454/16: Positionen: Wie man sich bettet, so fliegt man! – Der Schlagzeuger im technologischen Wandel seiner Anforderungen!

Fliegender Teppich (gif)

Es ist nämlich gar nicht mal so leicht, Schlagzeuger zu werden.

Dabei bildet der Drummer das grundsolide Fundament der Band. Rutschen ist nicht angesagt.

Aus den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts erinnern wir Räuberpistolen wie: „Ringo hatte immer eine Kordel mit Paketschnur dabei in den Tanzsälen der englischen Republik.“ Ja, wozu das denn? Es heißt, die Fußböden seien häufig aus betanzbarem Holzparkett. Und da rutscht die Bassdrum wie Sau. Die Lösung: Mit der Schnüre unten am Drumhocker (Throne) festgezuppelt, Schlie, schlaf, Schleifenbär. Dann nach vorn durchs Gewinde der Bassdrum und zack, hält die Charade.

Zur Truppenparade. Allerdings: Spätestens seit so genannte fliegende Teppiche im Umlauf sind, ist die Sache doch schwieriger.

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453/16: Video: Claus Hessler: Double Paradiddle (full drumlesson) via #teamoltv

Jose.Cortijo_Onlinelesson


Full Drumlesson – Claus Hessler: Double Paradiddle

Ich habe den Herr der Ringe nie gelesen. Seit ich Claus Hessler kenne, bekomme ich Interesse, die Geschichte anzulesen. Eins wäre gewiss: Ich würde mich durch das Buchstabenalphabet des Herrn der Stockhaltung, Claus Hessler, seiner Übungen zurechtfinden. Hessler nimmt A, B, C und D immer mit korrekten Namen aus jenem Herren der Ringe ins Gebet und zitiert textsicher. Lasst uns zum Herrn der Stöcke werden und nicht diese umgekehrt. Habt Ihr das verstanden?

Die Akademie Onlinelessons.tv mit Sitz im Internet, bzw. Neustadt an der Weinstraße, hat eine Lesson aus dem Schulungsangebot des Schlagzeugers Claus Hessler zum Thema Double Paradiddle zur Verfügung gestellt. Die rund halbstündige Lesson zeigt nützliche Anwendungsbeispiele für den Double Paradiddle, Hinweise zur Moeller-Technik (Hand- bzw. Stockhaltung). „Damit wir gleich mal sehen, was das in Dollar wert ist,“ sagt Claus Hessler, wendet er einfach mal den Half Time Shuffle an, um jene Paradiddles „gefickt einzuschädeln“, bzw. einzustreuen. Die Moeller Whip ist kein Glas Mayonaise Miracel Whip, auch wenn die Schlagfolge auf den ersten Blick mirakelhaft erscheinen mag.

Viel Spaß mit der Onlinelesson von uns Claus, einem der größten Dezenten (unterschätzt den Mann, er kommt flux, aber gewaltig). Der Mann schafft es in dieser Lesson, aus den Sticks kleine Wassertröpfchen rauszupressen. Diese Stockhaltung nennt man „brutal grip“, ist aber in den ernsthaften Lehrasservaten nicht eigens verzeichnet. Ein echter Geheimtipp also.  Doch, bitte, seht selbst.

Lessonindex: Die Materialien zu dieser Lesson stehen im Archiv der Onlineakademie zum Download zur Verfügung! Schlagzeugunterricht kannst Du kostenlos testen unter:
http://onlinelessons.tv/testen/

Weiterführender Link

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452/16: Positionen: Die freie westliche Welt und die Führungsmacht #USA

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Menschen, die von Freiheit träumen, sollten’s Feiern nicht versäumen. (Marius Müller-Westernhagen)

Schwieriges Thema.

Die westliche Welt trägt zunehmend tiefen Groll im Herzen. Die Freiheit wird weggeräumt. Für ein großes Ganzes. Dabei haben die USA ihre Vormachtstellung in Sachen persönliche Freiheit längst abgegeben. Hatten die Vereinigten Staaten von Amerika in Wirklichkeit nie eine solche Führungsrolle? Vielleicht doch nicht. In größeren Zusammenhängen gedacht.

