541/19: Kritik: Das Regensburger Drummerweekend vom 11.01. bis 13.01. ist zu Ende – eine Nachbetrachtung meinerseits

Die Music Academy ist lokal nahe am Hauptbahnhof Regensburg in einem ehemaligen, zu ebener Erde gelegenen, liebevoll und historisch korrekt sanierten Lokschuppen untergebracht, so flat gebaut wie Flatrate gedacht, eben rund um die musikalische Feldherrenschaft am eigenen Instrument. Schlagzeug, Piano, Gitarre und paar andere Instrumente werden angeboten, bitte genauer nachschauen, ich bin doch kein Erklärbär.

Für das Schlagzeugspiel am Set zeichnet hier Gerwin ‚Geff‘ Eisenhauer verantwortlich. Nomen est omen, drischt der Mann nicht nur auf Holz der japanischen Pro-Marke „Tama“, sondern auf eiserne Becken aus Gutenstetten. Meinl Cymbals liefert dem beruflichen Eisenhauer das Beckenwerk als wäre es eins des Teufels.

Eisenhauer ist stilistisch wirklich mit allen Wassern gewaschen und gibt den Motown-Abend im Verlauf einer dreitägigen Veranstaltung namens Drummerweekend Regensburg 2019 zum vermutlich dritten Male (ich muss nachfragen) genau so überzeugend und umwerfend wie einen äußerst gewieften drums’n’bass-Schlagzeuger – und das im Kontext eines mehr als umwerfenden eigenen Jazztrios namens Trio Elf. Man weiß nicht genau, wofür das „elf“ steht – steht es im Internet ja für Superlative, das Umwerfende, die Übertreibung, man kann es auch als drölf!! mit vielen Ausrufezeichen noch stärker machen.

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540/19: Pfundbüro: Urheber gesucht

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) - Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

Drums, Schlagzeug (Zeichnung) – Quelle: unbekannt (März 2014, VÖ: 05.01.19)

 

Wenn ein Schlagzeuger oder wenn ein Blogger gern mal einen wegsteckt, mag dies gefährlich klingen, kann aber vollkommen harmlos, ja verschmitzt sein. Zum Beispiel ein Bild. Man sieht es und sagt sich: So toll, das finde ich wirklich frappant. Nicht Frappé. Die beiden Zeichnungen wurden 2014 im März aus dem Internet heruntergeladen, nicht gestohlen. Sie waren frei zugänglich, rechte Maustaste, speichern unter. Es war eine Maus, keine Ratte. Also vollkommen in Ordnung. Heute nun startet unser Pfundbüro eine ziemlich schwer wiegende Frage: Wem gehören diese Bilder? Leutz?

Das tulipanische Büro zur weltweiten Rettung von Uhrheberrechtsansprüchen in Tulpenhausen Germany bittet um Mithilfe. Hat jemand der hiesigen Leser diese zwei Unikate schon anderswo gesehen und wem sind sie urheberrechtlich zuzuordnen. Beweise bitte sofort als erstes an die Redaktion. Beweise beifügen nicht vergessen.

Der Erste gewinnt etwas. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Linkweg hingegen üblich. Meine Lieben, wir befinden uns hier im Internet.

Danke für die Unaufmerksamkeit.

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539/18: Interview: Micha Maas im Gespräch mit Ronny Dehn, „Bad Ass Working Drummer“ ;-) bei East Blues Experience, Silly, Karat

Banner "Rotten interviews of Tommy Tulip"

..

Auf der Suche nach neuen Superlativen, die so auch noch nicht von irgendjemand zu hören oder zu lesen waren, ist hier gerade noch der Bad Ass Working Drummer geschaffen worden. Lest es Euch laut vor und sagt Bescheid, ob es wohl sounded: Euch selbst. „Was machst Du so?“ – „Irgendwas mit Intelligenz,“ sagt Prof. Tibor Kneif. „Ich bin Erfinder und Farbentwickler.“ – „Was?“ „Na ich entwerfe rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster.“ – „Sag das doch gleich: Du bist Drummer.“ (Der abgeschlossene Internet-Groschenroman ist inzwischen wertvoller geworden, nach der Währungsumstellung auf den Euro, der inzwischen Cents kostet anstatt Groschen.) – Und rutscht gut rein, Freunde des Mitlesens.

