452/16: Positionen: Die freie westliche Welt und die Führungsmacht #USA

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Menschen, die von Freiheit träumen, sollten’s Feiern nicht versäumen. (Marius Müller-Westernhagen)

Schwieriges Thema.

Die westliche Welt trägt zunehmend tiefen Groll im Herzen. Die Freiheit wird weggeräumt. Für ein großes Ganzes. Dabei haben die USA ihre Vormachtstellung in Sachen persönliche Freiheit längst abgegeben. Hatten die Vereinigten Staaten von Amerika in Wirklichkeit nie eine solche Führungsrolle? Vielleicht doch nicht. In größeren Zusammenhängen gedacht.

Als erstes sind viele Europäer ausgewandert, dorthin. Waren Vogelfreie. Und benahmen sich auch so. Die Indianer wurden platt gemacht und wo es nicht gleich geklappt hat, besoffen, mit Feuerwasser gefügig. Später in Reservate gesteckt, eingesperrt, und man nannte es Minderheitenrechte, im fest vorgefertigten Distrikt zu leben.

Der Rest ist Geschichte.

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Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

295/13: Grosse Musiker: Marko Djordjevic (New York), Kurzvorstellung ‚A Serbian in New York‘ #BDW 2013

Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

Marko Djordjevic (r) und Thomas Maiwald (r) aus New York @Berlin Drum Week

I don´t drink tea, I like oriental coffee, my dear, I don´t like toast brown on one side, you can hear it in my accent, when I talk, I´m a Serbian in New York. (Fakten nicht überprüft, berühmte Lyrics von Sting, geringfügig nachbearbeitet)

Als Teilnehmer der Veranstaltung „Berlin Drum Week“ vom 31.07. – 04.08.2013 in der Global Music Academy (Veranstalter: drumtrainer Berlin) hatte ich Gelegenheit, den Serbisch stämmigen Schlagzeuger Marko Djordjejevic aus New York persönlich kennenzulernen. Dessen Spiel hat mich schlicht gesagt überwältigt.

Der Mann ist für mich ein energetisches „Drumwonder by nature“ mit athletisch gut ausbalancierter Höchstverfassung. Selten jemanden gesehen, der brillanter spielt. Abgesehen von „Dynamik“ (Witz: „Ich kann nicht lauter!“), nein, im Ernst, laut und leise sind zwei Facetten des Drummens auf höchsten Niveau. Ach so, schon gewusst? Sein Herz gilt u.a. dem Jazz. Irgendwann mitten drin in seinem fulminanten Vorspiel vor lauter geladenen, sachverständigen Schlagzeugern trieb dieser Mann mir die Tränen in die Augen. Ich hätte heulen können wie ein Schlosshund, und das ist nicht übertrieben! Glück durchströmte mich. Das veranlasst mich, ihn etwas näher vorzustellen, auch weil er hierzulande kaum bekannt ist.

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