499/17: Erinnerungen: Alter? Biste Goa?

Ich kann im Moment weder gut schreiben, geschweige denn Schlagzeug spielen. Ich habe in der rechten Hand eine vorübergehende Lähmung, die mich daran hindert.

Allerdings bestellte ich mir bei Volker Träuptmann weiteres Artwork für zwei Bassdrums in 22′ und 20′ bereits vorher, in der Absicht, die Skins zu vereinheitlichen. Ich verstehe schon seit längerem nicht mehr die Achtlosigkeit, das eigene Drumset betreffend und die Degradierung der Bassdrum zum Schattendasein. Für mich ist seit einiger Zeit bereits die Vergaserinnenbeleuchtung derselben mittels LEDs zwingend. Aus sich heraus leuchtend muss sie sein.

Als Prince verstarb, dachte ich einen Moment nach, ob sein Lovesign nicht vielleicht auch meins wäre? Zuvor hatte ich längere Zeit mit dem tibetischen Om herumexperimentiert. Ich trage es als große, einmalige Halskette. Eine zweite in der Art ist nicht mehr erhältlich. Ich ließ es aus Edelstahl mittels CN-Fräse ausschneiden in verschiedenen Größen und machte es aufs Motorrad. So wie andere einen BMW-Phallus oder einen Mercedesstern vor sich her tragen. Und auf der Bassdrum hatte ich es. Nun sollte ein Relaunch her. Dazu inspirierte mich Udo Masshoff mit einer hälftig in puderrot colorierten Bassdrumhälfte.

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394/15: Positionen: Die Ikonen ihrer Zeit, die besseren Zeiten und wie alles begann

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In der Farbe signalrot trage ich höchst selten Anziehsachen. Außer es geht gar nicht anders. Die Farbe ist zu gut geeignet aufzufallen. Was ich nicht um jeden Preis vorhätte: Jedenfalls nicht, koste es was es wolle.

Vor vielen, vielen Jahren verehrte ich die Zeitschrift MAD und insbesondere den Zeichner des Hefts Don Martin. Er brachte mir die richtige Sicht auf die Welt früh genug bei. Und Schlagzeug zu spielen. Was dem Inder seine Rhythmussprache Konnakol, war mir mein MAD.

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