Als erstes sind viele Europäer ausgewandert, dorthin. Waren Vogelfreie. Und benahmen sich auch so. Die Indianer wurden platt gemacht und wo es nicht gleich geklappt hat, besoffen, mit Feuerwasser gefügig. Später in Reservate gesteckt, eingesperrt, und man nannte es Minderheitenrechte, im fest vorgefertigten Distrikt zu leben.

Der Rest ist Geschichte.

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451/16: Positionen: Jazz

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Schüler: „Ich musste heute in der Schule einen Swing-Rhythmus spielen.“
Ich: „Ok, und wie hast du das gemacht?“
Schüler: „Ich hab einfach ein bisschen falsch gespielt…“
Urheber: Das Leben; Kindermund tut Wahrheit kund
Quelle: Thorsten Reeß, Schlagzeuglehrer, Muffkopf

Jazzmusiker-Bandwebsites eignen sich häufig nicht zum lesen, scheint es. Allenfalls für Spamattacken sind sie gemacht. Unsere eigene bekommt gerade minütlich Viagra in den Kommentaren angeboten. Alles löschen. Während bzw. unterdessen: Gerade macht Thorsten Reeß wieder von sich reden. Nach dem Muffkopf, einem Tool in zwei Ausführungen, zum Dämpfen der Bassdrum, hat er jetzt einen Muffstick entwickelt, um das Gedämpfe weiter fortzusetzen. Schon gilt Reeß vielen in der Branche als der Daniel Düsentrieb der Schlagzeug Applications. Und ganz ehrlich: Jetzt fehlt in der Produktpalette von Reeß nur noch der MuffRice, für gedämpften Jasminreis. Und das Mufflight, eine Art Dimmer für Raumlichtempfindliche. Ach nee, das gibts ja.

Wie auch immer. Aus seinem Schlagzeugunterricht gibt Reeß als gewiefter Beobachter auch gern mal ein Nähkästchen preis. Da hat der Mann aber auch Glück: Das Leben gebiert die besten Witze. Sie zu erzählen, ist eine erfolgreiche Form von Guerilla-Marketing für Muffprodukte. Man nennt das Storytelling. Und bleibt im Gespräch.

Wie heute, seinem Schüler glasklar aufs Maul geschaut. In der Facebook-Gruppe Spezialistengruppe:Musikerwitze ist das Bonmot des quietschfidelen, wachen Schlagzeugschülers von Reeß inzwischen eingereiht in die Rubrik „Neue Witze“. An solchen fehlt es in der groß gewordenen Community von Musikernarren und -närrinnen schon mal. Fast jeder Witz wurde schon einmal erzählt, gähn, und dann kommt Reeßens Witz um die Ecke als Frischfruchtfleisch wie das vom jazzbesessenen Schlagzeugschüler. Ergebnis offen, witzebesoffen. Hicks: Danke, Thorsten.

Die Witzekrise scheint überwunden. Was die Viagra-Bestellung angeht, ist das Angebot zwecklos. Schlagzeuger haben nie Probleme wie diese. Gute Hardware, fette Ständer, das gehört zum guten Ton. Kalauern vom Textbauern.

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450/16: CD-Veröffentlichung: „Flux On Fire“ – Claus Hessler (dr.), Thomas Langer (g.), Paul Gehrig (hammond org)

Videotipp

Videotipp

CD Cover "Flux On Fire"


FLUX – PROJECT TRAILER 1 – PAUL GEHRIG / CLAUS HESSLER / THOMAS LANGER

In der Physik Flux: Als Fluss (Flux) werden verschiedene physikalische Größen bezeichnet, die sich als Produkt eines Feldes und einer Fläche ergeben. Hier ist das Zeichen als Symbol zu sehen.“

Veröffentlicht am 09.10.2016
Artist Website: www.paulgehrig.de
Song by FLUX: Thunderstorm
Hammond: Paul Gehrig
Drums: Claus Hessler
Guitar: Thomas Langer

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Video zur Record Release 22.10.16

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449/16: Video: Peter Erskine – Playing Brushes With All Styles Of Music (Full drum lesson) – via drumeo.com

Jazz Brushes by Vic Firth "Legacy"

Jazz Brushes by Vic Firth „Legacy“


Peter Erskine – Playing Brushes With All Styles Of Music (FULL DRUM LESSON)

Killing me softly with these brushes… – Ein Ausflug in die Besenschule.