Okay, in diesem audiophilen Quietschvergnügen oben reden jetzt zwei Drummer miteinander Tacheles.

Der Berliner Schlagzeuger Michael „Micha“ Maass interviewt ganz kurz mal Ronny Dehn, den wir aus vielen Zusammenhängen von öffentlichen Bühnen kennen. Und so wie Ronny Dehn Musikgeschmack definiert, möchte wir noch hinzufügen, isses. Genau so.

Wer was anderes sagt, ist doof. Ätsch.

Viel Spaß.

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Danke, Micha.

538/18: Video: „Sun Trance“ – Markus Reuter, Linda-Philomène Tsoungui, die Popakademie Mannheim und die Ballade von der menschlichen Anständigkeit

Videotipp

Indem ich zwischen Weihnachten und Neujahr 2018 festen Blicks Richtung Mannheim bete, komme ich auf Linda-Philomène Tsoungui (aus München) zu sprechen, eine Frau voller Drummatik und rhythmischer Schönheit, die ich nach allem was ich sehen kann, bereits für ihre Existenz bewundere und zu der ich aus musikalisch ganzheitlichen Gründen voll Interesse hinschaue.

Es ist eine Verehrung aus der Ferne. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, mich Richtung Mannheim und zur Sonne zu verneigen und meinen Respekt, meine Ehrerbeatung (Schreibweise für Drummer) und meine Verehrung öffentlich vorzuzeigen. So ist es hier jetzt Weihnachten. Ich möchte eine schönste Kopfgeburt meinerseits mit diesem etwas in diese von Verzweiflung nicht freie Welt zu setzen, es entgegen zu setzen. Meins ist dies hier: Es handelt von universeller Liebe, Beachtung, Aufmerksamkeit, Höflichkeit, Respekt und Neugier auf Menschen.

Mir ist Linda über soziale Netzzwerge aufgefallen. Einen der für mich allerschönsten nachdenklichen Texte aller Zeiten möchte ich der Einfachheit halber für sich selbst reden lassen. Ich zitiere Linda wörtlich:

„Da wird man in den 90ern in braunes Dunkeldeutschland geboren. Unfähig zu verstehen, wo man auf der Suche nach Identifikation ansetzen soll. Was man denn nun ablehnen und was akzeptieren soll/darf/kann. Irgendwann etabliert sich dieses Gefühl von ‚falsch‘ und ‚schlecht‘. Die Konnotation von fremd/schwarz gleich schlecht/schlimm/böse schlägt im unbescholtenen Kindskopf ihre Wurzeln. Man träumt von schwarzen Menschen und hat Angst vor ihnen. Schaut man in den Spiegel, bekommt man diese von außen aufgestülpte Ablehnung gegen sich selbst nicht zusammen mit dem, was der Spiegel zurück wirft. – Und wieso ist meine Puppe schwarz und die der anderen Kinder weiß? Und wieso ist die Farbe Orange im Malkasten eher mit ‚Hautfarbe‘ in Verbindung gebracht als das, was ich sehe wenn ich auf die Hand schaue, die den Malstift hält? Und wieso erzählt dieser alte weiße Mann mir, dass ‚Neger‘ kein Schimpfwort sei, obwohl ich damit (und mit Schlimmerem) bedacht gezielt ausgegrenzt wurde? Und dann vergehen die Jahre, man hat Bauchschmerz über die Entwicklung, die die Gesellschaft nimmt, erzählt in ungläubige Gesichter seine unglaublichen Begegnungen mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz. Und manchmal, da denkt man an nichts Böses und geht nur in die Apotheke.
Haltet die Augen offen, ihr Lieben.“

Hier endet das Zitat, Linda, ich möchte kurz antworten: Du bist nicht allein, du bist verstanden und du bist schön, wie nur Musik schön sein kann oder die allerschönste Malerei der Welt, mit bunten Farben und mit Liebe und Respekt. Freunde?

