577/19 #Foto Vom Tulipstagrammen, Equipment, Messingschlagzeugen, dem Anschluss Drumdeutschlands an Österreich.

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#Tama #Starclassicbubinga #IronCobra #MeinlCymbals #ByzanceSeries #Sandhats #CrasherHats #Promark #LPpercussion #TTT #Tulipstagram #DrumsmakeWumms

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Die Menge des spalt- weil teilbaren Materials in Form von Bildern und Gebrauchsgrafiken steigt in den Jahren durchaus an und wird unübersichtlich. Wichtig, alles noch in kleine Hashtags zu kleiden um damit wieder Ordnung herzustellen.

So wie die Menge zur Verfügung stehender Drumkits, Firmen und Produkte. Auch Nischenprodukte, wie beispielsweise die Big Fat Snare Drum-Auflagen fürs Trommelfell, das fortan muffled klingt, gedämpft. Alles zusammen ergibt eins, One Love, wie Bono einst dichtete. We are ONE. There’s only one direction: Straight to the Top. Leutz: The community has left the building and goes Übungsraum. An die Stöcke, liebe Camarilla, einen Flam de Frappé geschlagen, dazu gekühlten Eiskaffee ähnlichen Namens und das aktuelle Heft von Drums & Percussion gekauft.

Ich berichte im aktuellen Heft von meinem Besuch bei Markus Lechner von der österreichischen Customdrums-Schmiede Schagerl Drums. Schagerl produziert in einem kleinen, größer werdenden Fertigungsprozess edle, wunderschöne Drumkits, die nicht nur wunderbar aussehen, sondern bemerkenswert überzeugend klingen. Was für ein Ton.

Die Produkte der Fa. Schagerl hatten mich viral eiskalt erwischt, als ich eines Tages vor einem sagen wir LCD-Display saß und die raue Schönheit derer von Schagerl aus Messing (Brass) besah. Ich beschloss kurzerhand, mich mit dem Mastermind Markus (ist Bassist, nicht Drummer) von Schagerl Drums in Mank (Niederösterreich) in Verbindung zu setzen. Ich besuchte ihn und erhielt eine kleine Werksbesichtigung. WE can work it out: Loud. Die Entwicklung der Firma ist massiv. Während ich im November 2018 über Bestell- und Lieferfristen diskutierte, sind diese heuer (jetzt) um die Hälfte geringer. Der Grund: Es wurde Personal aufgestockt. Ein durch und durch österreichisches Erfolgsmodell. Im Januar präsentierte Markus die Drums der Firma im kalifornischen Anaheim auf der inzwischen einzigen, nur noch relevanten Musikmesse der Welt NAMM, nachdem die Frankfurter Musikmesse total den Anschluss verloren hat. Wir berichteten.

Markus Lechner ist ein netter Mensch. Mehr darüber in der aktuellen Ausgabe von Drums & Percussion.

Weiterführend

* blackbirds.tv – wir berichteten: Geht den Bach runter: Frankfurter Musikmesse Anschluss verloren?
* Just Another Tulipstagram with the same Shit

565/19: Wartung und Pflege: Immer wieder kommt dem Schlagzeuger etwas abhanden und dann…


Meinl Crasher Hats, an der Bassdrum montiert (via YouTube)

Was mich verrückt macht, aber es nützt nichts. Immer geht bei einem Auftritt irgendetwas verloren.

Immer wieder ist es nur ein kleinstes Teil. Es ist weg (Chor: Weg!) – Und ich bin wieder allein, allein. Denn es ist weg. (Chor: Weg!)

Wie im Fall meiner Sonderkonstruktion aus Tama MXA53 Closed Hi-Hat Attachment und Pearl-Bassdrumbefestigung. Hier machte sich die kleine schwarzummantelte Sprungfeder (siehe Foto) selbständig. Sie liegt wahrscheinlich unter einer Bühne am letzten Auftrittsort. Also muss ich das ganze Ding komplett neu bestellen. Der Vorteil einer zweiten Bestellung wird mir erst klar, nachdem das Ding eingetroffen ist. Während ich es auf die Bassdrum am Spannreifen montiert für gewöhnlich spiele, geht das unterwegs teils nicht, weil es Bassdrums ohne Spannreifen gibt. Da muss man dann improvisieren und das Attachment anderswo befestigen. Oder jetzt mit einer zweiten Version so, wie Tama sich das ursprünglich dachte.

Ich muss nicht mehr improvisieren. Das Attachment lässt sich am Beckenständer montieren. Es ist meine Meise, dass ich es genau so haben möchte, wie Benny Greb es montiert, mit einer Melange aus Tama und Pearl, wo man erst etwas auseinandersägen muss, worüber ich auf dieser Website hier berichtete.

Dass ich mir bei der Gelegenheit das neue Multitool holte, hat rein praktische Erwägungen. Genau so, wie ich die Meinl Cymbal Tuner ab und an nachkaufe, um genug dabei zu haben. Sie leisten mir wertvollste Dienste, wenn ich von laut auf leiser switchen muss und der Raumsound praktisch brüllende Becken hergeben würde. Würde.

Denn dank dieser kleinen Schmalspurmagneten ist das Becken dann ruhiger und schaukelt sich nicht mehr so hoch bzw. auf.

Klasse.

Weiterführend
* Von Steh- und Sitzpinklern in der Stehlatrin bei Rock am Rhin in Rheinsberg
* I’m Tweeked by Vinnie Colaiuta in der Bearbeitung von Benny Greb (Grebfruit2)

547/19: Kritik: Von der Beratungsresistenz von Fachverkäufern im Musikalienhandel in Berlin

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Er mag #Kritik, nur wenn sie laut ist.

