533/18: Gigs, Preview: Donnerstag, den 20.12.18 gibt es ein Konzert von Franz de Bÿl + Vinÿl in Berlin-Charlottenburg! Kommet doch all?

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (p, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Weiterführende Berichterstattung ist verlinkt.

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* Sie ist die Mutter der Meldungsporzellankiste: Die Website blackbirds.tv berichtet

504/18: Audiodrops: I Need Your Love So Bad – performed by #Vinÿl am 9.02.18 in Berlin

Our Soul Sacrifice To Modern Music: I Need Your Love So Bad! A Tribute To A Revolution. #Vinÿl #Berlin

Lineup
Franz de Bÿl (voc., g.)
Ittai Rosenbaum (kb/p)
Mike Watts (b)
Tommy T. Tulip (dr)
Recorded live on 9th of February, 2018

 

Und weil wir alle nicht so gut englisch sprechen, noch folgendes: Man kann zu ihr sagen: „I need Your Love so bad!“ und drückt damit sinngemäß aus, es wäre ganz schrecklich ohne ihre Liebe auszukommen. Diese sei gewissermaßen unabdingbar und daher sofort zu gewähren. Leute, holt die Liebe raus. – Genau so gut kann man aber in bestem Pidgeon-English sagen: „Ey, I need Your Love. – Luftpause. – Dicht gefolgt von: „So Bett!“ und dann gewissermaßen possessiv-obsessiv-demonstrativ mit dem Zeigefinger auf die zufällig da stehende Schlafstätte zeigen. In eigener Sache wird daher das Stück I Need Your Love So Bad gegeben, ein Blues. Auf deutschenglisch gemischt versuchen wir es erst gar nicht.

Die Band heißt Vinÿl. Das aufzuführende Programm ist A Tribute To A Revolution und das sagt es auch schon. Große, größere und kleinere Fetzen Musik der Weltmusikgeschichte, die von sich reden machten und nun Erinnerungen an große Zeiten darstellen. Wenn Ihr mal nichts vor habt und zufällig in Berlin seid, bitte kommt vorbei, wenn die Band spielt. Es gilt die bekannte Devise: „Liedl lohnt sich“. Sie bringt Devisen.

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497/17: Aufnahmen: Die Jazzballade, Patina auf der Lampenschale, Miles & more, Mojito und Erinnerungen an Portugal

Als Ballade in der Unterhaltungsmusik werden melancholische Stücke in langsamem Tempo bezeichnet. Für Rockballaden wird auch der Begriff „Power-Ballade“ verwendet. Balladen von Liedermachern legen das Schwergewicht auf den Textinhalt. Bei Liedern, die im Songverlauf den Balladen-Charakter verlieren, spricht man bisweilen von „Halbballaden“. Beispiele dafür sind Stairway to Heaven (Led Zeppelin) oder One (U2). Im Jazz spielt der Schlagzeuger bei langsamen Stücken erzählenden Charakters oft mit dem Besen. Bei Rockballaden werden in Konzerten oft Feuerzeuge oder Handys hochgehalten, um ein Lichtermeer zu erzeugen. (zusammenstellt aus Wikipedia, deutsch, zu „Ballade“)

Der Zuhörer einer Jazzballade hält hingegen ein nasskaltes Stimmungsgetränk in der Hand, an dem er in sich versunken nippt, häufig an einem Tisch sitzend, mit Kerzenbeleuchtung, mindestens aber bei gedämpftem Licht im Saale wegen der Patina der Lampenschale. Weniger in Halle/Saale. Soweit zur Poplyrik. Wenden wir uns jetzt etwas ganz anderem zu.

Ich kann berichten, dass mir das Spielen von Jazzballaden immer sehr gefällt. Der Grund: Sie sind langsam, sparsam, meditativ. Sie leben vom Weniger, nicht mehr. Action ist abgesagt, die Ruhe in Person ist es. Keine Artistik. sondern „Der Ton“, hohes Maß Spannung, bloß kein künstlicher Klimax oder irgendeine Art von Selbstbeweihräucherung. Die Ballade ist es in sich selbst. In jener Zeit meiner ersten Anbahnungsversuche mit Jazz waren es immer Balladen verschiedener Jahre eines Miles Davis, dies sind allerfeinste Momente voll Kontemplation.

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496/17: Aufnahmen: ‚Angel Eyes‘ – Arranged by David Lynch ;-)

Musiker:
Ittai Rosenbaum (p)
Karl Schloz (g)
Stuart Kemp (b)
Tommy T. Tulip (dr.)
recorded September 22nd, 2017, Berlin

Hätte David Lynch „Angel Eyes“ arrangiert, klänge es vielleicht so?

Es handelt sich nicht um eine Tatsachenbehauptung. Sie ist rein fiktiv und fiel am Ende des Stücks im Raum, nachdem die beteiligten Musiker das Stück sich selbst gegeben hatten. Wie am Ende der Aufnahme zu hören ist.

Schon anhörbar, wenn man Jazz mag. Mag man keinen, ist das Vorhören nicht verboten. Vorhören, den Jazz anhören wie Vorboten. Von Schlauchbooten, über den Atlantik.

That’s where the jazz came from earlier.

Das Lied des Tages: Viel Spaß mit „Angel Eyes“. Ich hab es Euch ausgewischt. Mit Besen.