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537/18: Positionen: Durchschnittliche und außergewöhnlich gute Schlagzeuger – Und Duke Ellington bzw. was er darüber denkt.

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)

Sgt. Peppers Lonely Jazz Club Band (Version 1)


Duke Ellington and his Orchestra 1955

If you have a great band with a mediocre drummer, you have a mediocre band. If you have a mediocre band with a great drummer, you have a great band! — Duke Ellington

Und nun wisst Ihr auch das Geheimnis, warum ich nicht aufhören kann, Dinge zu üben, die ich noch nicht kann.

Es ist schier unerschöpflich. Ich bin da noch lange nicht angekommen. Ist es am Ende schon zu spät?

Schlagzeug (österreichisch: Schlagobers) auf warmem, frischen Kuchen (frei nach Peter Gabriel)

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536/18: Von wegen Dead Kennedys – In Rheinsberg, Brandenburg, steppt vom 12. – 15.03. ein rhythmischer Bär. Es ist nicht Winnie Puuh.

Weder ist es Winnieh Puh, noch Vinnie Colaiuta, es ist diesmal Will Kennedy: „Der Junge muss doch wissen, was er will. Will er nun? Oder will er nicht Schlagzeug lernen?“ Nein, es ist unwahr: Der Drummer heißt nicht Will Kennedy, weil seine Eltern sich das gefragt haben. Vielleicht hat Will Kennedy aber auch gleich von Anfang zu seinen Eltern gesagt: I will. Das ist unten verlinkt. Mehr über die ganze, wahre Geschichte erzählt Kennedy dann persönlich in Rheinsberg.

Der Wind hat uns ein Lied erzählt.

Es entstammt aus einer Brandenburgischen Einöde und ist ohne Aufsitzrasenmäher kaum zu bewerkstelligen. Dafür aber mit Hihatclutch, Bassdrum-Muffkopf und eindeutigem Schlägelgewedel. Wir wedeln uns in der Zeit vom 12. bis zum 15.03.2019 in Rheinsberg einen von der Palme. Der Drummer Will Kennedy kommt und zeigt es uns, drummatisch.

Bitte vornotieren, Schedule anwerfen, Termin eintragen und nicht vergessen, sich zu akkreditieren.

Weiterführend

Rheinsberg rules: Will Kennedy und Du unter Palmen
McCartneys indisches Opel Mantra: I will
McCartneys Mantra: India

535/18: Video: Es herrscht deutschlandweit große Vorfreude auf die Regensburger Schlagzeugtage vom 11.-13.01.19


Meinl Cymbals – Gerwin Eisenhauer – Trio Elf “746“

Gerwin’s Cymbalsetup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Medium Hihat 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 08“ Artist Concept Model Crasher Hats 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 22“ Byzance Monophonic Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash 10“ Generation X Drumbal Gerwin is also using a Percussion 10“ drummer timbale and cowbell. “746“ composed by Walter Lang. Taken from Trio Elf’s 2008 release „746“ on Enja Records Gerwin Eisenhauer – drums Walter Lang – piano Peter Cudek – bass www.trioelf.de

Große Vorfreunde herrscht im Moment deutschlandweit auf die drei Tage im Januar in Regensburg, die dort die Music Academy Regensburg veranstaltet. Ins Auge fällt der Spruch und gefällt: Drummers love each other. Guitarists are different.

Richtig. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wartet’s ab, Leute. Leutz? Love the drums You’re with.