Immer wenn wir beim Musikalienhändler unseres Vertrauens Tresen stehen, müssen wir uns fragen, mit wem wir zu tun haben. Herkunft, Lebenserfahrung, Karriere und musikalisches Fortkommen unseres Verkäufers entscheiden möglicherweise über Beratungserfolg und ob Rat tatsächlich Wert besitzt. Dies bleibt summa summarum festzuhalten. Ich werde keine Namen nennen, denn die Schreibe, die hier und anderswo aufgeführt wird, ist zu bekannt, um persönlich zu werden. Wozu auch? Bleiben wir allgemein.

Ich bin Ende Januar/Anfang Februar 2019 im Berliner Musikalienhandel unterwegs, um eine lang angedachte Geschichte umzusetzen. Die Sache ist einfach und rasch erzählt. Am Schlagzeug sitzend besäße ich ein Hängetom links, dann ein zweites, als Standtom rechts hängendes. Wen es genau interessiert, meine Config-Seite hier. Oder so:

The Setup - performed with The Mapex Kitbuilder - Config Tommy Tulip

Im Beckensetup meines Herzens forsche ich in einem sich fortentwickelnden Prozess nach Erweiterungen bzw. Verbesserungen. Eigene Vorlieben und – wie soll es anders sein – Konfigurationen jener Schlagzeuger, die weltweit Clinicians sind, solche Markenbotschafter gewisser Beckenhersteller geben mir durchaus Anstöße. Wir wissen auch, dass keine Marke Platzhirsch ist allein.

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543/19: Drumgear: Die Benny Greb Crasher Hat (Meinl Cymbals Artist Concept Model) – It’s A question of #gear


TAMA Closed Hi-Hat Attachment MXA53

Simply designed closed hi-hat attachment that allows for two different settings by engaging a lever. Attachable to stands from 19.1mm to 28.6 mm in diameter, it’s great for double bass or double pedal players. You can also set the hi-hat cymbals as half-open using the spring. – schreibt TAMA hier

Das Produkt ist preisverdächtig. Love & Peace & Happyness für eine schnuggelige Produktidee, die allerdings einen Preis hat.

Die drei Fotos stehen derzeit noch in keiner Beziehung. Aber wir arbeiten schon dran. Gier, Gear, aber nicht Richard Gere.

Davon abgesehen könnte das daher bald der Fall sein. Abwarten, Tee trinken.

Schwarzen Assam. Mit Zitrone und Honig – gut gerührt, nicht geschüttelt.

499/17: Erinnerungen: Alter? Biste Goa?

Ich kann im Moment weder gut schreiben, geschweige denn Schlagzeug spielen. Ich habe in der rechten Hand eine vorübergehende Lähmung, die mich daran hindert.

Allerdings bestellte ich mir bei Volker Träuptmann weiteres Artwork für zwei Bassdrums in 22′ und 20′ bereits vorher, in der Absicht, die Skins zu vereinheitlichen. Ich verstehe schon seit längerem nicht mehr die Achtlosigkeit, das eigene Drumset betreffend und die Degradierung der Bassdrum zum Schattendasein. Für mich ist seit einiger Zeit bereits die Vergaserinnenbeleuchtung derselben mittels LEDs zwingend. Aus sich heraus leuchtend muss sie sein.

Als Prince verstarb, dachte ich einen Moment nach, ob sein Lovesign nicht vielleicht auch meins wäre? Zuvor hatte ich längere Zeit mit dem tibetischen Om herumexperimentiert. Ich trage es als große, einmalige Halskette. Eine zweite in der Art ist nicht mehr erhältlich. Ich ließ es aus Edelstahl mittels CN-Fräse ausschneiden in verschiedenen Größen und machte es aufs Motorrad. So wie andere einen BMW-Phallus oder einen Mercedesstern vor sich her tragen. Und auf der Bassdrum hatte ich es. Nun sollte ein Relaunch her. Dazu inspirierte mich Udo Masshoff mit einer hälftig in puderrot colorierten Bassdrumhälfte.

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414/15: HIStory: Die Charlestonmaschine, Olympic-Drums und die Dampfhosenpresse

Krebs mit Snare (gif)

IMG_9661_Hihat

Dass ich eines Tages Schlagzeug zu spielen gedächte, entwickelte sich meiner Erinnerung nach in den Siebzigern per Zufall. Ein kleiner zwergwüchsiger Italiener namens Silvio A. aus meiner Schule, dessen Vater Jazzschlagzeuger in einer kleinen Big Band war, spielte dabei eine Rolle. Silvio bekam schon früh Unterricht vom Vater und rudimentierte auf Drums, dass es einem bereits schwindlig wurde. Ich selbst war von Charlies Wohlwollen abhängig und ihm süchtig verfallen. Charlie war Schlagzeuger der Berliner Band GOYA, spielte ein „red sparkle“ Sonor-Schlagzeug mit zwei Bassdrums. Es war schätzungsweise 1976/1977, die Zeit der großen Schlagzeuge. Charlie hatte eine große PA (power amplifier, Verstärkeranlage) im Raum, schwarz, fett, massiv. Er selbst übte die ganz vertrackten Sachen: Thick As A Brick (Jethro Tull), Genesis, was man als Chippie (Kofferwort aus Charlie und Hippie) eben so spielt. Kein Takt wie der andere.

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