Ein guter Weg, sagt Peter Erskine, mit dem Brushesspielen anzufangen, ist sich im Feld einer gedachten Uhr zu bewegen, mit Uhrzeiten: Zwölf, drei, sechs, neun.

Womit wir indirekt auch in der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit sind und damit in der besseren Ausnutzung der Tagzeit. Mehr Licht ins dunkle.

Sehenswert. Danke drumeo.com.

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448/16: Video: Gerwin ‚Geff‘ Eisenhauer #Watchlist

Let Them Eat Drums - #LTED

Hier lernen wir wieder ein neues Wort: Die „Beatvokabel“

Niemand hat die Absicht, falsche Dinge in die Welt hinaus zu posaunen. Doch es hat den Anschein, als hätte die weltweit führende Beckenschmiede in Oberfranken Meinl (Gutenstetten) sich den Schlagzeuger Gerwin ‚Geff‘ Eisenhauer gecatcht, um ihn fortan auf Meinl-Metal spielen zu lassen. Das kann ein an und für sich guter Gedanke sein. Der bayerische Schlagzeuger mit Wohnsitz in Regensburg ist kein Domspatz, sondern ein Schwergewicht in schlagzeugerischer Hinsicht. Und dabei kann er filigran. Ein Buch seinerseits trägt den Titel Welcome To The Jungle.

Und außerdem weiß er Purple Rain zu begleiten. Allein dafür kann man ihn lieben. Oder es lernen.

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447/16: Video: Claus Hessler: Collapsed Rudiments & Applications – Drum Lesson (DRUMEO)

Let Them Eat Drums - #LTED


Claus Hessler: Collapsed Rudiments & Applications – Drum Lesson (DRUMEO)

Claus ist für mich der mit Abstand gewiefteste und in Tiefen kenntnisreichste Dozent. Ich bin immer wieder überwältigt, wie er ‚rudimentäre‘ Basics in überwältigende Strategien übersetzt. Daneben kann er auch immer ungefähr 600 Jahre Etymologie ganz nebenbei erklären. Er ist der ‚Universal Soldier‘ der Schlagzeuggeschichte und kann sie anwenden, indem er sie überleitet in populären Kontext. Genug der Lobhudelei, aber so denke ich seit geraumer Zeit. #TTT

Claus Hessler war gerade in Kanada, um beim Onlinelesson-Anbieter Drumeo eine Lesson mit dem Thema Collapsed Rudiments & Applications zu geben. Derartige Lessons hat Claus im deutschen Sprachraum bereits über die deutsche Plattform Onlinelessons.tv gegeben.

Drumming: „It´s like A signal to wake up troups,“ erklärt Hessler sein Trommeln rund um die gespielten Rudiments und all die mikroskopisch kleinen Verschiebungen und Phrasierungen, wie immer auch geschichtsbeflissen. Denn vergessen wir eins nicht, Freunde: Die Geschichte des Trommelns ist eine lange. Absolut sehenswert.

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446/16: Video: Das ‚Gregor Hilden Trio‘ Live Broadcast auf TV 21, Bielefeld (2016)

#Collagen #TTT


„Gregor Hilden Organ Trio“ – live broadcast at TV 21, Bielefeld (2016)

Veröffentlicht am 13.04.2016
Gregor Hilden – guit
Wolfgang Roggenkamp – organ, voc.
Dirk Brand – drums

Niveau, diese blaue Metalldose, braucht nicht gecremt zu werden: Vergnügt, locker, fluffig kommt das Gregor Hilden (Münster) Trio daher. Eine Wanderung durch die Musik der Welt im Schwerpunkt mit Blues, Trio mit Orgel, Gitarre und Schlagzeug. Am Schlagzeug sitzt Dirk Brand, Autor des in Drummerkreisen wichtigen Kompendiums „1000 styles of drumming“, ein musthave-Buch. Wie sie so spielen und spielen -eine ungebremste Spielfreude und nicht etwa das Gegenteil, also ungespielte Bremsfreude- merkt man der Sache, die aufgeführt wird, großen Spaß an. Viele finden Blues doof, halten ihn für zu festgefügt in seinen Abläufen, dabei ist diese Musikrichtung einigermaßen anspruchsvoll: Timing, Dynamik und Vielschichtigkeit zeichnen ihn aus, und nur die größten Könner schaffen es, einen spannend bleibenden Blues vom Stapel zu lassen. Mit Disziplin.