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534/18: Video: Gerwin verhaut Eisen und legt sich ganz rein zu Weihnachten, in Zimbeln der Fa. #Meinl und Hartholz a la #Tama

Videotipp

Gerwins Meinl Cymbals setup on this track is as follows (from left to right): 10“ Byzance Mini Hats 16“ Byzance Extra Dry Thin Crash 12“ Byzance Splash (top & bottom) & Ching Ring 08“ Byzance Brilliant Splash 12“ Classics Custom Trash Stack 22“ Byzance Tradition Flat Ride & Cymbal Bacon 20“ Byzance Big Apple Dark Ride 18“ Byzance Extra Dry Thin Crash Gerwin is also using a Meinl Percussion 10“ drummer timbale. “Trap“ composed by Gerwin Eisenhauer. – schreibt Meinl Cymbals

Natürlich sind jene auf schmalem Grat unterwegs, auf einer Art Kulturgrenze stehend, die Blogs schreiben. Zum Beispiel über das Thema Drums spielen: „Gerwin Eisenhauer entlockt seinem Drumset ungewöhnliche, hochkomplexe Rhythmusfolgen, dass der Zuhörer staunend dasitzt wie ein Kind. Dabei kreiert er Klänge, die manche Loungefreaks mit zehn Laptops nicht hinbekommen. (schrieb einmal Alexander Block, Süddeutsche Zeitung)

Wir lesen mit hoch gestimmtem Interesse-Fell, was alles Werbung ist und vor allem, wie man Werbung zutreffend kennzeichnet. Da plustert sich der Truthahn auf, for me this is the blue truth. Ja, es ist dieses „eine Hand wäscht die andere“, wenn Meinl Cymbals Videos entwirft und abdrehen lässt.  Wie man Becken abdreht: Ich kenne ein paar von den Pappenheimern, die derartiges durchdrehen. Vom Anfang bis zum Ende. Zum Schluss sagt der Schlagzeuger, auf welche Becken er schlug, besser gehauen: Er heißt Gerwin Eisenhauer und ist einer der filigransten Riddim-Facharbeiter unter den Werktätigen des Schlagvolks. Sein Spiel ist allererste Schlagsahne. Ich bin ein Influenza, also erkältet, weswegen ich Rechtsprechung zufolge nicht bezahlte Werbung zu verlinken hätte. Ich werde hinweisen, dass es u.a. Gerwin Eisenhauer ist, der im Januar in Regensburg drummatische verlängerte Wochenenden ausgestaltet.

Mit allem, was Rang und Rahmen hat. Ich verkauf Euch nichts: Bahnkarten und Teilnahmslose müsst Ihr Euch schon selbst besorgen. Ich werde auch da sein. Wir sehen uns.

Weiterführend

* Das Regensburger Drumweekend 2019
* Website von Gerwin Geff Eisenhauer
* Tante Wikipedia über Geff Eisenhauer

533/18: Gigs, Preview: Donnerstag, den 20.12.18 gibt es ein Konzert von Franz de Bÿl + Vinÿl in Berlin-Charlottenburg! Kommet doch all?

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (p, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Weiterführende Berichterstattung ist verlinkt.

Weiterführend

* Sie ist die Mutter der Meldungsporzellankiste: Die Website blackbirds.tv berichtet

532/18: Video: Beyond Turbines – „State of the Heart“

Videotipp


State Of The Heart-Beyond Turbines

Steve Hunt keys
Bjössi Klütsch guitar
Virgil Donati drums
Roberto Badoglio bass
Komposition: Roberto Badoglio
Videoschnitt: Pablo De Biasi

Holy Shit, das ist aber auch ein Programm.

Roberto Badoglio und Bjössi Klütsch wohnen in Berlin. Über die Musiker dieses Videos kannst Du hier das Suchfenster betätigen oder bei der großen Schwesterin dieser Website blackbirds.tv.

Steve Hunt ist in Amerika, so wie der australische Weltklasseschlagzeuger Virgil Donati.

Das gemeinsame Projekt ist Beyond Turbines. Der Song ist State of the Art und heißt State of the Heart.

Das Video wurde gerade erst veröffentlicht: Viel Spaß.

