547/19: Kritik: Von der Beratungsresistenz von Fachverkäufern im Musikalienhandel in Berlin

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Immer wenn wir beim Musikalienhändler unseres Vertrauens Tresen stehen, müssen wir uns fragen, mit wem wir zu tun haben. Herkunft, Lebenserfahrung, Karriere und musikalisches Fortkommen unseres Verkäufers entscheiden möglicherweise über Beratungserfolg und ob Rat tatsächlich Wert besitzt. Dies bleibt summa summarum festzuhalten. Ich werde keine Namen nennen, denn die Schreibe, die hier und anderswo aufgeführt wird, ist zu bekannt, um persönlich zu werden. Wozu auch? Bleiben wir allgemein.

Ich bin Ende Januar/Anfang Februar 2019 im Berliner Musikalienhandel unterwegs, um eine lang angedachte Geschichte umzusetzen. Die Sache ist einfach und rasch erzählt. Am Schlagzeug sitzend besäße ich ein Hängetom links, dann ein zweites, als Standtom rechts hängendes. Wen es genau interessiert, meine Config-Seite hier. Oder so:

The Setup - performed with The Mapex Kitbuilder - Config Tommy Tulip

Im Beckensetup meines Herzens forsche ich in einem sich fortentwickelnden Prozess nach Erweiterungen bzw. Verbesserungen. Eigene Vorlieben und – wie soll es anders sein – Konfigurationen jener Schlagzeuger, die weltweit Clinicians sind, solche Markenbotschafter gewisser Beckenhersteller geben mir durchaus Anstöße. Wir wissen auch, dass keine Marke Platzhirsch ist allein.

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543/19: Drumgear: Die Benny Greb Crasher Hat (Meinl Cymbals Artist Concept Model) – It’s A question of #gear


TAMA Closed Hi-Hat Attachment MXA53

Simply designed closed hi-hat attachment that allows for two different settings by engaging a lever. Attachable to stands from 19.1mm to 28.6 mm in diameter, it’s great for double bass or double pedal players. You can also set the hi-hat cymbals as half-open using the spring. – schreibt TAMA hier

Das Produkt ist preisverdächtig. Love & Peace & Happyness für eine schnuggelige Produktidee, die allerdings einen Preis hat.

Die drei Fotos stehen derzeit noch in keiner Beziehung. Aber wir arbeiten schon dran. Gier, Gear, aber nicht Richard Gere.

Davon abgesehen könnte das daher bald der Fall sein. Abwarten, Tee trinken.

Schwarzen Assam. Mit Zitrone und Honig – gut gerührt, nicht geschüttelt.

499/17: Erinnerungen: Alter? Biste Goa?

Ich kann im Moment weder gut schreiben, geschweige denn Schlagzeug spielen. Ich habe in der rechten Hand eine vorübergehende Lähmung, die mich daran hindert.

Allerdings bestellte ich mir bei Volker Träuptmann weiteres Artwork für zwei Bassdrums in 22′ und 20′ bereits vorher, in der Absicht, die Skins zu vereinheitlichen. Ich verstehe schon seit längerem nicht mehr die Achtlosigkeit, das eigene Drumset betreffend und die Degradierung der Bassdrum zum Schattendasein. Für mich ist seit einiger Zeit bereits die Vergaserinnenbeleuchtung derselben mittels LEDs zwingend. Aus sich heraus leuchtend muss sie sein.

Als Prince verstarb, dachte ich einen Moment nach, ob sein Lovesign nicht vielleicht auch meins wäre? Zuvor hatte ich längere Zeit mit dem tibetischen Om herumexperimentiert. Ich trage es als große, einmalige Halskette. Eine zweite in der Art ist nicht mehr erhältlich. Ich ließ es aus Edelstahl mittels CN-Fräse ausschneiden in verschiedenen Größen und machte es aufs Motorrad. So wie andere einen BMW-Phallus oder einen Mercedesstern vor sich her tragen. Und auf der Bassdrum hatte ich es. Nun sollte ein Relaunch her. Dazu inspirierte mich Udo Masshoff mit einer hälftig in puderrot colorierten Bassdrumhälfte.

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414/15: HIStory: Die Charlestonmaschine, Olympic-Drums und die Dampfhosenpresse

Krebs mit Snare (gif)

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Dass ich eines Tages Schlagzeug zu spielen gedächte, entwickelte sich meiner Erinnerung nach in den Siebzigern per Zufall. Ein kleiner zwergwüchsiger Italiener namens Silvio A. aus meiner Schule, dessen Vater Jazzschlagzeuger in einer kleinen Big Band war, spielte dabei eine Rolle. Silvio bekam schon früh Unterricht vom Vater und rudimentierte auf Drums, dass es einem bereits schwindlig wurde. Ich selbst war von Charlies Wohlwollen abhängig und ihm süchtig verfallen. Charlie war Schlagzeuger der Berliner Band GOYA, spielte ein „red sparkle“ Sonor-Schlagzeug mit zwei Bassdrums. Es war schätzungsweise 1976/1977, die Zeit der großen Schlagzeuge. Charlie hatte eine große PA (power amplifier, Verstärkeranlage) im Raum, schwarz, fett, massiv. Er selbst übte die ganz vertrackten Sachen: Thick As A Brick (Jethro Tull), Genesis, was man als Chippie (Kofferwort aus Charlie und Hippie) eben so spielt. Kein Takt wie der andere.

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