488/17: Shopping: Streifzüge im drummatischen Internet-Fruchtgarten: Grebfruit2 has landed, PolyNome bedient der Schlagzeug-Gnom!

Benny Greb - Grebfruit 2 (CD Cover)

Hier wagt sich Benny Greb (Schlagzeuger) auch aus der gesangstechnischen Deckung. Wir hören bspw. alte Phil Collins-Klassiker. Das Album „Grebfruit2“ ist sicherlich in erster Linie eins für die weltweiten Anhänger des Schlagzeugers und bedarf einer großen intellektuellen Freiheit und Großzügigkeit: Mainstreamkunden werden sich das witzige, verspielte und voll Situationskomik steckende Machwerk des Hamburger Ausnahmedrummers nicht anhören. Dumm gelaufen, denn das Ding groovt wie Sau.

Nun ist die CD raus, Grebfruit2 ist veröffentlicht.

Heute habe ich mir die CD virtuell downgeloadet via iTunes.

Bei der Gelegenheit besorgte ich mir auch gleich PolyNome, eine App, die mir als ganz besonders hilfreich aufgefallen ist.

Jetzt folgt die Testphase, der Elchtest. Wird Grebfruit2 an Grebfruit1 heranreichen? Vorab dazu schon mal ein voreiliges Statement: Ja, tut es. Zwei Stücke aus den Meinl-Produktvideos hatte ich hier schon vorgestellt. Es war sozusagen ein sicherer Kauf. I am talking to Jesus all my life. Man zweifelt im Moment noch ein bisserl am Willen von Greb, dem Projekt Moving Parts auch weiterhin Verve und Zuneigung zuteil werden zu lassen. Und hofft, das Projekt existiert freundlich weiter, denn es ist eine sehr schöne Sache. Besonders dankbar nimmt diese Website die Wiederveröffentlichung des Beatles-Songs Blackbird entgegen. Die Schwesternseite gleichen Namens ist hier….

Was nun PolyNome angeht, bin ich zweitens so sicher wie im ersteren Fall. Die App nützt brutal.

Weiterführend

475/17: Foto: Benny Greb’s „Moving Parts“ im A-Trane Berlin (01.06.17)

Was das Internet nicht kann: Livemusik.

Benny Grebs Moving Parts gestern Abend im A-Trane in Berlin-Charlottenburg.

Fulminante Spielfreude, erfindungsreiches Drumming und ein begeistertes Publikum.

Schön war’s.

466/17: Video: Benny Greb’s ‚Moving Parts‘ – Soulfood


Benny Greb´s Moving Parts / Soulfood

Heart- & Soulfood, das ist auch der Name einer kleinen illustren Gutes-Essen-Gruppe auf Facebook. Herz- und Seelennahrung verabschiedet sich von Gedanken an Bürger, Döner und fettige Pommes. Seelennahrung ist schon allein der Gedanke von der Convenience-Food-Verabschiedung. Das gilt auch musikalisch. Gute Musik hat noch niemandem geschadet.

Wer wie ich daran glaubt, dass die guten Dinge an und für sich vollkommen zeitlos sind, kann sich nun zurücklehnen. Entspannt Euch.

Dies Video beispielsweise zeigt uns das Benny-Greb-Projekt ‚Moving Parts‘ in einer Aufnahme, die auf YouTube im April 2015 veröffentlicht wurde.

Doch seit der Veröffentlichung und 275.000 Unique Clicks später ist Moving Parts nicht mehr, was es einst war.

Der Keyboarder des Trios war ein Moving Part: Er ist raus aus der Nummer. Aktuell existiert Moving Parts mit einem richtigen Bassisten weiter. Siehste: Trotzdem war das erste Trio, in dem ein Bassist nicht fehlte, dasjenige dessen Erstveröffentlichung einen Jazzecho einheimste. Ohnehin wird Schlagzeuger Benny Greb, der das Projekt initiierte, seinen Weg weiter gehen. Ob mit oder ohne Keyboarder, darauf kommt es nicht an. Die Besetzungsfrage ist zweitrangig.