531/18: Video: Wolfgang Haffner „The Space In Between“

Videotipp

The cymbal setup Wolfgang is using in this video includes: 14“ Pure Alloy Hihat 12“ Byzance Splash w/ Ching Ring 20“ Pure Alloy Crash 22“ Pure Alloy Ride 20“ Byzance Extra Dry Thin Crash 22“ Byzance Jazz China Ride Taken from Wolfgang Haffner’s 2009 release “Round Silence“ (ACT Music) Filmed at the Meinl Factory Gutenstetten, Germany on September 10th 2017.

Wolfgang Haffner mag ich, weil er so herrlich unaufgeregt ist, wirklich super klingt und immer band- und songdienlich agiert. Ganz große Tiefe und echter Teamplayer, der sich nie in den Vordergrund spielt.

Danke, Wolfgang, für dieses wunderbare Stückchen Musik in der Meinl-Factory Gutenstetten.

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530/18: Video: Der Trommeltanz von George Kranz

Videotipp

 


GEORGE KRANZ – Din Daa Daa / Trommeltanz (Original Videoclip 1983)

„Einer der Gründe, warum ich Trommler bin: Ich musste nie so einen Tanz mitmachen,“ meint Werner Groisz. „Ab sofort ein Fixpunkt in unseren Gigs: Der Trommler-Tanz.“ meint dazu Markus Wutte. – Hier haben wir ihn: Den klassischen Anknüpfungspunkt: Da war doch was? Der Trommel-Tanz? Richtig. Geschichte in Augenblicken!

Als ich früher nach dem Video suchte, gab es das noch nicht. Das hat zwei mögliche Gründe,:

Das Video war noch nicht im Internet.
Ich hab zu früh nachgeschaut, aber ich hatte eben auch schon Internet.

Heute musste ich es wiederfinden, und da ist es nun.

Ich widme es Werner Groisz und Markus Wutte, die die Verdienste von Freddie & The Dreamers um das bandtechnische Ballett nicht erkennen können, obwohl das wirklich ganz großes Kino war, 1963. Was ich meine, ist sicherheitshalber nur verlinkt. Es würde die Qualität dieser Website zu sehr toppen, als dass wir derartiges hier ohne Vorwarnung direkt einbinden. Es wird uns also schwerfallen, ohne Freddie & The Dreamers auszukommen, hier, aber wir würden es gern versuchen.

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529/18: Video: Ich hab den Blues, nicht nur wenn ich traurig bin.

Videotipp

AT100 Andy Timmons Signature Guitar – Martin Miller – Guitar & Vocals Andy Timmons – Guitar Felix Lehrmann – Drums Benni Jud – Bass & Vocals Marius Leicht – Keyboards & Vocals André Gorjatschow – Director & Camera Torsten Solberg – Audio Engineer Manuel Renner, David Schneider, Martina Blazeska, Daniel Espitia – Cameras Ulrich Wichmann – Camera Assistant Audio Mix & Video Edit – Martin Miller Special thanks to Klotz cables for providing the entire session session with cables and Universal Audio for providing Andy the UA Ox! I do not own the rights to this composition. Label: Virgin Songwriters: Gary Moore

Ist der Blues groß, freut sich der Mensch, der ihn hört. Das Stück ist im 6/8-tel groß geboren. Die Melodieführung ist zu naheliegend. Über das Stück gab es einen Rechtsstreit mit einem deutschen Gitarristen und Musiker, der das Urheberrecht an der Gitarrenmelodie beanspruchte. Schließlich einigte man sich außergerichtlich. In der Küche auf dem Hotze liegt das Audiokabel vom Klotze. 🙂

Jetzt kommen hier ein paar Berliner Hörgeräteakustiker (anderes Wort für Musiker) mit dem Stück von hinten durch die kalte Küche des Weltklangstudios und so klingt es auch. Und dass es gleich mal klar ist: Martin Miller ist nicht Marcus, der Bassist. Sondern Klampfguerillero!

