558/19: HIStory: Kurzer Überblick über den Inhalt des Buchs ‚Sonor in Weissenfels‘ (Arps Verlag/Autor: Klaus Ruple)

Videotipp

#DuoBob #Trowa #Parshipdrummers #TrommelfabrikWeissenfels #KlausRuple - For more informations please visit Instagram-Account of @klausruplesonorvintagedrums oder especially @sonorinweissenfels

#DuoBob #Trowa #Parshipdrummers #TrommelfabrikWeissenfels #KlausRuple – For more informations please visit Instagram-Account of @klausruplesonorvintagedrums oder especially @sonorinweissenfels


Sonor in Weissenfels- The book of Klaus Ruple

The Founder-Story of SONOR – published at the Arps-Verlag Weißenfels , over 245 pages, written bilingual in german and english ISBN 978-3-936341-30-0 – For the first time, an extensive collection of historic facts from texts, pictures and documents of the Link family and the SONOR company has been compiled and reviewed by the SONOR vintage expert Klaus Ruple. Thanks to his research in Weissenfels and to the present book, the company´s unique and pioneering achievements in the area of German percussion instruments manufacturing now appear in the new splender. – Zu beziehen über den Arps-Verlag Weißenfels unter www.arps-verlag.com weitere Informationen auch unter www.sonor-vintage-weissenfels.net

Und wo wir schon dabei sind (1 Artikel rückwärts hier), kann ein kurzer Überblick über das Buch „Sonor in Weissenfels“ nicht schaden.

Bitte schön. Viel Spaß beim Blättern.

502/17: Bücher: Sonor in Weissenfels (1875-1950) – Ein profundes Stück Unternehmenshistorie bester Schlagzeugbaukunst. Von Klaus Ruple #news


Heintje – Der kleine Trommler (Little Drummer Boy)

Wenn Little Drummer Boy fleißig übt, lautet sein Credo: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach. Wohlgemerkt: Auf der Snare. Dazu das Buch Stick Control. Das sagt schon alles. Und bist Du erst richtig eingearbeitet, nach viel viel Arbeit und mit Schweiß an den Händen, erst dann kannst Du wirklich Fitgemühl entwickeln. Und nun zu etwas ganz anderem.

Nun zugegeben oder anders ausgedrückt: Schonungslos offengelegt.

Das Internet ist nicht gänzlich neu. Links hat es nachweislich schon 1848 gegeben, ganze Familien hießen so. Johannes Link, der im vorbezeichneten Jahr geboren wurde, wurde später ein ganz Berühmter. Percussionsfarmer oder -wie es später hieß- Schlagzeugbauer. Heuer schreiben wir das Jahr 2017, Links funktionieren im Internet nur noch, wenn man eine spezielle Syntax trefflich beherrscht. Aber auch, wenn man sich den Kitbuilder von Sonor aufruft, um sich sein Wunschschlagzeug durchzukonfektionieren. Links früheres Leben war Handarbeit in Weissenfels (Saale). Hier geht es moderner weiter: Der unten aufgeführte Link ist weiterführend. Genauer, verführend. Er führt ins zauberhaft Geahnte. Ins komplette Gestern.

Dorthin – zurück in die Vergangenheit einer großen, großartigen Schlagzeugfirma namens Sonor – führt uns der Historien-Sachverständige Klaus Ruple. Er hat die Geschichte dieser Firma aufgeschrieben und ein ganzes Buch daraus gemacht.

Und bitte, eins müsst Ihr zugeben: Es ist bald Weihnachten.

Der mit dem Drumstick winkt, dem Soundpfahl, kann euch versichern: Das passt als Geschenk unter den Weihnachtsbaum eines jeden ambitionierten Little Drummer Boys. Guckt Euch bitte bloß nicht das Heintje-Video an. Es ist schrecklich, subversiv, geht direkt an die Nerven. Was nun das gepriesene Buch angeht, bitte hier als kleiner Vorschmack – von wegen klein!! – entlang. Tja, eine Marktlücke wurde bislang noch nicht genutzt. Das Buch ist papieren, hat Vorder- und Rückseite, kartoniert. Gar nicht auszudenken, man bekäme es als Podcast oder Audiobuch: Ganz sicher müsste man Ben Becker verpflichten fürs Vorlesen. Der klingt so schön Sonor.

Genug der Räuberpistolen: Schaut das mal an. Noch erscheinen termingerechte Lieferungen zu Weihnachten möglich. Fürs Schätzelein.

