553/19: HIStory: Fanny im Beatclub 1971


Fanny | BC 73 IV Z 1/1 – 1971-11-23

Beatclub hieß die Sendung und insofern passt sie auch zur Kernfokussiererei (gibt es das Wort überhaupt?) dieser Website.

Es ist einem Zufall geschuldet, dass ich heute auf die Band Fanny gestoßen bin, in der June Millington als Sängerin und Gitarristin den Ton angab, ihre Schwester dazu Bass spielt und außerdem eine Art indwändiges Gondwana aus Frauenspersonen die Rockmusik revolutionierte. Mit Erfolg. Hießen vorher die Bands aus Frauen beispielweise Goldie & The Gingerbreads, so feierte man Fanny schließlich als Godmothers of Chick Rock. Wunderbare Band.

Hier ein Fernsehmitschnitt, auch Footagematerial. Macht Spaß. Bluescreen: Kennt man ja von Windows, wenn alles zusammenbricht.

Ich mag es gern, aber bis heute war mir Fanny tatsächlich entfallen. Man wird eben auch nicht jünger.

Weiterführend

* Fanny Fanny: Wissenswertes aus Enzyklopädia
* Fanny Fanny: Die Website

466/17: Video: Benny Greb’s ‚Moving Parts‘ – Soulfood


Benny Greb´s Moving Parts / Soulfood

Heart- & Soulfood, das ist auch der Name einer kleinen illustren Gutes-Essen-Gruppe auf Facebook. Herz- und Seelennahrung verabschiedet sich von Gedanken an Bürger, Döner und fettige Pommes. Seelennahrung ist schon allein der Gedanke von der Convenience-Food-Verabschiedung. Das gilt auch musikalisch. Gute Musik hat noch niemandem geschadet.

Wer wie ich daran glaubt, dass die guten Dinge an und für sich vollkommen zeitlos sind, kann sich nun zurücklehnen. Entspannt Euch.

Dies Video beispielsweise zeigt uns das Benny-Greb-Projekt ‚Moving Parts‘ in einer Aufnahme, die auf YouTube im April 2015 veröffentlicht wurde.

Doch seit der Veröffentlichung und 275.000 Unique Clicks später ist Moving Parts nicht mehr, was es einst war.

Der Keyboarder des Trios war ein Moving Part: Er ist raus aus der Nummer. Aktuell existiert Moving Parts mit einem richtigen Bassisten weiter. Siehste: Trotzdem war das erste Trio, in dem ein Bassist nicht fehlte, dasjenige dessen Erstveröffentlichung einen Jazzecho einheimste. Ohnehin wird Schlagzeuger Benny Greb, der das Projekt initiierte, seinen Weg weiter gehen. Ob mit oder ohne Keyboarder, darauf kommt es nicht an. Die Besetzungsfrage ist zweitrangig.

Also bleibt entspannt. Die Erde wird sich weiterdrehen. Auch sie ist ein Moving Part. Und dass uns nicht schwindlig wird, heißt ja, dass wir geerdet bleiben, wir uns also mit der Erde immer weiterdrehen. Was kann man von einem erwarten, der das macht, wozu er Lust hat? Unter anderem, hört man, dies Jahr eine Big-Band-Challenge: Benny Greb ist gefragt worden, eine Buddy-Rich-Bigband schlagzeugerisch in London zu begleiten. Mal sehen. Bzw. hören.

Bei meiner Seele: Du spielst herzergreifend liebevoll.

Weiterführend

Sonor Signature #TTT

438/16: Notizen aus der Provinz: Was 2009 in Montreux geschah!


Prince – Stratus/That’s It, All Shook Up

Jemand nimmt sich Musik aus verschiedenen Zeiten und interpretiert sie einfach in einer zeitgenössischen, sehr persönlich eingefärbten Darbietung. Kein Schweizer Käse.

Gesehen und notiert.

Beschlossen, es nicht wieder wegzulegen. Kontextsensitiv eingesammelt. Als Zeitzeugnis.

426/15: Video: Billy Cobham im Interview mit speedgig.com: Ach, wie schön ist Panama!