Gut, man kann das Stück mal machen, um zu zeigen, wer den Größten hat. Das Geile ist ja ohnehin, dass the Man behind the drums das gar nicht nötig hat. Also trommelt er das Ding bescheiden, hintergründig und medienkompetent durch, dass es einem schwindlig wird. Und der Gitarrero kann sich einen runterholen.

Bitte verzeiht die Wortwahl: Ich finds wirklich saugut. Ganz große heilige Scheiße! Und da brauchen wir Worte, die einen berühren und anpacken.

Halt die Schnauze, ich hörs mir gleich nochmal an. Oder kannste das auch nicht? Du Tourette!

Alter, Porno.

528/18: HIStory: Volker Kriegel & Mild Maniac Orchestra (1976) – Bahia Next Year – „Hallo Volker!“, rufts aus dem Hessischen Rundfunk

Videotipp

Rolf Liebermann Studio – NDR Hamburg 1976 Wolfgang Schlüter (vib) Volker Kriegel (g) Curt Cress (dr) Hans Peter Ströer (b) Nippy Noya (perc) Alan Skidmore (sax) Rainer Brüninghaus (piano) – Gisela, Gewürzgurke gegessen, günstiges Gesöff (Heinz Erhardt): Zum 15. Todes- und 75. Geburtstag erinnert die hr-Bigband an den genialischen Gitarristen, der als Musiker eine ganz eigene Handschrift entwickelte, so wie ihm das bekanntlich auch als Autor und Zeichner gelang. Der Veranstaltungslink ist unten.

Nun ist dank des zuvor hier erschienenen Artikels das Schlagzeug sauber durchgestimmt.

Also anders als es 1976 der Fall war. Scherz. Und Curt Cress benutzte auch nie Jazz Brushes, Besen. Wer räumte schon und fegte auf, seinerzeit, anno zwirn in den Karpaten des Musikalischen? Volker Kriegel, der große deutsche Jazzgitarrist. Er starb viel zu früh.

Er war einer, dem die Leute zuhörten. Das war eine Ausnahme. Wer hörte schon Jazz?

Legenden der Leidenschaft.

Und ein beinahe liebevolles Gedenken an den Großmeister der Jazzgitarre. Nachdem er seit den 1990er Jahren wiederholt an Krebs erkrankt war (u. a. Kehlkopfkrebs) starb Volker Kriegel am 14. Juni 2003 während eines Urlaubsaufenthalts im spanischen San Sebastián an einem Herzinfarkt. Er war noch im Vorjahr mit dem UJRE auf Tournee gegangen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Nordfriedhof in Wiesbaden.

Weiterführend
* Veranstaltungslink Hessischer Rundfunk Bigband
* Wikipedia über Volker Kriegel
* Wikipedia über Nippy Noya
* Wikipedia über Curt Cress

Halleluja. Preiset gute Musik und lasst Klingel und Zimbeln erschallen!

(Für Anja)

527/18: Drumstalk: What about the 2days 2018 of JustMusic? – Was war denn da los, 2 Tage lang bei JustMusic? #JustDrums

#Drumstalk

#Drumstalk

Ich fasse zusammen: Eine ganz feine Idee, Just Music: Das darf mal wieder und das hat mir gefallen. Ich wünsch mir das öfter.

Ich weiß nicht genau, ob man mit Recht sagen kann, JustMusic hatte bislang zu wenig derartiges veranstaltet. Jedenfalls gibt nach hiesiger Auffassung der Erfolg den Berlinern recht, denn die Two Days 2018 von JustMusic waren recht gut Besuch. Da ging was. Ich selbst war mit Trommel-, nicht mit Tunnelblick unterwegs und parkte ein Motorrad schwarz im Innenhof hintern Haus, pardon, es muss natürlich heißen, ich parkierte ein schwarzes Motorrad legal im Hof. Den Schlüssel ließ ich zu Testzwecken 2,5 Stunden stecken, bevor ich merkte, man könne ja hier in dieser Gegend das Motorrad gegen Diebstahl doch schützen. Aber es stand noch da und der Schlüssel steckte. Diebstahl ist kein Harteisen, sondern eine weiche Legierung, die nicht zum Tragen kommt, allein aus statischen Gründen.

