310/14: Video: Die Snare komplettiert das Schlagzeug

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Das Ziel befindet sich rechts: Pommes Pommerenke

Das Ziel befindet sich rechts: Pommes Pommerenke

Kürzlich konnte ich via eBay eine Sonor-Signature-Snare (8 Zoll X 14, Rosenholz) zum Schnäppchenpreis ersteigern. Sie kam aus Wien und kostete beileibe nicht das, was sie wert ist. Ich ließ sie jetzt noch gründlich überarbeiten. Fertig gemacht, gereinigt und gestimmt, komplettiert sie jetzt das vollkommen modifizierte Rosenholz-Schlagzeug von „anno dunnemals“, das es so -wie es jetzt ist- ich meine, nirgendwo anders auf der Welt noch ein zweites Mal gibt.

Mit den ganzen modernen Möglichkeiten zu „multimedia“ und so fort muss man doch noch begreifen lernen, wie das zusamengeführt wird. Richtig: Ein Foto auf facebook veröffentlichen, heißt noch lange nicht, dass es Dir auch als Blogfoto zur Verfügung steht. Deswegen sind Crossfind-Strategien angebracht. So wie wenn ich mich zu Pommes Pommerenke aufmache, ihn zu besuchen. Um die beste aller erhältlichen Snares endlich abzuholen.

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235/12: Video: Ein bisschen Tintin vom Tomtom

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Der Spaß mit Youtube ist für mich im Grunde genommen vorbei.

Youtube werfe ich eine kommerzielle Doppelmoral, Oberflächlichkeit und Egoismus vor, alles was man braucht, um erfolgreich in der IT-Welt zu sein. Dass Youtube sogar „defätistisch“ arbeitet, also das Vaterland Internetland regelrecht zerstört, wird klar, wenn man sich vor Augen führt, dass das Löschen eines Accounts aus Gründen vermeintlicher Copyright-Verletzungen regelrechte Flächenbrände mit riesigen Brandlöchern setzt: Und haben Blogger auch noch so gewissenhaft und stets im Einverständnis mit handelnden Künstlern über Szenen der Kultur berichtet: Via Administrationsklick wird der Kanalinhaber bei Youtube zu einem „Copyright-Pirat“. Igitt, ist das eine dumme Weltkonzernfirma, die nicht in der Lage ist, andere Szenarien zu entwickeln, die weniger zerstörerisch wirken.

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189/10: Interview: xdrum.eu im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, Schlagzeugbetreuer & Coach

 

Im Gespräch mit Ralf „Pommes“ Pommerenke, ursprünglich aus Kiel, jetzt seit 19 Jahren Berliner „zugezogen wegen der Liebe“, Jahrgang 1966, Familienvater, Mensch, Schlagzeuger und Schlagzeugbetreuer!

Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, gute Erreichbarkeit, das „dranbleiben“ am Projekt und das immer wieder persönlich in Kontakt zu geraten, dürften auszugsweise Parameter sein, die ein Schlagzeugbetreuer & Coach haben muss, um erfolgreich zu sein. Wobei nicht zu verwechseln ist: Der Coach coacht in diesem Fall nicht den Schlagzeuger, um ihm beispielsweise beizubringen, wie man eine Paradiddle-Kombination erfolgreich aus dem Handsatz verabschiedet. In diesem Fall coacht der Schlagzeugbetreuer das Schlagzeug selbst, auf dass es  seinem Herrn, dem Herrn (oder der Frau) Schlagzeuger(In) gefällt. Keine Sorgen haben, dass alles flutscht. Und wenn etwas quietscht, es auch gewollt ist und nicht versehentlich.

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187/10: FotoPodcast: Ein unerträgliches Gewitter von Schwellreizen lag auf meiner Iris! #Schlagzeugbau

Was heißt das eigentlich: Pimp my drum? Na, dein Schlagzeug pimpen, das bedeutet zunächst einmal, es für deine persönlichen Belange zu modifizieren, es an deine Person anzupassen, es zu optimieren und das maximal Mögliche heraus zu holen. Auf dass du es nie wieder hergeben magst. Dafür brauchst du allerdings Fachleute. Einer davon ist Ralf „Pommes“ Pommerenke. Nach einem Werkstattcheck bei ihm läuft das Set wie geschmiert, auch ohne Mayo!

Ich gestehe: ich bin -sometimes- ein visueller Mensch, lass mich mal kieken! Die Jahre gehen dahin, und es gibt was, das bleibt. Und es gibt was, das ändert sich. Was bleibt? Die Liebe zum Schlagzeug spielen. Unverändert haut man gern drauf, vielleicht nicht mehr ganz so laut wie früher. Man wird auch älter, pfui deibel, und letztendlich vernünftiger. Das Schlagzeugset kommt in die Jahre. Das orangefarbene Acryl Set muss jetzt weg.

Es geht „back to the roots“, da wo meine Hütte stand, war sie früher noch aus Holz: in den frühen achtziger Jahren. Holz vor der Hütte? Rosenholz, bitte schön. Es war einfach das Schlagzeug der Schlagzeuge. Gefühlsmäßig ist es das noch heute, doch die Liebe war unbemerkt entschwunden. Jetzt ist sie wieder voll entflammt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass nicht eine Art Verjüngungskur vonnöten wäre: Nicht Kneippen, also Wasser treten, sondern schleifen, sägen, hämmern, bohren. Gott, ist das schrecklich……schön.

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