412/15: Video: Udo Masshoff (Berlin) erklärt einen schönen Tuningtrick, um die Snaredrum zu stimmen #Drumtuning

vistalite_snare


The greatest snare drum tuning trick EVER!

Here is my favoured snare drum tuning trick!
Taken from my new DVD „The ultimate Drumtuning revolution“
I use it all the time because I have 100% control over the tuning. From ringy to dry. No more duct tape or premuffled heads needed. Check it out, you will love it!!!!
I would be very thankful, if many people would share the video, that many drummers can see it!
Get the DVD: www.masshoffdrums.com
(aus dem Klappentext zum Promovideo für seine neue Drum-Tuning DVD)

Man kann seine Drums jetzt mit einem tunebot genannten Gerät schon sehr schön stimmen. Das ist digital-neuzeitlich. Wesentlich mehr wussten aber die alten Meister: Sie konnten analog nach Gehör und mit Gefühl rangehen. Allerdings: Man braucht einen Genius, einen eigenen. Ein analoger Querkopf ist Udo Masshoff, der irgendwie auch für rare & vintage stehen könnte. By the way: Wer in der Frank-Zappa-Str. aufhältig ist….

Das Ganze ein bisschen ‚einsteinisch‘, sagt Udo.

Und in der Tat. Das Ergebnis ist beeindruckend.

Weblotse

385/15: Positionen: Was Helge Schneider über gutes Drumming meint…

Helge Schneider über Drummer!

Auf ein Zitat hat derjenige einen Urheberrechtsanspruch, der es in den Wortverkehr einbringt, indem er es erfindet, aneinander reiht und somit Komponist der satanischen Sentenz ist. Also nicht derjenige, der das Zitat findet, in Umlauf bringt und auf digitale Wandtafeln schreibt.  Allerdings gebührt dem Entdecker Lob und Anerkennung für die Erwähnung, Hervorhebung und Betonung. Das Zitat geht künftig nicht mehr unter, wie es ja sonst inzwischen weltweit üblich ist im Drüber & Drunter des ungebremsten Redeschwalls. Der Zitierte hat vielleicht so´nen Hals.

Andi Rohde ist Studio- und Livedrummer aus Hamburg, auch hier hat er ein Zuhause. Der Drummer, hier im dargelegten Zitat auch als „Ohrenfeindt“. Karniggles: Miles Davis hat Wissen über Drummer an sich in seiner Biografie erwähnt. Es ging um Tony Williams und auch seine Erfahrungen, die er mit Max Roach an der Seite von Charlie Parker machte. Um „Sha“ und „Bang“, aber auch um „Zisch“. Heute heißen die diesbezüglich genannten Argumente über richtiges Schlagzeug spielen häufig: „Zu 99% besteht mein Schlagzeuger sein aus „Wumms“ und „Klatsch“, wie ich 2011 hier berichtete.

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307/13: Video: Stick Control, Seite 26

stickcontrol

Stick Control – Seite 26

Genau, Stick Control. Ein Buch, das man als Standardwerk bezeichnen darf. Aus dem Buch Seite 26, kurze Sequenzen, erst auf der Snare, später verteilt. Dazu ein paar Ostinaten. Später, wenn man sich wundgeübt hat, Penaten. Scherz.

Das Video ist leise. Man muss den Lautsprecher etwas nachbearbeiten.

175/10: Video: Es sind Handsätze zu üben, rechts und links und umgekehrt

Videotipp

Im Zusammenhang mit dem Spielen von Funkmusik -vielleicht insbesondere dann- spielt es eine Rolle, Grooves flüssig und variantenreich zu spielen. Die Varianten können z.B. Verteilungen sein. Der Groove selbst ist ein Vier/Viertel und den begreife ich als Ostinato, als etwas, dass sich immer, immer wieder wiederholt. Um in die Sturheit der längeren Wiederholung Leben zu bringen und andere Facetten, und dies obwohl sich der Groove selbst sich kaum ändern soll, benötige ich die Unterscheidung. An einem solchen Beispiel haben wir gestern zu zweit gearbeitet, meine Lehrerin und ich. Das Video ist unten eingebunden.

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171/10: Video des Tages: Ode To Joy by Muppet Show – oder: Spielt man mit oder ohne Metronom?