Ganz anders ist es mit dem Aufzugsschachtgerüst. Es muss an diesem 03.11. viel leisten. Denn es ist viel Besuch da. Ganz oben gibt es die Sky Lounge und Kaffee, mit Milch und bei Bedarf Zucker. Eins drunter, im vierten ist JustDrums. Hier gibt am heutigen Samstag Rossi Rossberg ein zweiteilig kurzweiliges Seminar über Trommelstimmkunde, am Beispiel der Bassdrum (Teil 1) und einer ziemlich heruntergekommenen Snaredrum. Die Bassdrums von Drum Workshop und Gretsch (Catalina Set) haben am Ende auf alle Felle Wumms. Die heruntergekommene Snare brachte ein Besucher unverabredeterweise mit und fragte, ob es wohl sinnvoll sei, in ein solch heruntergekommenes Gerät noch Geld zu investieren?

Ich fasse mich kurz: Das gelang durchaus.

Überhaupt kann man das Credo des stimmgewaltigen Herrn Roßberg so zusammenfassen:

Jede Trommel hat eine Art Komfortzone. Die muss man nur finden.

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526/18: Veranstaltung: Am 03.11.18 ist Rossi Rossberg in Berlin bei #JustMusic bzw. #JustDrums in der Oranienstr. in Kreuzberg

(aufs Bild klicken)

Welcher ist eigentlich Euer Lieblingsfisch? Und wenn ja, warum? How much is the #tunefish #TTT #Pictuality (aufs Bild klicken)

Es ist wahr, dass man für die besten aller Veranstaltungen im Grunde genommen Werbung nicht braucht. Das gilt jetzt auch für diese Veranstaltung hier. Wer mich morgen persönlich treffen will, kann mich ansprechen (am besten über Facebook). Ich werde auch da sein.

Jetzt findet da am Moritzplatz eine ganze Veranstaltungsreihe statt. Eins davon ist ein Drumtuning-Seminar von 12 bis 17 Uhr mit Schwerpunkten auf Drumtuning und Snaredrumtuning, zweigeteilt. Dass die Veranstaltung auf großes Interesse stößt, war zu erwarten. Es ist eine Art Meat & Great (großes Fleisch, große Drummer, darunter auch Dicke 🙂 treffen sich zum Schlagabtausch). Auf alle Felle.

Mein Lieblingsfisch ist schon ganz lange der Tunefish. Ich hab ihn hier oben zur Würdigung nochmal nachrichtlich abgebildet. Musste ihn erst zusammensetzen aus Rudiments. Also den rudimenten Bestandteilen, die als Ganzes diesen häufig verstimmten Fisch ergeben, weil er sauer ist, wenn er links liegen gelassen wird und Schlagzeuger sich auf ihre faule Haut legen, anstatt gebührend die Felle zu stimmen. Auf alle Felle, Stephanie.

Macht aber gar nichts. Morgen wissen wir mehr. Wir werden Rossi Rossberg Löcher in den Bauch fragen. Autsch. Wer das liest und losfahren will: Es ist vermutlich inzwischen zwecklos. Der Veranstalter JustMusic meldet mir heute auf Nachfrage: Die Veranstaltung ist ausverkauft. Justmusic? Weitermachen….

Weiterführende Links

525/18: Video: – Charlie Watts spielt Jazz – If It Ain`t Got That Swing.

Videotipp


Charlie Watts „If It Ain’t Got That Swing“

Er macht kein großes Aufheben um seine Person und sieht sich häufig nur als einen Teil eines Ganzen.

Charlie Watts bleibt leise. Und berichtet davon, wie quälerisch es erst einmal ist, leise zu sein.

Als junger Drummer. Jetzt, etwas gereift, fällt ihm das schon viel leichter.

Gute Drums, von Gretsch, werden ihm dabei helfen.

Weiterführend

* Keiner stoppt den Beat so schön wie er: Ist Charlie Watts denn zu alt?

