562/19: Bild des Tages: Das Bandmetrognom – hier das Modell „Quintett“ – Von der Liebe, Sekten, Jüngerinnen, den Beatles und meinem Lieblingsgitarristen

Zum Glück ist er ein #Altamann #TShirt #Kult

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Berlin (Charlottenburg): Im Art Stalker tritt Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl mit Band Vinÿl auf. Nomen est omen. Possessivpronomen: Da tauchen Jüngerinnen (Frauen) eines blinden Gurus auf. Die Gottesvorbeterin betätigt sich als Anführerin und Wortführerin. Sie beklagt ihre eigene finanzielle Vernichtung. Ruiniert.  Verlorene Prozesse über fieses Cybermobbing im Netz. Auf YouTube behaupten die Sektentrinker Ehrenrühriges über den siebzig Jahre alten Musiker. Ihr Ziel: seine Vernichtung. Sie verteilt schwarzweiß gedruckte irre klingende Flyer in unverständlichem Mykolydisch (…), der Gitarrist der Gruppe diskriminiere Blinde. – Nach einigem Schwafeln verziehen sich die Jüngerinnen kurz bevor die Polizei eintrifft, einen Platzverweis durchzusetzen. Fernöstliche Leere: Es sind die geistig Behämmerten und das Konzert geht gutgelungen in die Zirkusrotunde. Nirgends noch Jüngerinnen im Bunde. Dass es so was gibt? Erlebnishighlight: Art Stalking. Der Künstler, gestalkt von seelisch Verzweifelten. Nein Scherz: Der Laden ist super. Unbedingt hingehen, Leute. Denkt dran: Auf dem Jakobsweg ist Café nicht die Krönung.

Dass die Band und jeder Einzelne als Mitglied des Ensembles seiner inner clock folgen würde, hätten wir nicht eins dieser Dinger angeschafft, ist natürlich irgendwie auch kein Geheimnis. Das Metrognom radikale in der Abbildung oben. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Trio wusste, das ist der Rhythmus, wo ich immer mit muss.

Wir könnten jetzt versuchen, die Sache textlich zu vertiefen, hier und allein auf weiter Strecke, aber das wäre eine andere Chose. An und für sich eine andere Getränkedose.

Es ist ein Force de Frappé, netter, kalter Eiscafé: Schönen Tag all den Lasern dieser ungelenk aufgeschriebenen Schmonzette mit beachtlichem Jüngerinnen-Potenzial.

Ich fass das zusammen: Die Beatles waren 1968 in Indien und das war auch gut so. Ihre Erlebnisse dort fassten sie auf dem White Album der Band im selben Jahr zusammen. Das Album gilt als ein künstlerisch bedeutender Höhepunkt. Das geile Machtzentrum des indischen Guru Maharishi Mahesh Yogi kommt in Song von John W. Lennon Sexy Sadie exakt beschrieben zu Wort. Auf Bitte von George Harrison hatte John Lennon die Lyrics noch geändert, denn eigentlich sollte es heißen: Maharishi? What have You done? You made A fool of everyone. – Yoda sagt: Rest ist Geschichte. Gestern Abend haben wir uns haargenau daran erinnert, als Jüngerinnen eintrafen, meinen Lieblingsgitarristen zu preisen. Praise the Blobbs: Laugh is A burning flame….

Was wir auch noch lernen: Nur Menschen mit nachhaltiger Bedeutung muss man vermeintlich bekämpfen, wenn man es nicht schafft, sich endgültig und vertrauensvoll der Liebe hinzugeben. Ich habe meinem Gitarristen gestern gesagt, dass ich ihn liebe.

Schöne Grüße vom Wortführer und #Altamann

Lesenswertes Internetz

* Altamann schrieb über die Mai-Veranstaltung von Vinÿl im Art Stalker diese Kritik (Account benötigt)

 

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413/15: Linktipp: Die Vollton-Manufaktur am Bahnhof Westend 2 in Berlin stellt gutklingende Cajons her! Vollkornbrot!

(Firmenlogo Vollton Cajones and Shakers)

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Olaf Maske & die „Spontanitäter“ – Wir fahren auf die Kanaren

Gerry Nennstiel – Firma Vollton. Cajones and Shakers
Am Bahnhof Westend 2 – 14059 Berlin
Tel: +49.30.32102440 – E-Mail: anfrage@vollton-cajon.de

Gerry Nennstiel ist Schlagzeuger, Berlin. In seinem Besitz befindet sich ein uraltes, voll funktionsfähiges Sonor Signature-Schlagzeug aus Anfang der Achtziger, voriges Jahrhundert. Das Jahrhundertschlagzeug ist aus der Mode gekommen. Wenn auch Liebhaber gute Preise bezahlen. Seit einigen Jahren ist Nennstiel mit kleinerem Besteck unterwegs. U.a. als Cajonist der Spontantitäter um den Ex-Fliegenpilz-Mastermind Olaf Maske. Gemeinsam treten sie häufig auf als Spontanitäter, weil sie dem elendigen Proben den Kampf angesagt haben. Sogar auf den ‚Kanarien‘ sind sie aufgetreten. Tschirpy tschirpy tschiep tschiep.