Videotipp


Ode To Joy – Muppet Show – via Youtube (via facebook, thanks, Iris)

Das Thema Metronom bzw. Clicktrack trifft den Nerv der Zeit. Neulich sagte mir mein Bassist, ich würde immer so rumschwurbeln, wenn ich mit Click spiele. Ich hatte bei einem Stück Tempo 120 eingestellt. Also, um es mal freundlich zu sagen: Wer bei Tempo 120 tatsächlich rumschwurbelt, der hat wohl keinen Click auf dem Ohr! Tempo 120, das ist ausgesprochen lässig. Viel lässiger, beispielsweise, als  Tempo 45. Denn das ist Königsdisziplin!

Das hier vorgestellte, von mir zum ersten Mal gesehene Video beschreibt in zutreffender Weise meinen Kampf mit meinen Mitmusikern über die Frage, ob nun mit Klick oder ohne Klick gespielt werden sollte? Iris, Keyboarderin, begrüßt die Erfindung des Metronoms 1818, ich habe es nicht nachkontrolliert. Auch Superchefs/-kollegen halten sich nicht dran.

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165/10: Hat Theories: Wie Schlagzeuger und Percussionist sehr gut zusammenspielen #The Cowbell

Ich habe mich mit Sabine, meiner Schlagzeuglehrerin, auch immer wieder darüber ausgetauscht, vor allem seit kürzerem, wie das Zusammenspiel zwischen Schlagzeug und Percussion auf einer Weise „einander befruchtet“. Einen solchen „grundmäßigen“ Groove, der sozusagen eine „eierlegende Wollmichsau“ sein soll, hat Sabine für mich kurz eingespielt. Mit ihm kann, wer ihn beherrscht, ein Percussionist schon 95% des Mainstreams an Musik begleiten, also fast komplett Netzabdeckung.

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156/10: HowTo: Become the Two of Us under one hat – Hat Theories #Begriffsklärung in Sicht (Teil2)

Fehlt noch Teil 2 von insgesamt 2 Teilen, und wird hier nachgeliefert. Ein weiteres Audioschnitzel aus den Tiefen eines Kellers. Damit der vollkommen überraschte, neue Erstleser auf dieser Website (herzlich willkommen) sich zurechtfindet, linke ich hinten rum noch zu den Vorgeschichten dieser tieferen Betrachtung.

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155/10: HowTo: Become the Two of Us under one hat – The Hat Theories #Begriffsklärung in Sicht

Das ist das Dynamische in dem Vorgang des Schreibens. Erst schreibt man einen Gedanken dahin, und dann strotzt er auch noch vor Fehlern. Gestern war gestern. Heute ist heute und die Nacht war sternenklar, mir sind verschiedene Erleuchtungen erschienen. Zunächst ein bisschen zur Sprach- bzw. Begriffsklärung.

Two of Us: Ein Song der Beatles. Paul McCartney ist frisch verliebt in Linda, ca. 1968, Sommer. Die beiden „fahren irgendwohin“, ratta. Sie -Linda- bringt Paul bei, wie man die Zeit vertut, ohne konkrete Pläne zu haben. Two of us riding nowhere…im Gepäck -natürlich- die Gitarre. So entsteht der Song. Er steht forthin für Zweisamkeit ohne Planung, aber schön und elementar. Wir zwei, wir machen irgendwas! Es wird schon.

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154/10: HowTo: …become 2 and a half men under one head! Rhythmus-Sektion einer Band #Percussion

HowTo: ...become 2 ½ Men under one head? The Rhythm Section...

Teil 2 eines Versuchs ganzheitlicher Betrachtungen mit unabsehbaren Folgen

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.“ Psalm 143,10 (Herrnhuter Losungen) – denkbares Stoßgebet eines Schlagzeugers, gerichtet an Buddy Rich

Nach Teil 1 der Feldforschungsserie in Gründung, wie man zwoeinhalb „Männer“ (stellvertretend für Menschen) unter einen Hut bekommt, bandtechnisch, kann ich bereits weitere interessante Gedankenfetzen zum Besten geben. Dazu habe ich mich auch an eine Sachverständige für Percussionfragen gewandt. Ich hatte Gelegenheit, die Percussionisten der Gruppe „uchawi mashua“ während eines ihrer Auftritte kennenzulernen.

Fragt man einen Schlagzeuger, wer wichtiger ist, im Bandzusammenhang, sagt er „Der Schlagzeuger“. Also habe ich die Chefpercussionistin von uchawi mashua gefragt. Erwartungsgemäß antwortete sie mit „der Percussionist“. So herum lässt sich also vermutlich das Problem nicht abschließend auflösen. Weitere Feldforschungsversuche.