Trios sind zur Zeit en vogue: Schlagzeuger Claus Hessler tut es gern im Trio (Flux). Beide Trios können auf Bassisten verzichten, scheint es. The Doors verzichteten auf einen Bassisten, Keyboarder Ray Manzarek übernahm die Bassparts mit einem Extra-Fender-Rhodes-Basskabinett. Gitarrist Gregor Hilden erinnert uns hier und da auch an den Dire Straits-Gitarristen Mark Knopfler.

Dirk Brand zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite. Ich habe ihn als Heavy Metal-Drummer (Axxis) wahrgenommen und als Electronic Teacher und Supporter für Roland electronic drums habe ich seinem Spiel auf der Musikmesse Frankfurt/Main intensiv zugesehen. Was man in den falschen Hals kriegt, zu sagen: Der Mann hat überhaupt keinen Stil. Das ist falsch ausgedrückt. Richtig ist, zu sagen: Dirk Brand kann in jedem Stil der Welt spielen. Eben: 1.000 Styles. Großer Spaß, ihm dabei zuzusehen.

Thank You for the music.

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445/16: Video: Ach was, Batacuda. Spiel doch Du se, denn Sevilla!

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Josh Dion – TamTam DrumFest Sevilla 2015 – Yamaha Drums

Alle einhundertfünfundzwanzig Jahre sieht der Mensch im Internet so bemerkenswerte Musiker, die er neuentdeckt, dass das Gesicht sich in humorige Falten legt. Dann weißt Du: Du hast wieder einen Bad Ass entdeckt. Praxistipp: Im Internet nach Josh Dion recherchieren. Es wird dir gefallen. Bleibt neugierig.

Großes TamTam auf dem DrumFest 2015 im spanischen Sevilla.

Der Schlagzeuger und Multiinstrumentalist Josh Dion sagt noch, er habe so ein DrumFest noch nicht gemacht, das sei für ihn auch eine neue Erfahrung. Und dann geht es los. Links hat er so ein iPad und auf dem eine App, die ihm gewissenhaft anzeigt, was er noch so braucht. Ein Timing. Die Time to finish wird angezeigt, die Restzeit, die für seine Performance noch zur Verfügung steht. Wie allgemein üblich, hat jeder Artist einen Timeslot.

Und dann legt er los, ein Bad Ass, ein richtiges Original, es lohnt sich, die rund 50 Minuten einmal ganzkörperlich tiefenentspannt im großen Ohrensessel anzusehen und anzuhören. Der Mann macht ganz einfach Spaß. Von hieraus ein Chapeau. Wer Aufmerksamkeitsdefizite verspürt, weil ihm die 50 Minuten zu sehr Lebenszeitverlust werden könnten, nimmt einfach den weiterführenden Link.

Schönes Wochenende liebe Freunde des rhythmischen Diskurs.

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444/16: Positionen: Paar Dinge übersichtlich zusammengefasst

Smallpercussion (gif)

tulipstagram_Logo

Funktionierende Smallpercussion, da hat mich heute Prof. José Cortijo drauf gebracht, müsse nicht immer nur geschüttelt werden. Manchmal reicht auch Rühren. Oder mit den Händen kreiseln.

Ich habe übrigens auch Tulipstagram. To Whom it may concern. Sucht, ob Ihr mich findet.

Das wohl unsinnigste Unterfangen: Jenen sagenumwobenen Videotrack „More cowbell“ einfangen, in dem Christopher Walken Blue Oyster Cult erklärt, wie man erfolgreiche Popsongs aufnimmt. Derartige Videos überleben zumeist nicht eine Monatsfrist und werden aus urheberrechtlichen Gründen ständig wieder gelöscht. Wenn sie auch mittlerweile Kultcharakter genießen und ehrlich gesagt, was solls? Ein Schmarrn.

Im Arsenal verfügbarer rhythmischer Argumentationswaffen habe ich sicherheitshalber ein bildnerisch künstlerisches Kurzartefakt zusammengestellt, das in unvergleichlicher Weise an diese Sternstunde percussiver Humorik erinnert. Kaum released, erschien er auch anderswo. Na, vielleicht findet Ihr ihn morgen hier und übermorgen dort…man weiß das nie, viele haben heute Internet.

