613/21 – Come Together Right Now Over Me – Vom in Corona sein in mutual Heaven with my virtual Roommates – Lasst uns zusammen kommen, aber richtig.

02.01.21 - Come Together Right Now Over Me... #Ringorama #Roommates #drumsmakewumms #TTT #Tulipstagram (Web Version)

02.01.21 – Come Together Right Now Over Me… #Ringorama #Roommates #drumsmakewumms #TTT #Tulipstagram (Web Version)

The other day in my rehearsal room someone inspired me – 02.01.21 – Come Together Right Now Over Me… #Ringorama #Roommates #drumsmakewumms #TTT #Tulipstagram (Web Version) Jamulus ist eine vernetzte Open Source (GPL) -Netzwerk-Musik-Performance-Software, die Live-Proben, Jamming und Performances mit Musikern ermöglicht, die sich überall im Internet befinden. Jamulus wurde von Volker Fischer und Mitwirkenden mit C ++ geschrieben. Die Software basiert auf dem Qt-Framework und verwendet den OPUS-Audio-Codec.

Erste Erfahrungen im Umgang mit einer softwarebasierten Plattform fürs gemeinsame Musikmachen via Internet namens Jamulus: Ja, das geht ganz gut. In der Performance muss man noch was tun, es geht immer um Latenzen. Eines der wesentlichen Probleme bei der Musikwiedergabe über das Internet in Echtzeit ist die Latenz – die Zeitspanne, die auftritt, wenn (komprimierte) Audiostreams zu und von jedem Musiker übertragen werden. Um die Latenz so weit wie möglich zu reduzieren, verwendet Jamulus komprimiertes Audio und das UDP-Protokoll, um Audiodaten zwischen Musikern hin- und her zu übertragen, die weltweit verstreut in „aller Herren Länder“ an einem Personalcomputer sitzen und gemeinsam miteinander Musik machen möchten.

Ich habe gestern erste Sessions zu zweit, mal mit meinem Gitarristen Franz, mal mit Bassist Jens durchgeführt. Insofern ist alles, was hier zu diesem Thema steht, aus einer Anfängerperspektive mit ersten Erfahrungen niedergeschrieben. In der dritten Session sind plötzlich ca. sechs Musiker miteinander im Rehearsalroom (Server) und es entwickelt sich eine Session mit Musikern aus Brandenburg (Drums), Berlin (Bass), ein Gitarrist aus Wuppertal, ein weiterer aus England und noch zwei Andere aus anderen Landesteilen in Deutschland. Die Sache wird technisch nicht besser, je mehr Menschen hinzukommen. Denn jeder drückt auch Datentraffic in die Kanäle.

Ich vermute, man muss einen strikten (virtuellen) Proberaum mit klaren Nutzungsregeln haben. Beim ersten Drumsspielen via Netzt gibt Franz (g) mir einen Drumcomputer von Berlin aus um synchron mit der Maschine zu spielen. Das klappt ganz gut. Die anderen sagen hinterher, ich hätte einen guten Drumsound, vielleicht etwas leise. Ich weiß noch nicht, wie sehr die Feinheiten rüberkommen drüben. Florian, der mir alles eingerichtet hat, hat die Toms gegatet, um zu viel Übersprechung (Detailreichtum) abzuschalten. Ob ich mit Druck drüben ankomme? Erstes Fazit: Brauchbares Tool, um miteinander Musik zu machen. Besser: Wenn man einen eigenen Server aufsetzt und nur kontrolliert Leute reinlässt, also die, mit denen man Musik machen will.

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