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151/10: HowTo: …become 2 and a half men under one head! Rhythmus-Sektion einer Band #Reggae

HowTo: ...become 2 ½ Men under one head? The Rhythm Section...

Kernthema: Wie bekommt man 2 ½ Mann unter einen Hut?

Das hier hörbare Stück Audioschnitzel ist aus unserem Proberaum und wurde im Juni 2010 bearbeitet. Es handelt sich um ein Stück Reggae, dass allen bekannten Klischees, wie Reggae sich anhören muss, möglichst gerecht wird. Irgendwie ist es auch lustig anzuhören. Findet jedenfalls der Autor dieses Beitrags. Wir hatten das Stück schon einmal vor kurzem versuchsweise angespielt und es nun erneut aufgegriffen, um es als Reggae-Version einer bereits niedergelegten, anderen Fassung für uns aufzubereiten.

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125/2010: Foto.Podcast: Bevor sie wegschwimmen: ab und zu mal wechseln, die Felle

Schlagzeug mit neuen Fellen

Schlagzeug mit neuen Fellen

Es ist schon immer erstaunlich, wenn man die alten, gebrauchten gegen neue Felle tauscht, wie sehr sich der Klang verbessert. Oder auch verändert. In diesem Fall ein Systemwechsel: von Evans EC-Serie (mit dem integrierten Alustreifen, sehr technisches Fell) auf REMO Fibreskyns, die Kalbsleder imitieren, allerdings ebenso aus Kunststoff sind. Auf der Snare eine Besonderheit: dort ein Aquarian Jack de Johnette-Signatur-Modell, knallschwarz, aufgeraut, gut mit Besen bespielbar.

117/2010: Video: José J. Cortijo zeigt, wie man Percussion leise, aber beständig spielt

Let´s get ready to rumble - drumming!


Shakes & Waves – José J. Cortijo on Meinl Percussions (via Youtube)

Cortijo @facebook - comments

Gerade gesehen. Sehr schönes HowTo nach dem Motto: So geht’s. Es gilt der Schlachtruf: „Let’s get ready to jungle(drumming).“

Für Kai: Jetzt brauchst du nur noch einen Samplerecorder, der diese selbst eingespielten Grooves aufnimmt, damit man sie loopen kann. Immer vier Takte, dann übereinander legen und die alten weiter abspielen. Am Ende ein ganzes Percussionorchester. Und wenn mal zufällig bisschen Platz ist, darf der Schlagzeuger noch was dazu spielen.

Ähnlich, aber doch ganz anders, hat es Pat Metheny kürzlich in der Philharmonie mit Gitarrenlayer vorgemacht. Aufregend. Sag ich dir!

113/2010: HowTo: play Ghost Notes on snare drum? – Rehearsals – Nachlese Schlagzeugunterricht

HowTo: play ghost notes on snaredrum

Ghost Notes (Geisternoten) spielen, das ist so eine Art Königsdisziplin für den interdisziplinären Drummer, schönes Wort, oder? Tschuldigung dafür. In der Sache geht es darum, den Groove zu spielen in einer straighen Time, also durchweg, durch die Bank, gerade aus und hopp, los. Also nehmen wir uns die Hi-Hat, das sind die Zischdeckel, die Meister Lehrmann aus Halberstadt Berlin für so wesentlich hält, dass alles dahinter zurücktritt und an Wichtigkeit verliert. Nein, die Hi-Hat muss grooven, das ist die halbe Miete. Die andere Hälfte der Miete sind dann -ach ja- die Ghost Notes, die auf der Snare ausgeführt werden.

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102/2010: HowTo: Play drums @Your Wohnzimmer – das TRIO INFERNALE ist eine neue Supergroup

HowTo: Play Drums @Wohnzimmer

HowTo: Play Drums @Wohnzimmer

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(Wie klingt denn das? Hörprobe/Livemitschnitt) – Trio Infernale, Rand einer Wohnzimmerparty (c) living room räckordz, 2010

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Die Sache war nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. In unserer Versuchsanordnung Gitarrist (mit elektr. Verstärkung), Pianist (dito) und Schlagzeuger (ohne, überwiegend BcBooster Set, add: snare, geschlagen mit: Rods, Besen). Musik: all about Jazz, Latin and so on… freestyle inspired by a new soupergroup, mit Verbindungen bis nach Dresden, zumindest gelegentlich, wurde gehört. Ergebnis der Versuchsanordnung: Es gab aus dem Haus keine Beschwerden. Der Grund stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. War’s am Ende nicht so schlecht? Oder sind die Nachbarn bereits ausgezogen? Fest steht: die Party war ein Knaller. Who knows? Wiederholungsfaktor: sehr gern, most wanted.