524/18: Lied des Tages: Jesus kennt mich, und er weiß, ich bin auf dem richtigen Weg. Alles wird wieder gut. Auch mit der Musik.

Jesus - he knows me...and he knows I'm right! #Genesis

Jesus – he knows me…and he knows I’m right! #Genesis


Jesus He Knows Me

Jesus He Knows Me · Benny Greb Grebfruit 2 Released on: 07.17 – Author: Antony Banks Author: Phil Collins Author: Michael Rutherford Composer: Antony Banks Composer: Phil Collins Composer: Michael Rutherford Music Publisher: IMAGEM MUSIC GMBH / MICHAEL RUTHERFORD PUBLISHING LTD / PHILIP COLLINS LTD

Wir sind in einem Land wie diesem im Amtsbezirk der Kirchen amerikanischer Prägung. Irgendwo im Staate South Missouri sind die Quäker am Quaken. So fängt der Song Jesus he knows me von Genesis an, wenn sich ein komplett Verrückter wie der Schlagzeuger Benny Greb dies musikalische Welterbe nimmt, um es zu verarbeiten zu etwas ganz Eigenem. Ich bekenne mich schuldig, vom Glauben abgefallen zu sein, als ich diese Version das erste Mal gehört habe. Aber Jesus weiß, wie ich es meine.

Das darf doch nicht wahr sein. Der Song ist Bestandteil des 2017 erschienenen Tonträgers Grebfruit2. In Erinnerung ist das witzige und gekonnte Video der Band Genesis mit einem kongenialen Phil Collins, dessen dreiste Anspielungen auf die Bigotterie der Kirchen wahre Höhepunkte der Situationskomik darstellen. Ganz ohne solche schrägen Bilder, die einem allerdings wieder hochkommen, kommt der in Hamburg wohnende und auf der Welt spielende Schlagzeuger Benny Greb, der die Komposition hernimmt und gleich im Dutzend Instrumente substituiert.

Apropos:
If she doesn’t come back
I’ll be your substitute
Whenever you want me
Don’t you know I’ll be your substitute
Whenever you need me

Sag Jesus, mein Herz lässt ihn grüßen.

Weiterführend

523/18: Video: Mario Würzebesser (dr) M.R.V. – Das Lied des Tages: Die musikalische Rentenversicherung!

Videotipp

Mario Würzebesser MRV from Oliver Pollak on Vimeo.

Mario Würzebesser (dr)
Richard Müller (b)
Valentin Stahl (p)
Film: Oliver Polak, danke! (via Vimeo)
04.04.13 im Waldo, Berlin

Gern Gewürzgurke gegessen. Günstiges Gesöff getrunken. Soweit zu Heinz Erhardts „G“. Ist berühmt.

Ansonsten: Wohnzimmerjazz von guter Intensität, nicht abgestanden, abgeschmackt, sondern gelungen gepretertiert. Arggg….ich musste den G-Punkt finden.

Ich kann zwar nicht gut schreiben. Aber die spielen.

Kompliment, Freunde. Richard und ich haben auch schon mal miteinander gespielt. Nicht gegeneinander. Hoffe ich jedenfalls.

Gameraden? Gern. 🙂

Das Lied des Tages auf xdrum.eu: Jazz ist auch gut für den Weltfrieden.

522/18: Positionen: Es ist nicht alles Holz, was glänzt. Bei Schagerl Drums kommt Messing ins Spiel.

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop

Wallpaper #Schagerldrums Österreich, eigener #Desktop


Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET — MASTER

Schagerl Drums – Prototype presentation – DRUM SET – MASTER
Web: www.schagerl-drums.com
Video: Christoph Aigelsreiter

Man macht sich den Desktop hübsch, dass man ihn ansehen mag.  Sehr gern.

Ein regelrechter Eyecatcher ist dieses Schlagzeug einer österreichischen Firma namens Schagerl.

Ich ahne und vermute: Da liegt was in der Luft. Das ist so was von heiß. Hach.

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