Der Herr dieser Seite ist immer wieder erstaunt über die Optimierungsmöglichkeiten! Allerdings muss man sie vor lauter Betriebsamkeit erst mal entdecken! Sie stecken oft im Detail.
0001 | Drummer´s Improvisations – recorded @rehearsals 3rd of April 2012(via Youtube)
Ich hab mal wieder ein Video beim Drummen im freien Spiel mitgeschnitten, einfach so zum Spaß. Das Tempo auf meinem Ohr belief sich übrigens auf 120 bpm.
Spaß wünsche ich auch denjenigen, die es interessiert. Ich fand´s gut. Mir gefällt das freie Spiel der Kräfte. Solierend.
the-brush-secret-hardrise composed by Christian Kussmann (via Youtube)
Seit der Entdeckung von Amerika durch Florian Alexandru-Zorn kann man den Zorn gar nicht recht heraushören. Das amerikanisch gehauchte “Zorn” ist butterweich und vom harschen Zorn teutonischer Ausmaße ist lauttechnisch nichts zu spüren. Auch im hier zur Verfügung gestellte Musikstück namens “hardrise” nicht. Die Komposition hat Christian Kussmann verbrochen. Alles smooth criminal. Oder so ähnlich.
Jupp, bald kommt eine Doppel-DVD von Florian Alexandru-Zorn heraus und er schickt sich an, das Wischen mit Besen nochmals genauer zu erklären. Damit das überhaupt Spaß macht, so ist zu vermuten, zeigt er uns heute mit dem soeben zur Verfügung gestellten Video, dass er sogar selbst Musik macht. Richtige Musik. Und was für eine.
Leute, bleibt sitzen, ich faxe euch die Noten davon zu. Großartig, oder?
Das Gespräch mit Pommes Pommerenke zur Vorklärung des Auftrags ergibt, dass es wenig Sinn macht, noch in 18′-Standtom-Gefäße zu investieren. “Das macht heute kein Mensch mehr”, sagt Herr Pommerenke vom Trommelbau-Landgut in Berlin-Kladow, da draußen hinter den Feldern. Der Auftrag hat jetzt allerdings länger gedauert. Herausgekommen ist dabei eine neue Bassdrum mit 18′-Rosenholzkessel, neuen Holzspannreifen, einem Bassdrum-Riser und zwei handgebogenen Füßen. Sie klingt recht satt für eine 18′er-Bassdrum. Die Idee dabei: Inzwischen habe ich das “Set im Set”. Wenn ich die Sache jetzt konsequent weiterverfolge, habe ich ein großes (riesiges) und ein kleines Set. Das kleine ist dann bestückt mit 18′-BD, 12′, 14′ und 15′ Toms und 14′ Snare, letzteres wahlweise Holz oder Metall. Oder ganz großes Kino: mit zwei Bassdrums (22′, 18′, rechts, links). Die Doppelbassdrumfußmaschinen können jetzt weg. Ich habe “richtige Bassdrums”, also brauche ich keine Doppelfußmaschine mehr, sondern zwei Einzelmaschinen. Das Stück für schlappe 60,- €uronen und von der Firma Dixon. Mal sehen: Ich werde jetzt alles neu zusammenbauen und bei Gelegenheit davon berichten, aber erst, wenn ich Lust dazu habe.
SONOR presents: new ProLite Drum series (via Youtube)
Sonor sagt:
We proudly present SONOR artists Gavin Harrison (Porcupine Tree), Wim De Vries and René Creemers (The Drumbassadors) and Florian Alexandru-Zorn in this first ProLite movie. Find out about the new series of SONOR Drums, launched on January 19 at Winter NAMM 2012 in Anaheim, CA, USA. Enjoy the movie and check out www.sonor.com for more information about the new features, available drums and a finish overview!
Schöner Stoff, aus dem das Promovideo ist. Gut gemacht, Sonor.
Wenn auch dieser Artikel und die Audiodatei weltweit zu hören sind: Die Suche, die hier angesprochen ist, richtet sich an Musiker aus Berlin, Potsdam und Umgebung.
Das angehängte, bzw. eingebundene Audioschnitzel stammt aus einer Session Anfang Oktober 2011 im Proberaum. Für weitere Sessions suchen wir noch “tonale Instrumente-Beherrscher”, die Lust haben, da mitzuspielen: Keyboards, Gitarre vorerst. Allerdings: Ein Bläsersatz aus zwei, drei Bläsern wäre auch fürstlich. Groove machen! Für Tastenmenschen steht ein Fender Rhodes Mark II zur Verfügung.
Im Raum sind Stefan (b) und Tommy (dr) beim miteinander Probieren zu solieren. Ob´s geklappt hat, entscheidet jeder Zuhörer für sich allein. Eine Kleinanzeige den obigen Absatz betreffend ist angehängt bzw. kurzverlinkt. Schaut!
Mr. Bean als Schlagzeuger an einem unsichtbaren Schlagzeug: Kommissar Zufall hilft mit. Das ist schon eine ziemlich schräge Posse, die Rowan Atkinson aka Mr. Bean da abzieht. Und allerdings sehen seine drummularotischen Bewegungen auch nicht so abgerundet aus. Mr. Bean ist eben kein Schlagzeuger, sondern er performed nur einen. Er ist ein Mime mit Mimik zum Totlachen.
