Video bei sevenload am 02.06.08. Mag sein, es wurde 2008 aufgenommen. Wir traten (erinnerungshalber) einmal pro Jahr dort auf, auf dem Biohof von Christian Wendt. Und hatten immer Spaß. Später wurde aus Spaß Ernst. Und dann brannten sogar Autos. Das ist eine andere Geschichte. Blaßblauer Gitarrist, unter dessen Perücke man Flöhe nicht erahnt. Setzen.

Irgendwie habe ich wohl damals versäumt, das Material auf einer Website einzubinden. Egal, der Fehler wurde jetzt korrigiert, vier bis fünf Jahre später. Timing kann man das nicht nennen. „Slick Rik, the Chic“ hieß die Sängerin, allerdings kein Feingefühl für richtiges Auftreten. Barfuß, mit schwarzen Füßen, stocherte sie durch den märkwürdigen Sand. Okay, es hat uns nicht geschadet. Infolgewessen wurde eigentlich diese Band niemals berühmt?  Irgendjemand muss es doch gewesen sein. Es können doch nicht immer nur Chinesen sein, oder?

233/12: Aufnahmen: Die Band „MOK“ bzw. Minimaler Konsens (Achtziger Jahre)

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Minimaler Konsens (MOK - Aufkleber Siebdruck)

Minimaler Konsens (MOK – Aufkleber Siebdruck)

Wie viele Leute eine Retro-Seite für eine verstorbene Band linken, ist selbst mir Wurscht. Ich bin trotzdem stolz auf die „guten alten Zeiten“ und die Tatsache, dass wir bereits im Proberaum teils ganz beachtliche Dinge spielten. Heute sind diejenigen von uns, die dran geblieben sind, besser, reifer. Gereift mit den Jahren. Nur Bassist Bernd ist schon gestorben. Er starb an einem Elektro-Starkstromschlag, nicht am Bass. Ich gehörte damals sehr gern zu dieser Band. Wenn ich derartige Musik auch heute nicht mehr machen würde. Natürlich nicht.

Es gehört zu den Pflichten (!?) jedes Schlagzeugers (nicht Musikers), von sich selbst bei Zeiten anhörbare Aufnahmen zu machen. Diese wurden mit den Jahren immer besser, also konkret gesagt verbesserte sich die Aufnahmequalität erst spät. Weswegen früher alles zwar besser, aber nicht höherwertiger war. Oder so ähnlich.

Damals waren die Achtziger. Wir probten am Paul-Lincke-Ufer in unserem Proberaum in Kreuzberg. Nebenan probte Morgenrot. Die waren nicht nur besser. Die waren bekannter. Die hatten vorne am Ufer sogar ein eigenes Café. Gott, das war großartig. Und wer da noch alles probte. Wir auch.

Weiterlesen

220/11: Aufnahmen: „Footprints“, „ESP“, „Speak No Evil“ und „Nica´s Dream“ – Vergessene Aufnahmen #related

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Wer kennt das nicht? Auf der Suche nach einer „besseren Band“ als früher ist die Kernfrage: Wo stehst du selbst? Wie gut bist du? Oder wie schlecht? Ich habe mich aufgemacht, meine alten digitalen „Liedsammlungen“ zu durchforsten. Und ich werde sie geeigneter verschlagworten. Für künftig veröffentlichte Spiel- bzw. Arbeitsproben meinerseits verwende ich nunmehr den (zutreffenden) Begriff „Referenz“, wobei das bitte wörtlich genommen werden soll: Weder will ich auf diese Weise Referenz für andere sein, noch erkenne ich nicht, dass es viel, viel bessere Schlagzeuger als mich gibt. Referenz ist also eine Art „Wo stehe ich?“ bzw. „Wo kann man mich abholen?“ – Da wo der Arzt hinkommt? Vielleicht.

Ich habe ein bisschen sauber gemacht in den verschiedenen „Dateikellern“ meines Elfenbeinturms aus Schlagzeugholz. Einiges löschte ich. Doch ich stieß auch auf alte „Proberaumschätzchen“. Genau genommen sind sie gar nicht so alt. Sie entstanden mit einer inzwischen aufgelösten Band namens Up & Down Quintett. Wir spielten nur kurz zusammen. Für mich war es meine erste „Jazzband“. Ich versuchte, mich in den Jazz einzugewöhnen und „banddienlich“ mitzuspielen. Was mir teils auch gelang. Und teils eben (noch) nicht. Es ist schade, dass die Band nicht mehr zusammen ist, es hat großen Spaß gemacht.

Weiterlesen

162/10: Proberaum: Es ist ein neues Audioschnitzel eingetroffen! #Remineszenz an Beat It! MJ -RIP-

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Damit hätte wohl keiner gerechnet: Was draus wurde in der Session, das kennt man ja doch irgendwie, auch wenn es was ganz anderes war….war!


Remineszenz an Beat It – MJ (RIP) – (via divshare)

157/10: Proberaum: Es war eigentlich eine Reggae-Session, dann wurde was ganz anderes draus!

Audio

_banner_Eigene.Aufnahmen

Erstens kommt es anders, und  zweitens als man denkt…

Dann wurde noch alles Mögliche draus, nur am Ende war es kaum noch Reggae…macht ja auch nichts. Hat Spaß gemacht.


Reggaesession vom 23.06.10 – The famous, xtraordinary blackbirds.tv – (via divshare.com)

151/10: HowTo: …become 2 and a half men under one head! Rhythmus-Sektion einer Band #Reggae

HowTo: ...become 2 ½ Men under one head? The Rhythm Section...

Kernthema: Wie bekommt man 2 ½ Mann unter einen Hut?

Das hier hörbare Stück Audioschnitzel ist aus unserem Proberaum und wurde im Juni 2010 bearbeitet. Es handelt sich um ein Stück Reggae, dass allen bekannten Klischees, wie Reggae sich anhören muss, möglichst gerecht wird. Irgendwie ist es auch lustig anzuhören. Findet jedenfalls der Autor dieses Beitrags. Wir hatten das Stück schon einmal vor kurzem versuchsweise angespielt und es nun erneut aufgegriffen, um es als Reggae-Version einer bereits niedergelegten, anderen Fassung für uns aufzubereiten.

Weiterlesen