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Cover "Spectrum" Billy Cobham


Bill Cobham / George Duke Band – Red Baron July 6, 1976 Montreux, Switzerland

Billy Cobham – Drums
George Duke – Keyboards, Vocals
John Scofield – Guitar
Alphonso Johnson – Bass, Chapman Stick, Vocals

Die Jazzfusiongeschichte umzuschreiben, nein besser erstmals in Erwähnung zu bringen, dauerte gar nicht lange: „Das Album wurde in den drei Tagen vom 14. bis 16. Mai 1973 in den Electric Lady Studios in New York City eingespielt und später in den Trident Studios in London neu gemischt.“ (aus Wikidedia)

Billy Cobham – Schlagzeug
Tommy Bolin (†) – E-Gitarre
Jan Hammer – Keyboards
Leland Sklar – E-Bass
Joe Farrell (†) – Saxophon
Jimmy Owens – Flügelhorn
John Tropea – Gitarre
Ron Carter – Kontrabass
Ray Barretto (†) – Congas
Besetzungsliste zu „Spectrum“ (Billy Cobham, 1973)

Schon vorher war er bekannt. Mehr als weltbekannt wurde Billy Cobham 1973 mit einer einzigen Platte, die heute als Meilenstein der Fusionmusik angesehen wird.

Die Platte „Spectrum“ hat die Wahrnehmung der Welt maßgeblich verändert. Es ist keine Übertreibung, Billy Cobham, den Wahlschweizer, der beabsichtigt, zurück in die Staaten zu ziehen, als „living legend“ zu bezeichnen.

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400/15: Video: Benny Greb stellt Ansätze und Erklärungsmuster von „The Art & Science Of Groove“ vor per #Drumeo

Videotipp

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Benny Greb – The Art & Science Of Groove (FULL DRUM LESSON)

Erfolgsmodell: Aus Kanada kennen wir Drumeo von Jared Falk, in Deutschland ist Florian Alexandru-Zorn mit Onlinelessons.tv erheblich am Zulegen. Gerade wird nochmal umgebaut: Größer, schöner, wirkungsvollerer Auftritt. Erfolgsmodell Internet mit erheblichen Zuwachsraten – doch Vorsicht: Onlinelessons können süchtig machen. (*)

Benny Greb, Hamburg, weltreisender wissenschaftlicher Botschafter in den ManGroove-Sümpfen der Welt, reist zu Jared Falk (Drumeo, Kanada). Heraus kommt eine Onlinelesson „für umme“ (kostenlos), das kommende Unterrichtsmedium weltweit. Der Onlineauftritt von Drumeo hat sich erheblich verändert und verbessert. Nöff nöff: Sie sind gewiefte Marketingbunnys, Hasen, im Schaugeschäft. Die Lesson von Benny Greb auf Drumeo erfüllt Marketingziele: Drumeo und Benny Greb geben mit freundlichen Worten, warmem Witz und netter Geste kostenloses Wissen weiter.  Das soll Lust auf mehr machen. Eine klassische Win-Win-Win-Situation: Alle wollen trommeln wie Benny, der verkauft Millionen DVDs und Jared Falk möchte Schülerkunden rekrutieren. Dafür benötigt heftige Tutoren, Identifikationsfiguren, Zeiger, Popstars an der Fuß- und Menschmaschine, rüdeste Rudiments und als Fill In drei Gewinner-DVDs „The Art & Science of Groove“, wenn man einen Kommentar auf Youtube hinterlässt. Jesus!

Das Video ist kurz gesagt wunderbar. Eine Inspirationsquelle, über sich als Drummer in sinnlicher, aufmerksamer Art und Weise zu reflektieren. Es geht um Groove, um Atmung, Taktinterpretation, das „behind or against the Click“-Playing. Um Fokussierung. Das alles sei nicht esoterisch, versichert Benny und spielt uns zwei, drei tolle Stücke Schlagzeug mit Kompositionen von sich vor. Am Ende des Videos ist man irgendwie glücklich beseelt, dass Internet etwas möglich macht. Und was.

(*) Aus Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook zur Drumdroge „Onlinelesson“, Droge Drum: „++++ Hat seinen Schülern den Stoff vermittelt: Musik-Lehrer wegen Drogenhandel verhaftet ++++““