Inzwischen hat Nennstiel sich in den Bau von besonders gutklingenden, edlen Cajons eingearbeitet. Ohnehin im handwerklichen Sachverständigenberuf, galt sein besonderes Augenmerk Umweltverträglichkeit, guten wohlüberlegten baulichen Details und biologischer Abbaubarkeit. Nun, wer sein Cajon in die Tonne treten will, sollte es umweltverträglich tun. Spaß beiseite. Diese Cajons, mit edlem roten Logo sind dafür viel zu schick, eine Zierde des rhythmosophischen Percussionhaushalts. Klopf, tsching, rassel, ploff.

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389/15: Fotos: Neues Bassdrumfell, LED-Lichterketten, die Operation Fellfick und die Fa. Drumsigns.com

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Vor vielen Jahren weilte ich in Roses, Spanien, Nähe Figueras. In einem Touristenshop hing dies Zeichen als Halskette und ich war mir ganz sicher: Das ist das Zoso des Led Zeppelin-Gitarristen Jimmy Page. Gesagt, getan. – Ein Jahr später weilte ich in der Fasanenstr. bei „Sound- & Drumland“ (jetzt: JustMusic). Vor dem Laden lief mir ein kleiner schwarzbrauner Pakistani über den Weg. Er schaute mich an, auf meine Brust und nahm mich in den Arm. Ich erschrak. Er zeigte auf meine Halskette und sagte: Du trägst ‚es‘. Du bist ein guter Mensch. Ich machte Bekanntschaft mit der wahren Bedeutung meiner Halskette. Seit dem trage ich das „Om“ mit Stolz und innerer Geisteshaltung als Halskette seit vielen Jahren. Vor einigen Jahren zierte es bereits einmal meine Bassdrum auf einem Led Zeppelin-Schlagzeug namens Ludwig Vistalite. Das Schlagzeug gab ich wieder weg. Jetzt wird es wieder eins geben, ein anderes, das dieses „Om“ trägt: Als positives Mantra.

Man muss guten Geschmack besitzen, dass es einem was wert ist, dem Besonderen zu frönen. Weil man im Leben etwas braucht, um darüber trefflich zu streiten. Über Geschmack lässt sich streiten. Soweit zur Weisheit vom Binsen.

Beim Entwickeln einer hochwertigen, künftigen Qualitätsdiskussion in Deutschland über Sinn oder Unsinn von Fellbeschriftung hat mir Volker  (facebook-Seite hier – Account benötigt – Webseite hier accountfrei) geholfen. Der Mann ist ein Begriff.

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388/15: Positionen: Was der Welt noch fehlt, ist ein Weltschlagzeugertag #WST

WST,-Weltschlagzeugertag

Der Globus Erde als Kickdrum, poff: Weltschlagzeugertag, die Etablierung eines festen Tages, um das Schlagzeug zu zelebrieren, bzw. das Schlagzeugspiel, ist als Grundgedanke eröffnet. Wer mag, kann das obige Bild (den Banner) einfach kopieren und im Netz teilen. Mal sehen, ob dieser Tag in die Geschichte eingeht? Und in wessen…?

Leider geil: Wenn es einen Weltfrauentag gibt, muss es auch einen Weltschlagzeugertag geben. Hiervon unabhängig hat sich eine Schlagzeugschule in Krefeld ausgedacht, hierauf künftig nicht mehr verzichten zu wollen.

Eins steht fest: Selbstredend ist der Gedanke richtig. Die Tat ist vollbracht, es gibt jetzt eine nationale Sammlungsbewegung, um diesen Tag in Deutschland und im gesamten deutschsprachigen Raum zu etablieren. Hinzu kommt der Speckgürtel, also der Rest der Welt, für den der rhythmische Pflock ins Herz der Weltmusik ebenfalls zeitgleich eingeschlagen wird. Das Herz muss bluten…

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361/14: FotoPodcast: The Art & Science Of Groove – Eine DVD ist auf ihrem Weg. Und Gerhard Kühne hat´s geblickt.

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Was spielst´n Du für Becken? Meinl. Na klar, deinl. Ich spiel ja auch meinl. (fränkischer Straßendialog unter Drummern, diskret abgehört) #Entwürfe für Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook #neverreleased

Norbert Saemann ist Artist Relation Manager bei der fränkischen Weltklassefirma Meinl und betreut die Stockhelden des Unternehmens. Norbert Saemann pflegt mit Erfolg: Gute Beziehungen sein Tagesgeschäft. Zum Stockartistenstab (nicht: -stick) der Edelbeckenschmiede gehört Benny Greb, dessen neues Projekt (DVD) mit einer weltweiten Crowdfunding-Kampagne (wir berichteten) kostenmäßig finanziert wird. Mit Erfolg.

Binnen kurzer Zeit kam das Geld weltweit zusammen, alle Erwartungen wurden übertroffen. Nun wird Stück für Stück an der Herstellung der DVD gearbeitet. Bzw., für Drummer verständlicher: Stick für Stick. Mit Mühe, Schweiß + Arbeit. Der Fotograf Gerhard Kühne hat ein paar atemberaubend schöne Fotos davon zur Verfügung gestellt. Diese verlinken wir hier und bedanken uns für den Hinweis von Norbert Saemann. Never stop the action! (aus: Grace Jones, Slave 2 The Rhythm)

Sehr schöne Fotos. „Meinl Ding A Ling, deinl Ding A Ling, wir alle haben ein Ding A ling.“ Jeder seins. Paff, peng. Okay, das war doof. Das jährliche Stockbrot am Lagerfeuer, sponsored by Vic Firth, wäre doch aber eine Überlegung wert, was?

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