Wohnzimmermusik

Wohnzimmermusik

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Weiterführende Links

HowTo: Wie man eine Jazz-Ballade wischt – es ist wie Schwimmen, nur umgekehrt!

HowTo: play brushes on a Jazz Ballad

HowTo: play brushes on a Jazz Ballad

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(Ausschnitt Probe Januar 2010 – Infant Eyes – Jazzballade)

Ich muss gestehen, das kann ich noch nicht so gut. Denn es ist schwierig. Vom Schlagzeug spielen macht man sich eher so Vorstellungen von harten Holzsticks und vom Herumdiggern auf den Schlagflächen, die uns die Welt bedeuten. Die Jazzballade allerdings würde durch Höhlenlärm wie diesen eher nur gestört werden, massiv gestört. Also geht es darum, Dezenz an den Tag zu legen, bzw. diese herbeizuwischen. Das Ganze erfolgt auf einer handelsüblichen Snare (kleine Konzerttrommel) mit gespanntem Teppich. Wenn wir uns die Snare als Uhr vorstellen, haben wir zwei Jazzbesen in der Hand, wobei wir den rechten Arm an die Position von drei Uhr ansetzen und die linke Hand bei neun Uhr verorten. Linkshänder denken bitte gern anders herum.

Sabine, Schlagzeuglehrerin, sagt: ‚Du musst dir das Wischen einer Jazzballade so vorstellen wie Schwimmbewegungen, nur anders herum. Das ist schon eine entscheidende Erkenntnis für allen Anfang, der zunächst schwierig ist. Denn es geht darum, sich mit den beiden auf dem Teppich herumwischenden Besen nicht ins Gehege zu kommen. Die linke Hand wischt auf der gedachten, hälftigen Unterseite des Kreisrunds Kreise entgegen dem Uhrzeigersinn, während die rechte Hand im oberen Hälftigen dagegen wischt. 

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Die Wahrheit ist: Du kannst überall üben…

Du kannst überall üben

Du kannst überall üben

Das Foto ist aufgenommen am Strand am Mittelmeer. Es zeigt den bemüht übenden Schlagzeuger, der ein Problem hat. Es ist kein Schlagzeug zu sehen. Und doch übt der Besessene!

Denn die Wahrheit ist: Du kannst überall üben. Du musst es nur wollen.

Eine Übungs-Situation kann überall entstehen, auch spontan. Man muss das richtige Werkzeug dabei haben. Zum Beispiel ein Übungspad. Das reicht oft schon aus.

Beispielsweise stick control lässst sich am Strand hervorragend üben. Also: Befreie das Denken von dem möglichen Vorwurf, du hättest einen ‚Mangel an Gelegenheiten‘. Das Gegenteil ist richtig. Du kannst überall üben. Kein Problem. Die mit dir Badenden hören es nicht einmal.

Ich hab es ausprobiert. Es funktioniert. Ehrlich.

Tommy, practising on a plastic pad

Tommy, practising on a plastic pad

002/07: Territoriale Rechte? – Territorial rights?

Der Schlagzeuger Gary Chester sagt in „The New Breed“ sinngemäß:

Territoriale Rechte heisst, die links angeordneten Trommeln mit der linken Hand zu spielen und die rechts liegenden mit der rechten Hand. Es ist nicht natürlich, die Hihat mit der rechten und die Snare dazu mit der linken Hand zu spielen. Setzt Du ein vier Jahre altes Kind an ein Schlagzeug, tut es das auch nicht. Wie man auf der Abbildung (entnommen aus dem Buch) sehen kann, werden vielmehr die linken und rechten Hände ganz natürlich aufgeteilt.

 Territorial rights - the decision between left and right hand…

© Modern Drummer Publications, Inc.,  USA, 3rd Printing Oct. 1989

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Territorial refers to playing instruments on the left side with left hand, and playing the instruments on the right side with the right hand. It isn´t naturally, to play hihat and snare with sticks crossover. If you put a four-year-old child behind a set of drums, the child would not cross over to play the hihat. It´s simply and logical. As you can see from the photo, the small tom, hihat, cymbals, snare and large tom (on the left) are most naturally played by the left hand, while the rest (on the other side) are played by the right hand.

Find out more/weiterführende Links:

external link  Gary Chester – Website

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