Wer kennt das nicht? Auf der Suche nach einer “besseren Band” als früher ist die Kernfrage: Wo stehst du selbst? Wie gut bist du? Oder wie schlecht? Ich habe mich aufgemacht, meine alten digitalen “Liedsammlungen” zu durchforsten. Und ich werde sie geeigneter verschlagworten. Für künftig veröffentlichte Spiel- bzw. Arbeitsproben meinerseits verwende ich nunmehr den (zutreffenden) Begriff “Referenz”, wobei das bitte wörtlich genommen werden soll: Weder will ich auf diese Weise Referenz für andere sein, noch erkenne ich nicht, dass es viel, viel bessere Schlagzeuger als mich gibt. Referenz ist also eine Art “Wo stehe ich?” bzw. “Wo kann man mich abholen?” – Da wo der Arzt hinkommt? Vielleicht.
Ich habe ein bisschen sauber gemacht in den verschiedenen “Dateikellern” meines Elfenbeinturms aus Schlagzeugholz. Einiges löschte ich. Doch ich stieß auch auf alte “Proberaumschätzchen”. Genau genommen sind sie gar nicht so alt. Sie entstanden mit einer inzwischen aufgelösten Band namens Up & Down Quintett. Wir spielten nur kurz zusammen. Für mich war es meine erste “Jazzband”. Ich versuchte, mich in den Jazz einzugewöhnen und “banddienlich” mitzuspielen. Was mir teils auch gelang. Und teils eben (noch) nicht. Es ist schade, dass die Band nicht mehr zusammen ist, es hat großen Spaß gemacht.
Im Artikel 218/11 beschrieb ich bereits ein neues App von Wolfram Winkler, einem Schlagzeug-Pädagogen. Dieses App gibt es mit mehreren Programmcodes programmiert, ich hab es für das iPhone zum Preis von 0,79 € heruntergeladen, wo ist unten verlinkt. Mit der App lässt sich eine Art Kuckucksuhr bauen, die munter drauflos präkelt. Und zwar in einer Weise, die man anhand von Skalen selbst eingeben kann.
Letzte Woche saß ich in Uffing am Staffelsee, Bayern auf einer Berganhöhe. Hinten kreisten ein paar Vögel, die mich nicht interessierten. Ich hatte vor dem Pferdestall des Anwesens ein bisschen Zeit, packte mein iPhone und mein Übungspad sowie Sticks aus. Ich stellte mir einen 3:2 (“three over two”)-Groove ein und ließ den Kuckuck klopfen, linke Hand drei, rechte Hand zwo – und umgekehrt. Irgendwann wurde ich sicherer: ich erweiterte mein Spiel auf Brotbüchsen, Flaschen, Gläser und ein ziemlich abgefahrener Groove knallte, klöngte und zischte über die Wiesen und Auen. Zu verdanken habe ich dies Erlebnis Wolfgang Winkel. Er hat ein cooles Tool entwickelt, wow, wow, wow!
Ich bin mein eigenes Studienobjekt. Das ist Teil Zwo von zwo Teilen, die ich gestern übungshalber im Proberaum aufgenommen habe, gegen Ende meiner Probestunden. Ich legte die Sticks beiseite und watschte meine Trommeln mit den Händen ab. Teil Eins von Zwo beschäftigte mich mit dem Herrn Schlagzeuglehrer Wolfram Winkel. Darüber berichte ich heute aus Zeitgründen nicht.
Auch die freien Sessions als gemeinsam verbrachte Zeit des assoziativen Miteinanders von Bass und Schlagzeug habe ich aufgenommen. Ihre Auswertung ergibt, dass ich einen guten Bassisten gefunden habe. Im flankierenden Gespräch kommt darüber hinaus klar und deutlich zum Ausdruck, dass wir mindestens in Teilbereichen eine überlappende Vergangenheit haben. Was die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft daher jedenfalls nicht schmälert. #Morgengedanken
Den Abend des 04.10. verbrachte ich zunächst mit Stefan, einem Bassisten, dessen Name mir schon seit vielen Jahren geläufig ist. Früher hat er bei einer einigermaßen bekannten (West-)Berliner Popgruppe den Bass bedient, von der ich eine ihrer zwei damaligen CDs sogar im eigenen Plattenschrank habe. Millionär ist er damit aber nicht geworden, wenn auch die Verkaufszahlen damals erfolgversprechend und für heutige Verhältnisse großartig waren. Rund 20.000 Stück haben sie damals verkauft, sagt er.
Die Solo CD eines weithin bekannten Drummers, das ist eine Sache, die das Interesse weckt. Erwartet man doch, dass in spielerischer Hinsicht etwas Wegweisendes dabei herumkommt. Denn endlich kann der Drummer sich auf seiner SoloCD so präsentieren, wie er ist. Das Ganze sollte dann aber anders klingen, als ein Grooves üben nach einem sturen 120-Takte-Firsttake. Die Erwartung einer Horizonterweiterung trachtet nach Befriedigung. Ob dem auch Travis Barkers Erstling gerecht wird? Ich hab mal reingehört.