Also bleibt entspannt. Die Erde wird sich weiterdrehen. Auch sie ist ein Moving Part. Und dass uns nicht schwindlig wird, heißt ja, dass wir geerdet bleiben, wir uns also mit der Erde immer weiterdrehen. Was kann man von einem erwarten, der das macht, wozu er Lust hat? Unter anderem, hört man, dies Jahr eine Big-Band-Challenge: Benny Greb ist gefragt worden, eine Buddy-Rich-Bigband schlagzeugerisch in London zu begleiten. Mal sehen. Bzw. hören.

Bei meiner Seele: Du spielst herzergreifend liebevoll.

Weiterführend

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

439/16: Award: Benny Greb hat einen JazzEcho 2016 für sein Projekt Moving Parts eingeheimst

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion


ECHO JAZZ Dankesrede Benny Greb 2016

Die Dankesrede von Benny Greb fällt aus, wie man es von ihm erwartet: Da redet jemand keinen Mainstream, sondern performed. Kuhle Dankesrede, die er sich hat einfallen lassen, die Ton- und Bildqualität ist leider schlecht. Der Berichterstatter muss das Video aber zeigen: Es ist für die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook wie geschaffen.

Dem NDR hat Benny Greb mal erklärt, er habe die Absicht aufgegeben, der beste Drummer der Welt zu werden. Er habe sich irgendwann entschlossen, der beste Benny Greb der Welt, und das weltweit, zu werden. Es ist kaum eine Überraschung. Er hat es geschafft.

Dabei halten ihn weltweit nicht gerade wenige mindestens für eines der signifikantesten Vorbilder guten, ätherischen Schlagzeugspiels. Von großer Bedeutung, gerade auch für ihn selbst, war dabei der Zusammenschluss mit zwei weiteren Mitmusikern zu einem ungewöhnlich besetzten Trio mit Drums, Drums, Drums und …in Nebenrollen (Spaß) Gitarre und Keyboards. Diese drei Herren nahmen viel Material auf, das in großen Teilen auf die Kompositionsarbeit von Schlagzeuger Benny Greb zurückgeht. Herausgekommen ist dabei Musik, der man sehr gern lauscht. Keine Chartstürmer, sondern wissentliche Musik, die wie zum Schwelgen in guten Gefühlen gemacht ist.

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399/15: Audiotipp: Benny Greb´s „MOVING PARTS“ #DeDolleDrummer

Hoertipp_Moving.Parts_Banner


Benny Greb’s MOVING PARTS („Good Question“ full song)

De dolle Drummer ist holländisch und muss im Grunde nicht erklärt werden. Benny Greb muss man auch nicht sonderlich erklären. Ein doller Drummer. Das war´s auch schon.

MOVING PARTS ALBUM available on iTunes http://snip.ftpromo.net/movingparts
Diese Band buchen: r.herzog(at)herzogrecords.de
„Good Question“ im Original aus dem Album „Benny Greb – Brass Band“
written by: Benny Greb
Performed by: MOVING PARTS
Keys: Kit Downes
Guit: Chris Montague
Drums: Benny Greb

Bandprojekt aus dreien, Benny Greb, Chris Montague und Kit Downes -zusammen Moving Parts – hat einen anhörenswerten Erstling hingelegt, das Cover ist oben links abgebildet. Was erwartet einen? Ja klar, Musik. Ziemlich freies, wildes Zeugs, Audiospielwiesen, denen man nebenbei nicht zuhören sollte. So sehr ist das, was dort abläuft Hauptsache.

Fürs darauf Konzentrieren. Ich vermute, das wird live ein ziemliches Event sein, durchaus bisschen bekloppt. Ein schräges, wunderbares Zeug, viel Platz für die Schlagzeugarbeit des Wahlhamburgers und Drumoliten (Kosmopolit, Drumambassador worldwide).