Weiterführend

Interner Hinweis
Ein paar der zotigsten Zoten in diesem Artikel sind aus der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook. Wir bitten um Entschuldigung für diesen redaktionellen Laptop, pardon Lapsus.

461/17: Positionen: Was das Jahrhundertschlagzeug betrifft, das CITES Abkommen und Schkopauer Plaschtelascht #SonorSignature

Sonor Signature Banner - Let Them Eat Drums #TTT

Und schon wieder hören wir kurz von der Musikmesse in Frankfurt, dass sie keine mehr ist und ein Besuch nicht mehr lohnt. In diese Zeitschneise dramatisierender Zuspitzung durch den Berichterstatter (wir berichteten weithin gelesen, Link ganz unten) kommt jetzt noch das CITES-Abkommen obendrauf. In einer Zeit zunehmenden Online-Versandhandels wird das haptische Erlebnis, ein Schlagzeug anzuschaffen, nicht mehr durch allzu betörende Gerüche gestört, durch zartes Streicheln, anfassen und schnuppern. In Zukunft gilt der Herkunftsnachweis: Eine Art Ariernachweis für Musikinstrumente. Davon etwas mehr nachfolgend.

Was das Quartett spielen angeht, sind hauptsächlich Jungs unterwegs. Auch in Schlagzeugerkreisen weit verbreitet, zeigen Männchen der Spezies Homo sapiens gern ihr bestes Stück vor, damit es von Artgenossen ausgiebig bestaunt werden kann. „Guck mal,“ sagt man auch heute noch, „ich spiele dieses Kit.“ Erwachsene Jungs nennen es Drum porn oder Gear porn. Es geht darum zu zeigen, was man hat. Um dann emsig die bestes-Stück-Daten miteinander abzugleichen. Lasst Euch eins sagen: Inzwischen schließen auch die Mädels stark auf. Hehe.

Immer wenn ich mit Anderen Drummer-Canaster spiele, gerate ich mit meiner Nachlässigkeit ins Hintertreffen. Ich stelle fest: Mein ganzes Leben ist die totale Veränderung, Experiment, Herumprobieren. Ergebnis: Niemals stimmt es so ganz, der Status Quo ist ein Fluidum, eine Art zähflüssige Brennpaste, die immer kokelt, aber nie so richtig brennt. Doch Deutschland, danke Merkel, hat jetzt aufgeschlossen. Zum 02.01.2017 kommt endlich Ordnung in die Nachlässigkeiten des Schlagzeugerlebens. Aber auch Violine, Cello, Bass und Gitarre sind betroffen, ja sogar Blockflöten. Der deutsche Michel muss sich dem europäischen beugen und es wurde eine weltweite Nachweispflicht für bestimmte artengeschützte Hölzer eingeführt. Das so genannte CITES-Abkommen ist gemeint.

Weiterlesen

420/15: Historie: Als „Der Drummer“ in den Fünfziger Jahren durch Sonor überreicht wurde…

icon own history

Ausgabe.Der.Drummer_1953

TELEFUNKEN startet eine neue Platte mit 45 Umdrehungen, die der Jazzfreund besonders begrüßen wird. Platzersparnis und bessere Wiedergabe sind die Hauptvorteile. (berichtet die Ausgabe No. 4 des Jahrgangs 1953 der Zeitschrift „der Drummer“)

Die Geschichte der Firma Sonor geht zurück bis anno 18hundertschießmichtot. Zur Geschichte von Sonor habe ich hier schon mal rudimentär vorgetragen. Wie auch sonst: Drummer denken in Rudimenten. Apropos Rudi.

Karl Sanner gab bereits Übungen, wie sie in modernen Schlagzeugzeitschriften heute gang und gäbe sind. 1953 empfahl er, die Unabhängigkeit des Drummers von linker Hand und Fuß zu stärken, wie oben ersichtlich ist. Entnommen wurde das aus der besagten Ausgabe Nr. 5 der Zeitschrift „der Drummer“, die von Sonor damals überreicht wurde. Na bitte.

Lesen bildet bekanntlich: Die ganze Ausgabe kannst du interessehalber hier nachlesen… . Wer aber war Karl Sanner? Antwort… – klara Fall. Sanner war sozusagen die traditionalistische Jazz-Ausgabe des modern Jost Nickel. Sanners Band hieß allerdings nicht Jazzo No. One. Wie das obige Dokument jedoch beweist, befasste er sich bereits ausgiebig mit rhythmischer Untermalung, als hätte er den Song „Wir Kinder von Bahnhof Groove“ geschrieben. Ne, hat er nicht. Ist pure Gerüchtequiche.