542/19: Gestorben: Ted McKenna (10. März 1950 – 19. Januar 2019) – schottischer Drummer

Trauerkerze (gif/animiert)

Trauerkerze (gif/animiert)


Ted Mckenna – Drum Solo @The Citrus Club,Edinburgh 3-5-13

Edward McKenna (10. März 1950 – 19 Januar 2019), war ein schottischer Drummer, der u.a. mit den Bands The Sensational Alex Harvey Band, Rory Gallagher, The Michael Schenker Group spielte. Er tourte mit Ian Gillan 1990. Er unterrichtete lectured in Angewandte Künste in North Glasgow College von 1996–2011.

Genaue Umstände wissen wir nicht, über Facebook war zu lesen:

„Für alle, die ihn liebten, Ted ist diesen Morgen an den Folgen einer Blutung während einer geplanten Operation gestorben. Es war ein unerwarteter Umstand und ein großes chirurgisches Team kämpfte zehn Stunden lang, um ihn zu retten. Unglücklicherweise gab es keine Lösung, um die Blutung zu stoppen und er starb, ohne es überhaupt mitzubekommen. Ich werde ihn so sehr vermissen.“

(Gerry McAvoy via Facebook, Band of Friends)

516/18: Erinnerungen: Jon Hiseman

Drummer 05 (gif) #Animal


United Jazz & Rock Ensemble – Ausgeschlafen (live 1987)

UNITED JAZZ + ROCK ENSEMBLE
Theaterhaus, Stuttgart (Germany) February 28, 1987

Ack van Rooyen (trumpet)
Ian Carr (trumpet)
Johannes Faber (trumpet, flugelhorn)
Albert Mangelsdorff (trombone)
Charlie Mariano (alto sax)
Barbara Thompson (tenor sax, flute)
Wolfgang Dauner (piano, electric piano)
Volker Kriegel (guitar)
Eberhard Weber (bass)
Jon Hiseman (drums)

In memory of
Ian Carr, Volker Kriegel, Albert Mangelsdorff, Charlie Mariano

Es gab diese durchgeknallten CDs bei 2001, dem Versand mit Sitz in Frankfurt/Main, aber mit so Heftchen. Ich erinnere das noch genau. Ihr auch? Ins Auge stach, nein, ins Ohr dominierte der Drummer: Jon Hiseman. Ein Ausnahmedrummer, flüssig, ätherisch, ganz großes Kino.

Philip John „Jon“ Hiseman (* 21. Juni 1944 in Blackheath, London) ein britischer Rock- und Jazz-Schlagzeuger. Er gilt als eine „Galionsfigur der britischen Szene“. Legendär sind seine bis zu 15 Minuten andauernden Schlagzeugsoli mit einem Doublebassdrumset.

Er selbst sagte über sich: „„Es ist meine persönliche Spielweise, dass ich Jazz- und Rock-Rhythmen miteinander verbinde. Ich spiele nie auf dem Beat, sondern es ist immer eine fließende, schwebende Bewegung in meinen Trommeln.“ – Das ist eine Art Mantra, ein Gebetsbuch, ein unerfülltes.

Jon Hisemann liegt, während wir diese Zeilen verfassen, im Koma und es ist prognostiziert, dass er die nächsten Wochen nicht überleben wird. Ein Gehirntumor bahnt sich seinen Weg. Rücksichtlos. Was bleibt?

Die Spezialistengruppe Musikerwitze auf facebook hat seiner gedacht. Erinnerungen an einen der größten Drummer aller Zeiten. Jon, we love You, peace & respect, Mist, Jon, das Trauern macht einen irgendwie auch ein bisschen ohnmächtig.

Wenn doch die Welt…..