More Cowbell (Banner)

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443/16: Erinnerungen: ‚Angst vorm Wiegen‘ – Die Band MOK (Minimaler Konsens) #Audio #LiedDesTages

MOK - Der Minimale Konsens (Aufkleber Siebdruck)

Der Song wurde ca. 1986 im L3-Tonstudio von Richard de Bastion in Neukölln aufgenommen. Mit einer Otari 8 Spur, paar Kanälen und vergleichsweise geringfügigem Equipment, durchaus aber mit Echoeffekten (man beachte die HiHat am Anfang des Stücks), dolles Ding. Heute hat jeder Schüler ein Digitalequipment mit 1000senden Tonspuren und Funktionalitäten bis zum Abwinken. Darauf lasst uns einen trinken.

Ich mach einige Zeit Musik. Das stelle ich immer wieder fest. Irgendwie irrelevanter bullshit.  Manchmal ploppen Erinnerungen auf. Oliver U. auf facebook postete heute seinerseits: „Ich hab gerade echt nicht die Zeit, jeden irrelevanten Bullshit zu lesen, geschweige denn jeden irrelevanten Bullshit zu posten. Also, in Kürze: Es ist 2016, ich habe gerade um die 30kg Übergewicht und geh mir jetzt Leggins kaufen. Schönen Sommer noch.“ (auf facebook, Zitat)

Das ließ mich überlegen und nur ja keinen bullshit zu kommentieren: „Dann fasse ich mich kurz: Die 30 kg sind anzufassen und zu bearbeiten.“ Womit wir beim Thema sind: Manches vergisst der musikalische Greis, vieles verdrängt er. Ich wähnte einen Gedanken durch Gänge flitzen, indem es hieß: „Ich hab Angst vorm Wiegen.“ Seit Freiherr von Moltke wissen wir: „Der Gedanke legt den Grund für die Tat.“ Ich schaute nach.

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442/16: Aufnahmen: Di Carlo, Loomis Green und Thomas Koch on A live improvisation – ein Warmup, it´s a jazzy one

DI.CARLO_Logo

WARM UP
Live Jazz Improvisation
Featuring:
DICARLO: Drums
Thomas Koch: Acoustic Bass
Loomis Green: Guitar

Di Carlo (drums), aus Amerika, lebt und arbeitet in Berlin, meines Wissens schon seit den Achtziger Jahren, als ich ihn die erstem Male wahrnahm als Schlagzeuger der Berlin-australischen Band Johnny & The Drivers. Johnny Driver ist inzwischen in London.

Loomis Green lebt ebenfalls in Berlin und ist als Gitarrist der Band Disko No. 1 des Hamburger Absolute Beginners Jan Delay bekannt und spielt regelmäßig vor Millionen Zuschauern. Manchmal auch ein paar weniger. Bis hin zu kleinen Cafés, in denen er zuweilen mit Ulrike Haller den Jazz gibt. Spaß muss es machen. Weite Range.

Thomas Koch habe ich nicht genauer verortet.

Mir ging es heute bei diesem Soundsnippet in erster Linie darum, ein schönes Stück Audiokuchen anhörbar zu machen. Eat this! But loud. Loud must …..

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441/16: Lied des Tages: Deine Freunde – das ‚Schlagzeuglied‘

Videotipp

Videotipp

Deine Freunde – Schlagzeuglied from Deine Freunde on Vimeo.

Aus der Rubrik:
Du brauchst es nicht zu erklären, das wär nur Ballast.
Klasse. So isses.

Momentan ist die Band auf Tour. Ihr gugelt das.

Oder folgt den Links von Vimeo, die Tourdaten sind unter dem Video abzurufen.

Weiterführend
Die Website der Band Deine Freunde

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440/16: Wetter: Fluxkompensator meldet Bedrohungslage. Schwerster Thunderstorm im Anmarsch, Kessler hesselt, Hessler kesselt.

Videotipp

Videotipp

Alder, machma Goove Digger. O.K., denn machmadu Hall! Aber flux.


