579/19 #Nachruf Ginger Baker (* 19. August 1939 in Lewisham, London – † 6. Oktober 2019, London)

Trauerkerze (gif/animiert)

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Peter Edward „Ginger“ Baker (* 19. August 1939 in Lewisham, London) ist ein britischer Schlagzeuger. Den Spitznamen „Ginger“ bekam er wegen seiner roten Haare. – Ginger Baker verstarb heute Morgen am 06. Oktober 2019, wie sein Sohn Kofi Baker via Facebook soeben mitgeteilt hat.

Peter Edward „Ginger“ Baker (* 19. August 1939 in Lewisham, London – gestorben 06.10.2019 lt. Kofi Baker, via Facebook soeben) war ein britischer Schlagzeuger. Den Spitznamen „Ginger“ bekam er wegen seiner roten Haare. Ginger Baker gehörte zweifelsohne zu den profiliertesten, weltberühmten Schlagzeugern aller Zeiten und es ging das Gerücht, er sei das direkte Vorbild für „The Animal“ (Muppet Show) gewesen. Baker spielte in verschiedenen weltberühmt gewordenen Supergroups, darunter sicherlich Cream als die wichtigste.
Seit Jahren gehörte Ginger auf Facebook zu meinen wichtigsten virtuellen Freunden. Ich verliere einen Helden meinen Lebens. Es war nicht anders zu erwarten, in den letzten Tagen häuften sich die Meldungen über das bevorstehende Abtreten.
Ruhe in Frieden, Ginger Baker
Ich liebe und begleite Dich in meinen Gedanken und trauere um Dich.
Love & Light.
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485/17: Rotten Interviews: Dom Famularo interviewt Stewart Copeland (dr) – The Session Panel

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ARTIST SERIES – Stewart Copeland

Hier sitzen sich zwei große Influencer gegenüber und reden miteinander: Der eine ist stilbildend, eine Schlagzeuglegende. Der Andere ist weltweiter Botschafter in Sachen Drumming. Wie die beiden harmonieren? Seht selbst.

Ungefähr Anfang der 80-er Jahre, vielleicht schon 1978/79 begann ein großer Influencer der internationalen Drummerszene allmählich Platz zu greifen. Ziemlich schnell spielten ziemlich viele Schlagzeuger jener Zeit Zeugs von ihm.

Nachäffen war auch damals schon state of the art und nicht wenige Drummer suchten ihr Glück in der persönlichen Privatkopie:
Alle wollte klingen wie er.

Er hatte das Drumming irgendwie ganz eigen revolutioniert. Die Art, in der er Walking On The Moon oder Roxanne ist bis heute etwas ganz Besonderes.
Vielleicht sind das ja auch die besten Drummer: Diejenigen, die Stilmarken setzen, wie Flusspferde, die in einen Fluss scheißen, um ihr Revier zu markieren.

Der Rest ist Geschichte:
Stewart Copeland, hier interviewt vom Global Dom, dem Master of Drumming Desasters 😉 Dom Famularo.

Thanks, Dom, for spreading this words.

Was nehmen wir aus diesem Video mit? Beware Of Mr. (Ginger) Baker.

Genau, so isses.

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309/14: Video: Das große Sonntagskonzert: Ginger Baker Trio (Ginger Baker, Charlie Haden, Bill Frisell) – Frankfurt/Main (1995)

Videotipp

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Ginger Baker Trio (with Charlie Haden, Bill Frisell) – Frankfurt, Germany, 1995-09-29

Passt bloß auf: Hütet Euch vor Mr. Baker! – Beware of Mr. Baker! 😉 Und ändert ab und zu das Passwort!

Wer hat schon was zu tun am Sonntag? Ach so, ich. – Mr. Baker kann Takt halten, Rockmusik machen, Jazz auch. Und afrikanische Musik. Er sei einer der ersten Weltmusiker gewesen, sagt jemand über ihn. Stimmt, ich erinnere in den frühen Neunzigern Konzerte im Berliner Quartier Latin mit großem afrikanischen Besteck. Das hier gezeigte Video behandelt den Jazz, seriös.

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192/11: Xdrum-Homeview: Nach Google StreetView nun Homeview: Bei Ginger Baker in Afrika!

Videotipp

Ginger Baker wohnt mitten in Afrika, wo genau, wird nicht verraten. Aber nun braten die Soldaten: in der sengend heißen afrikanischen Sonne. Was jetzt wiederum bedeutet, dass uns Herr Baker „oben ohne“ begegnet. Die Süffisanz dieses Augenblicks ist uns durchaus bewußt. Aber nun, genug des Schwätzens. Zeit zum Schwitzen.

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