Das ist natürlich ein Projekt von Interesse: Der Drummer Travis Barker ist ja einer, der schon aufgefallen ist. Als Drummer, wie als Outfit-Gott. Vielen gefällt sein “stylishes” Auftreten. Kurz gesagt hat die CD, die das CD-Solodebüt des Herrn darstellt, für mich jedoch nichts veröffentlicht, was man unbedingt haben muss. Vom Drumming her ist es mainstream, könnerische Aspekte eines bewunderungswürdigen Spiels habe ich beim Durchhören nicht entdecken können und auch musikalisch ist die CD nicht wegweisend.
Wenn auch seit Santana das Host-Client-Konzept von CDs in Mode gekommen zu sein scheint, wonach der feste Mittelpunkt solcher runden, silbernen Scheiben der Künstler ist, während er sich Geiseln aufs Album holt, die dann mit mitspielen, u.a. auch Slash, God of Rock´n Roll-Guitar. Nein, die CD wirkt musikalisch festgefahren auf hammerharte Hip-Hop-Grooves, schnelles amerikanisches Gelaber und Grooves, die man sich auch als Sample vorstellen kann. Als mehr aber nicht. Schade, gefällt mir nicht, das ist meine persönliche Sache. Ich kann mich damit nicht anfreunden.
An dieser Stelle entsteht vielleicht einmal eine bedeutsame Konzertkritik. Vorab gibt es hier schon mal dieses Video.
Ausdrücklich auch mit besten Grüßen an die Protagonisten, die am 22.09. im Quasimodo ihr Bestes gaben! Und jetzt keine Zeit mehr für viel Schriftliches: ich muss üben! Damit ich eines Tages auch so gut…..
Karl-Johannes Schindler ist als Interviewführer gefürchtet und seine Fragen sind genau, auf den Punkt und lassen kaum Möglichkeiten für unpräzise Beantwortungsversuche. Insofern ist der Mann mit den Initialen “KJS” als Interviewer für Schlagzeuger sozusagen “wie von Gott dafür auserwählt”. Schlagzeuger müssen, um gut zu sein, Timing, Präzision und eine Art “Let it bleed” an den Tag legen, damit sie nicht im Ozean der übrigen Ahnungslosen untergehen.
Nur die Besten spielen auf Festen. Betriebsfeiern, Zelebralhallen, göttlichen Tempeln drücken sie auf, was sie besitzen: was von ihren rhythmischen Stempeln. So wie Torsten Zwingenberger, sein Style ist “unique”, wiedererkennbar und was ganz besonderes.
Die Aufnahme entstand diese Woche beim Üben. Ich habe mich mal wieder mit Besen beschäftigt. Das tue ich viel zu selten. Ich liebe Besen. Nicht um sauber zu machen. Ich mag diese leichte Art, das Wischen und die Tatsache, dass man eine Band damit sehr wohl herausfordert, endlich leiser miteinander zu spielen. Das ist irgendwie auch das Hauptproblem: zu laute Mitmusiker.
Sagt ausgerechnet der Schlagzeuger, aber es stimmt, oder…..?
Es wird eine Zeit kommen, siehe, da wird der Begriff des “altersgerechten Wohnens” noch einmal komplett neu definiert. Da gibt es stückchenlose Brotsuppe für die Zahnlosen und die zitternden Zeternden werden verlangen nach ganz anderer Musik als früher. Sie werden Highway to Hell skandieren, Stairway to Heaven und im Keller des Seniorenheims werden Übungsräume entstehen und Punkbands sich gründen von alternden, knittrigen Postpunks.
Was wir uns fragen müssen: Werden wir irgendwann zu alt, um noch dem Schlagzeugspiel zu frönen mit Lust, Energie und Verve?
Andreas Bock ist einer der versiertesten Bluesschlagzeuger Europas. Über 20 Jahre Bluesschlagzeug haben ihre Spuren hinterlassen. Einerseits in der nationalen Szene als Gründungsmitglied der “Blues Shacks”, aktueller drummer renomierter Bands wie “Niels von der Leyen Trio”, “Boogie Radio Orchestra”, “Kat Baloun Blues Band”, “Blues Rudy”, “KC Miller” oder “Little Roger & The Houserockers” sowie andererseits als internationaler freelancer z.B. bei “RJ Mischo (USA)”, “Andy Egert Blues Band (CH)”, “Trickbag” (S), “London Phillips (USA)”, “Mark Hummel (USA)”, “Tomi Leino (Fin)”, “West Weston (GB)” oder “Janice Harrington (USA)” (Selbstdarstellung auf der Homepage von Andreas Bock, Link unten)
Karl Johannes Schindler hat ihn neulich interviewt: Andreas Bock, preisverdächtigter Bluesdrummer mit einigen Nebenberufungen, wie das Interview zeigt. Für die Güte und Qualität der gestellten Fragen ist eindeutig der Interviewer selbst verantwortlich, dem wir für die Überlassung seines extrem diskreten Zwiegesprächs verschwiegen danken.