FLUX – Hammond ORGAN & Heavy DRUMS & Funky GUITAR – SONG: Thunderstorm

Mein persönliches Musikvideo des Tages zeigt drummatische Züge, mein Kommentar: Fantastisch, nein: weltbewegend, nein: großartig. Wunderbar. Danke. – Und wie muss Drums sein? Richtig: Das muss kesseln! Weiter geht’s.

Von dem Stück gibt es mehrere Videos, u.a. weitverteilt auf Youtube und facebook. Die facebook-Videos können besser sein, aber ich mag sie nicht so. Sie lassen sich nur hundskompliziert einbinden in Blog-Berichterstattung. facebook ist eben ein komplett eigener Fluxus.

Apropos: Die Fluke und mehr zeigt Claus Hessler, Trommelmoellerlehrer und Ausnahmeschlagzeuger, der kaum etwas Unspielbares auslässt, im Stück Thunderstrom. 2night we have the Fluxus on Broadway… – Flux: Ich habe mich, als ich das Video auf facebook sah, flux hingesetzt, um was darüber zu schreiben.

Das ist atemberaubend und im Video auf facebook nochmal viel massiver, als in  der obigen YouTube-Version, auf die ich daher vollständigkeitshalber gern via Direktlink zu facebook verlinke. Schaut Euch das facebook-Video als zweite Version unbedingt an. Der Kessler hesselt, äh Hessler kesselt. Es lohnt sich.

Weiterführend
Link gedacht: Verlinkung auf the one & only Fluxusfactor now

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439/16: Award: Benny Greb hat einen JazzEcho 2016 für sein Projekt Moving Parts eingeheimst

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Benny Greb, Jazz Echo 2016 (Foto: Benny Greb, Privatarchiv)

Instrumentalist des Jahres national Drums/Percussion


ECHO JAZZ Dankesrede Benny Greb 2016

Die Dankesrede von Benny Greb fällt aus, wie man es von ihm erwartet: Da redet jemand keinen Mainstream, sondern performed. Kuhle Dankesrede, die er sich hat einfallen lassen, die Ton- und Bildqualität ist leider schlecht. Der Berichterstatter muss das Video aber zeigen: Es ist für die Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook wie geschaffen.

Dem NDR hat Benny Greb mal erklärt, er habe die Absicht aufgegeben, der beste Drummer der Welt zu werden. Er habe sich irgendwann entschlossen, der beste Benny Greb der Welt, und das weltweit, zu werden. Es ist kaum eine Überraschung. Er hat es geschafft.

Dabei halten ihn weltweit nicht gerade wenige mindestens für eines der signifikantesten Vorbilder guten, ätherischen Schlagzeugspiels. Von großer Bedeutung, gerade auch für ihn selbst, war dabei der Zusammenschluss mit zwei weiteren Mitmusikern zu einem ungewöhnlich besetzten Trio mit Drums, Drums, Drums und …in Nebenrollen (Spaß) Gitarre und Keyboards. Diese drei Herren nahmen viel Material auf, das in großen Teilen auf die Kompositionsarbeit von Schlagzeuger Benny Greb zurückgeht. Herausgekommen ist dabei Musik, der man sehr gern lauscht. Keine Chartstürmer, sondern wissentliche Musik, die wie zum Schwelgen in guten Gefühlen gemacht ist.

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438/16: Positionen: Lächle – Oder lache. – Hauptsache, fröhlich. No matter, if he´s black or white! #Linktipp

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Frankie Drums (gif)

Phil Collins Gorilla Drums, Schlagzeug (gif)

Es geht um die Frage, wie man erfolgreich übt und tatsächlich weiter kommt, beim Schlagzeug spielen. Andi Bühler (Berlin) hat jetzt eine neue Website und da wurden wir vernünftig fündig. Profund. Und hauen nun mächtig drauf: Propfund. Hicks. Es geht hier auch um Drogenberatung.

Weit ist der Weg bis nach Canossa.

Andi Bühler, Drummer mit Wohnsitz in Berlin, hat jetzt den Drumcode aufgeschrieben, videotisch aufgenommen und zeigt in kleinen Einspielern, wie man Schlagzeug spielt. Ein großes Thema seinerseits: die innere Gelassenheit, bis die gordischen Knoten platzen. Die große weite Welt ist ernst, verbohrt und schüttelt den Kopf über was wir machen, was?