Macht ausgesprochen Spaß, das Zeugs zu hören. 17 Tracks infinitive (‚das Unbegrenzte‘) Audiomalerei, in den schrillsten, vorstellbaren Farben. Unbedingt mal reinhören. Hamma!

2008 - Meinl Drum Festival (Christian Wenzel, Chefredakteur)

343/14: Video: Benny Grebs „MOVING PARTS“, neue Greb DVD in Planung und neuer Musikerwitz über „gespielte Fehler“ – Finde sie!

Videotipp

Videotipp

Mistakes are great, if You repeat them, they become a composition. If you repeat something, you give it more value. Benny Greb, Drumeducator, Musikerwitze-Erzähler in Göteborg, Schweden (Video verlinkt)

Benny Greb gehört zu den Schlagzeugern, die nicht einfach nur draufhauen. Er befasst sich mit der „Language of Drumming“. Gern ist der Wahlhamburger und Drumkosmopolit mit leiseren Tönen zugange. Das Projekt „MOVING PARTS“, ein Trio,  führt ihn seit kurzem auftrittstechnisch herum. Momentan plant Greb die Veröffentlichung einer weiteren Druminstructional-DVD, für die er eine Crowdfunding-Initiative startet. To be a part of it: … will Greb von Drummern der Welt wissen, was sie gern noch wissen würden? Man kann ihm mit einer Videoantwort auf Youtube antworten oder mit persönlicher Nachricht über die Fanseite auf facebook. Hier bei Interesse das Video von Benny mit einer kurzen Erklärung.

Beware of the drum: Schönes, geschmackvolles Stück, das ich hier vorstelle. „To put meat on the bone“, Fleisch auf die Knochen packen, entnehmen wir einem Video aus Göteborg, Schweden, das Benny Greb beim Erklären von Inspiration und Soloing zeigt, und wie er sich das Aufbauen von menschlicher Kommunikation über eigene Hohlkörper (seine Drums) vorstellt, das ist schön erklärt, bei Interesse hier.

(Der obige Witz ist inhaltlich so noch nicht erzählt worden. Wir haben uns erlaubt, ihn der Sachverständigenkommission Spezialistengruppe: Musikerwitze zu melden und verlinken diesen Artikel dorthin zu facebook. Die Spezialistengruppe hat inzwischen über 5.000 Mitglieder und ist nach unserer Kenntnis die größte ihrer Art weltweit.)

305/13: Video: Benny Greb´s MOVING PARTS, erste Eindrücke

Benny Greb’s MOVING PARTS (live)

Guit: Chris Montague
Keys: Kit Downes
Drums: Benny Greb

This footage was recorded at the „Trommeltage“ at the Crystal Ballrom
Special Thanx to Rudi and the whole Rockshop Karlsruhe

Cameras: Christopher Klemme, Manuel Beutke
Editing: Gerhard Kühne
Soundmix: Sven Peks

Man kann über Musiker wie Benny Greb gar nicht genau sagen, was man von ihnen eher erwartet, bzw. sich wünscht. Dass solche Musiker lieber live spielen sollen, ist vielleicht ein zulässiger Gedanke. Allerdings wird es sich wohl nicht verhindern lassen: Dass Benny Greb mit MOVING PARTS, seiner neuen Band, ins Studio gehen wird. Warum auch nicht? – Die Proben finden dem Vernehmen nach in London statt. Das hier gezeigte Material ist ein erster Überblick, was ungefähr zu erwarten ist. Kurz nach dem Upload des Videos weist es schon ganz erstaunliche Zugriffszahlen auf. Aktuell heute haben schon rund 14.000 Menschen weltweit auf das Video geklickt.

Wenn das so weiter geht…., ja, was dann?

Vielleicht viel Erfolg? Ja, genau, das kann man dem Projekt wünschen. Spielerisch macht es Spaß anzusehen…