565/19: Wartung und Pflege: Immer wieder kommt dem Schlagzeuger etwas abhanden und dann…


Meinl Crasher Hats, an der Bassdrum montiert (via YouTube)

Was mich verrückt macht, aber es nützt nichts. Immer geht bei einem Auftritt irgendetwas verloren.

Immer wieder ist es nur ein kleinstes Teil. Es ist weg (Chor: Weg!) – Und ich bin wieder allein, allein. Denn es ist weg. (Chor: Weg!)

Wie im Fall meiner Sonderkonstruktion aus Tama MXA53 Closed Hi-Hat Attachment und Pearl-Bassdrumbefestigung. Hier machte sich die kleine schwarzummantelte Sprungfeder (siehe Foto) selbständig. Sie liegt wahrscheinlich unter einer Bühne am letzten Auftrittsort. Also muss ich das ganze Ding komplett neu bestellen. Der Vorteil einer zweiten Bestellung wird mir erst klar, nachdem das Ding eingetroffen ist. Während ich es auf die Bassdrum am Spannreifen montiert für gewöhnlich spiele, geht das unterwegs teils nicht, weil es Bassdrums ohne Spannreifen gibt. Da muss man dann improvisieren und das Attachment anderswo befestigen. Oder jetzt mit einer zweiten Version so, wie Tama sich das ursprünglich dachte.

Ich muss nicht mehr improvisieren. Das Attachment lässt sich am Beckenständer montieren. Es ist meine Meise, dass ich es genau so haben möchte, wie Benny Greb es montiert, mit einer Melange aus Tama und Pearl, wo man erst etwas auseinandersägen muss, worüber ich auf dieser Website hier berichtete.

Dass ich mir bei der Gelegenheit das neue Multitool holte, hat rein praktische Erwägungen. Genau so, wie ich die Meinl Cymbal Tuner ab und an nachkaufe, um genug dabei zu haben. Sie leisten mir wertvollste Dienste, wenn ich von laut auf leiser switchen muss und der Raumsound praktisch brüllende Becken hergeben würde. Würde.

Denn dank dieser kleinen Schmalspurmagneten ist das Becken dann ruhiger und schaukelt sich nicht mehr so hoch bzw. auf.

Klasse.

Weiterführend
* Von Steh- und Sitzpinklern in der Stehlatrin bei Rock am Rhin in Rheinsberg
* I’m Tweeked by Vinnie Colaiuta in der Bearbeitung von Benny Greb (Grebfruit2)