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438/16: Notizen aus der Provinz: Was 2009 in Montreux geschah!


Prince – Stratus/That’s It, All Shook Up

Jemand nimmt sich Musik aus verschiedenen Zeiten und interpretiert sie einfach in einer zeitgenössischen, sehr persönlich eingefärbten Darbietung. Kein Schweizer Käse.

Gesehen und notiert.

Beschlossen, es nicht wieder wegzulegen. Kontextsensitiv eingesammelt. Als Zeitzeugnis.

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437/16: Kein Nachruf: Prince Rogers Nelson, Multiinstrumentalist und doller Drummer!

Prince.Rogers.Nelson_Multiinstrumentalist.

Purple.Plane

Seinem Tod weine ich nicht eine einzige Träne nach. Es sind ganze Sturzbäche…

Soweit nichts Neues: Prince war einer der größten Musiker dieser Zeit. Dieser Tod war ein Schlag in die Fresse seiner Verehrer oder wie wir es ausdrücken würden: Drummatisch.

Ein Nachruf aus Berlin ist verlinkt. Hier findet sein Multiinstrumentalistsein, u.a. als Drummer zusätzlich Erwähnung. Wer es nicht weiß: Prince hat auf vielen seiner Veröffentlichungen die Drums selbst eingespielt. Neben schätzungsweise 17 weiteren Instrumenten, die zu spielen er beherrschte. Er ist die Inkarnation des Instrumentalmusikers und begnadeten Sängers. Das Ergebnis konnte sich hören lassen. Daneben hat er für Tourneen und weitere Produktionen stets Weltklassebegleitmusiker gehabt, darunter auch Drummer. Dolle Drummer….

Weiterführend
Ein Berliner Nachruf

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436/16: Marketing: Es gibt jetzt eine neue Facebook-Seite für das Projekt ‚Jazzbirds.tv‘

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#Jazzbirds #Tommy #drums

Die x-te facebook-Seite namens Trallala macht Hoppsassa. Viel Lärm um nichts? Oder der Beginn einer intensiven eBeziehung? Genau: Es hängt vom Wollen, aber auch vom Können ab, ob solche Seiten einen echten Mehrwert besitzen. Am besten: Echte Interessenten! Das ist ungefähr der Anspruch einer neuen fb-Seite einer Band namens ‚The Xtraordinary Jazzbirds‘. Später wird es auch eine interessante Website geben.

Ätzend sind häufig Likes-Anfragen auf facebook. Irgendjemand schickt eine Anfrage und befiehlt, eine beliebige facebook-Seite zu liken. Schön und gut, aber in puncto Treffsicherheit voll daneben: Kürzlich bekam ich eine Anfrage für ein Kaffeehaus in Wien. Da ich es nicht kenne und künftig selten nach Wien reise, um dort einen Kaffee zu genießen, entschied ich mich gegen ein Like. Die Anfrage war schlicht irrelevant.

Viele gelikte facebook-Seiten sind eine gute Sache. Unumstößliche Bedingung: Du likest, was du likest. Likest du eine Seite bzw. besser deren Inhalthalt und er interessiert dich schlichtweg nicht, verstellst du dir damit den Blick: Die Timeline wird künftig mit irrelevantem Inhalt zugespammt. Es herrscht ein regelrechter Likes-Irrglaube und Menschen versprechen sich von Tausenden Likes Relevanz. Das ist ein Irrtum.

Deswegen geht die facebook-Seite meines derzeitigen Jazzprojekt namens ‚Jazzbirds‘ den anderen Weg. Nur in Ausnahmefällen werden wir Anfragen verschicken, wir werden auch keine 10.000 Likes kaufen von irgendeinem eDealer. Ehrlichkeit heißt das Gebot: Wir lassen es geschehen und versuchen, durch unwiderstehlichen Inhalt angenehm aufzufallen. Wir versprechen nur sinnvolle Informationen und kein weißes Netzrauschen mit Halligalli und Hurra!

Guter Anspruch: Wir wünschen unserer Seite Erfolg. Abwarten. Wenn du einen facebook-Account hast, kannst du die facebook-Seite der Band hier finden…. – und danke, falls Du ehrliches Interesse an meiner Arbeit mit dieser Band hast. Ich freu mich riesig darüber.

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